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	<title>Poker Firma &#187; Daniel Batliner</title>
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	<description>Die ganze Welt ist Poker!</description>
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		<title>Schlafen (wie) auf Wolken</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 11:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Eigentlich sollte man sich ja darüber freuen, noch überrascht werden zu können. Diese Form der Romantik kann mir in den meisten Fällen aber gestohlen bleiben. Und um das Finale der Partouche Poker Tour zu beschreiben, ist "Überraschung" wohl das einzig benutzbare Wort, das nicht eindeutig negativ konnotiert ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Wer dem Pokerzirkus hinterherfährt, kann einiges an Flugmeilen sammeln. Soviel zum positiven Aspekt dieser Reisen. Der Rest ist einfach nur anstrengend, zermürbend oder bestenfalls sehr lästig. Je länger der Flug, desto schlimmer – so die generelle Meinung.</p>
<div style="padding: 10px; background: #eea11a; color: #fff;"><strong>Doha – Melbourne (Qatar Airways)</strong><br />
Reisezeit: 12 Stunden<br />
Zu Recht werden Qatar Airways immer wieder für ihren Boardservice ausgezeichnet. Selbst im schlechtesten und unbequemsten Economy-Sitz (z. B. letzte Reihe Mitte, ohne Möglichkeit, die Lehne zu verstellen) wird das Gefühl von Luxus und Komfort vermittelt. Die Voraussetzungen für Schlaf sind perfekt, zumal der Flug sehr lange dauert.</p>
<p>Schlafwert: 90/100</p>
</div>
<p>Dass Schlaf das beste Mittel ist bzw. wäre, um die vermeintliche Eintönigkeit eines Fluges zu überbrücken, werden die meisten selbst erkennen. Bleibt also bloß das Problem des Einschlafens. Mit diversen legalen und illegalen Drogen lässt sich das recht direkt lösen. In diesem Bereich helfen auch die Fluglinien mit. Amerikanische Passagiere scheinen die Gratis-Alkoholika am laufenden Band zu bestellen, die Wirkung bleibt irgendwann nicht aus. Besonders Schlaue nehmen den Vorabend zu Hilfe. Party bis zum Umfallen … bzw. Fast-Umfallen. In den Schlaf gekippt wird dann im Sitz.</p>
<div style="padding: 10px; background: #eea11a; color: #fff;"><strong>Toronto – Wien (Air Canada)</strong><br />
Flugzeit: 9 Stunden<br />
Besser geht’s nicht. Sehr verkatert am Nachmittag Check-in. Gleich Abendessen on board, sofort danach eingeschlafen. Geweckt wurde ich vom Aufsetzen des Flugzeuges in Wien.<br />
In diesem Fall hatte die Fluglinie wohl keinen Einfluss auf die Qualität des Schlafes.</p>
<p>Schlafwert: 100/100</p>
</div>
<p>Es geht natürlich christlicher. Dann kann man auch den seltenen Genuss des Boardservices komplett auskosten. Während sich die meisten abschätzig über Flugzeug-Essen äußern, möchte ich hier eine kleine Lobeshymne anstimmen. Es geht nicht nur um das Futter selbst, sondern das Gesamtpaket. Flugzeug-Essen ist einfach das Beste! Ich sitze – nein, liege – in meinem Sessel, die Fernbedienung gehört mir, eine große und überraschend gute Auswahl an Filmen, Essen und Trinken wird direkt auf meinen Schoß serviert. Wann sonst kann ich so ausgiebig und frei von schlechtem Gewissen absolut gar nichts tun? Und was für ein Essen! Nicht nur Wasser und ein Cracker. Vorspeise, Salat, Hauptspeise, Käseplatte, süßer Nachtisch und Früchte, Brot und Butter – auch noch alles fein säuberlich auf einem kleinen Teller angeordnet! (An dieser Stelle meine kulinarische Empfehlung: Austrian Airlines.) Den Kaffee sollte der ambitionierte Schläfer vielleicht auslassen.</p>
<p>Zufrieden und voll lässt es sich bei einem belanglosen Film dann auch leichter einschlafen. Die komischen Nackenkissen helfen übrigens wirklich. Zumindest einmal … dann hat der Körper den Trick durchschaut. Probieren kann man auch ein Kissen auf dem ausklappbaren Tischchen.</p>
<div style="padding: 10px; background: #eea11a; color: #fff;"><strong>Washington – Wien (Austrian Airlines)</strong><br />
Reisezeit: -<br />
Perfekt begonnen, interessantes Ende. Nach einer Nacht ohne Schlaf frühmorgens vor dem Start auf der Rollbahn eingeschlafen. Eine Stunde später von Durchsage geweckt, dass der Flug aufgrund eines technischen Defekts nicht stattfindet. 24 Stunden später dafür Upgrade auf Business Class. An Tag 1 hätte ich also perfekt geschlafen, das Erlebnis an Tag 2 war dieser Verlust aber wert. Leider war der Luxus-Unterschied gravierend. Nie wieder Economy!</p>
<p>Schlafwert: 100/100<br />
(verklärt durch das Upgrade)</p>
</div>
<p>Ein paar Worte zur Sitzwahl: Viele wählen automatisch einen Fensterplatz, der Vorteil des Lehnens an die Bordwand liegt auf der Hand. Die Mittelsitze wird wohl kaum jemand als die gemütlichsten bezeichnen. Ein Gangplatz hat andere Vorteile: Der Fensterplatz hat meist die wenigste Beinfreiheit, am Gang lassen sich Arme und Beine mehr oder weniger beliebig ausstrecken. Bei sehr empfindlicher Blase werden ihnen die Sitznachbarn für diese Platzwahl danken. Kommt wohl auf die persönlichen Bedürfnisse an. Im hinteren Teil des Flugzeugs bekommt man Turbulenzen übrigens stärker zu spüren – um so richtig gemütlich in den Schlaf geschaukelt zu werden. Mit viel Glück sind vielleicht beide Nachbarsitze leer. Dann schnell hinlegen und mit zwei Gurten anschnallen. Sonst wird man schnell von der Boardcrew geweckt.<br />
Mit noch mehr Glück bekommt man seinen Platz erst gar nicht … und wird in die Business Class gezwungen. Die Sessel dort lassen sich in der Regel so weit ausfahren, dass man darauf einigermaßen gemütlich liegen kann. Sogar seitlich oder auf dem Bauch liegen geht mit etwas Übung. Service und Verköstigung sind in der Business Class aber so umfassend, dass selbst auf den längsten Strecken nicht viel Zeit zum Schlafen bleibt.</p>
<div style="padding: 10px; background: #eea11a; color: #fff;"><strong>Hamburg – München (Lufthansa)</strong><br />
Flugzeit: 1 Stunde<br />
Zu kurz zum Schlafen, Essen gibt’s auch nicht. Auch zu kurz, um sich zu langweilen. Egal, was man macht, die Stunde ist schnell vorbei. Ideal auch für ein kurzes Nickerchen.</p>
<p>Schlafwert: vernachlässigbar</p>
</div>
<p>Das fünfgängige Menü nimmt seine zwei bis drei Stunden in Anspruch. Die Kaffeekarte schaut auch einfach zu gut aus, um Verzicht zu üben. Und wenn man dann endlich zur Ruhe kommt, wird diese auch gleich gestört. Schließlich will man sich das frisch zubereitete Frühstück nicht entgehen lassen und hat „Ich möchte zum Frühstück geweckt werden“ ganz fett angekreuzt. Erholsamer Schlaf ist im Flugzeug wohl nur den wenigsten vergönnt.</p>
<p>Aber wie überall gilt auch hier: Man gewöhnt sich daran. Und wer nicht oft fliegt, tut in vielen Fällen wohl gut daran, es gar nicht erst mit dem Schlaf zu versuchen. Es ist besser, das Erlebnis in vollen Zügen zu genießen.</p>
<div style="padding: 10px; background: #eea11a; color: #fff;"><strong>Gold Coast (AUS) – München (verschiedene Airlines)</strong><br />
Reisezeit: 44 Stunden<br />
Aufgrund langer Anfahrtswege, katastrophal geplanter Anschlussflüge und mehrerer Stationen einfach zu lange. Da kann man noch so müde sein, 44 Stunden in Flugzeug und Wartehallen sind nicht zu überschlafen. Die meiste Zeit freut man sich einfach nur aufs Bett zu Hause. Kein besonders schönes, aber doch ein Erlebnis.</p>
<p>Schlafwert: 0/100</p>
</div>
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		<title>Die Partouche Poker Tour &#8211; was alles falsch gemacht werden kann</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 20:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Eigentlich sollte man sich ja darüber freuen, noch überrascht werden zu können. Diese Form der Romantik kann mir in den meisten Fällen aber gestohlen bleiben. Und um das Finale der Partouche Poker Tour zu beschreiben, ist "Überraschung" wohl das einzig benutzbare Wort, das nicht eindeutig negativ konnotiert ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Eigentlich sollte man sich ja darüber freuen, noch überrascht werden zu können. Diese Form der Romantik kann mir in den meisten Fällen aber gestohlen bleiben. Und um das Finale der Partouche Poker Tour zu beschreiben, ist &#8220;Überraschung&#8221; wohl das einzig benutzbare Wort, das nicht eindeutig negativ konnotiert ist.</p>
<p>In den letzten zwei Jahren habe ich einiges an Turnieren gesehen. Große. Weniger große. Ultradeep bis Crapshoot. Zwei Table Shootouts bis 8.000 Spieler Freezeout. Das Finale der Partouche Poker Tour liegt auf den ersten Blick irgendwo dazwischen. Bis man dann selbst daran teil nimmt. Egal ob als Spieler oder – wie in meinem Fall – als Blogger.</p>
<p>Was sich die Turnierleitung im Palm Beach Casino von Cannes leistet, spottet eigentlich jeder Beschreibung. Noch nie habe ich einen derart langen ersten Spieltag erlebt. Die meisten der Spieler waren um zehn Uhr morgens zur Registrierung vor Ort und hatten das zweifelhafte Privileg, bis 4:30 morgens des nächsten Tages spielen zu dürfen. Wer Tag 1A spielte, war noch gut bedient. Spieler von Tag 1B hatten es noch schwerer, schließlich mussten sie nach wenigen Stunden Schlaf wieder für Tag 2 an die Tische.</p>
<p>Die Turnierleitung hatte ein Einsehen. Mehr als 18 Stunden könnten eventuell zu viel sein. An Tag zwei wurde ein Level gestrichen, um 02:30 sollte Schluss sein. Warum so lange gespielt wird, bleibt unbekannt. Anfangs war ich mir sicher, man wolle einfach einen Zeitvorsprung erspielen, um auf jeden Fall im Plan zu bleiben. Die Rechnung ging nicht auf: die letzten vier Stunden des Tages waren praktisch ohne Action. Niemand schied aus. Selten habe ich so viele Walks in Folge gesehen. Dafür an Tag 2 die Kehrseite der Medaille. Die All-ins überschlugen sich, zwei Drittel des Feldes flogen raus und nach einem halben Tag musste Schluss gemacht werden, um nicht schon nach zwei von sechs geplanten Tagen den Final Table zu erreichen.</p>
<p>Dafür hatten wir es im Media Room immer spannend. Dank nur sporadisch funktionierendem Internet mit Telefonmodem-Geschwindigkeiten wurde es nicht langweilig. Auch die langsamsten Schreiber haben hier die Chance, endlich einmal unter den ersten zu sein, die eine News Online stellen. Genauso gut organisiert der Shuttle Service. Immer wieder wurde versichert, dass man sich doch bitte kein Taxi bestellen solle, das Casino würde für An- und Abreise sorgen … dass dies mit Wartezeiten von bis zu 60 Minuten verbunden ist, wurde verschwiegen.<br />
Der Fairness halber &#8211; nach vier Tagen Fiasko funktionierte das meiste dann doch wieder. Internet lief stabil (insofern man sich eines der Lan-Kabel ergattern konnte), der Shuttleservice schnell.</p>
<p>Einige der Stars werden es sich wohl überlegen, ob sie nächstes Jahr wieder nach Cannes reisen werden. Dieses Mal waren sie jedenfalls zahlreich vertreten, auch wenn die illustresten (gibt es das Wort?) wie Mike Matusow oder Gus Hansen bereits früh ausschieden. Die Preisränge erreichten unter anderem Antoine Saout, Vanessa Selbst, Jean-Robert Bellande, auf deutscher Seite unter anderem Tobias Reinkemeier und Tim &#8216;Nazgul&#8217; Kahlmeyer.</p>
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		<title>Idee nicht gut, Ausführung noch schlechter</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Es gibt kaum etwas, das viele Pokerspieler lieber machen als Bad Beat Stories zu erzählen. Manchmal könnte man meinen, viele üben diesen Sport nur aus, um ihre Verzweiflung zum Besten geben zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Es gibt kaum etwas, das viele Pokerspieler lieber machen als Bad Beat Stories zu erzählen. Manchmal könnte man meinen, viele üben diesen Sport nur aus, um ihre Verzweiflung zum Besten geben zu können.</p>
