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	<title>Poker Firma &#187; Rosi Grünstäudl</title>
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	<description>Die ganze Welt ist Poker!</description>
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		<title>Ladies, entdeckt die Fußballwelt oder was Betfair mit Zalando zu tun hat</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 19:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Einige Male schon hab ich überlegt, eine Wettkolumne zu schreiben. Da ich aber von Fußball ungefähr so viel Ahnung habe, wie Männer vom Bügeln, ließ ich es dann doch wieder sein. Mein letzter Glückstreffer allerdings hat mich nun aber zurück an die Tastatur gebracht. Weil irgendwann muss es einfach gesagt werden – Ladies, fangt an zu wetten und Eure neuen Manolo Blahniks sind gerettet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Einige Male schon hab ich überlegt, eine Wettkolumne zu schreiben. Da ich aber von Fußball ungefähr so viel Ahnung habe, wie Männer vom Bügeln, ließ ich es dann doch wieder sein. Mein letzter Glückstreffer allerdings hat mich nun aber zurück an die Tastatur gebracht. Weil irgendwann muss es einfach gesagt werden – Ladies, fangt an zu wetten und Eure neuen Manolo Blahniks sind gerettet.</p>
<p>Schon seit rund 15 Jahren reizt mich ab und zu das Wetten. Vorzugsweise einfach Favoritenwetten wenn mal die Bayern gegen irgendeinen Drittligisten wie Bochum (oder sind die doch in der zweiten Liga) antreten oder so. Michael Schumacher hat mir vor seinem Rücktritt und Rücktritt vom Rücktritt einige Paar Schuhe und noch vieles mehr finanziert. Aber so richtig hab ich mich mit dem Wetten nie befasst.</p>
<p>Das sollte sich vor zwei Monaten ändern, denn da hat sich mein Mann emanzipiert. Oder ich mich. Egal, auf jeden Fall besitze ich seitdem einen eigenen Betfair-Account. Wie es dazu kam, ist schnell erklärt und ich glaube das würde vorm jedem Richter als Scheidungsgrund durchgehen – wegen seelischer Grausamkeit. Ein wenig muss ich aber noch ausholen. Bislang haben meine Wetten so funktioniert. „Schatz, heute spielt X“ – „OK, spiel mal € X“ – „Bist du sicher?“ – „Ja!“. So einfach kann Wetten sein. Besser gesagt so einfach war es, bis zu jenem Tag als die Türken gegen Österreich gespielt haben. Das war Ende September oder Anfang Oktober. Es läuft das Match, mir fällt ein, dass ich ja auch eine Mannschaft spielen wollte. Das Match hat auch schon begonnen, aber was soll’s. Sag meinem Mann, er möge doch bitte noch diese Mannschaft spielen. (ok, ich hab schon wieder vergessen, welche es war). Auf jeden Fall gewinnt meine Mannschaft und ich freu mich über ein paar zusätzliche Euros. Solange, bis mein Mann mir offenbart, dass er alles was am Account war, in die Türken investiert hat – und deshalb meine Wette nicht mehr platziert hat.</p>
<p>Ok, am nächsten Tag gab es statt Schnitzel nur die Zitronen für meinen Mann, aber man verzeiht. Und legt sich ein eigenes Betfair-Konto zu. Denn noch mal passiert mir so was nicht. Sportwetten sind einfach. Entweder gewinnt der oder gewinnt der andere. Gut, beim Fußball kann’s auch mal X ausgehen. Aber man muss sich nicht mit irgendwelchen Preflop-, Flop und Turn Strategien befassen und der River ist in diesem Fall tatsächlich ein Fluss neben einem Stadion.</p>
<p>Da Betfair ja kein „normales“ Wettbüro ist, sondern eine Wettbörse, eröffnen sich noch zusätzliche Möglichkeiten, dafür gibt es kaum Kombiwetten. Das mit dem „Back“ und „Lay“ war anfangs noch verwirrend, ist aber dann doch selbsterklärend – und ein nettes Feature, das man durchaus mal zum Absichern einer Wette gebrauchen kann.</p>
<p>Jetzt bin ich eben seit zwei Monaten eifrig am Fußballwetten. Ahnung von Fußball hab ich nach wie vor keine, aber das ist ja auch nicht zwingend notwendig. Keine Mannschaft gewinnt immer und keine verliert immer. Dieses Prinzip und weibliche Intuition sind die Grundlage für meine Strategie und was ich mit Stolz behaupten darf – sie funktioniert. Köln Sieg auf 9,0, Schalke X auf 11,0 und die bisherige Krönung Getafe Sieg auf 17,0. Besser gesagt kam ich Anfang November bei der Championsleague auf die glorreiche Idee, dass auch Barcelona nicht immer gewinnt. Letzten Samstag hatte ich alle meine Wetten platziert. Natürlich wollte mein Mann wissen, was ich mir denn schon wieder zusammengereimt hatte. Ein mildes, aber noch nicht bemitleidendes, Lächeln in seinem Gesicht. Nur bei Barcelona konnte er sich das Lachen nicht mehr verkneifen. „Wirst schon noch sehen“, war meine bissige Antwort. Ich sollte Recht behalten, denn tatsächlich hat Barcelona gegen Getafe verloren und ich durfte mich über einen netten Zahltag freuen. Mein Mann nahm’s fassungslos zur Kenntnis. Später erzählte er mir dann, dass Barcelona in der letzten Saison genau das allererste Match verloren hat und sonst keines mehr. Er konnte es noch immer nicht glauben, dass man tatsächlich gegen Barcelona wetten konnte. Notiz an mich selbst – „Über den Glückstreffer freuen und nie wieder gegen Barcelona spielen“.</p>
<p>Fakt ist, Fußballwetten machen einfach Spaß. Und sind effektiver als Roulette spielen oder einen Lottotipp abgeben. Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich dann noch für Betfair – könnte man nicht einen direkten Shoppinglink zu Zalando machen? Oder irgendwie die möglichen Gewinne gleich mit Shoppingvorschlägen verlinken. Dann tut sich Frau leichter, den Einsatz zu wählen.</p>
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		<title>Kann Pius Heinz mit dem Weltmeistertitel Deutschland verändern?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Nicht nur die deutsche, auch die österreichische und die Schweizer Pokerszene jubeln. Pius Heinz hat mit seinem Sieg beim WSOP Main Event Pokergeschichte geschrieben. Ihm ist gelungen, was bislang allen Deutschen verwehrt geblieben ist. Aber schafft er es auch, die öffentliche Meinung über Poker zu ändern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Nicht nur die deutsche, auch die österreichische und die Schweizer Pokerszene jubeln. Pius Heinz hat mit seinem Sieg beim WSOP Main Event Pokergeschichte geschrieben. Ihm ist gelungen, was bislang allen Deutschen verwehrt geblieben ist. Aber schafft er es auch, die öffentliche Meinung über Poker zu ändern?</p>
<p>Zumeist finden sich nur die schlechten Nachrichten wie der Black Friday oder der Millionenbetrug von Max A. in der allgemeinen Presse wieder. Siege, Erfolge und grandiose Neuerungen im Live- und Online-Poker bleiben innerhalb der Szene. Dabei hat das zweite Halbjahr 2011 so viel zu bieten.</p>
<p>Martin Schleich holte den EPT Titel in Barcelona, Benny Spindler triumphierte bei der EPT London. Und jetzt gewinnt Pius Heinz den Weltmeistertitel. Nicht durch Zufall oder pures Glück, sondern hart erarbeitet. Wochenlang hat er sich auf den Final Table vorbereitet. Am Ende durfte er als strahlender Sieger das begehrteste aller Bracelets in Empfang nehmen. Ein Triumph, den man ihm gönnt und der ihm auch viel Respekt einbringt.</p>
<p>Aber welchen Einfluss hat der Sieg von Pius auf Poker in Deutschland? Vermutlich wird es wieder einen kleinen Pokerboom geben. Nicht so wie nach dem Sieg von Chris Moneymaker 2003, als Onlinepoker groß wurde. Aber der Traum vom großen Geld wird wieder einige Neugierige an die Pokertische bringen. Jeder kann es lernen, jeder kann gewinnen.</p>
<p>Hat der Sieg von Pius aber auch Einfluss auf das Ansehen von Poker in der Öffentlichkeit? Das bleibt zu hoffen. Dass Pius schon vor dem deutschen Fiskus nach Österreich geflüchtet ist, kann als kein gutes Zeichen gewertet werden. Das Deutsche Finanzamt hat den Hendon Mob entdeckt und jeder, der nur ein bisschen was in seiner oft langen Pokerkarriere gewonnen hat, wird zur Kasse gebeten. Kein Wunder, dass viele Spieler nicht mehr namentlich erwähnt werden wollen oder nach England, Österreich oder sonst wo hin auswandern. Der neue Glücksspielstaatsvertrag hat Poker einmal mehr als Glücksspiel eingestuft. Sogar als schlimmere Sucht als das Automatenspiel wurde Poker schon bezeichnet. In den Augen so mancher Politiker ist Pius vermutlich kein Held und strahlender Sieger, sondern ein hochgradig Suchtgefährdeter.</p>
