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	<title>Poker Firma &#187; Entertainment</title>
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	<description>Die ganze Welt ist Poker!</description>
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		<title>Marc Gork im Sommergespräch</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Götz Schrage</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Marc Gork im kurzen Interview mit Pokerfirma. Rosi Grünstäudl hat fotografiert und vermittelt und Götz Schrage hat tief in die Kiste der bösen Fragen gegriffen. Was Marc Gork alles so vor hat, wieso er sich von Phil Hellmuth nicht gedemütigt fühlt und ob er die Herausforderung des Pokerboesen annimmt, das alles und sonst nicht wirklich Weiteres wichtiges, erfahrt Ihr im Sommergespräch mit Marc Gork. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Marc Gork im kurzen Interview mit Pokerfirma. Rosi Grünstäudl hat fotografiert und vermittelt und Götz Schrage hat tief in die Kiste der bösen Fragen gegriffen. Was Marc Gork alles so vor hat, wieso er sich von Phil Hellmuth nicht gedemütigt fühlt und ob er die Herausforderung des Pokerboesen annimmt, das alles und sonst nicht wirklich weiteres Wichtiges, erfahrt Ihr im Sommergespräch mit Marc Gork.</p>
<p><strong><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/07/Marc_Gork.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-57388" title="Marc_Gork"><img class="alignright size-large wp-image-57390" title="Marc_Gork" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/07/Marc_Gork-681x1024.jpg" alt="" width="196" height="294" /></a>Pokerfirma:</strong> Marc  &#8211; will da jetzt keine Streit säen, aber dein UB Kollege Phil Hellmuth kommt zum Main-Event der WSOP mit Riesen-Limousine vorgefahren. Ein dutzend rattenscharfer Cheerleader tanzen dazu und einen Gratis UB-Bademantel bekam Hellmuth auch noch. Du reist da nach Velden zum Main-Event mit einem sonderbaren Freund in einem sonderbaren Wagen an. Hand aufs Herz, wie lange willst du dir diese Diskriminierung noch gefallen lassen?</p>
<p><strong>Marc Gork: </strong>Mal schauen, auf Grund dessen, dass ich noch relativ neu dabei bin, können wir noch das eine oder andere Jahr ins Land ziehen lassen. Trotzdem danke, dass du mich darauf aufmerksam macht. Spätestens nach dem ersten Bracelet werde ich auf einem geräumigen Privatjet bestehen. Chemnitz &#8211; Las Vegas diretissimo.</p>
<p><strong>Pokerfirma: </strong>Wer weiß, was die Zukunft bringt. Es herrscht ja rege Aktivität am Transfermarkt. Real Madrid will ja angeblich nach Khedira und Özil auch die Schlaftablette Gomez. Rechnest du auch mit einem Angebot der Pokersektion von Real Madrid und bei welcher Transfersumme glaubst du knicken die Jungs von UB ein und geben dich frei?</p>
<p><strong>Marc Gork:</strong> Sehr gute Frage. Meine Berater meinen ich solle erst mal mit Müller-Wohlfahrt einen raschen Diätplan erstellen, damit ich dann bereit bin für den nächsten Schritt meiner Karriere. Ganz ehrlich, von einem Angebot von Real Madrid weiß ich gar nichts. Bis jetzt gibt es eine Anfrage von Dynamo Moskau aber dazu möchte ich keine Stellungnahme abgeben.</p>
<p><strong>Pokerfirma:</strong> Jetzt zur näheren Zukunft. Wirst du die EPT in Wien spielen?</p>
<p><strong>Marc Gork:</strong> Es gibt eine EPT in Wien?</p>
<p><strong>Pokefirma:</strong> Habt ihr in Chemnitz immer noch Probleme Westpresse zu bekommen? Und auf  Pokerfirma stand das auch. Oder kannst du das mit deinem russischen Rechner nicht aufrufen?</p>
<p><strong>Marc Gork:</strong> Sorry, manchmal lebe ich einfach hinter dem Mond</p>
<p><strong>Pokerfirma:</strong> Manchmal?</p>
<p><strong>Marc Gork:</strong> Jedenfalls für den Fall der Fälle wäre ich natürlich dabei!</p>
<p><strong>Pokerfirma:</strong> Letzte Frage. Angeblich sucht dich das Pokerboese, weil du dich weigerst ihm die private Handynummer deiner bezaubernden UB-Kollegin Tiffany Michelle zu geben. Wir haben es jetzt zum besänftigen in den Keller der Redaktion gesperrt, aber ewig kann das nicht so weiter gehen. &#8211; Wirst du dich zum Duell am virtuellen Pokertisch stellen oder musst du dich wieder erst mit deinen Beratern absprechen?</p>
<p><strong>Marc Gork:</strong> Natürlich bin ich sehr aufgeregt, aber ich werde mich dem Duell mit dem Pokerboesen selbstverständlich stellen. Das tue ich nicht nur in meinem Namen, man muss diesen üblen Pokergesellen einfach mal wieder das Maul stopfen und ich bin bereit dazu. Für mich, für UB und für ganz Deutschland werde ich in die Schlacht ziehen.</p>
<p><strong>Pokefirma:</strong> Wir danken für das Gespräch.</p>
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		<title>Auf eine Eierspeissemmel mit Joram Voelklein</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 08:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Werthan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Seit den PokerStars German Highrollers auf DSF kennt man Schauspieler Joram Voelklein auch vom Pokertisch. Von 6. bis 12. April 2010 begibt er sich in eine neue Rolle, nämlich die des Organisators. Werthan hat sich mit ihm zum Frühstück getroffen und ein wenig mit dem Allround-Talent geplaudert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Seit den PokerStars German Highrollers auf DSF kennt man Schauspieler Joram Voelklein auch vom Pokertisch. Von 6. bis 12. April 2010 begibt er sich in eine neue Rolle, nämlich die des Organisators. Werthan hat sich mit ihm zum Frühstück getroffen und ein wenig mit dem Allround-Talent geplaudert.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/voelklein-und-werthan.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-46370" title="voelklein und werthan"><img class="alignright size-full wp-image-46371" title="voelklein und werthan" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/04/voelklein-und-werthan.jpg" alt="" width="230" height="153" /></a>Werthan: Wie sagt ihr Deutschen zu einer Eierspeissemmel?</p>
<p><strong>Joram:</strong> Ich glaube, da gibt es kein Wort im Deutschen. Eine Semmel, in die einer ein Rührei gestopft hat.</p>
<p>Werthan: OK, ein bisschen umständlich vielleicht. Du bist Schauspieler, Sänger, Model, Pokerspieler und jetzt auch Veranstalter?</p>
<p><strong>Joram:</strong> Nein, Sänger nicht. Ja, beim Poker spielen bin ich noch dabei, Model war ich auch und ja, jetzt auch Veranstalter.</p>
<p>Werthan: Also, was bist du jetzt wirklich?</p>
<p><strong>Joram:</strong> Also, wenn ich es grob erklären müsste, würde ich vielleicht sagen Schauspieler und Pokerspieler. Aber in erster Linie doch Schauspieler.</p>
<p>Werthan: Warum dann Veranstalter?</p>
<p><strong>Joram:</strong> Naja, ich werde hier im Alpine Palace, wo auch das EPT Snowfest war, vom 6. bis 12. April eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Alpine Palace organisieren, die heißt <a  href="http://www.pokerfirma.de/news/high-mountain-%E2%80%93-das-hochste-cashgame-im-alpine-palace/46292">„High Mountain“</a>. Das ist eine reine High Roller Cash Game Woche. Unser kleinster Tisch ist € 25/50, Minimum Buy In € 5.000, und der größte Tisch ist € 200/400. Da erwarten wir internationale High Roller.<br />
Was ich in den letzten zwei, drei Jahren gemacht habe, ist ja im Prinzip auf der ganzen Welt herumzufahren und Cash Games zu spielen und da habe ich natürlich viele Leute kennen gelernt, mit vielen Leuten Poker gespielt und diese Kontakte nutze ich jetzt ein bisschen, um das zusammenzuführen. So viel ich weiß, gibt es das auf der ganzen Welt nicht, eine reine Pokerwoche in der nur sehr hohes Cash Games gespielt wird. Momentan wird es eher eine kleinere Veranstaltung, das liegt in der Natur der Sache Wir haben zwischen 25 und 30 feste Zusagen. Ich rechne damit, dass nochmal so 20 Zusagen dazukommen. Dafür angemeldet haben sind Markus Golser, Markus Lehmann, Hermann Pascha, Tony G., Simon Münz, Florian Langmann, das sind so vielleicht die Leute, die man namentlich kennt.</p>
<p>Werthan: Das sind internationale?</p>
<p><strong>Joram:</strong> Tony G. ist international würde ich sagen. Also es kommen natürlich eine Menge internationaler Leute, die namentlich überhaupt nicht bekannt sind. Das sind dann eher Geschäftsleute, die einfach gern unter gleichen, sage ich jetzt einmal, auch wenn das elitär klingt, um viel Geld in einem schönen Ambiente Poker spielen. Und da kann man dann namentlich nicht viel damit anfangen.</p>
<p>Werthan: Ja eh schön. Warum machst du das?</p>
<p><strong>Joram:</strong> Cause I like money! <i>(lacht)</i> Nein, also erstmal, ich spiele selber sehr gerne Poker und würde mich über so eine Woche freuen. Ich habe mir da ein bisschen ins Knie geschossen, weil es hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass es nicht gut ist, wenn ich da dann selber mitspiele als Veranstalter. Also werde ich das organisieren. Mir macht das einfach Spaß, im Poker-Business, in dem ich die meiste meiner Zeit verbringe, da auch organisatorisch irgendetwas Kreatives zu machen. Was jetzt nicht direkt mit Spielen zu tun hat. Ich möchte auch etwas aufbauen. Ein Traum von mir wäre, dass das so in zwei, drei Jahren wirklich ein fester Termin in jedem Pokerkalender ist. Es soll dann auch nicht so eine elitäre Veranstaltung sein, wie es jetzt im Moment ist.</p>
<p>Werthan: Noch eine Frage, die eher mich persönlich interessiert: Wie bist du ins Pokern überhaupt reingestolpert? Das ist normal so eine Frage, die ich nie stelle bei Interviews, weil es mich in Wahrheit überhaupt nicht interessiert, aber Joram war plötzlich DA.</p>
<p><strong>Joram:</strong> Ja das stimmt, der war plötzlich da. Also ich spiele Poker seit ich 15 bin, da eben Draw Poker. Dann angefangen im Internet zu spielen, so kleinst Einsätze. Zufällig bin ich in eine private Runde in München gekommen. Und wie es der Teufel so will: in dieser privaten Runde habe ich dann Jan Heitmann, George Danzer begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting, Sven Stiel, der war damals noch nicht so gut, und hat einen ganz anderen Job gehabt, getroffen. Wir uns einmal die Woche getroffen und eben mit 50c, 1€ oder, vielleicht war es auch noch kleiner, ich weiß es nicht genau, Poker gespielt. Und natürlich von Jan Heitmann, der nicht nur ein sehr netter Mensch ist, sondern auch großzügig mit seinen Pokertipps umgeht, habe ich da quasi Unterricht bekommen. Ich habe da sehr viel gelernt, habe die Grundlage für mein Poker Know-How geschaffen. Ich bin dann von dieser Runde weg, habe den Weg ins Casino gefunden und dann angefangen, die Games zu grinden da in Salzburg, also bin halt drei Mal die Woche ins Casino gefahren und habe da trainiert sozusagen, nebenbei nur Pokerbücher gelesen und es wie ein Studium zu betrachtet. Wenn ich Sachen anfange, dann neige ich dazu, die möglichst gewissenhaft anzugehen. Dann hatte ich die Chance, durch meine Bekanntschaft mit Sven Stiel, der mittlerweile Deutschland-Chef von Pokerstars geworden ist, eben bei den German High Rollers mitzuspielen, und ich glaube, ab da war ich dann einfach da.</p>