<p>Was diese Tage als Bad Bead durchgeht grenzt aber schon ans Lächerliche. Gleich vorweg: die Intention des Nevada Cancer Institute möchte ich nicht in Frage stellen, allerdings hätte man die Banner doch von einem Pokerspieler proof-readen lassen.</p>
<p>Genug der Worte, hier das Bild:<br />
<a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/07/plakat.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-56252" title="plakat"><img class="alignnone size-large wp-image-56253" title="plakat" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/07/plakat-1024x707.jpg" alt="" width="520" height="358" /></a></p>
<p>Im Zweifel für den Angeklagten … das Prinzip halte ich generell in Ehren. Tagelang habe ich mir selbst die Schuld gegeben, das Plakat oder die Ironie darin einfach nicht zu verstehen.<br />
Wurden die Karten von links nach rechts gedealt?<br />
Und ging das Geld dann erst postflop in den Pot?<br />
Aber was wollen sie uns damit generell sagen?<br />
Krebs ist wie Pocket Aces? Der Kampf dagegen so dumm wie einen Monsterpot mit 27off zu Spielen? Ich weiß es nicht. Um Hilfe wird gebeten.</p>
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		<title>DIE W-M-SOP 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Da treffen Welten aufeinander: Während in Las  Vegas die WSOP stattfindet, wird am anderen Ende der Erde die hohe Kunst des Fussballs zelebriert. Dazwischen leidet der Kolumnist. Geschichten über die armen Gestalten in Las Vegas: kennen wir, haben wir alle schon gehört. Aber keine ist so schlimm wie meine. Dabei kann ich nicht einmal was dafür. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Da treffen Welten aufeinander: Während in Las  Vegas die WSOP stattfindet, wird am anderen Ende der Erde die hohe Kunst des Fussballs zelebriert. Dazwischen leidet der Kolumnist. Geschichten über die armen Gestalten in Las Vegas: kennen wir, haben wir alle schon gehört. Aber keine ist so schlimm wie meine. Dabei kann ich nicht einmal was dafür. Während sich die Welt über Italiens Run auf den WM-Titel empört, muss ich arme Sau zur WSOP nach Las Vegas. Und nein – nicht zum Spielen. Ich habe wegen Arbeit quasi Anwesenheitspflicht.</p>
<p>Das Jahr hat gerade erst begonnen, und ich befinde mich bereits in den Vorbereitungen zur WSOP 2010. Wann und warum ist plötzlich die Horrorvorstellung eingetreten, mehrere Monate vorauszuplanen? Das bin ich nicht gewöhnt, wollte ich nie gewöhnt sein – und ich werde mich wohl auch nicht daran gewöhnen.</p>
<p>Und so sitze ich nun hier und versuche etwas lustlos, mich für einen Flug in die Wüste zu entscheiden. Einen möglichst späten, um das lasvegaische Chaos nicht allzulang aushalten zu müssen? Oder doch lieber etwas früher, um mich vor der Arbeit entspannt einem WSOP-Side-Event oder Side-Side-Event (sprich Venetian &amp; Co.) widmen zu können?</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/batliner.png" class="thickbox no_icon" rel="gallery-47691" title="batliner"><img class="alignright size-full wp-image-47692" style="border: none 0px;" title="batliner" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/batliner.png" alt="" width="168" height="166" /></a>Es wird das dritte Jahr sein, dass ich beim Main Event der WSOP mit Media-Ausweis dabei sein werde. Bereits vor dem ersten Mal nahm ich mir fest vor, bald selbst auf Bracelet-Jagd zu gehen. Bisher hat es allerdings weder mit dem Jagdversuch noch mit dem Bracelet geklappt – hauptsächlich wegen meines erwähnten Unvermögens, vorauszuplanen. Nötig wäre der Antritt schon länger. Und sei es nur, um auf die Frage „Was? Du warst bei der WSOP? Cool, welche Events hast du denn gespielt?“ endlich eine würdige Antwort zu haben. Leider gibt es heuer einen zentralen Punkt, der mir einen Strich durch die sowieso nie aufgestellte Rechnung macht. Und der steigert meinen Verdruss an Las Vegas weiter … Aber diesmal ist nicht die Stadt selbst daran schuld.</p>
<p>Am 11. Juni beginnt in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft. (Da fällt mir auf: Zufall, dass an diesem Tag das Ladies-Only-Event der WSOP startet? Egal.) Mit italienischem Pass konzentrieren sich meine Gedanken schon seit Monaten auf dieses Groß-Event und die (hoffentlich erfolgreiche) Verteidigung unseres Titels. Wie soll ich mich auf Board und Gegner konzentrieren, wenn ich weiß, dass mein Team gerade verzweifelt versucht, einen 92.-Minute-Elfmeter gegen Paraguay zu bekommen?</p>
<p>Ich hab’ auch schon alles ausgerechnet. Nach einem Auftaktdebakel kämpft sich Italien noch auf Platz 2 der Gruppe F, im Achtelfinale wartet hoffentlich ein guter Gegner, damit die Jungs wissen, dass ihnen jemand zuschaut und der Frisurenaufwand mit gutem Fußball (den sie theoretisch drauf hätten) untermauert wird. Bis dahin sitz’ ich noch in Europa und schau’ mir das alles zur besten Tageszeit mit reichlich Bier und Chips im Fernsehen an. Das heißt: Der Juni ist fast komplett verplant – und vorher fliege ich sicher nicht nach Vegas.<br />
Am 1. Juli muss ich aber doch dort sein. Trifft sich gut, dass der 30. Juni und 1. Juli spielfreie Tage sind (im World Cup, nicht der WSOP). Danach folgt die kritische Phase. Kurz hatte ich gehofft, dass sich mittels Schlafverzicht Arbeit und „Vergnügen“ vereinen lassen würden; leider finden viele Spiele in Südafrika  jedoch am frühen Nachmittag amerikanischer Zeit statt. Die Viertelfinali am 2. und 3. Juli werde ich sicher noch irgendwie in meinen Zeitplan integrieren können, zumal das italienische gegen Brasilien um acht Uhr morgens beginnt (in Las Vegas eine äußerst gute Zeit für einen freien Platz im Terminkalender).</p>
<p>Dann wird mir bei der Planung aber kurz schlecht: Halbfinale am 6. bzw. 7. Juli – natürlich genau, wenn es an Tag 1B und 1C des Main-Events so richtig zur Sache geht. Soll ich sicherheitshalber schon an meiner Mir-ist-übel-ich-kann-heute-nicht-Miene und -Stimme arbeiten? Es ist viel zu lange her, dass ich die bzw. mich vor der Schulbank gedrückt habe, und seither hab’ ich eigentlich nichts mehr mit der Schauspielerei am Hut. Vielleicht ist jetzt endlich der richtige Zeitpunkt gekommen, mir einen dieser Oldschool-tragbaren Fernseher zu kaufen. Inzwischen gibt’s die vielleicht sogar in die Linse eines Fotoapparats verbaut, dann schaut es sogar danach aus, als würde ich arbeiten – und ich bekomme kaum Probleme mit den Officials. Ich sehe schon, das wird kompliziert. Seufz! Eines wird zumindest sicher klappen: das WM-Finale. An dieser Stelle mein Dank an die Turnierplaner der WSOP dafür, dass der 11. Juli vollkommen veranstaltungsfrei ist. Die Chancen stehen gut, dass dies bloß Zufall ist, aber seit dem Confederation-Cupfinale könnte sich ja auch in den USA eine Vorfreude auf die WM breitgemacht haben. Und da ich fast ausschließlich mit europäischen Pokerspielern verkehren werde (Qualifier von bwin), sind die Aussichten auf einen hervorragenden Fußballnachmittag mehr als gut.</p>
<p>Den Frust über die unglückliche Überschneidung meiner zwei Lieblingssportarten habe ich mir jetzt zur Genüge vom Leib geschrieben. Geholfen hat’s nicht. Wie auch? Ich schiebe die Entscheidung lieber noch etwas auf, Zeit ist ja genug. Bleibt zu hoffen, dass ich nicht irgendwo ein Preisausschreiben mit WSOP-Package gewinne!</p>
<p>Wer sich beim Lesen von meiner Hysterie hat anstecken lassen, ist zwar selbst schuld, kann aber vielleicht mit dem folgenden Zeitplan etwas anfangen. Nicht vergessen: Events ziehen sich über mehrere Tage – und es wäre doch schade, am Final Table aussitzen zu müssen, nur weil Fußball eben wichtiger ist. .</p>
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		<title>Die tausend Gesichter des Phil Ivey</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 12:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Das Two Plus Two Forum ist die wohl größte Diskussionsplattform im Internet, wenn es um Poker geht. Dort trifft sich alles was Rang und Namen hat oder dieses zumindest anstreben. Dass es dabei nicht nur ernst zur Sache geht, hat man in der Vergangenheit oft genug bewiesen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Das Two Plus Two Forum ist die wohl größte Diskussionsplattform im Internet, wenn es um Poker geht. Dort trifft sich alles was Rang und Namen hat oder dieses zumindest anstreben. Dass es dabei nicht nur ernst zur Sache geht, hat man in der Vergangenheit oft genug bewiesen.</p>
<p>Legendär zB der <span style="color: #ff9900;"><a  href="http://forumserver.twoplustwo.com/29/news-views-gossip/if-they-never-played-poker-212302/" target="new">&#8220;If they never Played Poker&#8221;</a> </span>Thread. Mit – teilweise hervorragenden – Photomontagen wird gemutmaßt, welchen Job berühmte Spieler hätten, würden sie nicht am Pokertisch sitzen.</p>
<p>Seit fünf Tagen erfreut sich ein neues Thema großer Beliebtheit. Ein User forderte die Kreativität der Leser heraus.<br />
Vorlage: ein Foto von Phil Ivey.<br />
Auftrag: mach was draus.</p>
<p>Ob Phil Ivey die Ergebnisse gefallen, weiß ich nicht. Da er aber unbestrittener Liebling der Poker-Community ist, sollte er sich nicht beleidigt fühlen. <a  href="http://forumserver.twoplustwo.com/29/news-views-gossip/phil-ivey-photoshop-potential-769234/" target="new">Hier</a> gibt es bereits über 50 vollbebilderte Seiten. Wer sich die Mühe sparen will, ich habe ein paar (zuviele) meiner Lieblinge zusammengetragen.</p>
<div style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-48245" title="ivey-jouit-353100" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/ivey-jouit-353100.jpg" alt="" width="300" height="448" /><img class="size-full wp-image-48246 alignnone" title="2ngejkm" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/2ngejkm.jpg" alt="" width="300" height="448" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48247" title="29gca0" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/29gca0.jpg" alt="" width="300" height="247" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48248" title="24258_10150163882415694_713435693_12218872_7977477_n" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/24258_10150163882415694_713435693_12218872_7977477_n.jpg" alt="" width="300" height="195" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48249" title="dca73b" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/dca73b.jpg" alt="" width="300" height="369" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48250" title="fortuneteller" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/fortuneteller.jpg" alt="" width="300" height="257" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48251" title="iveyboxing" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveyboxing.jpg" alt="" width="300" height="181" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48252" title="iveyflip" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveyflip.png" alt="" width="300" height="448" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48253" title="iveyjimi" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveyjimi.jpg" alt="" width="300" height="375" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48254" title="iveyjouit353100copy" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveyjouit353100copy.jpg" alt="" width="300" height="448" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48255" title="iveypimp-1" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveypimp-1.jpg" alt="" width="300" height="246" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48256" title="iveystatue2" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveystatue2.jpg" alt="" width="300" height="225" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48257" title="iveyunicorn" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/iveyunicorn.jpg" alt="" width="300" height="450" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48258" title="ivhomer" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/ivhomer.jpg" alt="" width="300" height="303" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48259" title="klimtp" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/klimtp.jpg" alt="" width="300" height="304" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48260" title="rakeback" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/rakeback.jpg" alt="" width="300" height="259" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48261" title="ridicivery" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/ridicivery.jpg" alt="" width="300" height="255" /><img class="aligncenter size-full wp-image-48262" title="weekend-at-bernies" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/weekend-at-bernies.png" alt="" width="300" height="164" /></div>