<p>Pius Heinz wird Weltmeister – die Schlagzeilen von Spiegel, Bild, FAZ usw. sind voll davon. Pius Heinz wird als großer Gewinner gefeiert. Ein 22jähriger Student, der über acht Millionen Dollar gewinnt. „Deutschland hat wieder mal bewiesen, dass man’s kann“. Vielleicht erinnert sich manch ein Politiker an das stolze Gefühl, als er die Schlagzeile gelesen hat, wenn er das nächste Mal über Poker entscheidet. Und vielleicht beginnt in konservativen Branchen endlich das Umdenken, dass nicht jeder Pokerspieler ein verwahrloster Zocker ist, der Haus und Hof verspielt. Auch Ärzte, Anwälte, Banker und Lehrer spielen Poker.</p>
<p>Kann der Weltmeistertitel von Pius Heinz die öffentliche Meinung über Poker ändern? Ich glaube fest daran. Weil es einfach das geilste Spiel der Welt ist.</p>
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		<title>Von Poker, Bergen und Hansi Hinterseer</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 18:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Die CAPT Premiere in Kitzbühel ist eigentlich schon wieder längst Geschichte, aber mit ein wenig Verspätung gibt es doch noch eine Zusammenfassung des Events, natürlich abseits der Tische. Die fünf Tage in den Tiroler Bergen waren auch für mich eine ganz neue Erfahrung, denn ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so viele Leute für Hansi Hinterseer auf den Berg gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die CAPT Premiere in Kitzbühel ist eigentlich schon wieder längst Geschichte, aber mit ein wenig Verspätung gibt es doch noch eine Zusammenfassung des Events, natürlich abseits der Tische. Die fünf Tage in den Tiroler Bergen waren auch für mich eine ganz neue Erfahrung, denn ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so viele Leute für Hansi Hinterseer auf den Berg gehen.</p>
<p>Trotz der zehn Jahre, die ich als Mitglied der örtlichen Blasmusikkapelle verbracht habe, kann ich mit Schlagermusik so überhaupt nichts anfangen. Den Eindruck hatte ich aber auch von den vielen Kitzbühelern, aber Hansi Hinterseer bringt nun mal Umsatz und dafür outet man sich auch als Schlagerfan, der man eigentlich gar nicht ist. Ob Hansi zum Stylen der Haare am Kopf oder an den Boots länger braucht, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, allerdings durfte ich miterleben, wie Tausende von Leuten in Heerscharen auf die Streif pilgerten. Den Erzählungen habe ich nur bedingten Glauben geschenkt, mittlerweile weiß ich aber, dass die Hansi Hinterseer Woche in Kitzbühel tatsächlich die Wallfahrt der Schlagermusik ist.</p>
<p>Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Streif schon ein faszinierender Berg ist. Das Skirennen im Winter ist ein Pflichttermin – natürlich zum Zusehen. Denn wer sich da mit Renngeschwindigkeit in die Tiefe stürzt, der ist alles andere als ein Feigling. Das Gefälle bei der Mausefalle lässt einen schon weiche Knie bekommen, egal ob man von oben nach unten oder von unten nach oben sieht. Todesmutig erklommen übrigens auch die win2day Aces den Berg. Naja, genau genommen nahmen sie die Gondel nach oben und stapften talwärts, fachkundig von Ex-Skirennläufer Johan Brolenius geführt. Selbst Harry Casagrande, der definitiv nicht zu den passionierten Bergwanderern zählt, machte die Tour mit. Unbestätigten Meldungen zufolge aber nur, weil man ihm mindestens drei Einkehrschwünge versprochen hatte.<br />
<a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/110.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-94448" title="110"><img class="alignnone size-medium wp-image-94449" title="110" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/110-140x94.jpg" alt="" width="140" height="94" /></a><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/123.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-94448" title="123"><img class="alignnone size-medium wp-image-94450" title="123" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/123-140x94.jpg" alt="" width="140" height="94" /></a><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/119.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-94448" title="119"><img class="alignnone size-medium wp-image-94451" title="119" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/119-140x94.jpg" alt="" width="140" height="94" /></a><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/151.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-94448" title="151"><img class="alignnone size-medium wp-image-94452" title="151" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/09/151-142x94.jpg" alt="" width="142" height="94" /></a></p>
<p>Aber eigentlich ging es von 24. bis 28. August ums Pokern, zumindest im Casino Kitzbühel. Das kleine Casino ist tatsächlich klein und es gehört schon einiges dazu, um dort eine ganze Pokerwoche zu organisieren. Die oberste Etage wurde komplett geräumt und die Pokerspieler hatten ihr eigenes Reich. Den großen Spielsaal, eine eigene Bar und auch eine kleine Lounge mit einem einzelnen Tisch. Dieser Tisch war auch der einzige, an dem geraucht werden durfte, was Herrmann Pascha bei seiner Stippvisite zum Verhängnis wurde. Denn obwohl die Nichtraucher unter den Pokerspielern mehr werden, gibt es noch immer viele, die dem blauen Dunst nicht entsagen und die Warteliste für den Tisch war dann auch entsprechend lang.</p>
<p>Die Teilnehmerzahlen bei den Turnieren blieben hinter den Erwartungen der Spieler zurück, Direktor Hannes Huter zeigte sich dennoch zufrieden. Schließlich war es das erste Pokerevent in einer solchen Größenordnung für das Casino Kitzbühel. Das Pokerteam aus Seefeld unter der Leitung von Marcel Pipal, Tom Erhardt und Bernhard Wieland hatte den Kitzbühler Kollegen unter die Arme gegriffen und sowohl bei den Turnieren als auch im Cashgame lief somit alles gewohnt reibungslos. Da Platz genug war, wurde ab dem zweiten Tag auch nur mit neun Spielern pro Tisch gespielt und so konnten sich die Spieler ein wenig ausbreiten. Das Team des Casino Kitzbühel, allen voran der unermüdliche Gaming Manager Gerald Heigenhauser, tat alles, um den Spielern den Aufenthalt in der Gamsstadt so angenehm wie möglich zu machen. Demzufolge war das Klima ein sehr entspanntes und auch die Spieler fühlten sich durchwegs wohl beim neuen Stopp der CAPT.</p>
<p>Dass der Termin Ende August und noch dazu gleichzeitig mit dem Hansi Hinterseer Wahnsinn nur suboptimal ist, weiß man und mit Sicherheit wird man im nächsten Jahr einen besseren finden. Ebenso sicher ist es, dass die CAPT nächstes Jahr wieder nach Kitzbühel kommen wird und das ist gut so.</p>
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		<title>Hetzkampagne gegen Thomas Kremser?</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/hetzkampagne-gegen-thomas-kremser/92551</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 07:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Der Pokersommer ist um eine Schlagzeile reicher. Laut einem Bericht von pokerq4.com  sollen bei Events der PokerStars European Poker Tour die Preispools nicht korrekt gewesen sein. Pokerq4.com beruft sich dabei auf einen „sehr angesehen Spieler und Turnierleiter im europäischen Pokerzirkus“, gibt aber weder genaue Daten noch Beträge bekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Der Pokersommer ist um eine Schlagzeile reicher. Laut einem Bericht von <a  href="http://www.pokerq4.com/kremser-gate-thomas-kremser-ept-prize-pools-cover-up" target="_blank">pokerq4.com</a> sollen bei Events der PokerStars European Poker Tour die Preispools nicht korrekt gewesen sein. Pokerq4.com beruft sich dabei auf einen „sehr angesehen Spieler und Turnierleiter im europäischen Pokerzirkus“, gibt aber weder genaue Daten noch Beträge bekannt.</p>
<p>Entweder will pokerq4.com das nicht vorhandene Sommerloch stopfen oder hinter der Meldung steht eine Hetzkampagne gegen Thomas Kremser und seine Firma TK Poker Events. Der Artikel von pokerq4.com hält keine Fakten bereit, sondern nur eine anonyme Quelle. Als Begründungen für die Wahrheit der Meldung wird die Trennung von Thomas Kremser und der EPT angeführt.</p>