<p>Werthan: Blödsinn, nur von kleinen Cash Games und ein bisschen im Casino Salzburg spielen, baut man sich keine Bankroll auf, dass man sagt „Ich setze mich jetzt an einen High-Roller Tisch“.</p>
<p><strong>Joram:</strong> Das ist nicht ganz richtig. Ich habe schon so viel gespielt, dass das möglich gewesen wäre, aber das wäre dann ein einziger Schuss gewesen. Aber dadurch, dass ich auch mit vielen Leuten in München regelmäßig gespielt habe, habe ich mir einen Namen als guter Pokerspieler gemacht und dann gibt es eben auch Leute, die gerne einmal in einen investieren.</p>
<p>Werthan: Es werden natürlich keine Namen von denen genannt, die dich staken.</p>
<p><strong>Joram:</strong> Es werden natürlich keine Namen genannt.</p>
<p>Werthan: Magst du noch irgendwas sagen, was du schon immer sagen wolltest, aber noch nie gefragt wurdest?</p>
<p><i>Stille&#8230;.</i></p>
<p>Werthan: Danke für das Interview.</p>
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		<title>&#8220;BEUTE GEBEN UND AUGEN ZU!&#8221; – Der Überfall EPT Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 16:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Götz Schrage</dc:creator>
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		<category><![CDATA[überfall]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Das Insider-Interwiew zum Überfall bei der EPT Berlin. Was alles hätte passieren können und was nie wieder passieren darf. Ist der zweifelsohne mutige Security-Mitarbeiter jetzt tatsächlich der große Held, als der er gefeiert wird, oder hat er mit seinem Einschreiten grob unverantwortlich gehandelt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><hr /><em><strong> </strong></em></p>
<p><em><strong><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/interview1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-45006" title="interview1"><img class="alignright size-full wp-image-45056" title="interview1" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/interview1.jpg" alt="" width="125" height="187" /></a>Wir haben uns länger Gedanken gemacht, ob wir dieses Interview überhaupt veröffentlichen sollen. Einerseits wird da über den Raubüberfall gesprochen als sei das ein normaler Brotberuf, andererseits wird in allen anderen Medien das Einschreiten des Sicherheitsmannes einseitig und unkritisch besprochen und dem wollten wir eine andere und durchaus qualifizierte Meinung entgegenstellen. Wir alle wünschen uns, dass es nie zu einer vergleichbaren Situation kommt, aber für den Fall brauchen wir Security, die mehr vernunftorientiert agiert und Leib und Leben der Menschen zu schützen muss immer das oberste und einzige Ziel sein.  Helden gefährden sich und andere und ein zweites Berlin soll und darf es es nicht mehr geben.  Lesen Sie dazu das folgende Interview. Götz Schrage traf sich mit einem einschlägig Vorbestraften um einmal die Sicht der “anderen Seite” zu analysieren.</strong></em></p>
<div style="padding: 10px; background-color: #cccccc;"><span style="color: #000000;">Götz Schrage :“Du hast den Raubüberfall in Berlin sicher aufmerksam verfolgt. Was kommen da für Gefühle auf? Wärest du da gern dabei gewesen?”</span></div>
<p><strong>Franco: “Gott behüte nein. Mit den Stümpern auf einem Raub. Pfui Teufel.</strong><br />
<strong>Dann noch ein geisteskranken Security, der den Helden spielen will – nie im Leben und überhaupt bin ich jetzt brav geworden wie du weißt.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S: &#8220;Gratulation. Gute Entscheidung mit dem brav sein. Wir wollen ja nicht wieder zehn Jahre auf dich warten müssen. Aber was war so stümperhaft in deinen Augen?”.</div>
<p><strong>Franco:”Acht Jahre und sieben Monate waren es exakt und das war lang genug”.</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Korrigiere mich – warum waren die Amateure?”</div>
<p><strong>Franco: “Alles von vorne bis hinten eine einzige Improvisation. Bei einem Raub darf vom Start weg keine Diskussion über die Stärkeverhältnisse aufkommen. Die ganzen Securitys und alle, die zufällig vor Ort sind müssen einsehen, da gibt&#8217;s Null Chance. Klare Verhältnisse sind übrigens für alle vor Ort das Beste. Dann wird niemand verletzt und alles ist rasch vorbei-“</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Rasch vorbei war es ja und…”</div>
<p><strong>Franco unterbricht mich:”Nicht rasch genug scheinbar für den Jungen mit dem Schwert (Machete – Anmerkung der Red.). Ist doch logisch, bei so einem Raub brauchst du mindestens fünf Leute. Der “Schmierer” steht unten und gibt Warnung wenn was Unvorhergesehnes passiert. Zwei weitere gehen mit nach oben und sichern den wichtigsten Mann im Team ab – den Beuteträger. Weil wenn man schon so einen Stunt versucht, muss man die ganze Kohle abgreifen und der mit der Beute in Hand ist ja angreifbar und genau das ist ja auch passiert.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Aber so war es ja offenbar geplant. Einer mit Revolver und einer mit Machete und einer, der …..”</div>
<p><strong>Franco unterbricht mich wieder: “Ja aber was nutzt dass, wenn der mit dem Schwert (=Machete) zuerst abhaut. Das hat die Jungs € 500 000 gekostet der Schwachsinn, weil nur deshalb hat der Securitymann den Beuteträger angreifen können.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S ”Immerhin ist der mit dem “Schwert” aber zurück gekommen.”</div>
<p><strong><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/interview2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-45006" title="interview2"><img class="alignleft size-full wp-image-45057" title="interview2" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/interview2.jpg" alt="" width="170" height="113" /></a>Franco:”Und genau deswegen wissen wir auch, dass das absolute Stümper waren. Hast du dir den Film bei Hochgepokert genau angesehen? Eine Machete ist zwar sowohl ein Stichwaffe wie auch eine Hiebwaffe. Nur als Stichwaffe ist sie viel effizienter. Jeder, wirklich jeder geht unwillkürlich nach hinten wenn du damit ein Stichbewegung andeutest.</strong></p>
<p><strong>Der Junge verwendet sie wie eine reine Hiebwaffe, dann soll er sich einen Baseballschläger mitnehmen. Bei einem Hieb bist du immer in Gefahr aus dem Gleichgewicht zu geraten und wirst angreifbar. Bei einer angedeuteten Stichbewegung bleibst du mit beiden Beinen fest am Boden stehe. Ein gutes Werkzeug wenn man damit umgehen kann.</strong></p>
<p><strong>Aber noch einmal zum Ablauf, wenn sich Profis an so eine Sache wagen. Erst wird die Beute gegriffen, dann werden die Sicherheitsleute im Schach gehalten, damit der Beuteträger hinter den Bewaffneten abziehen kann und erst dann geht es für die anderen auf  die Flucht. Unten ist dann der fünfte Mann in der Fluchtkarre, wenn er noch da ist.”</strong></p>
<p><span style="color: #eea11a; font-size: 14px;"><em><strong>“Geisteskranker oder Held – da ist nicht viel dazwischen&#8221;</strong></em></span></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Eines verstehe ich jetzt aber nicht. Einerseits stellst die Täter her wie Hühnerdiebe die sich in ein Casino verirrt haben und danach betteln überwältigt zu werden um von ihrer Dummheit erlöst zu werden, andererseits wirfst du dem Security-Mann genau das vor und nennst ihn wörtlich einen “Geisteskranken”. Es gibt viele die halten ihn für einen Helden.”</div>
<p><strong>Franco: “Geisteskranker oder Held – da ist nicht viel dazwischen. Und mutig ist der Junge und ein Herz hat er auch. Nur du darfst eines nicht vergessen, wir haben jetzt Gelegenheit nachzudenken und uns die Filme vom Tathergang mehrfach anzusehen. Der Security-Mann musste in der Sekunde entscheiden und eben in der Sekunde war die Faktenlage eine andere und niemals hätte er auch nur versuchen dürfen dem Täter den Revolver aus der Hand zu schlagen beziehungsweise den Beuteträger festzuhalten. Das war Wahnsinn und hätte ganz leicht ganz schlimm enden können.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Ist es aber nicht und vielleicht hat der Securitymann einfach auf Grund seiner unbestrittenen langjährigen Erfahrung so entschieden und das Richtige gemacht.”</div>
<p><strong>Franco:”Nicht bös sein Götz, aber den Schwachsinn glaubst du sicher selber nicht. Sonst habe ich ja durchaus Respekt vor dir aber so eine dumme Frage!</strong></p>
<p><strong>Du erzählt mir ja auch langweilige Pokergeschichten mit Prozenten und wie viele Prozente du gehabt hast und dein Gegner hat aber dann das Geld. Dieser ganze Pokerscheißdreck halt den ich nicht verstehe und nicht verstehen will. ABER glaube mir das die “Prozente” auf Blutbad schnellen gewaltig in die Höhe wenn der Securitymann einen bewaffneten Täter angreift.</strong></p>
<p><strong>Wenn er den Helden spielen will soll er ins Bierzelt raufen gehen, aber im Dienst darf er nichts riskieren und wenn ein bewaffneter Täter weg war und mit einem Messer schwenkend wieder zurück kommt, dann läuft gewaltig was schief. Bei mir würde der Arsch von dem Idioten in der geweihten Erde verfaulen und…”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S unterbricht:”Franco! Könntest du vielleicht ein bisschen weniger schreien und ich muss die Fragen stellen, von denen ich ausgehe, dass sie unsere Leser interessieren. Wir sind hier bei keiner Fachtagung für Gewaltdelikte und ich will auch nicht das der Eindruck entsteht wir wollen hier für Nachahmungstäter einen Schnellkurs machen in vier Lektionen. Also sachlich bleiben, wohin soll es gehen? Was sollen die Veranstalter beachten? Sind bewaffnete Security-Leute eine Lösung oder was schlägst du vor?”</div>
<p><span style="color: #eea11a; font-size: 14px;"><em><strong>&#8220;Schusswaffen auf beiden Seiten sind das Dümmste&#8221;</strong></em></span></p>
<p><strong>Franco:”Bewaffnete Sicherheitsleute, das muss man differenziert sehen. Desto mehr Abschreckung desto geringer ist die Gefahr, dass solche Hühnerdiebe wie in Berlin auf Ideen kommen. Wenn die jetzt sehe, da gibt es in Zukunft mehr Widerstand und so Fehler, dass angeblich zwei Sicherheitsleute Essen waren bevor das Geld im Haupttresor war, werden sicher nicht mehr vorkommen nehme ich an. – Insofern macht aufrüsten Sinn. Aber aufrüsten heißt in erster Linie aufrüsten im Kopf. Man muss das System verbessern, nicht noch wenig ausgebildeten Leuten Waffen in die Hand drücken.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Aufrüsten im Kopf gefällt mir, aber erläutere das ein wenig.”</div>