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		<title>Rigged in Riga</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 13:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>'This site is so rigged' Endlich hat man auch bei Live Event eine gute Ausrede für den eigenen Bust. Naja, so schlimm war es beim größten lettischen Turnier dann doch nicht. 'Rigged in Riga' ging in die dritte Runde, nach der erfolgreichen Turnierserie im Mai wurde diesmal noch eines drauf gesetzt. Der Organisator Betsafe – Mitglied des Ongame Networks – durfte sich beim Main Event über einen Teilnahmerekord von 161 Spielern freuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/10/sieger_runnerup.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-32886" title="sieger_runnerup"><img class="alignright size-full wp-image-32896" title="sieger_runnerup" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/10/sieger_runnerup.jpg" alt="" width="180" height="127" /></a>Im internationalen Vergleich kann Rigged in Riga zwar nicht mit den wirlich großen Turnierserien mithalten, langsam aber sicher macht auch das baltische Event auf sich aufmerksam. Auf berühmte Namen musste bisher noch verzichtet werden, mit einem Buy In unter € 1.000 hat das Turnier wohl nur wenig Anreiz für professionelle Pokerspieler.</p>
<p>Dabei kann das Casino Royale in Riga einiges bieten. Keine hochkarätigen Pokerpartien, auch die anliegenden sieben Nightclubs in denen auf jeden Mann etwa 34 Frauen kommen (von denen jede einzelne eine unglaubliche natürliche Schönheit ausstrahlt) lass ich mal beiseite.</p>
<p>Das Highlight für die meisten Spieler war der Gang auf die Toilette. Überraschenderweise Unisex. Nach den ersten Metern des kloeigenen Flurs zweifelt man stark daran dass dies der richtige Weg sei. Die Wände sind mit Hochglanzbildern nackter Frauen tapeziert. Nicht wenige sind nach einigen Metern umgekehrt und haben sich bei unserem Media Table nach dem richtigen Weg erkundet. Die Toiletten selbst fast voll verspiegelt und wieder die gleichen Bilder an den Wänden. Absolute Entspannung und Tagträume am Klo scheinen den Letten wichtig zu sein. Aber wahrscheinlich will das Casino nur die Spieler gezielt von ihren Verlusten ablenken. Funktioniert jedenfalls in beiden Fällen.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/10/letzten-vier.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-32886" title="letzten-vier"><img class="alignright size-full wp-image-32895" title="letzten-vier" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/10/letzten-vier.jpg" alt="" width="119" height="180" /></a>Das machte mir als notorischer Nicht-Trinker die Wasseraufnahme wesentlich leichter, reichlich Kaffe dazu sorgte dann für einen schnellen Abfluss. Übrigens kein Filterprodukt aus einer Kanne. Frisch zubereiteter Espresso, Cappuccino, Macchiato, wasauchimmer. Original Tazza d&#8217;Oro. Überreicht von einer der oben erwähnten lettischen Durchschnittsfrauen. Ein Lob an die Organisatoren, für das Wohl der Turnierspieler war gesorgt. Freie Drinks, tägliche Lunch- und Dinnerbuffets und eine Abschlussfeier die den Spielern entweder lange oder gar nicht in Erinnerung bleibt.</p>
<p>Nur das Wetter hat dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe vor meinem ersten Besuch nur Positives über Riga gehört und mich auf einige interessante Tage in der Stadt gefreut. Schon vor der Ankunft war klar dass daraus nichts wird. Aufgrund der Windverhältnisse musste mein Flugzeug fast seitwärts landen.</p>
<p>Die Temperaturen um den Gefrierpunkt sind ja noch auszuhalten, aber ständiger Wind und dichter Nebel jeden Morgen drücken etwas auf die Stimmung. Die 5 cm dicken Schneeflocken klingen auch friedlicher als sie waren. Sollte &#8216;Rigged In Riga&#8217; weiterhin im Halbjahres-Takt stattfinden, muss ich wohl wieder hin um einen lettischen Frühling zu erleben.</p>
<p>Achja, ein Turnierende gabs ja auch noch. Sieger wurde Pim van Wieringen aus den Niederlanden, der auch in Deutschland einen Wohnsitz hat. Nachdem er als Chipleader am Finaltisch nur kurz in Rückstand gerat, machte er 4-handed innerhalb von 5 Pots alles klar. Im Heads Up gewann er mit einem Paar Acht – Lieblingshand seines Gegners, ablesbar am T-Shirt – einen Coinflip und sicherte sich rund € 30.000. Andreas Humme und Peter Semhauser mussten sich leider kurz vor dem Finaltisch verabschieden, durften sich aber doch über einen Cash in Riga freuen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-32893" title="grosser-scheck" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/10/grosser-scheck.jpg" alt="" width="180" height="119" /></p>
<p><strong>Pim van Wieringen (Holland/Deutschland) – 20.541 LVL (etwa 30.000 Euro)</strong><br />
Mihail Sulikis – 14.454 LVL<br />
Jonathan Lamla DE – 10.650 LVL<br />
Kasper Kjeldsen DE –7.606 LVL<br />
Shannon Thomsen DE5.325 LVL<br />
Ernest Pattajs – 3.804 LVL<br />
Arturs Jegorovs – 3.043 LVL<br />
Juriss Osns – 2.282 LVL<br />
Edvards Kudzjevsevs – 1.521 LVL<br />
Riku Koivurinne – 1.141 LVL<br />
<strong> Peter Semhauser (Schweiz) – 1.141 LVL</strong><br />
Arthur Bertaux – 1.141 LVL<br />
Kirill Shalashov – 1.141 LVL<br />
William Sonntag – 1.141 LVL<br />
<strong> Andreas Humme (Deutschland) – 1.141 LVL</strong></p>
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		<title>APT Macao &#8211; Gelandet</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[appt]]></category>
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		<category><![CDATA[macau]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Der bwinpokerblog zieht weiter. Vor genau einem Monat habe ich am Flughafen von Las Vegas die Rückreise von der WSOP angetreten. Jetzt sitze ich auf Macau quasi auf der anderen Seite des Globus und irgendwie schaut es hier genau gleich aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Allzu viel habe ich ja noch nicht gesehen und werde ich die kommenden Stunden auch nicht. Unser Gepäck ist in Peking hängen geblieben, wir beschäftigen uns hier am Flughafen von Macao mit derselben Tätigkeit. In zwei Stunden soll es hier sein. Hoffentlich stimmt das auch.</p>
<div id="attachment_26328" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/08/friedporkkuhmagensuppezumeingewoehnen1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-26325" title="friedporkkuhmagensuppezumeingewoehnen1"><img class="size-full wp-image-26328  " title="friedporkkuhmagensuppezumeingewoehnen1" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/08/friedporkkuhmagensuppezumeingewoehnen1.jpg" alt="Kuhmagensuppe zum eingewöhnen" width="137" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Kuhmagensuppe zum eingewöhnen</p></div>
<p>Der erste Eindruck ist auf jeden Fall ein Vegas-Deja-Vu. Gleich vor dem Flughafen erhebt sich am Horizont das Venetian. … sozusagen die Kopie der Kopie. In wenigen Tagen werde ich mir das Spektakel aus der Nähe anschauen können, das Welcome Dinner des bwin Teams wird dort statt finden.</p>
<p>Persönlich habe ich mit Las Vegas reichlich wenig anfangen können und erwarte mir von Macao eigentlich ein bischen mehr. Da die Stadt nicht von Grund auf geplant wurde und die interessante Geschichte sicher ihre eigenen Spuren hinterlassen hat stehen die Chancen gut.<br />
Eine Rauchpause vorm Flughafen zeigt bereits Eigenheiten. Der extreme Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen erinnert zwar noch an die Wüste Nevadas (meine Brillen beschlagen bei jedem Austritt aus den hardcore-gekühlten Räumen), spätestens am Verkehr sollte man aber die ersten Unterschiede erkennen.<br />
Auf Macao und in Hongkong wird im Gegensatz zu Restchina Links gefahren. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären. Bei Hongkong macht es aufgrund der britischen Besetzung Sinn, warum es auf der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macao auch so ist kann ich nicht mal raten.</p>
<p>Vorerst auch egal. Mein Gepäck ist inzwischen angekommen, unser Video-Guy Blane aus den USA wartet noch auf seines <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ab ins Hotel. Untergebracht sind wir wie üblich auf höchstem Niveau, diesmal hat bwin seinen Staff und die Spieler wieder direkt an der Quelle untergebracht. Das Galaxy StarWorld Casino Hotel wird in den nächsten Tagen nicht nur unsere Unterkunft sein, auch die APT Macao wird in diesem Hotel über die Bühne gehen. &#8220;Wird&#8221; ist der falsche Ausdruck, schließlich ist die Turnierserie bereits am 12. August mit Side-Events und Qualifiern gestartet.</p>
<div id="attachment_26329" class="wp-caption alignright" style="width: 179px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/08/aptmacau.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-26325" title="aptmacau"><img class="size-full wp-image-26329  " title="aptmacau" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/08/aptmacau.jpg" alt="APT Macao" width="169" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">APT Macao</p></div>
<p>Was sich bisher dort abgespielt hat ist mir bis dato fast unbekannt (und ehrlichgesagt auch ziemlich wurscht), unsere Energien werden sich auf das Main Event konzentrieren. Als ich dann JC Tran im Aufzug begegnete überkam mich dann doch die Neugierde.<br />
Die bisher gespielten Side Events waren fast ausschließlich in den Händen der chinesischen Lokalmatadore, mit David &#8216;Chino&#8217; Rheem konnte sich in Event #4 auch einer der klingenden Namen durchsetzen und für den Sieg HKD 64.200 (Hongkong Dollars) – etwa € 6.500 – einstreichen. Im selben Event auch ein Cash für den Schweizer Walter Jegi, der Platz 5 erreichte und HKD 12.800 kassierte.</p>
<p>Die Summen halten sich im Vergleich zu anderen Großevents noch in Grenzen, spätestens beim Main Event der APT Macao wird sich das aber ändern. Letztes Jahr gab es für den Sieger Yevgeniy Timoshenko aus den USA fast 4 Millionen HKD. Am Freitag, den 20. August geht es mit Tag 1A im Main Event los, das Buy In wird heuer HKD 32.000+2.400 betragen.</p>
<div id="attachment_26332" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/08/3506851985_b4571ef4d31.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-26325" title="3506851985_b4571ef4d31"><img class="size-full wp-image-26332  " title="3506851985_b4571ef4d31" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/08/3506851985_b4571ef4d31.jpg" alt="Casino" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Casino</p></div>
<p>Dazu aber später mehr. Inzwischen gilt es Stadt und Kultur zu ergründen.<br />