<p>Jedoch wirft der Bericht mehr Fragen auf, als er Antworten gibt:</p>
<p>1) Warum will die Quelle anonym bleiben, wenn die Fakten so eindeutig sind?<br />
2) Um welche(s) Event(s) handelt es sich?<br />
3) Wie groß ist der angebliche Fehlbetrag?<br />
4) Warum gab Thomas Kremser die Trennung von der EPT bekannt und nicht umgekehrt, wenn die Unstimmigkeiten der Grund dafür gewesen sein soll?<br />
5) Warum kann man jeden Preispool und jedes Ergebnis auf der EPT-Seite ept.com nachlesen und kommt auf die exakten Beträge?<br />
6) Warum werden Abzüge extra auf der EPT-Seite extra angeführt?</p>
<p>PokerStrategy geht sogar noch weiter und bringt einen <a  href="http://forumserver.twoplustwo.com/29/news-views-gossip/pokerstars-ept-tips-going-dealers-not-1076572/" target="_blank">2+2 Thread</a> ins Spiel, bei dem Spieler über die Trinkgelder diskutieren. Fakt ist, dass bei einigen (nicht allen) Events der EPT zumeist 3 Prozent des Preispools für Dealer und Floormen einbehalten werden. Zudem werden die Spieler, die die Geldränge erreichen, noch zusätzlich um Trinkgeld gefragt. Wieviel jeder gibt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Diese Praxis ist nicht nur EPT-üblich, sondern wird auch bei anderen großen Events wie der WPT so praktiziert.</p>
<p>Das einzige, was von der Schlagzeile von pokerq4.com übrig bleibt, ist eine anonyme Seite mit anonymen Schreibern, die unprofessionellen Journalismus betreibt. Ebenso anonym wie die Quelle für die Anschuldigung ist, bleiben auch die Personen, die hinter der Seite stehen unbekannt. Ein Impressum gibt es nicht, auch wer der Inhaber der Domain ist, kann nicht  über die Datenbank nachgefragt werden. Zudem wurde die Domain erst im April angemeldet und im Juni erschien der erste Artikel. Die Redakteure „PenFold“ und „TheMan“ bevorzugen ebenfalls die anonyme Variante.</p>
<p>Wir haben Thomas Kremser um eine Stellungnahme gebeten, diese wurde uns zugesagt bzw. wird es eine Presseaussendung geben.</p>
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		<title>Die Puppenbühne von London – von und mit Full Tilt Poker</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 19:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>27 Tage lang haben die Full Tilt Spieler mit Bangen auf den 26. Juli gewartet. Ein öffentliches Hearing zum Lizenzentzug durch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) sollte es geben. Statt Erklärungen und weiteren Entscheidungen gab es viel heiße Luft, einen geglückten Erpressungsversuch und Millionen von enttäuschen Full Tilt Spielern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>27 Tage lang haben die Full Tilt Spieler mit Bangen auf den 26. Juli gewartet. Ein öffentliches Hearing zum Lizenzentzug durch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) sollte es geben. Statt Erklärungen und weiteren Entscheidungen gab es viel heiße Luft, einen geglückten Erpressungsversuch und Millionen von enttäuschen Full Tilt Spielern.</p>
<p>Luftnummer, Blow-up oder simpel und weit deutlicher ausgedrückt – Verarschung pur. Das ist die Zusammenfassung des langersehnten Hearings in London. Nach über einer Stunde Verspätung ging es los mit dem Hearing und das gleich mit einer tatsächlichen Neuigkeit. Full Tilt schuldet der AGCC £ 250.000 an Lizenzgebühren. Gut, jetzt weiß man, dass der AGCC die Spieler egal sind, sondern es nur ums eigene Geld geht. Wer das noch nicht verstanden hatte, bekam es noch deutlicher gesagt. Full Tilt erklärte sich bereit, diese Zahlung innerhalb von sieben Tagen zu leisten – wenn das Hearing hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt würde. Die Entscheidung der AGCC war deutlich – ab ins Hinterzimmer und alle anderen raus. Der britische Pro Harry Demetriou fasste es treffend zusammen “What about the interests of the players? Why you are protecting this corrupt company?”</p>
<p>Hinhaltetaktik ohne Ergebnis. Wer gedacht hat, dass die AGCC und Full Tilt in den vier Wochen seit Lizenzentzug an einer Lösung gearbeitet haben, wurde bitter enttäuscht. Das Thema waren umgerechnet rund $400.000, die Full Tilt der AGCC an Lizenzgebühren schuldet. Niemand machte sich Gedanken um die geschätzten 150 Millionen Dollar, die alleine den US-Spielern zustehen. Der Betrag der anderen Spieler ist bis heute nicht beziffert, aber man rechnet mit noch mal soviel. Eine geheimnisvolle Investorengruppe, die auch nach dem Hearing noch immer nicht bekannt ist. Kein konstruktiver Lösungsansatz und gleichzeitig die traurige Bestätigung, dass Full Tilt seit dem Black Friday NICHTS getan hat, außer seine Spieler hinzuhalten.</p>
<p>Wo sind die Gelder der Spieler? Kann das tatsächlich sein, dass kein Cent auf den Konten von Full Tilt liegt? Leute wie Ray Bitar, Howard Lederer oder Chris Ferguson müssen doch wissen wo das Geld ist. Wo bleibt die Verantwortung der AGCC, die Spielerinteressen der Online-Anbieter zu schützen? Sogar das Cereus Netzwerk war so klug, gleich zu Beginn zu sagen, dass kein Geld da sei und hat die Auszahlungslimits drastisch gesenkt. Nur bei Full Tilt ließ man alle Spieler in der Luft hängen. Wer seit dem Black Friday Geld von Full Tilt bekommen hat, kann sich glücklich schätzen.</p>
<p>Die Loyalität der Full Tilt Pros in Ehren, aber wie kann man für einen Online-Anbieter noch werben, der Millionen von Spielern seit Wochen hinhält. Sich hinzustellen und zu sagen „Aber ich hab ja bisher immer mein Geld bekommen“ oder „Die werden schon wieder online gehen“ sind mit Verlaub einfach nur schwachsinnige Aktionen. Sicher, es bringt genauso wenig, sich darüber aufzuregen, aber einfach weiterzubloggen, als wäre die Full Tilt Welt in Ordnung ist genauso heuchlerisch wie das Verhalten von Full Tilt selbst. </p>
<p>Full Tilt hat sich über die Jahre immer sehr eigenwillig in Szene gesetzt. Keiner außer den Teammitglieder selbst durfte öffentlich zum Unternehmen Stellung nehmen. Jetzt aber, wo die Statements und Äußerungen wichtiger wären als je zuvor, hört man auch von denen nichts mehr. Einzig Phil Ivey hat sich zu Wort gemeldet – und sich vom Unternehmen klar distanziert. Würde das ein Phil Ivey tun, wenn er eine Chance sehen würde, dass die Angelegenheiten in absehbarer Zeit geregelt sein werden?</p>
<p>Durch den Black Friday drohen einzelnen Personen, aber auch dem Unternehmen selbst Strafen in Milliardenhöhen. Welcher Investor übernimmt eine Firma, über der das Damoklesschwert nicht nur schwebt, sondern die längst davon durchbohrt wurde? Vielleicht kann man sich mit dem DoJ einigen, aber Strafzahlungen die in die Milliarden gehen, wird es geben. Wenn nun schon die Spielergelder nicht vorhanden sind, woher sollen die Mittel für diese Zahlungen kommen?</p>
<p>Würde Full Tilt Poker wieder online gehen, würden 95 Prozent der Spieler alles und vielleicht fünf Prozent der Spieler einen Teil ihrer Guthaben auszahlen lassen. Aber es würden auch sicher mehr als 70 Prozent der Spieler weiterspielen. Das ist nicht utopisch, sondern realistisch geschätzt. Das ist die Hoffnung der Investoren, denn man würde sofort wieder Gelder in Form von Rake generieren. Aber wie lange würde es dauern, bis das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben kann?</p>
<p>Entsetzen macht sich bei mir vor allem über die AGCC breit. Denn die Farce von London hat die AGCC und nicht Full Tilt zu verantworten. Mit dem Ansetzen des öffentlichen Hearings wurden die Hoffnungen der Spieler auf Entscheidungen geschürt. Alles was heute in den sieben Stunden in London passiert ist, hätte schon Tage zuvor geregelt werden können, ohne dass Spieler und Medien unnötig nach London gepilgert wären. Die AGCC sollte als Lizenzgeber Forderungen stellen, stattdessen hat man sich von den Full Tilt Anwälten für £ 250.000 vorführen lassen. Traurige Realität. </p>