<p><strong>Franco:”Schau es geht um den Faktor Zeit. Die Zeit ist der größte Feind der Täter und der größte Verbündete der Veranstalter. Alles was die magischen drei Minuten, die man halbwegs ungestört zu Gange sein kann in der Regel deutlich verlängert erschwert den ganzen möglichen Raub dermaßen, dass man damit die Sicherheit entscheidend erhöht.</strong></p>
<p><strong>Schusswaffen auf beiden Seiten sind das Dümmste. Schusswaffen bedeuten es gibt einen möglichen Schusswechsel. Geld kann man auch als Veranstalter neues verdienen. Aber ein Toter ist tot und das braucht niemand.</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Vorschläge zum “Faktor Zeit”? Beziehungsweise was kann man akut ändern?”</div>
<p><strong>Franco: “Was nie wieder passieren darf ist das man eine Minute in ein Hotel spazieren kann und vor einer Million in bar steht. Da ist es auch egal ob alle Sicherheitsleute da sind oder essen oder am Klo. Wenn die richtigen Leute kommen nutzt das gar nichts. Der Weg zum Geld muss ein Hürdenlauf sein. Eine lange Wegstrecke, viele Treppen und viele Kameras das macht Stress für die Täter. Wenn eine Veranstaltung im ersten Stock ist, mache ich die Kasse im 20. Stock und Sicherheitsleute auf einem Haufen ist auch sinnlos, die kann ich dann gemeinsam in die Bedrohung nehmen. Das Geld weit weg und die Sicherheitsleute verteilt und das Ganze wird sehr unattraktiv und gefährlich für mögliche Nachahmungstäter.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S:”Ich danke für das Interview. Am Ende ist es doch noch recht konstruktiv geworden und vielleicht konntest du mit deiner Erfahrung doch ein wenig Hilfestellung geben.”</div>
<p><strong>Franco:”Gern geschehen, aber eines noch. Lesen auch die Sicherheitsleute von deinen Casinos deine Seite, weil ich hätte da noch ein persönliches Anliegen.”</strong></p>
<p><span style="color: #eea11a; font-size: 14px;"><em><strong>&#8220;Beute geben und Augen zu&#8221;</strong></em></span></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">G.S: “Nur zu, ich glaube sogar, dass der Securitymann mitliest, den du als “Geisteskranken” bezeichnet hast.”</div>
<p><strong>Franco:”Na gut, dass möchte ich ihm sagen, dass er definitiv ein mutiges Herz und das hat meinen Respekt. Beruflich verstehe ich nicht was er gemacht hat, aber ich freue mich aufrichtig, dass ihm nichts passiert ist. Jeder macht einmal einen Fehler und für die Zukunft sollte er nie vergessen wofür er eigentlich da ist, nämlich die Sicherheit der Spieler zu garantieren. Wenn er kämpfen will und sein Leben riskieren, kann er das tun, aber niemals mehr das Leben riskieren, derer auf die er aufpassen soll.</strong></p>
<p><strong>Und zu meinen generellen Gedanken und das kann ein wenig länger werden. Du weißt, mich haben sie wegen Mord verurteilt, obwohl ich das als Notwehr sehe und ich bin mit den härtesten Jungs auf der Zelle gesessen. Und wenn ich da an manche zurückdenke mit welcher Härte und Todesverachtung die so eine Sache durchziehen würden wird mir ganz Angst und  Bange.</strong></p>
<p><strong>Wenn Schwerkriminelle mit einschlägigen Vorstrafen in so was rein marschieren, dann wollen sie nur dass Geld und schnell wieder weg. Das kann ich dir garantieren, die wollen keine Unruhe. Aber gerade wegen der einschlägigen Vorstrafen ist das Ganze so brisant. Für einen Fünfzigjährigen Schwerkriminellen sind die 18 Jahre, die ihm drohen, gefühlt wie lebenslang. Da gilt der Satz, lieber im Stehen sterben als auf den Knien leben und die meinen das auch so. Mit Waffen aufrüsten ist der falsche Weg. Macht es schwer, macht es unattraktiv, steigt auf alternative Zahlungsmittel um in Richtung bargeldlos. Aber wenn es mal passiert, dass ein paar Strumpfmasken vor euch stehen, Beute geben und Augen zu. Geld gibt es genug auf der Welt, aber jedes Leben ist einzigartig und ich weiß wovon ich da spreche.”</strong></p>
<div style="background-color: #cccccc; padding: 10px;">Götz Schrage:”Franco, ich danke dir für das Gespräch.”</div>
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		<title>Holdem Crew – Marcel Koller im Interview</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/holdem-crew-%e2%80%93-marcel-koller-im-interview/44227</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bertschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Nie und nimmer habe ich mir gedacht, dass aus dieser eigentlichen Selbsthilfegruppe bare Münze herauskommen könnte. Da betrieb der eine einen Pokerclub, bei welchem beschissen werden konnte, weil du die Chips für den Finaltable beim Gamblerstore eigentlich hättest bestellen können. Ein anderer hortete Getränke bei sich im Keller, welche er dann an die Pokerturniere mitnahm und den Veranstalter um die Zeche brachte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Nie und nimmer habe ich mir gedacht, dass aus dieser eigentlichen Selbsthilfegruppe bare Münze herauskommen könnte. Da betrieb der eine einen Pokerclub, bei welchem beschissen werden konnte, weil du die Chips für den Finaltable beim Gamblerstore eigentlich hättest bestellen können. Ein anderer hortete Getränke bei sich im Keller, welche er dann an die Pokerturniere mitnahm und den Veranstalter um die Zeche brachte.</p>
<p>Die Typen der Holdem Crew sind ein gutes Beispiel für einen Zusammenschluss einiger, ich sag mal bis dahin nicht sehr glücklichen Pokerspieler, welche sich für eine Freeroll bei Everestpoker für Saalbach-Hinterglemm für einen Team Pokerevent qualifizierten. Da wurde die Zweckgemeinschaft eine richtige eingeschworene und sehr starke Gemeinschaft. Zwar haben sie damals das Ticket für Las Vegas mit dem zweiten Platz nicht gelöst, aber seither machen die Jungs mächtig Furore.</p>
<div id="attachment_44228" class="wp-caption alignright" style="width: 152px"><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/Daniel_Walter.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-44227" title="Daniel_Walter"><img class="size-full wp-image-44228 " title="Daniel_Walter" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/Daniel_Walter.jpg" alt="" width="142" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Daniel Walter</p></div>
<p>So wurde Daniel „raz0r“ Walter Schweizer Meister 2009 und staubte von vier zusätzlichen Packages gleich drei ab, und fuhr damit nach Estroril, an die PCA auf die Bahamas und nach Berlin.</p>
<p>Der leicht übergewichtige Leon „Don Mürmel“ Burkhardt, welcher mit seinem Bruder Kevin den Pokerclub „Headzh-up“ in Wallisellen betreibt, hat die Fehler korrigiert und sich mit seinem Etablissement mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Schweizer Pokerszene gemausert. Leon kam mit Cash nach Hause von Berlin. Es wurde für ihn der 47te Platz. Herzliche Gratulation.</p>
<p>Marco „Ostarr“ Orlandi, war anfänglich der aggressiv wirkende unverblümte Spieler, welcher auf meine wirklich miese und veröffentlichte Turnierbilanz 2008 kommentierte, dass ich doch lieber mit der verspielten Kohle in den Puff gegangen wäre. Auf diese Provokation hin machte ich 2009 bei den Turnieren ein sattes Plus. Es wäre ja nicht so schlimm für mich gewesen, aber weil der Typ Poker spielen kann, habe ich es Ernst genommen. Mittlerweile hat er sich etwas gemässigt und die anderen gecoacht in Bereichen wie aggressivem Turnierpokerspiel. Sein Können bestätigte er mit einer ITM Platzierung bei der EPT Portugal.</p>
<div id="attachment_44229" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px"><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/David_Bustamente.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-44227" title="David_Bustamente"><img class="size-full wp-image-44229 " title="David_Bustamente" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/David_Bustamente.jpg" alt="" width="142" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">David Bustamente</p></div>
<p>Mit David Bustamente haben sie auch noch einen sehr ausgeglichenen Spieler in ihren Reihen, welcher für die gute Stimmung sorgt. Zwar ist er momentan etwas unglücklich unterwegs, aber er tut diesem Team gut und sorgt immer wieder für gute Resultate und Stimmung.</p>
<p>Da ist dann eben noch der Namensvetter des in Bochum geschassten Fussballtrainers: Marcel „Chöli“ Koller. Mit seinem Ostschweizerdialekt wirkt er auffällig, lustig und laut. Im Beruf ist er Programmierer bei einer Schweizer Bank. Jetzt ist der Typ an der EPT Berlin überraschend sechster geworden, und hat 165&#8217;000 Euro gewonnen.</p>
<p>Einen Tag danach gab sich die Holdem Crew keine Blösse.  So zockten die „Helden von Berlin“ am Montag schon wieder um die Wette. Im „Headzh-up“ Pokerclub in Wallisellen bei Zürich, spielten sie einen Tag darauf ein 100 Franken (65 Euro) &#8211; Turnier und liessen sich feiern. Ich spielte nicht, aber feierte mit, und bat Marcel zum Interview:</p>
<hr />
<div id="attachment_44230" class="wp-caption alignright" style="width: 175px"><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/choeli.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-44227" title="Marcel &quot;Chöli&quot; Koller"><img class="size-full wp-image-44230 " title="Marcel &quot;Chöli&quot; Koller" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/choeli.jpg" alt="" width="165" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Marcel &quot;Chöli&quot; Koller</p></div>
<p><strong><br />
Marcel, einen Tag nach Berlin, schon nüchtern?<br />
</strong><br />
Ja sicher, wie Du weisst haben wir von der Holdem Crew Übung im Feiern. So war es auch in Berlin und ich habe mich wieder sehr gut gefangen.</p>
<p><strong>Und jetzt schon wieder am spielen?</strong></p>
<p>Ja sicher, wir haben uns kurzfristig entschieden und wollen noch etwas mit unseren Schweizer Spielern nach feiern.</p>
<p><strong><br />
Nach Claudio Rinaldi an der EPT Dortmund 2008 war dies das beste Resultat eines Schweizers.</strong></p>
<p>Darüber bin ich mächtig stolz. Es hat vieles geklappt am Turnier und ich habe nicht auf Platz sondern auf Sieg gespielt.</p>
<p><strong>Keine Angst vor den Pros?</strong></p>
<p>Nein mit Sicherheit nicht, die kannten mich nicht und ich machte ihnen anfänglich mit einigen Reraises klar, dass man mich nicht herumschubst.</p>
<p><strong>Das musstest Du doch&#8230; Du bist doch fast einen Meter kleiner als Pro Benjamin Kang&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; aber genau diesem großen Ben Kang hab ich mit meinem Nutsflush viele Chips abgenommen und auch Johannes Strassmann und Nico Behling habe ich mächtig geärgert.</p>
<p><strong><br />
Wie ich gehört habe, hat Nico auf deine Aktionen hin sogar während dem Turnier eure Webseite konsultiert&#8230;</strong></p>
<p>Stimmt, er kam zu mir und sagte mir, dass er sich nicht geärgert fühlte als ich die Aces hatte&#8230;</p>