Anstatt am ersten Abend das einzig Vernünftige zu machen (unseren Jetlag rechtzeitig wegschlafen), haben wir uns unseres Video-Guys erbarmt, ihm Jeans und Hemd geliehen und sind in den erstbesten Nightclub. Nach einigen Stunden kommen wir auf dem Heimweg so das erste Mal in den Genuss, Macao bei Tageslicht zu sehen. Um 7 Uhr morgens sind die Straßen hauptsächlich von älteren Menschen bevölkert und die Stadt unglaublich ruhig. Diese Wahrnehmung könnte allerdings vom Altersdurchschnitt im Nightclub und der zu lauten Musik getrübt sein.</p>
<p>So alt wie die Menschen heute morgen ausgesehen haben fühle ich mich jetzt. Auch heute werde ich Poker Poker sein lassen und mich lieber um das eigene Wohl kümmern. Selbst wenn ich diesmal einen Michael Phelps im Aufzug antreffe (der offiziell zur APT Macao eingeladen wurde und auch Interesse zeigte) wird mich das nicht weiter kümmern. Erstmal muss ich meinen Magen beruhigen und etwas zum Essen suchen.<br />
Vielleicht finde ich ja ein chinesisches Restaurant.</p>
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		<title>Pokern auf italienisch</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 07:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Pokern in einem italienischen Club. Wer jetzt an einen Platzhirschkampf in rauchverhangenem dunklen Raum denkt, liegt erstens falsch und hat zweitens das europäische Raucherschutzgesetz vergessen. Ein Erlebnis ist es allemal, vor allem wenn man sich in dem Spiel als einigermaßen standsicher und welterfahren sieht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Irgendwie erwartete ich bereits, dass nicht alles so geordnet und sauber abläuft, wie ich es gewohnt war. In gewissem Sinne haben sich die Erwartungen erfüllt, meine Nerven wurden wahrlich auf die Probe gestellt. Letzten Endes aber ein amüsantes und vor allem ertragreiches Erlebnis.</p>
<div id="attachment_19029" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/bolzano-bar-15-palle.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-19028" title="Bolzano Bar 15 palle"><img class="size-full wp-image-19029" title="Bolzano Bar 15 palle" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/bolzano-bar-15-palle.jpg" alt="" width="182" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Bolzano Bar 15 palle</p></div>
<p>Wer in Italien versucht, eine Online Pokerseite aufzurufen, erreicht in der Regel bloß eine Seite der Regierung mit dem Hinweis, dass der betreffende Service aus legalen Gründen nicht zur Verfügung stehe.</p>
<p>Seit kurzem gibt es Ausnahmen, einige der größten Anbieter haben sich mit dem italienischen Staat geeinigt und bieten dort einen eigenen Client an. Mit niedrig gehaltener Obergrenze bei Turnier-Buy-ins und saftigen Abgaben für die Staatskasse.</p>
<p>Ein heikles Thema. Das Staatsmonopol ist umgreifend, auch einfachste Gesellschafts- und Kartenspiele bis hin zum Mau Mau dürfen in keiner Bar und keinem Restaurant gespielt werden. Ob es dabei um Geld geht oder nicht ist nebensächlich. Die Betreiber der Lokalitäten drücken meines Wissens nach auch nie ein Auge zu, das Risiko und die folgenden Strafen sind wahrscheinlich zu groß.<br />
Für einen begeisterten Pokerspieler klingt das nach unzumutbaren Zuständen, so schlimm ist es dann aber doch nicht. Wo ein Gesetz, da meist auch ein Schlupfloch. Sanfter ausgedrückt: Wo ein Wille, da ein Weg.</p>
<p>Bei einem längeren Aufenthalt in Südtirol – gleich südlich der österreichischen Grenze – begann es mir nach wenigen Tagen in den Fingern zu kribbeln. Wann immer ich mindestens zwei gleiche Münzen in der Hand hielt, begann ich automatisch verschiedene Chiptricks zu probieren, um dann nach misslungenen Flips im Supermarkt unter den Kassen die verlorenen Coins zu suchen.</p>
<div id="attachment_19030" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/billard.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-19028" title="Billard"><img class="size-full wp-image-19030" title="Billard" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/billard.jpg" alt="" width="210" height="111" /></a><p class="wp-caption-text">Billard</p></div>
<p>Allerdings wusste ich von einigen Internetfreundschaften, die sich am Wochenende gerne nach Innsbruck oder Seefeld zum Pokern begeben. Irgendwo mussten die doch auch im näheren Umkreis spielen. Jede Heimrunde sollte mir recht sein!</p>
<p>Nach einigen Telefonaten hatte ich etwas viel Besseres gefunden. In der Landeshauptstadt Bozen, unweit des Messezentrums – genauer gesagt in der Giotto Straße 21 – gäbe es einen Billardclub namens <strong>15 palle</strong>, in dem zwei Mal die Woche ein Pokerturnier stattfindet.</p>
<p>So ganz wollte ich meinem Glück nicht vertrauen, aber einen Versuch war es sicher wert. Vor Ort fand ich eine kleine Gruppe von Menschen, die sich vor dem Gebäude eine Zigarette genehmigten. Gesprächsfetzen wie &#8220;Big Blind callt &#8221; und &#8220;mi fa vedere Kappa Due&#8221; waren eindeutig. Hier war ich richtig!</p>
<p>Drinnen ein großer Raum, der hauptsächlich mit Billardtischen gefüllt war. Fünf ovale Tische mit Chips und Karten sowie die Leinwand mit einer Blinduhr eliminierten alle Zweifel. Hier wird an diesem Abend Poker gespielt.</p>
<div id="attachment_19031" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/p1020594.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-19028" title="Club 15 palle"><img class="size-full wp-image-19031" title="Club 15 palle" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/p1020594.jpg" alt="" width="210" height="104" /></a><p class="wp-caption-text">Club 15 palle</p></div>
<p>Laut Vorabinfo hatte ich ein Freezeout mit Mini-BuyIn erwartet, im Aushang wurde ein € 50 Bountyturnier propagiert mit € 10 Kopfgeld auf jedem Spieler.<br />
Etwas mehr als ich erwartet hatte, aber noch lange nicht genug, um mich zum Umdrehen zu bringen. Vor mir am Tresen hatte die freundliche Dame genug damit zu tun, den Interessierten den Bounty-Modus zu erklären, offensichtlich durfte ich an diesem Abend einer <strong>15 palle</strong>-Premiere beiwohnen. 1:0 für mich dachte ich grinsend und legte mein Buy-in hin.</p>
<p>Erst jetzt wurde mir klar, wie es möglich war, hier ein Pokerturnier abzuhalten. Auf die Frage nach meinem Mitgliedsausweis reagierte ich nur verwundert, der Grund war dann aber doch recht einleuchtend. Nur Mitgliedern des <strong>Sportclubs 15palle</strong> war es erlaubt am Turnier teilzunehmen, auf diese Weise war es überhaupt erst möglich, ein Turnier mit Geldpreisen zu veranstalten. Zum Glück musste ich keine Aufnahmeprüfung oder Ähnliches bestehen, zwei Minuten später war ich Mitglied in einem Sportclub (Mama würde stolz sein).</p>
<p>Das Turnier begann vielversprechend. 15.000 Startstack und erste Blinds von 50/100 waren weit mehr als ich gehofft hatte, auch die kurzen Blindlevels von gefühlten 5 (aber realen 15) Minuten hatte ich in diesem Rahmen erwartet.</p>
<p>Nicht aber was an den Tischen vor sich ging. Dass nur der Finaltisch einen professionellen Dealer bekam, störte mich nicht weiter, die Action rund um die Karten und Chips waren aber doch etwas viel für meine Nerven. Mit neun Leuten am Tisch befanden sich bei jeder Aktion 18 Hände (Menschenhände, nicht Pokerhände) im Pot. Wer callte, nahm sich sofort den Rest, Chips wurden nicht in der Mitte gesammelt und einen Dealerbutton gab es sowieso nicht. Wenn jemand All In war, gab es mindestens drei hilfsbereite Spieler, die das Zählen der Chips gleichzeitig übernahmen. Ich widerstand dem Verlangen, den Professor zu spielen. Wer bin ich denn, ein offenbar eingespieltes System ändern zu wollen?</p>
<div id="attachment_19032" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/table.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-19028" title="Am Tisch"><img class="size-full wp-image-19032" title="Am Tisch" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/table.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Am Tisch</p></div>
<p>Letztendlich wohl mein Vorteil, mit Adleraugen überwachte ich jede noch so kleine Aktion und konnte mir damit auch schnell ein Bild meiner Gegner machen. Ich bin mir übrigens ziemlich sicher: über fünf Stunden kam es zu keinem einzigen Fehler! Kein Chip fehlte im Pot. Keine Burncard vergessen. Kein Missdeal. Nichts!<br />
Ich war fast erleichtert, als am Finaltisch endlich einmal eine Karte mit dem Bild nach oben beim Spieler landete (und da gab ein professioneller Spieler die Karten aus). Kurz: ich war beeindruckt.</p>
<p>Sympathisch war das in Südtirol überall anzutreffende Deutsch-Italienisch-Gemisch. Nach einem &#8220;Call&#8221; in &#8220;Prima Posizione&#8221; kam es zur &#8220;Erhöhung&#8221; vom Button und der Big Blind geht nach einem &#8220;Rilancio con Asso Jack&#8221; All In. Nicht weniger angenehm der Service und die dazugehörigen Getränke. Mit dem Buy In bekommt man einen Getränkegutschein. Jedes weitere Getränk scheint pauschal € 2 zu kosten, jedenfalls habe ich nie mehr oder weniger gezahlt (mit Ausnahme eines Espresso für € 1).</p>
<p>Einige Worte zum Niveau der Spieler. Italienische Spieler sind sicher nicht als die weltbesten bekannt. Ein Grund dafür liegt wohl auch in den mangelnden Möglichkeiten zur Praxis. Im Laufe des Turniers konnte ich so ziemlich jeden Typus beobachten. Preflopraises von 20 Big Blinds waren keine Seltenheit, ebenso wie extreme Overplays marginaler Hände. Nicht wenige Spieler schienen aber genau zu wissen worauf sie sich einließen und ließen ihre Gegner der Reihe nach auflaufen.</p>
<p>Ich zähle mich jetzt einfach mal zur letzteren Gruppe. Am Finaltisch gab es zwei Spieler, mit denen ich mich nicht anlegen wollte, bei einigen weiteren hatte ich ein solides Spiel beobachten können. Da ich aber weitaus mehr Chips als all diese Kandidaten hatte, sah es gut aus.</p>
<p>So erreichte ich ohne Probleme die Geldränge und fand mich in einer Key Hand wieder. Mit K5o im Small Blind war das All In gegen den tightesten Spieler am Tisch (der sich konsequent die Preisränge hochfoldete, auch wenn er im Big Blind 60% seines Stacks investiert hatte) eine einfache Entscheidung. Leider findet dieser #?@!&amp;#% ein Paar Jungen und callt. Der #?@!&amp;#% war dann wohl ich, als der Turn einen König brachte und ich mir den Chiplead in Folge nicht mehr nehmen ließ.</p>
<p>Hochrot vor Stolz verließ ich das <strong>15 palle</strong> mit einigen Hundert Euro mehr in der Tasche und spielte kurz mit dem Gedanken, meinen Wohnort wieder hierher zu verlegen …</p>
<p>… mein zweiter Besuch holte mich aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.</p>
<div id="attachment_19033" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/ranglistenqualifier.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-19028" title="Urkunde Qualifikant"><img class="size-full wp-image-19033" title="Urkunde Qualifikant" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/ranglistenqualifier.jpg" alt="" width="180" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Urkunde Qualifikant</p></div>
<p>Schade, gerade läuft nämlich eine interessante Aktion. Vom 12. Mai bis 05. Juni gibt es eine Rangliste, nach den acht Terminen werden die Top 2 vom <strong>15 palle</strong> nach Seefeld geschickt. Während der Erstplatzierte am 6. Juni das € 500 Buy In für das Event #1 der <a  href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-poker-und-noch-mehr-poker-im-casino-seefeld">Seefeld Poker Masters</a> gestellt bekommt, kann der Zweite der Rangliste tags darauf beim € 300-Turnier antreten.</p>
<p>Persönlich freut mich natürlich am meisten, dass ich mich nun auch bei meinen zahlreichen Südtirol-Besuchen meinem Lieblingsspiel widmen kann.</p>