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		<title>Full Tilt Poker und der Imageschaden</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Der Schaden, der durch den Lizenzentzug durch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) entstanden ist, bleibt irreparabel. Der Imageschaden den Full Tilt Poker und leider auch die komplette Onlineszene erlitten hat, ist nicht wiedergutzumachen. Das Vertrauen der Pokerspieler wurde in den Grundfesten erschüttert und die komplette Szene leidet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Der Schaden, der durch den Lizenzentzug durch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) entstanden ist, bleibt irreparabel. Der Imageschaden den Full Tilt Poker und leider auch die komplette Onlineszene erlitten hat, ist nicht wiedergutzumachen. Das Vertrauen der Pokerspieler wurde in den Grundfesten erschüttert und die komplette Szene leidet.</p>
<p>War Full Tilt seit dem Black Friday schon um Schadensbegrenzung bemüht und versuchte zu retten, was noch zu retten ist? Möglicherweise. Denn obwohl Full Tilt in der Medienarbeit nicht unbedingt sehr kommunikativ war, hat man doch ein riesiges Marketingbudget großzügig eingesetzt. Nach dem Black Friday cancelte man vieles, fuhr die Anzeigenkampagnen zurück und schränkte sich auch bei den Medienproduktionen wie z.B. Heads-up das Duell ein. Geschätzte 20 Millionen Dollar hat Full Tilt normalerweise pro Jahr im deutschsprachigen Raum in Medienkampagnen investiert. Anfang Juni kam die Meldung, dass Full Tilt bis auf weiteres alle Anzeigenkampagnen storniert hat. Was man zu dem Zeitpunkt noch als Sparmaßnahme eingestuft hat, stellte sich jetzt als Vorbote von schwerwiegenden Finanzproblemen heraus.</p>
<p>Mittlerweile gibt es wilde Theorien rund um den Finanzstatus von Full Tilt. So vermuten einige, dass Phil Ivey das Gerichtsverfahren eingeleitet habe, um den Preis zu drücken und Full Tilt kostengünstig übernehmen zu können.  Andere wiederum sagen, dass Full Tilt in Verhandlung mit der Kahnawake Gaming Commission wegen einer neuen Lizenz stehe. Möglicherweise bekommt man auch die der AGCC zurück. Aber was würde passieren, wenn Full Tilt wieder online wäre? Friede, Freude, Eierkuchen gäbe es wohl kaum.</p>
<p>Sobald die Spieler die Möglichkeit hätten, sich wieder einzuloggen, würde sofort jeder auscashen. Und wer zahlt Geld bei einem Anbieter ein, der offenkundig schwere Liquiditätsprobleme hat? Der nächste Crash wäre vorprogrammiert. Zwar hat die Kahnawake Gaming Commission ähnlich legere Bestimmungen wie die AGCC, aber jeder Lizenzgeber würde sich damit selbst in Frage stellen. Denn auch die AGCC hat erst gehandelt, als sich die Finanzprobleme von Full Tilt ausgeweitet haben. So oder so wird es für Full Tilt in naher Zukunft sehr schwer werden. Den Spielern bleibt nur die Hoffnung, dass sie ihr Geld oder zumindest einen Teil davon doch noch wiederbekommen.</p>
<p>Nach wie vor haben die Spieler viel Vertrauen in PokerStars. Der größte Online-Anbieter hat sich nach dem Black Friday bemüht, so schnell als möglich zu agieren. Auszahlungen außerhalb der USA liefen problemlos. Und dennoch wird auch PokerStars, ebenso wie alle anderen Online-Anbieter das Misstrauen der Spieler zu spüren bekommen. Vor allem werden viele Spieler kaum mehr viel mehr Geld auf ihren Accounts deponieren, als sie für ihre Limits benötigen. </p>
<p>Der Lizenzentzug von Full Tilt hat ein weiteres Erdbeben ausgelöst, das die Pokerwelt erschütterte. Schade nur, dass dies nur dazu führt, dass Kritiker einmal mehr in ihrer Meinung bestätigt werden, dass Online-Poker nicht sicher sei. Stattdessen wäre es an der Zeit, dass Online-Poker endlich in allen Staaten reguliert wird. Win2day als öffentlicher Pokerroom in Österreich macht es vor, wie es sein könnte. Man spielt nicht um Millionen, aber man spielt mit der Sicherheit der Österreichischen Lotterien. Würde das Kieler Modell in Deutschland Schule machen, dann würden Insel-Lizenzen und zweifelhafte Offshore-Firmen bald der Vergangenheit angehören. Schade nur, dass die Allgemeinheit nur den Imageschaden sieht und nicht die Chancen, die sich aus solchen Situationen ergeben.</p>
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		<title>Jetzt auch noch eine Poker-Casting Show – muss das wirklich sein?</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 15:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Die Frage ist leicht zu beantworten – ja. Sicher nicht, weil es zu wenige Poker Pros gibt und sicher auch nicht weil sich die Erde nicht mehr weiter drehen würde. Aber mit den vielen Casting-Show Formaten kann „Das PokerStars.de Ass“ sicher mithalten und erstmals bekommen die Zuseher nicht nur Pokerhände zu sehen, sondern auch einen Einblick in die Pokerwelt - und das ist gut so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die Frage ist leicht zu beantworten – ja. Sicher nicht, weil es zu wenige Poker Pros gibt und sicher auch nicht weil sich die Erde nicht mehr weiter drehen würde. Aber mit den vielen Casting-Show Formaten kann „Das PokerStars.de Ass“ sicher mithalten und erstmals bekommen die Zuseher nicht nur Pokerhände zu sehen, sondern auch einen Einblick in die Pokerwelt &#8211; und das ist gut so.</p>
<p>Wenn man mit wenig Erwartung an die Sache heran geht, dann fällt die Enttäuschung nicht ganz so groß aus. Ganz ehrlich habe ich mir vom PokerStars Casting sehr wenig bis gar nichts erwartet. „Ein weiteres Format, das die Welt nicht braucht“ war der einzige Satz, der in diesem Zusammenhang in meinem Kopf verankert war. Auch falle ich nicht in die Kategorie „Casting-Fanatiker“ und habe mit DSDS schon bei Staffel 3 Schluss gemacht.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2011/03/Logo_Das-PokerStars.de-Ass-1024x576.jpg" alt="PokerStars.de ass" width="230" height="129" />Im Vorfeld zur PokerStars Show wurde schon viel diskutiert, was denn das wirklich werden könnte. Weil Neugierde mein zweiter Vorname ist, schaltete natürlich auch ich gestern Nacht den Fernseher an. Ohne Taschentücher, Chips und Popcorn, viel mehr mit einer Riesentasse Kaffee.</p>
<p>Da waren sie nun die 18 Kandidaten, die mit Spannung die Jury, bestehend aus PokerStars Pro Sandra Naujoks, Sophia Thomalla und Thomas Lamatsch, erwarteten. Die 18 Aspiranten hätten verschiedener nicht sein können. Schade nur, dass man mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit feststellen konnte, wer sich über die Freerolls qualifiziert hatte, und wer über das Vorcasting von Red Seven in die Show gekommen war. Sicherlich spannend wäre gewesen, wenn man eine Zusammenfassung der Kandidaten, die sich bei der Produktionsfirma beworben hatten, ein kleines „Best of“ gebracht hätte.</p>
<p>Das Thema der ersten Sendung verriet schon, um was es ging &#8211; „Maulwürfe“. Ein kleines Kennenlernen, eine Stunde Zeit, sich zu unterhalten. Und dann die Stunde der Wahrheit, wer denn Pokerprofi sei und wer mit Pokern gar nichts zu tun hatte. Wer einmal bei der EPT von Mark Karten ausgeteilt bekommen hat, der weiß, dass der auch Markus Feurle kennt. Dann kann man das auch in der Show zugeben. Denn schließlich ist es ja nicht so, als hätte den Feurle noch keiner in der deutschsprachigen Pokerszene gesehen und noch nie was von ihm gehört.</p>
<p>Die Kandidaten waren jedenfalls so gewählt, dass auch in den kommenden Folgen für kontroverse Meinungen gesorgt sein wird. Ob einer von denen tatsächlich das Zeug zum Profi haben wird, bleibt abzuwarten. Denn ein Turnier, das gespielt wird, sagt noch gar nichts. Auch wenn Sandra und Thomas das Geschehen an den Monitoren überwachten, hat ein Sit &amp; Go keine Aussagekraft. Aber irgendein Auswahlkriterium musste es ja geben.</p>
<p>Zehn der 18 Angetretenen durften am Ende in den Privatjet nach Amerika einsteigen. So gab es gleich acht Bubble Girls und Boys und das war die wohl wichtigste Lektion, die die Castingteilnehmer schon mal gelernt haben – Bad Beats gehören zum Pokern. Selbst wenn man alles richtig macht, gewinnt man am River nicht immer.</p>