<div id="attachment_44231" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/Leon_Marco_Marcel.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-44227" title="Leon_Marco_Marcel"><img class="size-full wp-image-44231 " title="Leon_Marco_Marcel" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/Leon_Marco_Marcel.jpg" alt="" width="252" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Leon, Marco und Marcel</p></div>
<p>Marco Orlandi war zu Hause in der Schweiz und hat alle unsere SMS und Anrufe zusammengefasst und auf die Homepage gebracht. Wir hatten über 60&#8217;000 Besucher.  Am Sonntag habe ich dann Marco den Flug nach Berlin spendiert&#8230;.<br />
<strong><br />
Und dann gabs von Don Mürmel einen besonderen Empfang im Hyatt für Marco&#8230;</strong></p>
<p><i>(lacht)</i> Er hat ihn an der Reception begrüßt, im Bademantel! Man muss wissen, dass wir wegen Leon nie zweimal in ein Hotel einkehren können, weil er jeweils immer einen Bademantel mitgehen lässt.</p>
<p><strong>Aber die Unterstützung am Finaltable war es sicher wert, das war sogar über den Livestream zu sehen&#8230;</strong></p>
<p>Genau, die war grossartig. Sie haben mich mächtig unterstützt. Im Gegensatz zur Schweizer Meisterschaft hatte die Holdem Crew freie Narrenfreiheit betreffend der Unterstützung und durfte auch immer schön „Hoooooldem“ bei einem Showdown rufen.<br />
<strong><br />
In Berlin hat Rino Mathis nichts mit der Organisation zu tun&#8230;</strong></p>
<p>Doch war ich froh, dass Rino da war. Nach dem ersten Turniertag war ich sehr betrunken. Wir haben uns dann im Hotel gesehen und er hat mich dann ins Bett geschickt. Den Schlaf benötigte ich dringend.</p>
<p><strong>Also ein guter Schweizer Spirit in Berlin?</strong></p>
<p>Mit Didi Albrecht hatte ich viel geredet.  Wir waren auch lange zusammen am Tisch und haben uns mächtig die Chips um die Ohren geschmissen&#8230;. aber sonst gabs auch noch fragwürdige Aktionen von anderen Schweizern&#8230;.</p>
<p><strong>Zum Beispiel?</strong></p>
<p>Absolut „sick“ fand ich das Ausscheiden von Besim Hot (CH) mit Ass Dame gegen die A6 von Simon Boss (CH). River sechs. Simon begründete seinen Move damit, er habe Besim Chips zuschieben wollen&#8230; wer&#8217;s glaubt&#8230;</p>
<p><strong>Und dann kam der Überfall&#8230;.</strong></p>
<p>Ja zum Glück haben wir wenig davon mitgekriegt. Bei der Wiederaufnahme des Turniers hatte ich meine Chips ja noch vollständig. Jedoch gab‘s einen Spieler, welcher die Situation ausnutzte und während dieser Tumultaktion Chips klaute&#8230;</p>
<p><strong>Wer wars?</strong></p>
<p>Das möchte ich hier nicht öffentlich sagen&#8230; aber es wissen viele, wer es war&#8230;.</p>
<p><strong>Trotz der unwidrigen Umstände hast du großartig gespielt.</strong></p>
<p>Ja vielen Dank, ich bin zufrieden mit meinem Spiel. Sogar am Finaltable war‘s ok. Vielleicht war der hohe Bet mit den Trip Kings nicht nötig&#8230;</p>
<p><strong>Doch die Moderatoren des englischen Livestreams fanden dich super</strong></p>
<p>Wirklich?</p>
<p><strong>Ja sie sagten, dass Du mächtige Action machst und super spielst. Sie haben sich über die vielen Hände gefreut&#8230;</strong></p>
<p>Das schmeichelt mir jetzt aber &#8230;</p>
<p><strong>Jetzt bist Du vom Geld her der größte Schweizer Gewinner bei einer EPT. Herzliche Gratulation für deine tolle Leistung. Was kommt als nächstes?</strong></p>
<p>Danke. Morgen gehe ich wieder arbeiten. Als nächstes größeres Turnier gehe ich mit Marco Orlandi ans Snowfest in Saalbach-Hinterglemm, das wird mit Sicherheit eine super Sache, schon darum, weil da ja auch die Geburtsstunde der Holdem Crew war&#8230;.<br />
<strong><br />
&#8230;welche sich ja super entwickelt hat. Ihr seid ja ein erfolgreiches Team geworden&#8230;. jetzt wollen sicher noch andere in Euer Team beitreten&#8230;.</strong></p>
<p>Genau, Markus Feurle hat sich auch schon dafür interessiert. Jedoch müsste er eine spezielle Aufnahmeprüfung bestehen&#8230;</p>
<p><strong>Die da wäre?</strong></p>
<p>Hmm ich denke da an eine Taufe&#8230; aber ich möchte hier keine Einzelheiten nennen&#8230;.</p>
<p><strong>Dann bin ich ja mal gespannt auf die Bilder. Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<hr />
<div id="attachment_44232" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/headzhup.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-44227" title="headzhup"><img class="size-full wp-image-44232 " title="headzhup" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/headzhup.jpg" alt="" width="252" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Headzh-up Club</p></div>
<p>Marcel „Chöli“ Koller spielt wieder weiter am Turnier. Zwar ist das Buyin mit hundert Franken im Gegensatz zu Berlin etwa 80 Mal kleiner. Er spielt auch an diesem Abend sein bestes Spiel. Doch an diesem Abend reicht bei den 79 Spielern nicht an den Finaltable, was ihn sicher nicht stört.</p>
<p>Mehr Infos:<br />
Holdem Crew Webseite: http://www.holdem-crew.ch<br />
Pokerclub Headzh up in Wallisellen bei Zürich http://www.headzh-up.ch</p>
<p>Cheers</p>
<p>Martin Bertschi</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Roy Decker verschollen!  &#8211; Wir von Pokerfirma.de haben ihn gefunden!</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/roy-decker-verschollen-wir-von-pokerfirma-de-haben-ihn-gefunden/43470</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Götz Schrage</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Staunen in Berlin. Ein großes Event und Roy Decker nicht dabei! Eigentlich unvorstellbar und hochgradig besorgniserregend. Was war passiert? Unser Schweizer Starkolumnist Martin Bertschi fand einen völlig aufgelösten Roy Decker im Budapest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Staunen in Berlin. Ein großes Event und Roy Decker nicht dabei! Eigentlich unvorstellbar und hochgradig besorgniserregend. Was war passiert? Unser Schweizer Starkolumnist Martin Bertschi fand einen völlig aufgelösten Roy Decker im Budapest.</p>
<p>Eine unglaubliche Geschichte. Roy Decker war auf Besuch in seiner Heimatstadt Wurzen bei Leipzig. Nach einer durchzockten Nacht wollte er sich nicht selbst ans Steuer setzen und ließ sich ein Taxi kommen. Für sein dickes Royal Flush Spesen-Konto kein Problem.  Wenn man Roy glaube darf, hatte er dem armenischen Taxifahrer als Zieladresse: &#8220;Berlin, Interconti Budapester Straße&#8221; angegeben und das laut, deutlich und verständlich. 200 Kilometer Wegstrecke und Zeit genug für ein kleines Nickerchen.</p>
<p>Irgendwie muss es ein Missverständnis gegeben haben und so landete ein schlafender Roy Decker statt in der Budapester Straße in der ungarischen Hauptstadt und wurde vor dem dortigen Interconti unsanft geweckt. Zufällig saß da gerade Martin Bertschi an der Bar und nahm ihn mit zur Unibet 0pen ins nahegelegen &#8220;Sofitel&#8221;. Dort tritt jetzt Roy mit dem Kampfnamen &#8220;The Lonley German Player&#8221; an. Wir werden weiter berichten. Eines steht schon unmittelbar vor dem Start des Events fest. Den Titel &#8220;Erfolgreichster deutscher Spieler in Budapest während alle anderen in Berlin spielen&#8221; kann man Roy Decker nicht mehr nehmen.</p>
<p><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0350.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-43470" title="IMG_0350"><img class="size-medium wp-image-43471 alignleft" title="IMG_0350" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0350-167x94.jpg" alt="" width="167" height="94" /></a><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0352.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-43470" title="IMG_0352"><img class="size-medium wp-image-43472 alignnone" title="IMG_0352" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0352-167x94.jpg" alt="" width="167" height="94" /></a><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0314.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-43470" title="IMG_0314"><img class="size-medium wp-image-43473 alignnone" title="IMG_0314" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0314-52x94.jpg" alt="" width="52" height="94" /></a><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0353.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-43470" title="IMG_0353"><img class="size-medium wp-image-43475 alignnone" title="IMG_0353" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0353-52x94.jpg" alt="" width="52" height="94" /></a><a  href="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/Roy_Decker_Daniela.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-43470" title="Roy_Decker_Daniela"><img class="size-medium wp-image-43477 alignnone" title="Roy_Decker_Daniela" src="http://pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/03/Roy_Decker_Daniela-167x94.jpg" alt="" width="167" height="94" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Redaktion der Pokerfirma wegen Raufhandels kurzzeitig geschlossen</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/redaktion-der-pokerfirma-wegen-raufhandels-kurzzeitig-geschlossen/40650</link>
		<comments>http://www.pokerfirma.com/news/redaktion-der-pokerfirma-wegen-raufhandels-kurzzeitig-geschlossen/40650#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 21:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pokerfirma Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[halweg]]></category>
		<category><![CDATA[jachtmann]]></category>
		<category><![CDATA[jan]]></category>
		<category><![CDATA[kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[peter]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>In den Redaktionsräumen der Pokerfirma stapelten sich die Ausdrucke der eingesandten Geschichten über JPJ. Manche hatten dadaistische Ansätze, andere skandalisierende, wieder andere waren einfach nur langweilig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>In den Redaktionsräumen der Pokerfirma stapelten sich die Ausdrucke der eingesandten Geschichten über JPJ. Manche hatten dadaistische Ansätze, andere skandalisierende, wieder andere waren einfach nur langweilig.</p>
<p>Martin Bertschi und Werthan lieferten sich Literaturdiskussionen, die mit solcher Vehemenz geführt wurden, dass das Literarische Quartett dagegen wie eine Klöppelrunde in Bad Krozingen wirkte. Es wurde befehdet, argumentiert, mit intellektuellen Demütigungen um sich geworfen und minutenlang zum Trotz geschwiegen. Kurz vor Sonnenaufgang und zwei blutenden Nasen wurde dann ein Sieger gefunden und die Jury bemerkte erst dann, dass sie von Anfang an der selben Meinung gewesen ist.</p>