<p>Associazione Sportiva 15 palle<br />
via Giotto 21<br />
39100 Bozen<br />
Italien</p>
<p>sala15palle@hotmail.it</p>
<p>Pokerturnier jeden Dienstag und Freitag.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rund um die bwin WPT Venice</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/kolumnen/rund-um-die-bwin-wpt-venice/17174</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 14:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[bwin]]></category>
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		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Venedig und Poker. Die Kombination der beiden Begriffe ergibt ein unbeschreibliches Bild. Ein besonderes Flair kann man der italienischen Lagunenstadt unmöglich absprechen. Wer sich für Geschichte nicht interessiert und keinen Sinn für Ästhetik hat, der soll einfach an Indiana Jones und James Bond denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>&#8220;O sole mio&#8221; habe ich zum Glück noch nicht gehört (eine Gondel-Fahrt ist auch ohne Gesang schon teuer genug). Dafür sind mir beim Flanieren durch die Gassen bereits zwei ältere Herren über den Weg gelaufen, die &#8220;I Giardini di Marzo&#8221; von Lucio Battisti summten. Muss wohl gerade im Radio gelaufen sein. Als Italiener habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, in den Gesang einzusteigen und in Folge ein Lächeln abzukassieren. Die Woche fängt gut an.</p>
<p>Seit meinem letzten Besuch in Venedig sind weit mehr als zehn Jahre vergangen, was die Stadt natürlich reichlich wenig schert. Die Gassen sind immer noch winzig, die Ecken, Sackgassen und Brücken immer noch gleich viele. Nur der kleine Espresso am Markusplatz kostet nicht mehr 10.000 Lire sondern 15 € (= 30.000 Lire). Sozusagen ein Value-Raise. Immerhin: er schmeckt.</p>
<p>Dafür gibt es inzwischen zahlreiche Supermärkte. Für die Dauer der WPT spare ich damit sicher einige hundert Euro für den nötigen Wasserkonsum. Nur 50m vom Casinó di Venezia entfernt befindet sich ein Billa (österreichische Supermarktkette), in dem ich mich als Wahlwiener fast wie zu Hause fühle. Soviel zum negativen Teil von Venedig.</p>
<div id="attachment_17178" class="wp-caption alignright" style="width: 168px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/unknown.jpeg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-17174" title="Venedig"><img class="size-full wp-image-17178" style="border: 0px none;" title="Venedig" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/05/unknown.jpeg" alt="" width="158" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Venedig</p></div>
<p>Das Casinó di Venezia selbst liegt mitten in der Stadt, direkt am Canale Grande (der Akzent auf dem o ist übrigens dringend notwendig, &#8220;casino&#8221; ohne Akzent bedeutet auf italienisch &#8220;großes Durcheinander&#8221;). Es mag an der Jahreszeit liegen oder am Regen heute morgen: der Gestank hält sich jedenfalls in Grenzen. Nur selten bringt eine leichte Brise den unverkennbaren Geruch von modrigem Wasser, den man allerdings entlang der gesamten Adria genießen kann … und der letztendlich nur für positive Urlaubsstimmung sorgt.<br />
Beim Betreten des Casinos fühlt man sich erstmal am falschen Platz. Casino oder Museum? Vielleicht habe ich den Begriff Casinó doch falsch in Erinnerung. Die kunstvollen Deckenmalereien und Riesengemälde an den Wänden lassen eher auf ein Museum schließen. Auch der Hinweis am Eingang – dass hier vor etwas mehr als hundert Jahren der deutsche Komponist Richard Wagner gestorben ist – lässt nicht gerade auf ein Glücksspieletablissement schließen. Lässt sich mit Bildern von Tod und Verderben im Kopf mehr Geld verlieren? Oder ein Bad Beat leichter wegstecken?<br />
Nur die zahlreichen Monitore mit dem bwin Logo deuten bei der offiziellen Willkommensfeier darauf hin, dass es hier in den nächsten Tagen reichlich Action geben wird.</p>
<p>Eines fällt dafür umso mehr auf: in unregelmäßigen Abständen bebt der Boden im Gebäude. Und das nicht wenig! Warum dem so ist habe ich noch nicht erfahren, werde aber alles daran setzen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. In den meisten großen Städten ist man dieses Verhalten gewohnt. Der Boden bebt wenn U- und Straßenbahnen vorbeifahren. Wenn mich nicht alles täuscht gibt es in Venedig aber keines von beiden.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="justify">Ist auch nicht nötig, die unzähligen Touristen gehen sowieso gern zu Fuß. Anders die Stars und Sternchen, die Venedig in regelmäßigen Abständen überfallen. Für sie gibt es ein Heer an Wassertaxis. Kleine Holzverschläge mit Außenboardmotor (wahrscheinlich ein umgebauter Vespamotor), für die Fahrt von einem Kilometer darf man dann auch gerne mal 100 Euro bezahlen. Ob Pokerspieler bereit sind, dafür zu zahlen? Hängt wohl vom Ausgang des Abends ab. Annette Obrestad jedenfalls nicht, nach ihrem Bust im Turnier verließ sie das Casino durch den Hinterausgang.</td>
<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td>[[Zeige als Diashow]]<a  href="http://www.pokerfirma.de/test-gallery?album=52&#038;gallery=156" target="_blank">Zur Galerie</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Beben des Bodens scheint den Spielern übrigens egal zu sein. Verständlich. Bei einem Buy In von 4.400 € dürfen Boden und Wände wackeln soviel sie wollen, mit den Nuts in der Hand wird kaum jemand freiwillig seinen Platz verlassen.</p>
<p>Liveblog und -stream zur bwin WPT Venice: <a href="www.bwinpokerblog.de" target="new">www.bwinpokerblog.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meike Busch stellt sich dem EUROPA-Meister</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/meike-busch-stellt-sich-dem-europa-meister/15348</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europameisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Götz Schrage]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen]]></category>
		<category><![CDATA[meike busch]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Die Euro '08 ist schon länger vorbei, die wichtige (und für Österreichs Spieler erfolgreiche) EUROPA-Meisterschaft findet aber nicht am Rasen statt. In vier Events wurde im Café EUROPA in der Wiener Zollergasse eine Turnierserie ausgetragen, neben Cash gabs Punkte für eine Overallwertung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die Euro &#8217;08 ist schon länger vorbei, die wichtige (und für Österreichs Spieler erfolgreiche) EUROPA-Meisterschaft findet aber nicht am Rasen statt. In vier Events wurde im Café EUROPA in der Wiener Zollergasse eine Turnierserie ausgetragen, neben Cash gabs Punkte für eine Overallwertung.</p>
<p>In der zweiten Ausgabe dieses Spektakels war der Anlauf gewaltig, bei der Voranmeldung waren alle vorhandenen Plätze innerhalb weniger Minuten gebucht.</p>
<div id="attachment_15352" class="wp-caption alignleft" style="width: 148px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/lokal2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15348" title="Hinterzimmer"><img class="size-full wp-image-15352" title="Hinterzimmer" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/lokal2.jpg" alt="" width="138" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Hinterzimmer</p></div>
<p>Am Montag fand dann das Finale für die Top9 der Overallwertung statt. Besonderer Anreiz für die Spieler: nach dem Sieg gabs ein Heads Up Duell mit Meike Busch, die ein Ticket für ein Turnier auf Betsson Poker spendierte. Damit jeder auf seine Kosten kommt (bzw. es jeden etwas kostet), fand auch das übliche Montagsturnier für das Fußvolk statt. In einer Blitzaktion wurde sogar ein zusätzlicher Tisch organisiert, neben dem EUROPA-Meisterschafts-Finale gab es also ein reguläres 4-Table-Turnier. Meike nahm auch dort teil und hatte einige Stunden lang Gelegenheit, sich auf das Spielniveau einzustellen und die Gesellschaft zu genießen. Ich behaupte mal, letzteres hat funktioniert, während ihr der erste Punkt eher das Fürchten gelehrt hat.</p>
<div id="attachment_15351" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/meike-busch2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15348" title="Meike Busch"><img class="size-full wp-image-15351" title="Meike Busch" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/meike-busch2.jpg" alt="" width="180" height="109" /></a><p class="wp-caption-text">Meike Busch</p></div>
<p>Ok, das war wohl Wunschdenken von mir. Soviel Glück kann man gar nicht haben, dass man es im EUROPA mit Angst bis an den Finaltisch schaffen würde. Denn genau dort war Meike dann auch zu finden, am Ende musste sie sich kurz vor den Preisrängen verabschieden. Ihr (und ihren zahlreichen männlichen Begleitungen) scheint der Abend aber gefallen zu haben. Vielleicht ist sie vollkommen abgebrüht und ihre PR-Arbeit furchteinflößend gut … ich jedenfalls habe ihre Aussage geglaubt, dass sie so bald wie möglich wieder dabei sein möchte. Wir freuen uns aufs nächste Mal!</p>
<div id="attachment_15350" class="wp-caption alignleft" style="width: 131px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/schrage-gratuliert-jochen.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15348" title="Götz gratuliert"><img class="size-full wp-image-15350" title="Götz gratuliert" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/schrage-gratuliert-jochen.jpg" alt="" width="121" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Götz gratuliert</p></div>
<p>Den Sieg im EUROPA-Meisterschafts-Finale holte sich der Stammspieler Jochen. In den letzten Wochen kam er endlich zu seinen langverdienten Erfolgen und konnte sich (selbstverständlich) auch im Heads Up gegen Meike durchsetzen. Neben Ruhm, Ehre, Geld und Respekt (sowie einem nahezu lächerlich überproportioniertem Pokal) der größte Erfolg fürs Curriculum.</p>
<div id="attachment_15349" class="wp-caption alignright" style="width: 167px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/kang-schrage-sky.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15348" title="Ben - Götz - Sky"><img class="size-full wp-image-15349" title="Ben - Götz - Sky" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/kang-schrage-sky.jpg" alt="" width="157" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Ben - Götz - Sky</p></div>
<p>Keine Sorge, Meike. Da sind auch schon andere gescheitert. Dank der Bemühungen von Turnierdirektor Götz Schrage dürfen wir uns immer wieder über Spenden von besonderen Gäste freuen. Christoph Haller und Thomas Bihl etwa, die in den Heads Up Duellen gegen das EUROPA Team mit deutlich negativer Bilanz dastehen. Auch die Woche vor dir gab es buchstäblich hohen Besuch. Da kam Benjamin Kang vorbei und ließ es sich natürlich nicht nehmen, im Turnier sein Geld liegen zu lassen.<br />
Einzig Niki Jedlicka kann einen Erfolg verzeichnen, vor etwa einem Jahr gewann er das wöchentliche 3-Table-Turnier (da ich Zweiter wurde, ist mir das schmerzlich in Erinnerung).</p>