<p>Was hätte man sich von der ersten Show erwarten sollen? Dass zum x-ten Mal die Regeln von No Limit Hold’em erklärt werden? Nein, ich fand es ganz gut, dass man mal darauf verzichtet hat. Anspruchsvolle Pokerstrategien wären genauso fehl am Platz. Leichte, kurzweilige Unterhaltung, ein Hauch von Zickenterror mit Thomas Lamatsch in der Mitte, der mit einem „Kann mal einer den Österreicher ausschalten“ von Sandra sein Fett abbekam. Am Ende der Show war aus dem &#8220;Das braucht keiner&#8221; Satz in meinem Kopf ein &#8220;ganz nett&#8221; geworden und überraschend fand ich es tatsächlich gar nicht mal so schlecht.</p>
<p>Eines wurde in der ersten Folge ganz klar vermittelt – „Diese Show führt mich zum Schotter“. Dass Geld noch immer den größten Anreiz bietet, um Poker zu spielen, ist kein Geheimnis und jetzt weiß es auch jeder, der mit Poker nichts zu tun hatte und die Sendung gesehen hat. Dass der Weg zum großen Geld kein einfacher ist, sehen wir ab nächsten Mittwoch wieder auf Pro7. Und wer die erste Folge verpasst hat, kann sie <span style="color: #ff9900;"><a  href="http://www.prosieben.ch/tv/pokerstarsde-ass/video/" target="new">hier</a></span> ansehen.</p>
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		<title>Der andauernde Größenwahn</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 20:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Ein Highroller Event jagt das andere und seit Full Tilt’s Bekanntgabe der Onyx Serie stehen die super teuren Turniere massiv unter Beschuss. Allerdings hält diese Kritik die Verantwortlichen des Bellagio nicht davon ab, im Anschluss zum WPT World Championship auch noch ein $100.000 Event zu veranstalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Ein Highroller Event jagt das andere und seit Full Tilt’s Bekanntgabe der Onyx Serie stehen die super teuren Turniere massiv unter Beschuss. Allerdings hält diese Kritik die Verantwortlichen des Bellagio nicht davon ab, im Anschluss zum WPT World Championship auch noch ein $100.000 Event zu veranstalten.</p>
<p>Seit bei der PCA in der Karabik ein $100.000 Super-Highroller Event stattgefunden hat, wollen sich die Veranstalter mit den Buy-ins gegenseitig übertreffen. Bei den Aussie Million legte man gleich eins drauf und spielte mit $250.000 Buy-in. Das waren zwar Australische Dollar, aber wirklich günstiger macht das das Buy-in auch nicht. Das schlug sich auch in der Teilnehmerzahl nieder, denn waren es beim A$100k Event noch 38, so legten nur noch 20 die A$250k auf den Tisch. </p>
<p>Als Full Tilt die Onyx Series mit Buy-ins zwischen $100k und $300k bekannt gab, wurde erstmals große Kritik laut. Denn diese Events dienen eher dazu, der Elite der All-Time Money Liste noch mehr Möglichkeiten zu geben, ihre Spitzenplatzierungen zu verteidigen. Nun hat Full Tilt eben die Eröffnung der Onyx Series für 11. und 12. Mai in Las Vegas bekannt gegeben, das Buy-in wird $100.000 sein. Als ob es nicht reichen würde, dass quasi gleich anschließend von 14. bis 20. Mai das $25.000 World Championship der World Poker Tour gespielt wird, hat der Turnierdirektor des Bellagio, Jack McClelland, in einem Interview von CardPlayer bekannt gegeben, dass am 18. und 19. Mai noch ein Highroller Event stattfinden wird. Buy-in wieder $100.000.</p>
<p>McClelland erwartet sich immerhin 30 bis 60 Spieler zum Highroller Event. Das sind ungefähr dieselben Vorstellungen, die Full Tilt bei der Onyx Series hat. Ob es wirklich förderlich ist, ein Highroller Event nach dem anderen zu veranstalten, sei dahingestellt. Im Bellagio werden auf jeden Fall $1.000 Satellites für das 100k Event angeboten. Müssen sich ja nur noch 100 Teilnehmer finden, damit einer ein Ticket gewinnt.</p>
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		<title>Pokerturniere im Wandel der Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 21:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Deepstack Turniere sind in. Große Events wie die PokerStars European Poker Tour oder die World Poker Tour haben Maßstäbe gesetzt und das Bewusstsein der Turnierspieler in den letzten Jahren stark verändert. Was noch vor drei, vier Jahren als „mega-super“ galt, trägt heute den Stempel „unspielbar“. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Deepstack Turniere sind in. Große Events wie die PokerStars European Poker Tour oder die World Poker Tour haben Maßstäbe gesetzt und das Bewusstsein der Turnierspieler in den letzten Jahren stark verändert. Was noch vor drei, vier Jahren als „mega-super“ galt, trägt heute den Stempel „unspielbar“. </p>
<p>2003 brach mit dem WSOP Sieg von Chris Moneymaker der große Boom aus und Poker breitete sich nicht nur weltweit aus, das Spiel veränderte sich auch rasant. Turnierpoker rückte immer mehr in den Vordergrund und die sportliche Komponente wurde gefördert. Ebenso verbesserten sich die Strukturen zusehends. Wie sehr sich Turnierpoker in den letzten Jahren verändert hat, zeigen zahlreiche Beispiele.</p>
<p>Als 2007 die ersten PokerOlymp Open im Casino Schenefeld stattfanden, war das die Turniersensation in Deutschland überhaupt. Die Eckdaten des Main Events: Buy-in beim Main Event waren € 1000, dafür gab es 5000 Chips, die Blinds starteten bei 20/40 (ohne Antes) und stiegen in den ersten drei Levels alle 35, danach alle 40 Minuten. 71 Spieler nahmen teil und waren begeistert. Im Dezember 2007 war das Main Even bereits ein € 1.500 Buy-in Turnier. Dafür gab es 10.000 Chips, die Blinds starteten bei 40/80 (mit Antes), die Levels dauerten schon 60 Minuten. Das Event zog 76 Spieler nach Schenefeld und der Jubel um das wohl beste Turnier Deutschlands war groß. 2010 gab es nun die sechsten PokerOlymp Open. Viel verändert an den Strukturen hat sich nicht, sie wurden nur den neuen 25er Chips angepasst und die Blinds starteten eben bei 25/50. Die Teilnehmerzahl schrumpfte auf 66 und die Meinung der Spieler waren deutlich – „unspielbar“.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel für die Veränderung des Turnierbewusstseins der Spieler ist die WestSpiel Poker Tour. 2007 gab es die erste Tour. 2500 Spieler nahmen an den Vorrunden teil, 218 qualifizierten sich für das € 500 Finale. 5.000 Chips, 30 Minuten Levels, eine Blindstruktur ohne Antes, die es heute nur noch bei Turbo Sit &#038; Gos gibt. Tobias Reinkemeier setzte sich durch und holte sich den Mini Cooper ab. Das Feedback war super. Die zweite Saison der WestSpiel Poker Tour war kleiner gehalten, aber dennoch waren es 123 Finalisten, die nur sechs Monate später daran teilnahmen. 5.000 Chips – 20 (!) Minuten Levels, zufriedene Gesichter überall wo man hinschaute. 2009 waren es 188 Teilnehmer trotz Weltraumflug und Rebuy-Skandal, 2010 nur noch 176, und das obwohl man gegenüber dem Vorjahr schon einiges verbessert hatte. Aber die Meinung der Pokercommunity ist klar – „Sachpreisturnier im Casino – Nein, danke“.</p>
<p>Auch Rebuy-Turniere haben ausgedient. Schon vor zwei Jahren hat die WSOP dem Rebuy-Wahnsinn eine Ende gesetzt und nur noch auf Freezeout Turniere gesetzt. Statt unlimited Rebuys gibt s maximal Double- oder Triple Chances. Seit rund einem Jahr verbreiten sich die Second Chances, ein eimaliges Wiedereinkaufen in ein Turnier, wenn man all seine Chips verloren hat. Aber wenn ein Turnierdirektor ein „unlimited Rebuys und Add-on“ Event auf seinen Turnierkalender schreibt, kann er schon mal zwei Drittel der üblichen Teilnehmer von der Liste streichen. </p>
<p>Als Poker in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte, war alles toll, Hauptsache man konnte spielen. Starting Stacks und Timetables waren Nebensache. Jetzt, nur fünf Jahre später, ist das Spiel erwachsen geworden und wer seinen Spielern nichts bietet, der sitzt im leeren Turniersaal. Ab € 500 Buy-in muss das Turnier schon ein Deepstack-Turnier sein, um die Spieler ins Casino zu locken. Deepstack heißt nicht nur viele Chips, sondern eben auch lange und flache Timetables. Immer wieder wird mit dem Schlagwort „EPT-Struktur“ geworben, denn die Tour hat in Europa neue Maßstäbe gesetzt.</p>
<p>Im letzten Jahr wurde die Kluft zwischen regelmäßigen Turnieren in den Casinos und den Events größer, als es auf den ersten Blick scheint. € 100 bis € 200 Turniere an einem Abend unter der Woche dauern maximal fünf bis sechs Stunden, denn am nächsten Tag muss man ja zur Arbeit. Die Teilnehmerzahlen liegen meist unter 20. Da keimt schon der Gedanke auf, dass der Pokerboom vorbei sei, doch der Grund ist ein anderer.</p>