<p>Der Sieger der Jan Peter Jachtmann Literaturfestspiele ist die schöne und sogar wahre und eigentlich gar nicht langweilige Begebenheit. Niedergeschrieben von der charmanten Kollegin Sabine Hahlweg. Sie bekommt das Bücherpaket höchst wahrscheinlich von unserem Chefredakteur persönlich übergeben. Dies lässt aber auch die strengen Strukturen der Pokerfirma erkennen. Wir Journalisten haben die Arbeit und  unser Chefredakteur das Vergnügen.<br />
<em><br />
<strong>Verständigungsprobleme</strong></em></p>
<p><em>Als ich Jan Peter Jachtmann im Jahr 2007 kennen lernte – ich war gerade Redaktionsaspirantin bei einem Pokermagazin mit Sitz in Wien -  war das Wetter ziemlich mies. Trotzdem trug Jan Jachtmann einen leichten, dunklen, fein nadelgestreiften Anzug, dem der graue Schneematsch und das Wiener Geniesel scheinbar nichts anhaben konnte. Diese Tatsache hat mich sehr beeindruckt. Wir gaben uns die Hand, stellten uns vor – er in Hamburger-Deutsch, ich in meinem kärntnerisch eingefärbten Versuch schön zu sprechen. Da diese Begegnung etwa gegen 11 Uhr Vormittags in den Räumlichkeiten des Pokermagazins stattfand, habe ich mich dann auch bald wieder meiner eigentlichen Arbeit gewidmet. Den restlichen Tag haben wir uns zwar ein Büro geteilt, aber kaum ein Wort gewechselt. Wir hatten beide viel zu tun. Außerdem war ich mir nicht ganz sicher, ob er mich auch verstehen würde, wenn ich erst damit beginne aus dem Nähkästchen zu plaudern – da lässt sich dann der südliche Dialekt bis heute kaum bändigen. Als sich der Arbeitstag dem Ende zuneigte, kam Jan mit einer Bitte zu mir. Ich sollte doch mal für ihn herausfinden, was denn an diesem Abend am Turnierplan des Concord Card Casinos stehe. Kein Problem, oder doch, denn tatsächlich gab es an diesem Abend nur ein 10 Euro Turnier oder so ähnlich. „Nur schaß“, kommentierte ich das Turnierangebot des betreffenden Card Casinos. „Was? Double Chance? Toll, da muss ich hin.“ Bitteschön, ich hab’s ja gleich gewusst. Das mit der Verständigung wird schwierig!</em></p>
<hr />Allerdings sollten noch die Ehrenpreisträger genannt werden, welche zwar keinen materiellen Preis entgegen nehmen können, aber die höchste und aufrichtigste Anerkennung der Redaktion.</p>
<p>Frank Dl für seine großartig Darstellung einer Autofahrt von JPJ von HH nach Monaco. Für diese dadaistische Erzählung gibt es von Werthan einen Live-Applaus beim nächsten Zusammentreffen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="500">
HHBrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
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BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
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BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmm<br />
BrrrrrrrumBrrrruuuuuuuumBruuuuuuuuuuuuuuuuuummmmmmmMonaco</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />Kai Sender stünde an sich für zwei Sonderpreise. Einerseits für eine großartige Geschichte über die Zeit und anderseits für den seltsamst anmutenden Absendeort einer Mail, nämlich aus einem Bestattungsinstitut. Fühlen Sie sich preisgekrönt, aber leider nicht belohnt, Herr Sender.</p>
<p><em>Jan-Peter Jachtmann sah auf die Uhr.<br />
„Wem der große Wurf gelungen, Jan-Peter Jachtmanns Freund zu seyn, der mische seinen Jubel ein!“, dachte gestern Morgen Jan-Peter Jachtmann, als er nach dem Aufwachen, noch im Bette liegend, auf die Uhr sah. Eine Braun Poker-Connection Morning-Plus-Watch, die am Ende seines Bettes auf einer vor sieben Jahren gekauften Kommode steht, deren Holzfurnier an einer Seite leicht abgeschabt ist.<br />
Jachtmann hatte seinen Kopf noch nicht bewegt, als er sein linkes Auge öffnete und mit erst noch verschwommenem Blick auf die Uhr sah. Der große Zeiger stand auf der Zwei, der kleine auf der Sechs. Der Sekundenzeiger aber, der stand nicht, sondern bewegte sich stückweise, zuweilen springend von einer Ziffer zur nächsten, gelegentlich aber auch fließend, ohne Anstrengung also zu beobachten.<br />
Eben war der Sekundenzeiger noch auf der Vierzehn, schon schnellte er auf die Fünfzehn, bevor er auf der Sechzehn landete und mit nur einem Hauch Verzögerung, die allein einem aufmerksamen Beobachter wie Jan-Peter Jachtmann auffallen konnte, klickte er auf die Siebzehn. Dort aber blieb er nicht stehen, sondern startete seinen Weg zur Achtzehn, die auf Jachtmanns Uhr gleich nebenan liegt. Die Spannung, die den Zeiger zu Beginn seines Wegabschnittes ergriff, war förmlich zu spüren – Jachtmann wollte es nun ganz genau wissen und öffnete auch das rechte Auge, so dass er ganz und gar konzentriert die Bewegung erkennen konnte, die der Sekundenzeiger jetzt zu nehmen im Begriff war: Das Erreichen der Achtzehn! Jachtmann sah es und stand auf.<br />
„Dies ist nur ein kleiner Schritt für mich“, hörte man ihn murmeln, „aber ein großer für die Pokerfirma.“</em></p>
<hr />Natürlich möchten wir uns auch noch bei den vielen anderen Einsendern bedanken, aber eine Laudatio auf jeden einzelnen würde selbst den 48 Stundentag der Pokerfirma übersteigen. Chapeau an alle die mitgemacht haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Pokerfirma.de Interview &#8211; Markus Golser</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/im-pokerfirmade-interview-markus-golser/40399</link>
		<comments>http://www.pokerfirma.com/news/im-pokerfirmade-interview-markus-golser/40399#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Werthan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Poker]]></category>
		<category><![CDATA[sandra naujoks]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Letzte Woche weilte Full Tilt Pro Markus für einige Tage in Wien. Die Gelegenheit musste genutzt werden und so habe ich mich mit ihm zum gemütlichen Plausch im Hotel Le Meridien getroffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Letzte Woche weilte Full Tilt Pro Markus für einige Tage in Wien. Die Gelegenheit musste genutzt werden und so habe ich mich mit ihm zum gemütlichen Plausch im Hotel Le Meridien getroffen.</p>
<hr />
Markus Golser beendet gerade sein Frühstück, es ist 15 Uhr.<br />
<a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/02/markus_final_table_seefeld.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-40399" title="Markus Golser am Final Table der CAPT Seefeld"><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/02/markus_final_table_seefeld.jpg" alt="Markus Golser am Final Table der CAPT Seefeld" title="Markus Golser am Final Table der CAPT Seefeld" width="210" height="140" class="alignright size-full wp-image-40403" /></a><br />
<i>Werthan:</i> Begrüße dich, Herr Golser.</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Servus Werthan, wenn du rauchen möchtest, kein Problem.</p>
<p><i>Werthan:</i> Nein, du bist seit Monaten Nichtraucher, das akzeptiere ich.</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Nein, ich bin Raucher.</p>
<p><i>Werthan:</i> Okay das schreibe ich nicht, für den Fall, dass du Sidewetten laufen hast&#8230;..hast du?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Ich predige beim Poker selbst immer, keine Sidegames zu machen, vor allem deshalb weil du meistens einen mathematischen Nachteil hast. Die Rückfallrate bei Rauchern liegt bei 60%, da stand die Quote von vornherein gegen mich.</p>
<p><i>Werthan:</i> Gut, werde ich mir merken, wenn ich mal aufhören will. Keine Wetten darauf abschließen. Lass uns anfangen, ganz harmlos: Wer ist der beste Pokerspieler der Szene?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Für mich ist mit Abstand der Beste Phil Ivey.</p>
<p><i>Werthan:</i> Schade ich hatte mir erwartet, du sagst jetzt einen völlig unbekannten Namen, der irgendwo in einem Hinterzimmer eines Kaffeehauses hohe Limits spielt, aber nie zu einem Turnier fahren würde. Warum muss die Antwort wieder, und schon ein wenig langweilig, Phil Ivey sein?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Aus dem Grund, weil er alles verkörpert was ein Spieler braucht. Er hat die Ruhe, die Geduld, den Überblick, die Coolness, Geld scheint ihm egal zu sein. Er ist ein genialer Turnierspieler, wie man an seinen Turnierresultaten sieht, er ist ein super Cash Game Spieler, spielt alle Disziplinen sehr stark, wie man an seinen unterschiedlichen Bracelets sieht &#8211; egal ob No Limit Hold&#8217;em, No Limit 2-7 Single Draw, PLOmaha, Seven Card Stud und das nicht nur im Live Game sondern auch online. Er ist einfach ein Gesamtpaket und in allem erfolgreich.</p>
<p><i>Werthan:</i> Gut, wenn wir schon über Iveys Stärken reden, reden wir aber auch von deinen spielerischen Schwächen.</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Eine Schwäche ist sicher, dass wenn ich längere Zeit keine Hand bekomme, mich dann langweile. Wenn ich stundenlang bei einem Turnier sitze und dann irgendwann bekomme ich zum Beispiel JJ, die erscheinen mir dann als Monster und ich stelle meinen gesamten Stack hinein. <i>(lacht)</i> Das ist mir mit Jacks schon zweimal passiert und ist sicher eine Schwäche von mir.</p>
<p><i>Werthan:</i> Gehst du on tilt?</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/02/markus_golser_montesino.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-40399" title="Markus Golser im Montesino"><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/02/markus_golser_montesino.jpg" alt="Markus Golser im Montesino" title="Markus Golser im Montesino" width="200" height="213" class="alignright size-full wp-image-40405" /></a><i><b>Markus Golser:</i></b> Ein Tilt passiert bei jedem Spieler und ist immer eine ganz große Schwäche. Der Tiltfaktor ist einfach vorhanden, aber es ist immer abhängig von der Tagesform. Klar bin ich schon tilt gegangen, so wie jedem Spieler das schon mal passierte.</p>
<p><i>Werthan:</i> Ich glaube mich erinnern zu können, dass Herr Kang auf die Frage von Herrn Körner, ob er schon mal Tilt ging mit einem „Nein, noch nie“ beantwortete. Ich hab dann aber nicht gesehen, ob sich die beiden dann krumm lachten. Was ist aber, wenn sie dies nicht taten?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Der Herr Kang nicht tilt? <i>(lacht)</i> Gut dann würde ich jedem Leser der Pokerfirma empfehlen, die Folgen der German Highroller anzusehen, weil dann können sie sehen wie Herr Kang noch nie on Tilt gegangen ist. Wir haben dort mehrfach die offiziellen Premieren erlebt. Aber es ist auch so, dass viele Spieler oft gar nicht registrieren, wenn sie on Tilt sind und vielleicht geht es Ben auch so.</p>
<p><i>Werthan:</i> Und jetzt eine kurze Werbeeinschaltung. Was ist das Card Coaches?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Card Coaches ist eine Pokerschule, initiiert von Johannes Strassmann und mir, in die wir beide sehr viele gute und neue Ideen einbrachten. Wir spielen, erklären und analysieren Spielzüge und die Lernwilligen können da sicher ihr Spiel sehr verbessern. Wir werden da top sein. </p>