<p>Zum Schluss noch ein Danke an Robert Madas und Alfred Sackl. Sie haben die Fotos gemacht und mir ermöglicht, das Turnier bis zum Ende durchzuspielen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Den PokerNews Cup verschlug es in ein Skigebiet</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/kolumnen/den-pokernews-cup-verschlug-es-in-ein-skigebiet/14583</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 07:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Kaum zurück von den Aussie Millions kam der Anruf von meinem Arbeitgeber. Ob ich Zeit hätte, zum PokerNews Cup Alpine nach Saalbach-Hinterglemm zu fahren. An der Zeit sollte es nicht scheitern, nach 40 °C in Melbourne war der Gedanke an Temperaturen um den Gefrierpunkt in den österreichischen Alpen aber wenig verlockend. Überhaupt: Pokern in der tiefsten Einöde? Wer soll sich da blicken lassen? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>So kann man sich täuschen. Los ging’s mit der Location. Der Name Alpine Palace Hotel klingt ja nicht schlecht, fünf Sterne sieht man auch nicht an jeder Ecke … ich war dann aber doch überrascht. Erst hier merke ich welch heruntergekommenen und billigen Absteigen die Bellagios, Venetians und Crown Casinos dieser Welt sind. Na gut, das ist vielleicht übertrieben und mit den richtigen Voraussetzungen bekommt man auch dort den maximalen Luxus.</p>
<p>In einem Punkt wird das Alpine Palace aber immer die Nase vorne haben. Hier wird der Gast nicht subtil ins Casino zum Zocken gedrängt. Eher das Gegenteil: er soll raus aus dem Gebäude und rauf auf die Skipisten. Es gibt zwar einige Tische für Cashgame und Poker soll hier in Zukunft weiter forciert werden, der durchschnittliche Gast ist aber doch wegen Schnee und Erholung hier. Und da die meisten nach zwei Tagen auf Krücken humpeln, muss das hoteleigene Spa einiges bieten.</p>
<table style="height: 22px;" border="0" width="496">
<tbody>
<tr>
<td align="justify">
Da ist es dann nicht ungewöhnlich, im Aufzug einen Marcel Luske im Bademantel anzutreffen. So relaxt hat der fliegende Holländer ganz auf sein Markenzeichen vergessen und am Pokertisch die Sonnenbrille richtig rum aufgesetzt. Wenigstens hat es ihm nicht die Stimme verschlagen. Auch der schwedische Skirennläufer Johan Brolenius (So-Gut-Wie-Weltmeister 2009 im Slalom) ist im Alpine Palace Stammgast … ich habe mir sagen lassen ihm geht es hauptsächlich um Poker.</p>
<p>Als besonderes Highlight empfand ich den Outdoor Pool. Nach einem langen Tag spätabends bei dichtem Schneefall ins warme Wasser … da kann selbst das oben erwähnte Australien nur schwer mithalten.</td>
<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td>[[Zeige als Diashow]]<br /><a  href="http://www.pokerfirma.de/test-gallery?album=44&#038;gallery=138">Zur Bildergalerie</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Aber widmen wir uns kurz dem Turnier. PokerNews hat mit der Location einiges riskiert, das Alpine Palace ist in Bezug auf Poker sicher keine allseits bekannter Ort. Das wird sich in Zukunft zwar ändern, so wurden z.B. die <span style="color: #ff9900;"><a  href="http://www.pokerfirma.de/news/german-high-rollers-im-dsf/13200">German High Rollers</a></span> hier gedreht (momentan auf DSF zu sehen). Bis sich der Name verbreitet, wird es wohl noch etwas dauern, es wundert mich nicht, dass nur wenige Spieler auf eigene Faust nach Saalbach-Hinterglemm gefunden haben.<br />
Geschätzte 90% des Feldes im Main Event bestand aus Package-Gewinnern, viele davon haben sich sogar über Freerolls qualifizieren können. Mit knapp 129 Teilnehmern blieb das Main Event sicher hinter den Erwartungen zurück, dafür erfreuten sich die Side Events großer Beliebtheit. Buy Ins zwischen € 50 und € 300 sind auch für Hobbyspieler durchaus leistbar.</p>
<p>Lediglich mit Event #4 – das Highroller PL Omaha Turnier für € 5.000 – hat man sich verspekuliert. Gerade mal ein Tisch konnte gefüllt werden, die Partie wirkte wie (und war) ein Spiel unter Freunden. Tony G war natürlich dabei und konnte sich bis ins Heads Up spielen, musste sich dort dann dem Fast-Lokalmatador Markus Golser geschlagen geben.</p>
<p>Ansonsten konnten sich die großen Namen nicht wirklich durchsetzen. Dafür war ihre Anwesenheit bemerkbar. In einem Dorf wie Hinterglemm sind die Möglichkeiten zum Ausgehen beschränkt, so konnte man die meisten direkt an der Bar des Hotels antreffen. Und dank des nicht vorhandenen Rauchverbots in Österreichs Lokalen konnten Markus Golser und Sandra Naujoks ihre Zigarren ganz offen bei einem Glas Wein konsumieren.</p>
<p>Eine Ausnahme gab es. Der südafrikaustralianische Pro Mark Vos scheint sich in den Alpen bestens zurecht zu finden, nach einem Sieg in Event #2 konnte er sich auch im Main Event bis an den Finaltisch spielen. Der Sieg ging an den Holländer Marc Naalden, Runner Up wurde Marc Naalden aus Estland. Für letzteren war es nach der WSOP das zweite Großevent, beide Male konnte er sich das Package in einem Freeroll holen.</p>
<p>Insgesamt Action in Maßen. Für die größte Aufregung am Floor sorgten am letzten Tag noch drei Spieler aus dem bwin Team. Zu Mittag hatten sie sich für Videoaufnahmen in den Pool begeben, erfrischt vom Champagner wurde kurzerhand beschlossen, das letzte Event im Bademantel zu spielen. Leider hatte man die Rechnung ohne den Wirt – bzw. Turnierdirektor Thomas Lamatsch – gemacht. Auch wenn es offiziell keine Kleiderordnung zu geben schien und das Hotel voll von halbnackten Leuten war: die Teilnahme am Turnier wurde ihnen in dieser Aufmachung verwehrt.</p>
<p>Schade, die Konkurrenz hatte sich schon darauf gefreut, einen dieser Spieler am Tisch zu haben. Ein Gus Hansen darf in Las Vegas mit freiem Oberkörper an den Tisch kommen, in Bademantel gehüllte Spieler sind in einem Spa-Ressort aber scheinbar zuviel.</p>
<p>Fazit: die Turnierserie hatte sicher einige Schwächen, die hauptsächlich auf das überschaubare Feld zurückzuführen sind. PokerNews hat sich als Veranstalter wohl mehr erhofft, die Spieler ihren Aufenthalt aber sichtlich genossen. Das Hotel war eine Klasse für sich, das Helikopter-Shuttle vom und zum Salzburger Flughafen (mit dem Hotelchef als Piloten) rundete die Luxuswoche ab. Für die hauptsächlich jungen Spieler hatte das kleine Feld einen großen Vorteil. Der Tag an den Tischen zog sich nicht ewig dahin, gleichzeitig konnte man praktisch jeden kennenlernen. Am Abend gingen die meisten zusammen fort, für mich als Beobachter hatte die internationale Gruppe in der klischeehaft älpischen Hüttengaudi-Atmosphäre jedenfalls maximalen Unterhaltungswert.</p>
<p>Danke PokerNews für das riskante Unterfangen. Die Erwartungen der Spieler waren sicher begrenzt, aufgrund des Rundum-Packages kann ich mir aber nicht vorstellen, dass irgendwer Grund zu Beschwerden hat. Und darum geht es doch: alle fühlen sich wohl und werden Positives berichten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pokern in Wien – ein Abend in der Heumühle</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/kolumnen/pokern-in-wien-%e2%80%93-ein-abend-in-der-heumuhle/12178</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 23:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Poker]]></category>
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		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Sonntagabend. Der Kater macht sich kaum mehr bemerkbar (mit meiner Haustierallergie mag ich den gar nicht) und die Langweile breit. Irgendwie hab ich Lust auf Poker. So richtig aber. Mit Händ und Füßeln, nicht wieder einen Abend online versumpfen. Für die Turniere in den Casinos und Cardrooms mit den großen Namen ist es schon zu spät. Wär mir jetzt auch viel zu viel Action.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Aber zum Glück lebe ich ja in Wien. Viele kleine Lokale mit ebenso feinen Turnieren und Menschen. Das kann ich zumindest von den wenigen, die ich besucht habe, sagen. Da eine Reise quer durch die Stadt nicht in Frage kommt, ist eines klar. Ich werde heute Neuland betreten. Als erstes fällt mir die Heumühle ein. Café Heumühle wohlbemerkt. Da war ich noch nie und da soll schon seit einiger Zeit irgendwas mit Poker los sein. Seit Kurzem unter neuer Führung scheinbar sogar regelmäßig. Schneller Anruf bei einem Freund. Ja, Turnier um 21 Uhr, Deepstack Freezeout. Passt. Das Beste: Die Heumühle ist knapp zehn Minuten von meiner Wohnung entfernt.</p>
<div id="attachment_12179" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/heumuehle_poker.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12178" title="Einer der Tische in der Heumühle"><img class="size-full wp-image-12179" title="Einer der Tische in der Heumühle" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/heumuehle_poker.jpg" alt="" width="216" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der Tische in der Heumühle</p></div>
<p>Während meines Studiums war das Café besonders für das hohe Niveau beim Wuzzeln (für Nicht-Österreicher Tischfußball oder Kicker) bekannt. Ein paar Mal war ich dort, fühlte mich aber etwas fehl am Platz. Was die Österreicher am Rasen nicht hinkriegen, schaffen sie auf dem Tisch. Kurzpassspiel vom Feinsten und jeder Schuss geht ins Tor. Als (natürlich lautstark deklariertes) italienisches Team mussten wir einige Schmach über uns ergehen lassen. Ist aber auch schwer wenn die Stürmer immer stehen bleiben.</p>
<p>Aber Pokern kann ich. Sicher! Also nichts wie hin, bevor die ohne mich beginnen. Kurz darauf biege ich bei der alten Wiener Heumühle in die Heumühlgasse ein und stehe vor dem Café Heumühle. Von außen hat sich nicht viel verändert.</p>
<div id="attachment_12180" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/niki.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12178" title="Niki"><img class="size-full wp-image-12180" title="Niki" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/niki.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Niki</p></div>
<p>Kennt ihr das? Man betritt ein Lokal und fühlt sich sofort wohl. Beim Öffnen der Tür fällt mein Blick auf eine Gruppe, die gemütlich am Sofa sitzt. Die meisten mit Laptop am Tisch. Und die vertrauten Geräusche. Ein virtueller Dealer bittet mit einem Piepen um Aktion. Ich werfe einen kurzen Blick um mich und sehe gleich mehrere bekannte Gesichter wieder. Perfekt. Ich lasse mich kurz durch das Lokal führen. Vorne der Barbereich – die Sofas schauen gefährlich einladend aus – dahinter zwei Pokertische unter stilechten Lampen. Einen Raum weiter gibt es noch einen Tisch … sollten besonders viele Leute mitspielen wollen oder Anfänger eine kurze Einführung wünschen. Die Voraussetzungen sind gut.</p>
<p>Erst jetzt erfahre ich, dass der Sonntag normalerweise turnierfrei ist. Von Montag bis Samstag finden Turniere statt (Rebuy, Freezeout, Bounty, Second Chance … für jeden was dabei). In jedem Turnier gibt es Punkte zu sammeln, die in einer Monatswertung festgehalten werden. Die Top 8 bekommen das Buy In vom Lokal für das Finale gestellt, das am ersten. Sonntag des Folgemonats stattfindet. Das heißt ich werde gleich am ersten Abend erfahren, wo das Top-Niveau angesiedelt ist. Im Februar hat Niki die Rangliste dominiert, in ihrer momentanen Form ist sie auch für dieses Finale unter den Top-Favoriten.</p>
<p>Das Turnier beginnt vielversprechend. Startstack 10.000 Chips. 30 Minuten Levels. Startblind 25/50 … Wenn die hier Deepstack sagen, dann meinen die das auch so.</p>
<p>Eine erste Vermutung bestätigt sich nach wenigen Händen. Hier werden sich keine All-In-Schlachten geliefert, sondern vorsichtig Grenzen ausgelotet. Links von mir ein böse wirkender Spieler mit Sonnenbrille, der keine Miene verzieht. Wahrscheinlich aber ein netter Kerl, jeder scheint ihn zu kennen und Spaß mit ihm zu haben. Rechts von mir ein Ghostplayer (vor dem muss man sich trotz des Namens nicht fürchten). Wenigstens kenn ich den Ken, der sitzt mir gegenüber. Was nicht heißt, dass ich darüber froh bin.</p>
<div id="attachment_12181" class="wp-caption alignright" style="width: 174px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/goetz.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12178" title="Götz"><img class="size-full wp-image-12181" title="Götz" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/goetz.jpg" alt="" width="164" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Götz</p></div>