<p>Man darf nicht vergessen, dass die Turniere gegenüber früher sehr teuer geworden sind. Schließlich spielt man ein € 100 Turnier nicht einfach so aus Spaß. Für viele ist das ein erheblicher Teil des wöchentlichen Haushaltsbudgets und das legt man nicht einfach so auf den Tisch. Der Anteil der wirklichen Profi-Spieler im deutschsprachigen Raum ist geringer als man denkt und Hobbyspieler suchen sich eben die besten Konditionen für ihr teures Hobby aus. </p>
<p>Die Pokerspieler sind erwachsen geworden, das Turnierangebot fast schon unüberschaubar. An nahezu jedem Wochenende konkurrieren Casinos im Umkreis von 300 bis 500 Kilometer miteinander. Wer hat den höchsten garantierten Preispool, wer die beste Struktur beim kleinsten Buy-in. Das Preis-Leistungsverhältnis wird von den Spielern eiskalt berechnet. Der Wettbewerb ist hart geworden und hat schon zahlreiche Opfer gefordert. Wer als Pokerchef nicht aktiv auf die Spieler zu geht und sich innovativ und kooperationsbereit zeigt, hat schon verloren. </p>
<p>In den letzten fünf Jahren haben sich die Pokerspieler weiterentwickelt, jetzt wird es Zeit, dass sich auch die deutschen Casinos weiterentwickeln. Poker muss zum Daily Business im Casino werden, die Spieler werden es danken.</p>
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		<title>Das größte Geheimnis der Pokerwelt</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 15:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Es gibt keinen Pokerspieler, der das Geheimnis nicht gelüftet haben will. Wer steckt hinter Isildur1, das ist die Gretchenfrage, die die Pokerwelt nun schon über ein Jahr beschäftigt. Morgen Samstag, den 8. Januar 2011, ist es soweit. Endlich bekommt Isildur1 auch ein Gesicht – aber wird es auch das sein, das wir alle erwarten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Es gibt keinen Pokerspieler, der das Geheimnis nicht gelüftet haben will. Wer steckt hinter Isildur1, das ist die Gretchenfrage, die die Pokerwelt nun schon über ein Jahr beschäftigt. Morgen Samstag, den 8. Januar 2011, ist es soweit. Endlich bekommt Isildur1 auch ein Gesicht – aber wird es auch das sein, das wir alle erwarten?</p>
<p>Isildur1 hielt die Highstakes Spieler auf Full Tilt in Atem und die Railbirds noch viel mehr. Das Geheimnis um die Identität machte es doppelt so spannend. Aber auch die riesigen Swings ließen die Railbirds mitjubeln und mitleiden. Im Dezember 2010 kam dann die Bekanntgabe, dass Isildur1 ab sofort als PokerStars Pro die Tische unsicher macht. Doch wie soll jemand als Werbeträger agieren, wenn man gar nicht weiß, wer es ist. PokerStars kündigte gleichzeitig an, dass die Identität um das Online-Phänomen ebenso bekanntgegeben würde, aber zu einem passenden Zeitpunkt.</p>
<p>Zwei SuperStars Showdown Matches hat Isildur1 als Anonymer erledigt. Oder zumindest fast, denn Tony G. hat der Pokerwelt ja schon letztes Frühjahr wissen lassen, dass er der einzige sei, der wisse wer Isildur1 sei und er ein gutes, fast freundschaftliches Verhältnis zu ihm pflege. Beim Heads-up Duell letzten Sonntag sah es allerdings so gar nicht dagegen aus und der Umstand, dass Tony G. jetzt auch noch öffentlich in seinem Blog um ein Live-Duell mit extra $50k als Prämie bettelt, spricht auch nicht für eine Freundschaft zwischen der beiden.</p>
<p>Am Samstag ist es ohnehin vorbei mit dem großen Rätselraten, denn um 19 Uhr Ortszeit gibt es bei der PCA eine Pressekonferenz. Und dann wird die Pokerwelt innerhalb von Minuten wissen, wer so lange unerkannt sein Unwesen trieb. Die meisten vermuten, dass es Viktor Blom ist. Doch der zeigt sich nach wie vor recht unberührt von den Spekulationen. Er ist in der Karibik und beim Super-Highroller Event auch schon ausgeschieden. PokerStars-Aufkleber trug er keinen und irgendwie sah es auch gar nicht danach aus, als würde er morgen als der große SuperStar präsentiert werden. Ob Viktor Blom nun tatsächlich Isildur1 ist oder nicht – bald werden wir es wissen. Und diesmal wirklich und endgültig. Stellt sich dann nur die Frage, ob Isildur1 dadurch nicht einfach nur einer der vielen Highstakes Spieler wird. Denn das mystische Flair geht damit verloren. Schade eigentlich.</p>
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		<title>Die Entstehung einer Pokernews</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/die-entstehung-einer-pokernews/72032</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 06:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Unter dem Schutz der Weihnachtsamnestie erlaube ich mir die Geschichte einer ganz speziellen Pokernews zu erzählen. Es geht um das Charity-Turnier zu Gunsten von Allin4kids im Zuge der inoffiziellen Eröffnung von Dani Studers Bowling Universum in Salzburg. Vor vier Tagen startete diese News ihre Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Unter dem Schutz der Weihnachtsamnestie erlaube ich mir die Geschichte einer ganz speziellen Pokernews zu erzählen. Es geht um das Charity-Turnier zu Gunsten von Allin4kids im Zuge der inoffiziellen Eröffnung von Dani Studers Bowling Universum in Salzburg. Vor vier Tagen startete diese News ihre Geschichte.</p>
<p>Hochgepokert (G.Sosna) berichtet am 20. Dezember von der Eröffnungsfeier, die eben auch viel Pokerprominenz anlockte. Full Tilt Pro Markus Golser spielte am Ende gegen Johan Brolenius Heads-up und für Allin4kids kamen satte € 5.000 zusammen.</p>
<p>Tags darauf gab es diese Meldung auf PokerOlymp, mit eben selben wenigen Inhalt. Wieder verging ein Tag und ja, selbst bei Pokeraction wurde über die gelungene Eröffnungsparty bei Dani Studer und seiner Lebensgefährtin Manuela Casagrande geschrieben. Die Krönung war die Meldung gestern auf Royal Flush, die dann schon aus der Schwester von Harry Casagrande die Tochter machte.</p>
<p>Warum diese News nun Grund zum Schmunzeln gibt? Weil die Eröffnung bereits im Januar 2010 stattfand und nicht wie in allen News vermeldet jetzt in der Vorweihnachtszeit. Das verwendete Foto vom Spendenscheck, auf dem Dani Studer, Markus Golser, Edgar Stuchly und Harry Casagrande zu sehen sind, habe ich selbst bei der CAPT Bregenz im Februar 2010 gemacht. Vermutlich wurde die News deshalb jetzt lanciert, weil in der Facebook-Gruppe von Allin4kids jetzt erst die Fotos hochgeladen wurden. (<span style="color: #ff9900;"><a  href="http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/ALL-IN-4-KIDS/204179515372" target="new">Facebook Allin4kids</a></span>).</p>
<p>Manchmal ist eben doch nicht alles so, wie es scheint. Frohe Weihnachten <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mike plaudert wieder</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/editorial/mike-plaudert-wieder/71938</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 12:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Mike Matusow ist lange dabei im Pokerbusiness, vielleicht schon zu lange. Er hat alle Höhen und Tiefen durchlebt und das mehrfach. In „Check-raising the Devil“ hat er seine Geschichte der ganzen Welt erzählt und das ehrlicher als manch einer denken würde. Seit sein Buch erschienen ist, gibt es einen neuen Mike Matusow, der gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a  href="http://www.pokerfirma.de/news/mike-matusow-es-ist-schwer-sein-herz-zuruckzubekommen/71927"><img class="alignright" title="Mike Matusow im Interview" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/gallery/wsop-2010-event-37-horse-tag-1-19-06-2010/matusow%20klein.JPG" alt="" width="79" height="120" /></a>Mike Matusow ist lange dabei im Pokerbusiness, vielleicht schon zu lange. Er hat alle Höhen und Tiefen durchlebt und das mehrfach. In „Check-raising the Devil“ hat er seine Geschichte der ganzen Welt erzählt und das ehrlicher als manch einer denken würde. Seit sein Buch erschienen ist, gibt es einen neuen Mike Matusow, der gar nicht mehr soviel mit „The Mouth“ zu tun hat. Woran das liegt, hat er Robert Werthan in einem <span style="color: #ff9900;"><a  href="http://www.pokerfirma.de/news/mike-matusow-es-ist-schwer-sein-herz-zuruckzubekommen/71927">sehr ehrlichen Interview</a></span> erzählt.</p>