<p><i>Werthan:</i> Das war die Werbung. Jetzt zu beinhartem Journalismus. Von Card Coaches wird ja schon seit 1 ½ Jahren geredet, weshalb ist da noch immer nichts passiert?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Naja wir hatten Pech. Wir hatten einen Programmierer angestellt, der uns nach elf Monaten sagte, dass er das Projekt doch nicht umsetzen kann. Jetzt haben wir zwei der besten Unternehmen in Deutschland als Partner, ein fünfköpfiges Programmierer-Team und ein eigenes Team, das für das Design verantwortlich ist. Voraussichtlich werden wir im April online gehen, auf jeden Fall vor der WSOP. Anfangs für den deutschen Sprachraum, später aber werden wir sicher vergrößern. </p>
<p><i>Werthan:</i> Braucht die Pokerwelt wirklich noch eine Pokerschule neben Card Runners und Poker Strategy?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Man muss unterscheiden zwischen einer Affiliatefirma, die Poker anbietet, und einer Onlinepokerschule. Onlinepokerschulen gibt es jetzt gerade mal eine im deutschsprachigen Raum.<br />
Aber ich sehe es so. Die Leute, die hinter Card Coaches stehen, haben schon eine große Öffentlichkeitspräsenz und sind sehr erfolgreiche Pokerspieler und die sind zum „Angreifen“, du bekommst direkt von denen ein Coaching. Es ist sicher lehrreich, wenn du ein Spiel und die Gedankengänge von erfolgreichen Spielern verfolgen kannst und nicht immer nur den unkommentierten Showdown. Johannes Strassmann ist ein top Turnierspieler, er ist in der EPT Rangliste Fünfter und ich bin der erfolgreichste Cashgamespieler im deutschen Sprachraum, zusätzlich kommen noch ebenso erfolgreiche Gästecoaches dazu, ein perfektes Team. So wird zum Beispiel Florian Langmann für die MTT und SnG Sektion verantwortlich sein. </p>
<p><i>Werthan:</i> Das klingt jetzt eher unbescheiden. Ist es dir wichtig der Erfolgreichste zu sein?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Es liegt in der Natur des Menschen, immer ganz vorne sein und ganz oben stehen zu wollen. Mir persönlich ist es wichtig, in dem großen Haifischenbecken zu überleben und zwar so, wie ich es in meiner gesamten Pokerkarriere geschafft habe. Und wenn ich als Nebeneffekt dann noch ganz oben stehe, ist es mir natürlich sehr recht.</p>
<p><i>Werthan:</i> Nächstes Thema „All-In for Kids“</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/06/markus_werthan.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-40399" title="Markus und Werthan in Vegas"><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/06/markus_werthan.jpg" alt="Markus und Werthan in Vegas" title="markus_werthan" width="210" height="139" class="alignright size-full wp-image-22214" /></a><i><b>Markus Golser:</i></b> Ich war in Holland zu einem TV-Pokerevent eingeladen und bekam als Gage € 2.500 für einen karitativen Zweck. Es gibt auf der Welt so viele Kinder, die in unvorstellbarer Armut leben und Kinder sind das Größte für mich. Ich dachte mir, dass man was gegen die Not tun kann. Dann hab ich mit Sandra Naujoks gesprochen &#8211; Sandra hat schon vorher mal mit $50.000 von ihrem eigenen Geld ein Projekt in Kambodscha unterstützt &#8211; und wir haben beschlossen, All-In 4 Kids gemeinsam zu machen. Wir spenden 2% von unseren Turniergewinnen, werden auf verschiedenen Veranstaltungen versuchen, Geld für unsere Organisation bekommen und wollen noch weitere Spieler einbinden. Fast 100% der Spieler, die wir fragten, waren mit Begeisterung dabei. Auf jeden Fall werden wir uns gute, seriöse Partner suchen und in den nächsten Monaten wird das sicher eine große Geschichte werden.</p>
<p><i>Werthan:</i> Du hast ja mit deiner Bemerkung bei der letzten Staffel der German High Roller, Hans Waldhauser wieder in Erinnerung gerufen. Anfang der 90er war das eine Zeit in der im, sagen wir, Espresso Nicki im Hinterzimmer mit Zuhältern und fünfhundert Jahren schwerem Kerker um öS 5.000 Blinds eine Drawpoker-Variante gespielt wurde, Schusswaffen genauso selbstverständlich waren wie der 76er Pontiac Firebird vor der Tür?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Vielleicht gab es das, aber diese Zeit habe ich nicht miterlebt. Es hat sich von damals zu heute fast nichts verändert. Die Tische gab es schon immer, die Regeln waren die gleichen, die Pokertische haben existiert. Gerade in Österreich war es kein Hinterzimmerspiel, zumindest nicht in meiner Zeit. Das Publikum in den Card Casinos war auch dasselbe, bis eben auf die junge Internetgeneration, die gab es damals natürlich noch nicht.<br />
Der Waldhauser war eine echte Type oder der Tiger von Salzburg und genau solche Typen haben das Pokerspiel in Österreich geprägt. Es war einfach eine lustige Zeit, weil der professionelle Gedanke nicht dahinter war. Du hast dich an den Pokertisch gesetzt und einfach drauflos gespielt und Varianten wie von Tiger, Limit Hold’em mit den Blinds 500/1000 Schilling mit nur einer Karte zu spielen, weil die Zweite hat er uns gezeigt, sind damals entstanden. Klar wollten wir gut spielen und gewinnen, aber es war richtiger Spaß im Vordergrund und viele Freundschaften bildeten sich damals. Manche von denen halten noch heute.</p>
<p><i>Werthan:</i> Hattest du in deinen sechzehn Jahren Poker eine Phase, wo du dachtest, nicht genug Stärke oder Kraft zum Pokern zu haben?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Nicht so direkt. Aber es hat eine Phase gegeben, in der ich einfach keine Lust mehr auf Poker hatte. Das ist jetzt sechs Jahre her. Ich war damals zwischen sechs und sieben Monaten im Ausland und was ich vermisst hatte, war ein Zuhause, eine Freundin zu haben und ein normales Leben zu leben. Aber dann kam Onlinepoker und ich hatte mehr Zeit, mein Leben wieder auf Poker auszurichten.</p>
<p><i>Werthan:</i> Was bist du bereit für ein Bracelet zu tun?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Das Buy-In bezahlen und sonst nichts. <i>(lacht)</i> Nein im Ernst, es steht für mich nicht an erster Stelle, natürlich wäre es sehr schön ein Bracelet zu gewinnen, genauso wie eine EPT oder CAPT. Ich bin Berufs-Pokerspieler und bestreite mein Leben davon und da brauche ich ein Einkommen und keine Titel.</p>
<p><i>Werthan:</i> Was wäre die Motivation zu pokern, wenn es Geld einmal nicht mehr ist?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Ich weiß es nicht. Nach 16 Jahren nicht mehr viel. Wenn ich jetzt beginnen würde zu pokern, dann würde sicher das Spiel zu lernen die Motivation sein.</p>
<p><i>Werthan:</i> Das heißt, wenn du den Main-Event gewinnst würdest du aufhören?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Nein, würde ich nicht, weil einfach der Reiz, der Kampf mich doch motiviert. Mir machen die Gedankenspiele gegen wirklich gute Gegner zu spielen einfach noch immer Spass. </p>
<p><i>Werthan:</i> Gerade in der Hobbyspielerszene ist der Schritt von NLH zu PLO zu beobachten. Was kommt als logischer Schritt danach?</p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Gar nichts. Auch wenn Seven Card Stud und Deuce to Seven schöne Spiele sind. Aber ein Spieler spielt ein Spiel nicht nur des Spieles wegen, sondern er gambelt ja auch gerne. Beim PLO hast du einfach um zwei Karten mehr und das macht sicher auch den Reiz aus, du hast mehr Kombinationen. Selbst mit „Any Four“ bist du nie so ein großer Außenseiter wie bei NLH.</p>
<p><i>Werthan:</i> Letzte Frage, was ist eine echte Schwäche von dir? </p>
<p><i><b>Markus Golser:</i></b> Alles, was ich mache ist, extrem <i>(nach langem Nachdenken)</i> und ich bin teilweise zu gutmütig.</p>
<p><i>Werthan:</i> Markus, vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg weiterhin!</p>
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		<title>Boris und Sandra – Die karibische Sause – Fakt oder Fake?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pokerfirma Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Fundstück der Woche – Boris Becker, Sandra Naujoks und ihre angebliche „Karibik-Sause“. Fake oder Wahrheit  - wer will das schon so genau wissen? Und überhaupt, wenn es die „frau aktuell“ schreibt wird es schon stimmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Fundstück der Woche – Boris Becker, Sandra Naujoks und ihre angebliche „Karibik-Sause“. Fake oder Wahrheit  &#8211; wer will das schon so genau wissen? Und überhaupt, wenn es die „frau aktuell“ schreibt wird es schon stimmen.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/frau_aktuell.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-38947" title="frau_aktuell"><img class="alignright size-full wp-image-38948" style="border: 0pt none;" title="frau_aktuell" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/frau_aktuell.jpg" alt="" width="209" height="277" /></a>Als investigativer Journalist würden man natürlich gerne seine eigenen Recherchen anstellen. Zum Beispiel könnte man kann versuchen Lilly zu erreichen. Nur macht es wenig Sinn, wenn die Kollegen von „frau aktuell“ folgende Schlagzeile am Titelblatt haben „Was weiß Lilly davon?“.Wenn Lilly ja gar nichts weiß, wollen wir von Pokerfirma.de nicht unbedingt die Überbringer der skandalösen Nachricht sein.</p>
<p>Kurzer Sidestep  unter der Lilly-Schlagzeile eine weitere Hoffnung zunichte gemacht: „Dieter Bohlen – Wollte Estefania ihn vergiften?“ Scheinbar hat Estefania da doch die kulinarische Konsequenz gefehlt.  – Aber zurück zu Boris und Sandra.</p>
<p>Im Innenteil des graphisch äußerst gediegenen und dezent gestalteten Magazins gibt es ein Bikini-Foto, wobei wir da die Authentizität doch anzweifeln müssen. Das Mädchen mit dem obligaten Cowboyhut ist zwar hübsch, aber anders hübsch. Wahrscheinlich ein Körper-Double. Allerdings stecken da zwei unschuldige Spielkarten im Bikinihöschen und das spricht dann doch für ein echtes Sandra-Portrait.<br />
Über den Text im Innenteil möchten wir nicht zuviel verraten. Schließlich gilt es auch das Copyright des „frau aktuell“-Verlages zu schützen. Angeblich stehen die Leute in Dessau und Berlin Schlange, um noch eines der wenigen Exemplare zu ergattern.</p>
<table style="height: 22px;" border="0" width="279">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-38950" title="frau_aktuell1" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/frau_aktuell1.jpg" alt="" width="126" height="168" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-38951" title="frau_aktuell2" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/frau_aktuell2.jpg" alt="" width="126" height="167" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Im Pokerfirma.de Interview &#8211; Andy Bloch</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Werthan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Andy Bloch, Mitglied im MIT Blackjack Team und nun Full Tilt Pro. Über vier Millionen Dollar hat er bei Live-Turnieren gewonnen, obwohl ihm der ganz große Erfolg wie ein WSOP Bracelet bislang verwehrt blieb. Lesen Sie selbst, was er Werthan zu erzählen hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Andy Bloch, Mitglied im MIT Blackjack Team und nun Full Tilt Pro. Über vier Millionen Dollar hat er bei Live-Turnieren gewonnen, obwohl ihm der ganz große Erfolg wie ein WSOP Bracelet bislang verwehrt blieb. Lesen Sie selbst, was er Werthan zu erzählen hat.</p>