<p>Die ersten zwei Levels gehen dahin, das Deepstack macht sich bezahlt. Immerhin habe ich noch 6.000 Chips vor mir, als am anderen Tisch Begrüßungsschreie ausbrechen. Wahrscheinlich hat das Alter Ego des Ghostplayers neben mir endlich ins Lokal gefunden. Sicher einer von denen, die glauben, besonders wichtig zu sein und automatisch eine halbe Stunde später auftauchen. Bei Pokerturnieren natürlich eine ganze Stunde. So war es dann auch. Gewundert hat’s mich nicht, lachen musste ich aber doch. Mein Mr. Pokerfirma-Chef, Götz Schrage in persona, betritt den Raum und nimmt zu meiner Rechten Platz. Um seine Spielerpersönlichkeit ranken sich die wildesten Gerüchte … aber das war alles vor meiner Zeit. Meinem modernen Poker mit Style hat er wohl wenig entgegenzusetzen.<br />
Den Table Redraw hatte ich vergessen, schon nach wenigen Händen steht Götz wieder auf (… um auch den anderen Tisch mit seiner Anwesenheit zu beehren).</p>
<p>Irgendwie habe ich es dann bis zum Final Table geschafft (Götz Schrage nicht). Mit 9.000 Chips weit hinter dem Average, die Blinds sind aber immer noch nicht besonders hoch. Niki ist leider nicht mehr dabei, in ihrer jetzigen Form wird sie aber auch nach dem März wieder einen Fixplatz im Monatsfinale haben. Der Böse Spieler – der übrigens Eddie heißt und den ich, seit ich ihn im Break ohne Sonnenbrille sah, unmöglich als &#8220;böse&#8221; bezeichnen kann – bleibt mir erhalten. Wieder mit Position auf mich.</p>
<p>Zu sechst am Tisch beginnt die Action dann unglaublich zäh zu werden. Endlich bin ich dann doch unter den letzten vier vertreten. Extrem positiv fallen die beiden Dealer Max und Patrick auf, die dem hohen Wiener Standard mehr als gerecht werden. Auch nach Stunden zeigen sie keine Müdigkeitserscheinungen. Und Stunden hat es gedauert. Es ist das erste Turnier, bei dem ich einen Spieler fragen höre, ob man nicht vielleicht die Blinds erhöhen könne.</p>
<div id="attachment_12182" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/headsup.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-12178" title="Eddie vs. Ken, unterstützt von Niki"><img class="size-full wp-image-12182" title="Eddie vs. Ken, unterstützt von Niki" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/headsup.jpg" alt="Heads-up" width="198" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Eddie vs. Ken, unterstützt von Niki</p></div>
<p>Am vierten Platz ist dann auch Schluss für mich, gerade noch in den Preisrängen. Mit meinen Chips kommt Pavis dann auch nicht viel weiter, für ihn ist das Turnier gleich darauf zu Ende.</p>
<p>Im Heads Up sitzen sich Ken und Eddie gegenüber. Aufgrund meines ersten Eindrucks: zwei würdige Spieler für ein Monatsfinale. Nach wenigen Händen einigen sie sich auch auf eine Teilung. Das Finale vom Februar – gleichzeitig das erste Turnier für die Monatswertung im März – ist damit beendet, Punkte gibt’s auch schon.</p>
<p>Und ich bin so bald wie möglich wieder (vorne) dabei! Muss schließlich meinen Platz verteidigen. Das Lokal war gemütlich, die Dealer und das Bier hervorragend, die Gegner angenehm solide, aber nicht unschlagbar. Und wenn doch, dann wenigstens sympathisch.</p>
<p>Alles zu finden im 4. Wiener Bezirk. Turnierkalender findet Ihr auf der Homepage <a  href="http://www.heumühle.net" target="new">www.heumühle.net</a>.</p>
<p>Café Heumühle<br />
Heumühlgasse 14<br />
A-1040 Wien<br />
Tel: +43/664/2037207</p>
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		<title>Neues aus dem Hinterzimmer – EUROPA Poker</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 21:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[cafe]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[hinterzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Poker]]></category>
		<category><![CDATA[turnier]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Wien ist bekanntlich das Pokermekka von Europa, die Auswahl an großen Cardrooms ist beachtlich. Ein besonderes Augenmerk haben sich all die Lokale verdient, in denen sich der ein oder andere Pokertisch befindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Wien ist bekanntlich das Pokermekka von Europa, die Auswahl an großen Cardrooms ist beachtlich. Ein besonderes Augenmerk haben sich all die Lokale verdient, in denen sich der ein oder andere Pokertisch befindet.</p>
<p>Eines dieser Lokale ist das Café Europa, in dem sich seit nunmehr fast zwei Jahren eine kleine, aber feine Community zum wöchentlichen Pokerturnier trifft. Das Turnier findet im Hinterzimmer statt (ja, der Raum heißt offiziell so), das in den letzten Wochen um einige Quadratmeter erweitert wurde. Insgesamt gibt es nun Platz für vier Pokertische, pünktlich zur Neueröffnung traf auch ein neuer Satz Keramikchips mit EUROPA-Poker Branding ein. Grund genug, den neuen Luxus mit einem besonderen Event zu feiern.</p>
<p>Anstelle des üblichen Turniers gab es diesen Monat einen sogenannten Nationencup. Die Spieler nahmen entsprechend ihrer Herkunft, ihrem momentanen oder vergangenen Wohnort ihre Plätze am Tisch ein. Wer nicht genau wusste wohin, wurde von allen Gruppen herzlich willkommen geheißen. Obwohl das erste Mal auf vier Tischen gespielt wurde, war das Turnier auch diesmal voll besetzt. Unterstützt wurde die Aktion von den eingespielten Dealern der Großcasinos Montesino (Wien) und Poker Royale (Wiener Neustadt), auch Florian Berghaus Floor-Manager des Montesinos ließ es sich nicht nehmen, eigenhändig Karten zu verteilen.</p>
<p>Das Turnier wurde in zwei Phasen gespielt. An jedem Tisch wurde bis auf zwei Spieler runtergespielt, die dann an den Finaltisch vorrückten. Bereits in der Vorrunde ging es heftig zur Sache, natürlich wollte jeder sein Team am entscheidenden Finaltisch vertreten (wen es interessiert: für mich hat es nicht gereicht, am Tisch der “Freundlichen Ausländer” war die Konkurrenz einfach zu stark).</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a  class="thickbox no_icon" href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/gallery/europa-poker-nationscup/siegerbild_europa.jpg" rel="gallery-10357" title="Götz mit Sieger Christian"><img title="Götz mit Sieger Christian" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/gallery/europa-poker-nationscup/siegerbild_europa.jpg" alt="siegerbild_europa.jpg" width="173" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Götz mit Sieger Christian</p></div>
<p>Im Finale ging es nicht minder hoch her. Auch nach dem Platzen der Bubble lieferten sich die verbleibenden Spieler einen langen Kampf, bis sich Gerhard G. (Wild City Boys) am vierten Platz geschlagen geben musste. Für unglaubliche Spannung sorgte das Spiel von Christian Gorz, seines Zeichens Floor-Manager der ersten Stunde im Poker Royale Wr.Neustadt. Viermal war er mit einem Zwangs-All-in schon mit einem Fuß aus dem Turnier, konnte sich aber wieder erholen und den Chiplead erspielen. Diesem Lauf konnte dann auch Hubsi – wohl der Stammspieler mit der größten Konstanz – nichts mehr entgegensetzen, er schied am dritten Platz aus.</p>
<p>Im Heads-up saßen sich Christian und Nicki T (Team: Stolze Bauernjungen und Mädels). gegenüber. Neben dem persönlichen Erfolg gab es noch einen weiteren guten Grund, das Turnier zu gewinnen. Pokerfirma.de würde das Siegerteam beim anstehenden Teamwettbewerb der PokerTour Österreich sponsorn. Dementsprechend groß war die Spannung unter den Zuschauern. Würde Christian als Chipleader den Sieg für die &#8220;Dangerous Gürtel Heroes&#8221; nach Hause tragen oder Nicki sich noch einmal erholen können und die &#8220;sympathischen Bauernjungs und -mädels&#8221; zum besten Team küren?</p>
<p>Ich machs kurz. Christian Gorz hat sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Unter Jubelschreien aus dem Team der Gürtel Heroes holt er sich die letzten Chips von Nicki. Die Gratulation von Turnierleiter Götz Schrage folgte auf dem Fuße, schließlich kennen sich die beiden seit Jahren und haben lange gemeinsam im Pokerbereich gearbeitet.</p>
<p>Eine gelungene Premiere für das neue Hinterzimmer. Die Atmosphäre war angenehm und entspannt wie immer, ein wenig künstlich aufgebautes Konkurrenzdenken (wie es sich in einem Nationencup gehört) sorgte für zusätzliche Lacher. Als Stammgast freue ich mich auf den Rest des Jahres … besonders weil die neuen Chips so unglaublich gut in der Hand liegen.</p>
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			[Zeige als Diashow]		</a>
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		<title>Aussie Millions Spezial: Christian Heich im Interview</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/kolumnen/aussie-millions-spezial-christian-heich-im-interview/8881</link>
		<comments>http://www.pokerfirma.com/kolumnen/aussie-millions-spezial-christian-heich-im-interview/8881#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 16:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Frauen finden so etwas peinlich. Uns kratzt das wenig. Christian Heich trägt stolz sein neues T-Shirt. Frisch gekauft für ein paar australische Dollar und ich habe genau dasselbe an - im irrigen Glauben einzigartig zu sein. So haben wir uns kennengelernt in der Lobby und weil einer von uns beiden das erste Event der Aussie Millions gewonnen hat und ich für Pokerfirma.de schreibe, haben wir uns gleich zur Dinnerbrak zu einem Interview verabredet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Klar, dass das Essen auf meine Rechnung gehen sollte. Schießlich hatte ich ihn eingeladen. Allerdings hatte ich dann meine Geldbörse im Hotelzimmer vergessen und das hätte peinlich werden können. Nicht bei Christian Heich – der ist freundlich und entspannt. Ein guter Start für ein hoffentlich gutes Interview.</p>
<div id="attachment_8882" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a  class="thickbox no_icon" href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/heich_daniel.jpg" rel="gallery-8881" title="Christian Heich und ich"><img class="size-full wp-image-8882" title="Christian Heich und ich" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/heich_daniel.jpg" alt="Christian Heich und ich" width="180" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Heich und ich</p></div>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Nettes Shirt! Hier in Melbourne gekauft?&#8221;</p>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Ja. Gerade mal vor ein paar Tagen.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Du bist ja schon seit Event #1 in Australien. Wie machst du das mit deiner Wäsche? Kaufst du dir einfach einmal die Woche einen Stoß neue Shirts?&#8221;</p>
<p><i><strong>Christian Heich:</strong></i> &#8220;Ich habe vor einigen Tagen das erste Mal den Waschservice im Hotel in Anspruch genommen. Unglaublich teuer. In Zukunft werde ich mir etwas anderes einfallen lassen.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Lange dauern die Aussie Millions ja nicht mehr. Ziehst du gleich weiter zum nächsten Event oder geht es erstmals zurück nach Deutschland?&#8221;</p>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Nee. Vorerst sind ein paar Tage Urlaub angesagt. Ich sitze jetzt schon seit Wochen im Pokerraum, irgendwann reicht es. Nach den Aussie Millions werde ich mir wohl eine Woche Melbourne oder Sydney anschauen.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Über einen Sonnenbrand brauchst du wirklich nicht klagen. Apropos Sonne: du bist einer der wenigen im Turnier, der keine Sonnenbrille trägt.&#8221;</p>