<p><i>RG</i></p>
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		<title>BW Meisterschaft – Der Weg ist das Ziel</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 22:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Letztes Wochenende war ich zum ersten Mal im Casino Baden-Baden zu Gast. Anlass war die Baden-Württembergische Meisterschaft, über die es zu berichten galt. In den letzten Jahren hat das Casino Baden-Baden keine bedeutende Stellung in der Pokerszene eingekommen, aber das könnte sich vielleicht bald wieder ändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Letztes Wochenende war ich zum ersten Mal im Casino Baden-Baden zu Gast. Anlass war die Baden-Württembergische Meisterschaft, über die es zu berichten galt. In den letzten Jahren hat das Casino Baden-Baden keine bedeutende Stellung in der Pokerszene eingekommen, aber das könnte sich vielleicht bald wieder ändern.</p>
<p>Die erste BW Meisterschaft im letzten Jahr war, sagen wir mal – suboptimal. Das Feedback war entsprechend schlecht. Dieses Jahr wollte man alles besser machen. Und ja, es ist geglückt. Vieles kann man sicherlich noch optimieren, aber die Ansätze sind sehr gut.</p>
<p>Als Seven Card Stud noch das Spiel der Wahl war, da war auch Baden-Baden noch ganz groß. Langsam bröckelte der Pokerglanz vom Casino ab und die Pokeraction ging gen Null. Doch offenbar man hat das Problem erkannt und eine vollkommen neue Richtung eingeschlagen.</p>
<p>Geboten wurde ein € 1.000 No Limit Hold’em Turnier mit einer sehr angenehmen Struktur. Und das auch noch im vielleicht schönsten Casino überhaupt. Das Gebäude alleine ist wirklich einen Besuch wert und wenn man auch nur einen Kaffee oder Cocktail an der Bar nimmt.</p>
<p>Die Turnierleitung hatte Pokerchef Arno Ernst, unterstützt wurde er von Herrn Jung. Weil das Dealerteam von Baden-Baden nicht groß genug ist, wurden auch Kollegen von Stuttgart und Konstanz zur Verstärkung geholt. Die Leistung der Dealer war im Bereich „ok“, der eine etwas schwächer, dafür der andere auch ein wenig besser. Grobe Fahrlässigkeiten gab es aber weder durch Dealer noch durch die Turnierverantwortlichen. Dass im heutigen Pokerzeitalter so etwas wie der Tournament Director oder die Clock Grundausstattung für ein Turnier sind, hat sich nach diesem Wochenende dann auch bis nach Baden-Baden durchgesprochen. Als sehr positiv muss man auch hervorheben, dass die Turnierleitung zu jeder Zeit auch ein offenes Ohr für die Anliegen der Spieler hatte und diesen sofern nur irgendwie möglich auch nachkam.</p>
<p>Da es ja bekanntlich nicht nur ums Turnier selbst geht, sondern auch um die Annehmlichkeiten rund herum, sei auch die gastronomische Versorgung erwähnt. Für eine Fee von € 100 wurden die Turnierteilnehmer mit alkoholfreien Getränken, Kaffee, Wein und Bier versorgt. An beiden Tagen gab es ein Buffett, das sich wirklich sehen lassen konnte. Ebenfalls lobend hervorzuheben war der Service. Auch die kostenlosen Getränke wurden freundlich und zügig serviert, die leeren Teller nach dem Buffet auch noch mit einem freundlichen Lächeln abgeräumt.</p>
<p>Ein wunder Punkt ist leider das Cashgame. Fünf Cashgame Tische mit den Blinds 2/4 und 5/10 waren durchaus gut. Aber die Rakestruktur grenzt an schweren Raub. Da in allen drei Spielbanken in Baden-Württemberg dieselbe Collection genommen wird, sollte man da vielleicht gemeinsam darüber nachdenken, ob des dem Spiel und auch dem Casino nicht dienlich wäre, diese zu überdenken.</p>
<p>Auf jeden Fall aber war die Veranstaltung einer BW Meisterschaft würdig. Den Spielern hat es gefallen und das Feedback war sehr positiv. Im nächsten Jahr wird es wieder eine Meisterschaft geben und diese wird garantiert noch besser als die diesjährige, vor allem ohne Krawattenzwang. Der Weg, der in den baden-württembergischen Casinos eingeschlagen wurde, ist ein sehr guter. Und vielleicht erstrahlt das Casino Baden-Baden bald wieder im alten Pokerglanz. Mich würde es freuen.</p>
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		<title>Wahrheit und Spekulation</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/wahrheit-und-spekulation/68352</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 12:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ali]]></category>
		<category><![CDATA[cannes]]></category>
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		<category><![CDATA[skandal]]></category>
		<category><![CDATA[tekintamgac]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Da mir mehrfach vorgeworfen wird, gibt es nun auch von mir einen Blog über meine Geschichte mit Ali und Pero. Keine Kolumne, nichts redaktionell wertvolles, sondern einfach alles, was sich seit meiner Bekanntschaft mit den beiden ereignet hat. Das Urteil, ob ich jemanden schütze, überlasse ich jedem selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Da mir mehrfach vorgeworfen wird, gibt es nun auch von mir einen Blog über meine Geschichte mit Ali und Pero. Keine Kolumne, nichts redaktionell wertvolles, sondern einfach alles, was sich seit meiner Bekanntschaft mit den beiden ereignet hat. Das Urteil, ob ich jemanden schütze, überlasse ich jedem selbst.</p>
<p>Am 26. Dezember 2009 war ich zum ersten Mal im Kings Casino Rozvadov und habe dort das 50k GTD mitgespielt. Genau an jenem Tag herrschte extreme Anspannung, da Aleksander Abutovic und Roland Schuster Ali vorgeworfen haben, er habe bei der Tischauflösung 17k an Chips gehabt und sei mit 36k an einen anderen Tisch gekommen. Markus Fladung, damals noch Pokerverantwortlicher im Kings hat darauf die Videos geprüft und keinen Beweis gefunden. Als nur noch drei Tische waren, kam Ali an meinen Tisch. Er hatte in einer halben Stunde zwei Mal die Asse, ca. 5 bis 6 Mal ein Set getroffen, entsprechend den Tisch aufgeräumt und das Turnier dann auch gewonnen. Eine Woche später wurde er im Kings Casino laut Aussage von Markus Fladung wegen einer Auseinandersetzung im Cashgame gesperrt.</p>
<p>In der Zwischenzeit sah man Ali häufiger im Casino Bregenz, wo er drei Mal an den Final Table beim Freitagsturnier kam.</p>
<p>Bei der CAPT Seefeld 2010 kam Ali auf mich zu und erklärte mir, dass die Betrugsvorwürfe nicht stimmen. Er bestätigte, dass er wegen einer Schlägerei im Kings gesperrt wurde, aber nicht wegen nachgewiesenem Cheating. Bei der CAPT spielte er einige Turniere mit. Unter anderem saß er – ich glaube es war das Main Event oder das 1k – an jenem Tisch, der neben der Bar stand. Auch Pero Bukara war bei diesem Turnier anwesend.</p>
<p>Eine Woche später war ich wieder im Kings Casino. Noch vor dem Turnier kam Pero Bukara auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht bemerkt hätte, was Ali in Seefeld angestellt hat. Er erzählte mir, dass bei besagtem Turnier ein Freund von Ali an der Bar gestanden hätte und den Gegnern von Ali in die Karten geschaut hätte. Er erklärte mir mit welchen Handzeichen dann die Karten an Ali weitergegeben worden sind. Meine Reaktion darauf war, dass ich umgehend Edgar Stuchly – Pokermanager der Casinos Austria – und Joe Fuchshofer – Pokermanager des Casino Bregenz – davon in Kenntnis gesetzt habe und diese Ali in Bregenz sofort unter Beobachtung gestellt haben. Nach einigen Gesprächen hat man Ali nicht mehr im Casino Bregenz gesehen, auch bei der CAPT war er nicht. Beim Turnier im Kings landeten Pero und ich im Heads-up. Ich hatte das Turnier meines Lebens, hintereinander Asse, Könige, Asse mit jeweils voller Auszahlung. Letztlich hat Pero nach über 1,5 Stunden Heads-up gewonnen.</p>
<p>Das nächste Mal war Ali bei der EPT Saalbach. Dort war auch Pero, beide im Cashgame. Da ich mich überwiegend im Turnierbereich aufgehalten hatte, habe ich zwar Pero, nicht aber Ali getroffen. Später wurde mir von einigen Spielern erzählt, dass Ali im Cashgame was abgezogen hat. Ich war nicht dabei und kann es nur auf Hörensagen schieben, allerdings stufe ich diese Personen als definitiv vertrauenswürdig ein.</p>