<hr />Das Telefon läutet.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/bloch2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-37883" title="bloch2"><img class="alignright size-full wp-image-37885" style="border: 0pt none;" title="bloch2" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/bloch2.jpg" alt="" width="210" height="316" /></a><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Ja, Andy.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Hallo Andy, hier spricht Werthan.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Kennen wir uns?</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Ja, du hast mir deine Nummer in Vegas gegeben.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Wirklich? Was gibt es?</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Ich komme gerade aus dem Flugzeug und hatte dort den Film „21“ über das MIT Blackjack Team gesehen, bei dem du ja Mitglied warst und jetzt der Grund meines Anrufes: Was ist die Wurzel aus zweihundertsiebzehn?</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> <em>(lacht)</em> Deshalb rufst du mich an?</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Ja, ich wollte wissen, ob du wirklich eine Zählmaschine bist wie die Leute im Film oder doch ein Mensch.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> <em>(lacht noch immer)</em> Willst du es genau wissen?</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Wenn du kannst&#8230;</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Aus zweihundertsiebzehn? Irgend etwas um vierzehn oder fünfzehn.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Danke das beruhigt mich, du bist doch kein Computer.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> <em>(lacht)</em> Nein bin ich nicht.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Sag, war wirklich alles so, wie es im Film dargestellt wurde oder war da doch etwas zuviel Hollywood?</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Das Lustige ist, dass die Dinge, die erfunden erscheinen, die Realität waren und umgekehrt. Zum Beispiel die Liebesgeschichten untereinander. Die gab es wirklich, allerdings nicht anfangs. Wir waren langweilige Mathe-Studenten und die Mädchen in unserem Team keine Cheerleader. Niemand war wirklich an Beziehungen interessiert. Erst später, als wir Geld hatten, wurden wir attraktiver für die Frauen.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Im Film waren es 4 Millionen Dollar.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> In 10 Jahren waren es ca. 10 Millionen.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Wurdet ihr wirklich verprügelt in den Hinterhöfen der Casinos?</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> In den 60ern und 70ern wurdest du in allen Casinos verprügelt, wenn sie dich beim Zählen erwischten. Ich wurde aber von den Sicherheitsleuten der Casinos nie geschlagen. Ein paar Leute des Black Jack Teams wurden schon angegriffen, aber es war nicht so schlimm wie es im Film aussah.  Heute passiert so etwas ohnehin nicht mehr. Aktuell wenden die Casinos die Gesetze an und ihre Rechtsanwälte, das ist schlimmer.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Du wurdest ja auch verhaftet.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> <em>(lacht)</em> Ich wurde fünf Mal verhaftet, war aber immer nur ein paar Stunden inhaftiert oder in Handschellen. Nur einmal war es nicht wegen dem Spiel.  Ich war auf einer Demonstration in Washington gegen das Bombardement auf den Irak. Ich übertrat eine imaginäre Sperrlinie, wurde verhaftet und bekam eine 50$ Strafe. Aber ich fühlte mich im Recht und wollte das nicht bezahlen. Da ging es mir um die Redefreiheit in Amerika. Ich engagierte Anwälte, die dann mehr kosteten als die Strafe, aber im Endeffekt gaben mir die Richter dann recht.<br />
Gibt es sonst noch etwas, weil ich bin in einem netten PLO Spiel.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/bloch1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-37883" title="bloch1"><img class="alignright size-full wp-image-37886" style="border: 0pt none;" title="bloch1" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2010/01/bloch1.jpg" alt="" width="134" height="202" /></a><strong>Werthan:</strong> Du spielst noch? Woher nimmst du bloß die Motivation, denn Geld dürftest du ja schon genug haben.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Ja, Geld hab ich genug, aber es macht mir einfach noch Spaß, ganz einfach.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Nachdem du mich nicht staken möchtest, kann dir Geld aber doch nicht so egal sein&#8230;</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Nein Geld ist mir nicht egal, aber ich verwende es um Karitatives zu tun, ich unterstütze viele Einrichtungen ohne es an die große Glocke zu hängen. Ich will genug haben, um die Dinge zu machen, die mir Spaß bringen und ich möchte genug haben, um mein Haus zu bezahlen. Den Rest bekommen die, die es brauchen.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Okay, ich lass dich jetzt weiterspielen und grüße mir deine Freundin oder seid ihr schon verheiratet?</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Nein sind wir noch nicht, aber ich verspreche, wir bleiben trotzdem zusammen.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Ist es schwer eine Frau zu finden, die einen Pokerspieler erträgt? Wenn ich nach Hause komme und sage ich hab zweitausend Dollar verdonkt, dann kann ich im Hotel schlafen.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Also wenn ich nach Hause komme und sage, dass ich hab alles verloren habe, kann es auch schlimm für mich ausgehen.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Aber bei dir dauert es länger, als bei mir, bis du alles verloren hast.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Ja, zweitausend sind nicht so schlimm, aber ich bin auch vorsichtiger als die meisten Pokerspieler, viel vorsichtiger. Meine Freundin unterstützt mich unglaublich.<br />
Das einzige Problem für Jennifer ist, wenn ich aus dem Turnier ausgeschieden bin, ich nicht einfach wie nach einem normalen Job nach Hause gehen kann, sondern noch Interviews und Autogramme geben muss.</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Gut das war es dann schon. Ich danke dir und wir sehen uns bei der WSOP 2010.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Sag nochmal, woher kennen wir uns?</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Ich war der, der dir geholfen hat, deine Einkaufstüten bei Whole Foods in Vegas zum Auto zu tragen.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Ah, du bist der mit dem Hut?</p>
<p><strong>Werthan:</strong> Ja, genau der. Also Bye Bye.</p>
<p><strong><em>Andy Bloch:</em></strong> Bye bye.</p>
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		<title>Das Montesino oder der Verzicht auf Redundanz</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/das-montesino-oder-der-verzicht-auf-redundanz/36560</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 03:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Werthan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Die architektonische Entwicklung der Menschheit vollzieht sich im Vergleich zur sonstigen Evolution in hohem, sich immer noch beschleunigendem Tempo.  Nachdem der plastifizierte Größnwahn im vegas‘schen Sinne in unseren Breiten zum Glück keinen Einzug halten konnte, weil der Europäer sich weniger gerne den selbstüberhebenden stilistischen Grausamkeiten des Amerikanismuses hingibt, fand er die Befreiung im Sinne seiner Praktikabilität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die architektonische Entwicklung der Menschheit vollzieht sich im Vergleich zur sonstigen Evolution in hohem, sich immer noch beschleunigendem Tempo.  Nachdem der plastifizierte Größenwahn im vegas‘schen Sinne in unseren Breiten zum Glück keinen Einzug halten konnte, weil der Europäer sich weniger gerne den selbstüberhebenden stilistischen Grausamkeiten des Amerikanismuses hingibt, fand er die Befreiung im Sinne seiner Praktikabilität.</p>
<p>Genauso wie im Wiener Montesino. Selbstverständlich ist die Auseinandersetzung mit ungewohntem eine sozialkognitive Lehre, welche, wie schon das Wort besagt auf Erfahrung basiert. Bei der Arbeit des Architekten Raimund Crammer für das Montesino stand nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Loslösung des überladenen im Vordergrund. Die Abspaltung vom hedonistischen Zeitgeist und hin zu schlichten Formen, gelangte im Montesino zur Perfektion. Keine Glitterwelt welche ablenkt von der eigentlichen, in sich verspielten Entität, des Pokerns. Die Inhaber des Montesinos, waren grundlegende Dinge wichtig in der Locationfindung. Zum einen die Verkehrsanpassung, welche durch eine U-Bahn direkt zum Haus führt sowie durch die Tangenten Nähe mehr als nur gegeben ist. Somit gibt es in Wien wenige Plätze welche diese Voraussetzungen erfüllen. Die Aufbruchstimmung eines todgeglaubten Bezirkes, durch die Umwandlung der alten Gasometer in ein modernes Wohn- und Einkaufviertels tat ihr übriges. Auch die infrastrukturelle Nähe der Konzerthalle, des Entertainmentcenters und des Einkauftempels erfüllt ihren Werbewert, welcher sich dem Zulauf des Casinos als positiv darstellt, was wiederum dem Spieler zu Gute kommt, zumal er auf Grund dieser Tatsache gut besuchte Pokertische finden kann.</p>
<p>Weiters dachten sich die Eigner in den Spieler hinein, dessen Ambitionen in erster Linie im Spiel besteht und weniger in ausladenender architektonischer Onanie, sondern die wohl eher in der Bequemlichkeit des Angebotes liegt. Das Restaurant zentral gelegen und nur für die Zeit des Grand Slam Turnieres zwei Stockwerke nach unten gelegt, was zugegeben ein wenig charmanter Einfall war, aber auf Grund des Zulaufes der momentan laufenden Veranstaltung aus  platztechnischer Notwendigkeit bestimmt worden war, was aber die Qualität des Angebotenen in keiner Weise mindert. Der Spielbereich zeigt durch das verzichten auf Redundanz auf unkitschige Art, metaphorisch das wesentliche der Menschheitsthemen, Begierde, Verrat, Rausch, Leid, Verlust und Gewinn, was zusammengefasst das Leben eines Pokerspielers widerspiegelt. Tageslicht und die Möglichkeit von frischer Luft mit nicht absenten Blick auf den Stephansdom, findet sich kaum in einem anderen Casino der Stadt oder sogar des Kontinents wieder.</p>