<div id="attachment_8883" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a  class="thickbox no_icon" href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/heich_boatman.jpg" rel="gallery-8881" title="Barney Boatman und Christian Heich"><img class="size-full wp-image-8883" title="Barney Boatman und Christian Heich" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/heich_boatman.jpg" alt="Barney Boatman und Christian Heich" width="210" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Barney Boatman und Christian Heich</p></div>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Mit Sonnenbrille wird man mich wohl nie sehen. Auch Kopfhörer am Tisch sind nichts für mich. Im Ohr der Lärm, hinter mir ein Announcer, der die Action ankündigt. Neben mir macht Barney Boatman Witze. Da verzichte ich lieber auf Musik.<br />
Normalerweise trage ich auch keine Kappe, aber bei all dem Scheinwerferlicht ist es doch angenehm, sich zum Nachdenken darunter zu verkriechen. Moment, bekomm gerade eine SMS …<i>(tippt eine Antwort in sein Handy)</i><br />
Am Tisch darf ich das Handy ja nicht rausholen ohne eine Zeitstrafe zu riskieren.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Ich kann mir vorstellen, dass viele deiner Freunde zuhause alles mitlesen, was über dich berichtet wird.&#8221;</p>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Ja, da gibt es schon einige, die sich die Nacht auf PokerNews um die Ohren schlagen.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Wirst du inzwischen auch mit Interviewanfragen bombardiert?&#8221;</p>
<p><i><strong>Christian Heich:</strong> (lacht)</i>&#8220;Soweit ist es noch nicht. Und den deutschen Medien scheint das auch nicht wichtig zu sein. Gewisse Seiten sind überhaupt das krasseste. Haben keinen Reporter vor Ort und da stehen Dinge im Artikel die sie sich offensichtlich aus den Haaren gezogen haben. Über Pokerxxxxx habe ich mich neulich zum Beispiel geärgert. Sie haben bereits in der Vergangenheit über mich berichtet, plötzlich schreiben sie, ich würde hier mein erstes Pokerturnier überhaupt spielen!? Ein Blick auf die eigene Seite oder Google hätte gereicht. Da hab ich mich dann doch etwas geärgert.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Ich bin ja von der Konkurrenz. Was hälst du übrigens von deinen weiblichen Konkurrenten im Turnier? Annette Obrestad und Annica Ivert haben ja lange die Chipcounts angeführt.&#8221;</p>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Dass Annette mit ihrem Spiel erfolgreich ist, wundert mich nicht. Die Frau weiß einfach, was sie macht. Ich bin im Main Event kurz mit ihr am Tisch gesessen und war froh, als dieser aufgelöst wurde. Weißt du, wie spät es ist?&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Moment. Kurz nach acht.&#8221;</p>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Weißt du, wann es wieder losgeht. Hab vergessen zu schauen.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Sorry, so professionell arbeite ich hier nicht. Aber gehen wir lieber runter bevor du den Ten-Minute-Call verpasst.&#8221;</p>
<p><strong><i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Ja, wir können gerne an der Bar im Pokerraum weiterreden.&#8221;</p>
<p>Von Schweißausbrüchen begleitet fällt mir wieder ein, dass ich meine Geldbörse nicht bei mir habe. An der Bar sind aber genügend andere Leute, ein bekannter Blogger zahlt das Bier. Zum Reden kommen wir nicht mehr wirklich. Man merkt auch, dass Christian Heich es nicht mehr erwarten kann, wieder ins Spiel einzusteigen.</p>
<p><i>Daniel Batliner:</i> &#8220;Vielen Dank für das Gespräch.&#8221;<br />
<strong><br />
<i>Christian Heich:</i></strong> &#8220;Gerne. Werd mir auch sobald wie möglich eure Seite anschauen. Aus irgendeinem Grund komme ich hier mit meinem mobilen Internet nicht rauf.&#8221;</p>
<p><i>Daniel Batliner: </i>&#8220;Ich bring dir die 20$ fürs Abendessen dann an den Tisch.&#8221;</p>
<p>Christian Heich winkt grinsend ab und nimmt seinen Platz ein.</p>
<p>P.S. natürlich wird er die 20 AUD für das Abendessen noch bekommen! Am Besten gebe ich sie ihm in dem Moment wenn er seine Irgendwas-Tausende australische Dollar Gesamtpreisgeld beim Cashier abholt.</p>
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		<title>Joe Hachem und die frittierte Frühlingsrolle</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 16:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Batliner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Wie beginnt man als neuer Kolumnist? Muss ich mich als Daniel Batliner vorstellen? Soll ich beinhart meinen Arbeitgeber bewerben (in diesem Falle die großartige Plattform bwin)? Mir gleich ein paar Feinde schaffen und ausgiebig über das unglaubliche Wetter in Melbourne berichten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><div id="attachment_8612" class="wp-caption alignright" style="width: 167px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/p1000276.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-8610" title="Down Under"><img class="size-full wp-image-8612" title="Down Under" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/p1000276.jpg" alt="" width="157" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Down Under</p></div>
<p>Gefühlte 40 °C und Dauersonne sind als Mitteleuropäer sicher eine Erwähnung wert. Den offiziellen Promotiontext der Aussie Millions 2009 einfach auf Deutsch übersetzen? Soll ich darüber schreiben wieviele tolle Orte ich bereits bereisen durfte? Ganz konservativ mit all den Stars der Pokerwelt beginnen, von denen mich einige inzwischen persönlich begrüßen? Über repupertäre Prop-Bets erzählen, bei denen im Laufe eines Abends im Rahmen einer Alternative-Stakes Stein-Schere-Papier-Partie ein paar Flaschen Tequila vernichtet werden um danach am Cashtable mit den Chips für den Continuation Bet in der Hand einzuschlafen (ist wirklich so passiert … immerhin nicht mir)?</p>
<p>Oder fange ich am Besten mit einem Star an. Das gibt mir dann wohl die notwendige Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Joe Hachem zum Beispiel ist Schuld, dass mir beinahe die frittierte Frühlingsrolle aus der Hand gefallen wäre. Bei den meisten Großevents gibt es traditionell ein Media und VIP Invitational Tournament. Das lass ich mir natürlich nicht entgehen und bin nach einer Stunde sogar noch im Turnier. Ich sitze am Button und im großen Blind eine unerfahrene Kollegin, aufgrund der Cardranking-Tabelle vor ihr vermute ich, dass sie zum ersten Mal am Pokertisch sitzt.</p>
<div id="attachment_8631" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/joe_hachem2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-8610" title="Joe Hachem"><img class="size-full wp-image-8631" title="Joe Hachem" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/joe_hachem2.jpg" alt="Joe Hachem" width="136" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Joe Hachem</p></div>
<p>Bei 10 Minuten Blindlevels und einem Average von 4 Big Blinds fällt mir das All In vom Button nicht schwer, wenn vor mir niemand im Pot ist. Immer wieder werden Tabletts mit Fingerfood serviert. Ich habe den Button – “all in” (mit 9 6 offsuit). Greife mir eine der leckeren Miniaturfrühlingsrollen und warte, dass mir die Dealerin endlich die Blinds zustellt. Nichts passiert! Ich blicke irritiert auf. Joe Hachem lehnt quer über meiner zugegeben attraktiven Kollegin auf Platz Zehn. Lässt sich die Karten zeigen (die wahrscheinlich besser sind als meine) und starrt mich mit einem tiefen Blick an, dass mir trotz der lauwarmen Miniaturfrühlingsrolle ganz heiß wird. Schließlich doch ein Fold. Ich blicke nochmal auf und grinse Joe Hachem an. Er grinst zurück und sagt: &#8220;well, it was the right decision&#8221;. Ich sage besser gar nichts. Wer würde schon wagen einem Main Event Gewinner zu widersprechen.</p>
<p>Bleiben wir noch ein wenig beim Thema. Nur von Fingerfood kann man sich natürlich nicht ernähren und wenn man gerade keine Karten in der Hand wird man rundum reichlich, wenn auch nicht immer gesund versorgt.</p>
<p>Die Casinokomplexe rund um die Welt scheinen sich in einem Credo einig zu sein: viel, fett und immer essen! Gemüse und Obst sind tabu, selbst der Frühstückstoast wird nicht getoastet sondern einfach frittiert. Wie kann es sein dass so wenige Dauerpokerspieler massiv übergewichtig sind?<br />
Selbst in Vegas, wo ich mit meinen gerade mal 60 Kilo nicht einmal als halbe Portion durchgehen würde, entsprechen die Spieler im Pokerroom nicht dem lokalen Durchschnitt. Während vor einigen Jahren noch Stu Ungar staturmäßige Ausnahme war, hat inzwischen ein Greg Raymer die Außenseiterrolle übernommen. Seitdem werden übrigens auch immer mehr Turniere mit zehn Spielern pro Tisch gespielt.</p>
<p>Liegt es an den zig Stunden am Tisch, in denen jedes Hungergefühl zum Wohle des nächsten Pots unterdrückt wird? Ist nach den Breast Implants die Liposuction zur Standard-Schönheits-OP beim Drive-In-Doctor ums Eck mutiert? Oder dominieren inzwischen wirklich die schlanken, durchtrainierten europäischen Models á la Patrick Antonius die Pokerwelt.<br />
Eigentlich egal, persönlich bin ich gegen Gewichtszunahme quasi immun. Nur in Nordamerika durfte ich mich nach einer Woche bisher immer über unglaubliche 10-20% mehr am Körper freuen (damn you, breakfast bacon!).</p>
<p>Als ewiger Möchtegernstudent bin ich die tägliche Tiefkühlpizza oder -lasagne gewohnt, meine Ansprüche sind sicher nicht hoch. Wenn so jemand ein unbändiges Verlangen nach Obst und Gemüse bekommt muss die Ernährung aber schrecklich unausgewogen sein. In dieser Hinsicht könnte sogar Jamie Gold noch als Vorbild dienen. Wenn ich mich recht erinnere hatte er fast immer eine Schale mit Blaubeeren am Tisch (das Reden mit vollem Mund beherrscht er auch in Perfektion).</p>
<div id="attachment_8632" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/tournament_supervisor_lisa.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-8610" title="Tournament Supervisor Lisa"><img class="size-full wp-image-8632" title="Tournament Supervisor Lisa" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/01/tournament_supervisor_lisa.jpg" alt="Tournament Supervisor Lisa" width="210" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Tournament Supervisor Lisa</p></div>
<p>Bei meiner dritten Fernreise als Blogger im bwin Team waren meine Erwartungen also recht gering. Konkrete Vorstellungen gab es sowieso nicht. Was sind schon typische australische Spezialitäten? Mit einiger Sicherheit konnte ich ein paniertes Känguruh- oder Haischnitzel ausschließen, das wars dann auch schon. Das Essen der australischen Fluglinie war jedenfalls unter aller Sau! An dieser Stelle eine Bitte an die Lufthansa: den Sparstift möglichst nicht an der Bordküche der AUA ansetzen, allein wegen dem Essen wird diese bei langen Flügen die Linie meiner Wahl bleiben.</p>
<p>Blieb nur zu hoffen dass die britischen Kolonisten nicht allzuviele Köche an Bord hatten, diese Sorge stellte sich aber gleich als unbegründet heraus. Das Essen ist nicht nur für den Gaumen, sondern für den Rest des Körpers ein wahrer Genuss.</p>
<p>Das Eis wird vom italienischen Opa persönlich gerührt, der Fisch beim Exilgriechen schmeckt wie frisch vor Kreta gefangen und die zahlreichen Asiaten wissen sowieso wie man mit Gewürzen und den einfachsten Zutaten Magen und Seele verwöhnt. Selbst bei Fast Food muss man Vorurteile über Bord werfen. Das Beste: fast jedes Lokal führt mein Lieblingsgetränk Chinotto (im deutschen Sprachraum meist nur in der Gelateria eures Vertrauens zu finden).</p>
<p>Ich muss dringend aufhören, mein Magen knurrt!</p>
<p>Cheers, Daniel</p>
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