<p>Beim EPT Grand Final las ich das nächste Mal Alis Namen. Er kam ins Geld, aber belegte keinen nennenswerten Platz. Zwei Wochen später trat er bei der WPT Barcelona an. Durch Zufall erfuhr ich, dass auch Kadir Karabulut und Pero Bukara bei der WPT waren. Ich habe mir meine Gedanken gemacht und diese auch weitergegeben. Nämlich bei der 3 LT in Baden/Zürich an Thomas Kremser. Ich habe ihm von Ali und den Vorwürfen gegen ihn erzählt. Thomas versicherte mir, dass niemand bei den Tischen stand. Eine Woche später traf ich Manuel Blaschke im Casino Seefeld und habe auch ihn darauf angesprochen, ob jemand bei den Tischen stand und er das Gefühl gehabt hätte, dass ihm jemand in die Karten geguckt hätte. Auch er verneinte zu diesem Zeitpunkt.</p>
<p>Die nächsten Events waren die IPT und die Unibet Open, wo man von Ali und Pero las. Ich war bei beiden Events nicht anwesend und kann entsprechend dazu auch nichts sagen. </p>
<p>Als die EPT Tallinn kam und das Blogger-Team von Pokerboom.eu ausgeschlossen wurde, war ich natürlich hellhörig und wollte damals, dass Götz Schrage als Chefredakteur ein Interview mit Ali macht. Dieses kam aber nie zustande. Von anderer Seite wurde mir nicht nur über die Vorfälle in Tallinn berichtet, sondern auch dass Ali Spielern gedroht haben soll, wenn sie weiterhin Vorwürfe gegen ihn erheben. Auch hier schenke ich diesen Spielern Glauben.</p>
<p>Beim Full Tilt Event auf Zypern war mein Kollege Robert Werthan, der natürlich ebenfalls um alle Anschuldigungen gegen Ali und Pero wusste. Er hat mehrfach mit Pero darüber geredet, die Tische und auch die Blogger beobachtet, allerdings konnte er während dieser Woche keine Auffälligkeiten feststellen. Die meiste Zeit über waren mit Ausnahme der Pokernews-Blogger überhaupt keine Presseleute im Turnierbereich erlaubt, da sich einige einheimische Spieler darüber beschwert hatten.</p>
<p>Im CCC Wien habe ich bei den Austrian Classics Thomas Kremser getroffen und mit ihm über die Vorfälle in Tallinn geredet. Es war ein persönliches Gespräch, dessen Inhalt ich hier nicht wiedergeben werde. Aber er hat mir Dinge erzählt, die mich noch hellhöriger werden ließen. Im Rahmen des Turniers habe ich auch einige Spieler getroffen, die auch oft im Nürnberger Raum unterwegs sind. Diese haben für mich das „Missing Link“ gefunden. Nämlich wie kommt Eddy, der Blogger ins Spiel und wer ist das überhaupt. Dabei habe ich auch sehr viele Geschichten über Asch, Betrügereien bei Privatpartien und sonstige Vorfälle gehört.</p>
<p>Mein nächstes Zusammentreffen mit Pero gab es bei der Poker EM in Baden. Er kam alleine zu diesem Turnier und bevor er spielte, habe ich über eine Stunde mit ihm geredet und mir seine Sicht der Dinge angehört. Ich habe ihn mit den vielen Zufällen konfrontiert und habe von ihm noch mehr Geschichten aus alten Tagen gehört. Er erklärte mir seine Motivation, warum er bei der Poker EM sei – nämlich um zu beweisen, dass er alleine und ohne fremde Hilfe auch spielen kann. Dass durch Mauscheleien schließlich mein Kollege Manfred Löffler als „Helfer von Pero“ dastand, konnte ich dann nicht auf sich beruhen lassen. Genau diese Situation wollte ich mit meinem letzten Artikel klarmachen – Anschuldigungen richten sich manchmal auch gegen vollkommen Unbeteiligte und das richtet tatsächlich Schaden an.</p>
<p>Das letzte Mal hab ich Pero bei der EPT Wien getroffen. Dort durfte er nicht mehr antreten, da PokerStars ihn für die Live-Events gesperrt hat. Er kam auch zur EPT alleine, kein Pokerboom-Blogger und auch keine Freunde im Anhang. Mein letzter Dialog mit Pero:<br />
Ich – „Ich weiß dass Du da mit drinnen hängst“ – Pero „Rosi Du kennst mich noch immer nicht“.</p>
<p>Das ist alles, was ich über Ali und Pero weiß. Ich kenne beide, aber Freundschaft definiere ich doch sehr viel anders. Mehr weiß ich nicht zu all diesen Vorfällen. Alles andere sind Spekulationen und daran werden wir uns nicht beteiligen. </p>
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		<title>Osama Bin Laden ist der Schuldige</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/osama-bin-laden-ist-der-schuldige/68288</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[affaire]]></category>
		<category><![CDATA[ali]]></category>
		<category><![CDATA[cannes]]></category>
		<category><![CDATA[Poker]]></category>
		<category><![CDATA[skandal]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Ali Tekintamgac wurde vom Final Table der Partouche Poker Tour ausgeschlossen. Er soll betrogen haben. Aber da steckt ganz sicher Osama Bin Laden dahinter. Der braucht Geld für die Al Kaida und hat in Ali T. den perfekten Verbündeten gefunden, um endlich Millionen zu beschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Ali Tekintamgac wurde vom Final Table der Partouche Poker Tour ausgeschlossen. Er soll betrogen haben. Aber da steckt ganz sicher Osama Bin Laden dahinter. Der braucht Geld für die Al Kaida und hat in Ali T. den perfekten Verbündeten gefunden, um endlich Millionen zu beschaffen.</p>
<p>So absurd der letzte Satz klingt, genauso absurd sind Vermutungen, die aktuell durch die Pokerwelt geistern. Jeder hat mit jedem und eigentlich sind alle bei Ali beteiligt gewesen. Von Millionenbetrügern und unzähligen Komplizen ist mittlerweile die Rede.</p>
<p>Da bleiben wir von Pokerfirma.de doch lieber bei den Fakten und die besagen nur eines – Ali T. wurde vom Final Table ausgeschlossen. Grund dafür ist, dass ein ehemaliger Dealer aus Nürnberg sich unter falschen Voraussetzungen eine Zulassung als Blogger besorgt und durch Handzeichen Ali die Hole Cards der Gegner mitgeteilt haben soll. Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt und bislang wurde keine Anklage gegen Ali erhoben. Das sind die einzigen Fakten die es dazu gibt.</p>
<p>Alles andere sind Spekulationen und die nehmen die skurrilsten Dimensionen an. Beispiele gefällig? Pero Bukara soll Thomas Kremser in Barcelona dafür bezahlt haben, dass Ali den WPT Titel gewinnen konnte. Oder &#8211; Andreas Krause hat auch nur das Main Event auf Zypern gewonnen haben, weil ein Dealerteam von Deniz Yavuz vor Ort war. </p>
<p>Wie in der Online Pokerszene, gibt es auch immer wieder bei Live-Turnieren Skandale. Da war das Desaster von Asch, Hasan der Falschspieler aus Hamburg oder auch die Rebuy-Affaire in Dortmund. Wo es um Geld geht, da wird betrogen. Auch beim Poker. Da darf man gerne auch Emotionen zeigen und wenn es einen selbst betrifft, darf man auch noch ein paar Gefühle mehr an den Tag legen. </p>
<p>Aber einfach wahllos Personen beschuldigen, ist keine Lösung. Wie heißt es bei den Ärzten?</p>
<p><i>„Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu<br />
Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun<br />
Lass die Leute reden, bei Tag und auch bei Nacht<br />
Lass die Leute reden, das hab&#8217;n die immer schon gemacht“</i></p>
<p>Nur dass im kleinen Kosmos der Pokerwelt dieses kopflose Reden noch mehr Schaden anrichtet, als Ali T. mit seinem Betrugsversuch. Kaum gibt es einen Skandal, berichten auch die pokerfremden Medien gerne darüber. Niemand soll in Schutz genommen werden, der tatsächlich und nachweislich Dreck am Stecken hat. Aber Zusammenhänge konstruieren, die es nicht gibt, und Szenarien erfinden, die sofort wieder in sich zusammenfallen, bringt Poker in der Öffentlichkeit nicht weiter. Die Pokerszene ist erwachen geworden und viele haben ein wachsames Auge auf das Geschehen am Pokertisch. Wenn jemand betrügt, dann soll und wird er auch seine gerechte Strafe bekommen und kein Casino wird ihm mehr Zutritt gewähren. Ein gesundes Maß an Misstrauen schadet sicherlich auch nicht. Aber aus Sensationslust oder einfach nur aus Langeweile und unter dem Schutz der anonymen Welt des Internets heraus, Gerüchte zu streuen und dabei nicht nur den Ruf, sondern vielleicht auch die Existenz von Unternehmen zu gefährden, geht eindeutig zu weit. Denn auch jede bewußte Lüge ist schon ein kleiner Betrug. Bleiben wir alle bei den Fakten und dann wird auch sicher nicht der Ruf der Pokerjournalisten gefährdet sein.</p>
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