<p>Das Montesino steht als ein Vertreter der „straight architecture“, der „reinen Zweckmäßigkeit “, die, der Tradition der Abscheulichkeiten in der Casinoplanung folgend, einer strengen Ästhetik verpflichtet ist und sich demonstrativ gegen das beliebte &#8220;wir machen einen auf Las Vegas“ richten soll, das mit seinem Stil von manchem selbsternannten Kritiker als „unfertig“ empfunden wird. Durch den in beruhigendes weinrot ausgestatteten Spielerbereich wird aber trotz der Funktionalität keine Kühle, sondern vielmehr eine angenehme Stimmung vermittelt, was auf den Umgang der Kontrahenten übergreifen dürfte, ohne es jedoch jemals in Langeweile ausarten zu lassen. Man wundert sich über den groben Gesamteindruck und ist verblüfft von der Eleganz, die sich im Nahbereich zeigt.</p>
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		<title>Vom Charme der Casinoarchitektur</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pokerfirma Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
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		<category><![CDATA[architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Diego Donnhofer hat das Montesino Wien besucht. Von den stilistischen Eindrücken vollkommen erschlagen, musste er diese sofort niederschreiben. Was dem selbsternannten Casinoinnenarchitekturkritiker so ins Auge gesprungen ist, lest Ihr hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>Diego Donnhofer hat das Montesino Wien besucht. Von den stilistischen Eindrücken vollkommen erschlagen, musste er diese sofort niederschreiben. Was dem selbsternannten Casinoinnenarchitekturkritiker so ins Auge gesprungen ist, lest Ihr hier.</strong></p>
<div id="attachment_36441" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/img_4205.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-36440" title="Ausblick Montesino"><img class="size-full wp-image-36441 " title="Ausblick Montesino" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/img_4205.jpg" alt="" width="202" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick Montesino</p></div>
<p>Schon die Anfahrt zu den beiden großen Card Casinos in Wien ist durchaus eindrucksvoll. Ist das CCC malerisch unter der Stadtautobahnbrücke in der Gemeindebauhochburg Simmering gelegen (durchaus stimmig), erhebt sich das Montesino über einem Parkhaus zugehörig einer entvölkerten Shopping-Mall, in einem städtebaulich vernachlässigten Bereich zwischen Speditionen und Sondermüllverbrennungsanlagen.</p>
<p>Kennen wir das CCC schon als eine fensterlose Lagerhalle, dessen Betreiber statt eines Architekten (was kann der schon!) die Freundin eines Neffen mit dem Styling des Lokals betraut hat, so ist das Montesino in diesem Genre, selbst ein die Postmoderne hohnlächelnd hinter sich lassendes Inferno an architektonischen Missverständnissen. Das Konzept ein Glanzstück der wundervollen Allianz von Ignoranz und krimineller Dreistigkeit. Die Gestaltung des CCC mit seinen Plüschteppichen in dezenter Musterung, den Birke-Pressspan und Grablichtimitationen, was man in diesem Umfeld durchaus für nobel halten kann, solange das Personal Anzug trägt und nicht öffentlich raucht, ist durchaus noch von einer naiven Ehrlichkeit geprägt. Anders die Ausführung derselben Aufgabe im Montesino, die zwar im selben Geist, aber diesmal umgesetzt von ambitionierten Zynikern den Menschen vollkommen auf seine niedrigsten Instinkte zurückwirft.</p>
<div id="attachment_36442" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/schoner-teil-fur-fa-poker.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-36440" title="Cashgame-Bereich"><img class="size-full wp-image-36442 " title="Cashgame-Bereich" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/schoner-teil-fur-fa-poker.jpg" alt="" width="202" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Cashgame-Bereich</p></div>
<p>Durch ein sinnlos sich in Kanten und Plätzen verlierendes Gebäude voll unbrauchbarer entseelter Passagen, merkwürdig deplazierten Räumen (Montesino Essensausgabe: Jugendherberge 3***) und dann wieder unsinnig weitläufiger Gänge, in denen sämtliche Treppen so gelegt sind, dass man an allen Geschäften, die naturgemäß schon längst Pleite gemacht haben, heißt an all den potentiell leeren Schaufenstern, die das Montesino wohl billigst anmieten konnte, um sie dann avantgardistisch mit ausdruckslosen Schaufensterpuppen vor imitierten Spieltischen auszustatten, vorbei, kommt man in einen mit Pokertischen und Pappzwischenwänden willkürlich, anscheinend von der Putzbrigade, (hier kam nicht einmal die Freundin des Neffen zum Zug) verstellten Raum mit dem Charme von Jugendtreffs in der DDR. Der billige Beton und die mangelnde Aussicht mit „gefalteten“ Vorhängen verdeckt, die Tische verteilt nach dem System „such mich“, (die Tischnummerierung als Christbaumschmuck von der Decke hängend), die Bar eine Installation im noblen Stil des Bahnhofs Saarbrücken (im übrigen haben die Saarbrückner die Ausrede schwerer Kriegsschäden), alles in einer Farbe und Ornamentik in die sich Erbrochenes dezent einfügt, spricht eine deutliche Sprache hoch entwickelter Menschenverachtung.</p>
<p>Stimmig dazu kann das Montesino zudem mit einem akustisches Raum(konzept) punkten, das dem einer U-Bahn Station entspricht zumal die regelmäßig, schön laut eingespielte Stadionmusik den Verdacht des oben angesprochenen Kulturverständnisses erhärtet.</p>
<div id="attachment_36443" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/bounty-und-ab-207.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-36440" title="Bar"><img class="size-full wp-image-36443 " title="Bar" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/bounty-und-ab-207.jpg" alt="" width="202" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Bar</p></div>
<p>Die in diesem Rahmen eher seltsame Adjustierung der Dealer/innen (ua. weiße Krawatten) ist dann aber noch nicht das Ende der Geistlosigkeit.<br />
Das Ende ist eine vor sich hin dünstende, das Versagen von jeder Art von Deo, Shampoo, Hautcreme oder Nagelschere manifestierende, Disney- Krawatten, Lederjacken und Stiefel zur Schau bringende Spezies von Mensch, die dicht gedrängt die oben erwähnten Räumlichkeiten bevölkern, um ihre Bedürfnis nach Sieg und Niederlage (oder nur Bestrafung) zu befriedigen.<br />
Die Sportart bestimmt ja nicht nur die Garderobe, sondern natürlich auch die Physiognomie der Sportler. Pokern ist da (leider) nicht besonders vorteilhaft im Gesamtbild. (Schwimmen eher schon). Ich bin so schockiert, weil ich noch nie so einen Haufen …. an einem Fleck gesehen habe.</p>
<p>In der Gesamtschau stimmt das architektonische Ensemble wieder und man muss den Betreibern Recht geben keinen Cent in Gedanken an Stil investiert zu haben. Raumbenutzung trifft auf seine Benutzer.</p>
<p><i>Diego Donnhofer</i><br />
<a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/panorama_montesino.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-36440" title=""><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/12/panorama_montesino.jpg" alt="" title="panorama_montesino" width="480" height="86" class="alignnone size-full wp-image-36444" /></a></p>
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		<title>Sandra Naujoks im großen Pokerfirma.de Interview</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/entertainment/sandra-naujoks-im-grosen-pokerfirmade-interview/15475</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 20:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Götz Schrage</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[dessau]]></category>
		<category><![CDATA[dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[ept]]></category>
		<category><![CDATA[naujoks]]></category>
		<category><![CDATA[Poker]]></category>
		<category><![CDATA[schrage]]></category>
		<category><![CDATA[ziigmund]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Sandra Naujoks im großen Pokerfirma.de Interview. Viele Fragen und zum Teil doch recht verblüffende Antworten. Ein Hauch Romantik, ein vergangenes Dessau,  zwei Haarshampoos und ein großzügiger Thronverzicht. Götz Schrage lässt nichts unversucht und muss dann doch einsehen, Sandra Naujoks ist unbezwingbar und dabei ebenso unbezwingbar sympathisch. Lesen Sie bitte selbst und Viel Vergnügen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><hr />
<p><strong>Fiktive Männer, Thronverzicht und die Frage nach dem Mr. Right</strong> </p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Hallo Sandra – Ich bin so verdammt nervös wie sonst selten!“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Aber wieso denn? Gibt doch wirklich keinen Grund.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i>  „Ich habe all deine hundert Interviews seit der EPT gesehen oder gelesen. Kein unabsichtlich losgelassenes Stückchen Naujoks kommt hervor. Andere werden gar nichts gefragt und verraten alles über sich, aber du hast da immer den Modus „Gesprächskontrolle“ eingeschaltet. Wie machst du das? “</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/illu_1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15475" title=""><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/illu_1.jpg" alt="" title="illu_1" width="200" height="200"  style="border: 0pt none;" class="alignright size-full wp-image-15484" /></a><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „ Habe ich das tatsächlich? Gefühlt waren es eher 300 Interviews.<br />
Das war schon ein richtig großes Pensum, aber ich mache das gerne. Ich will einfach in die Welt hinausschreien wie schön das Pokerspiel an sich ist und wieviel Spaß es mir persönlich macht. Das hat wenig mit „Gesprächskontrolle“ zu tun, sondern mehr mit der Liebe zur Sache.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Direkt nach deinem grandiosen Turniersieg bei der EPT Dortmund hast du den finnischen Kollegen ein Interview auf Englisch gegeben. Was mein Herz so gerührt hat du hast nach kurzer Zeit englisch mit finnischem Akzent gesprochen. Ein Akt der Höflichkeit oder war das einfach deine optimierte „basic strategy“? Quasi ein sich auf den Gegner einlassen?“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b>> (lacht) </i> „Nein das ist mir gar nicht aufgefallen. Vielleicht sollte ich noch ein wenig an meinem Englisch arbeiten. Werde dann in Las Vegas üben jedenfalls.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Aber bleiben wir noch ein wenig in Finnland. Ich meine die Fragen nach dem „Herrn Naujoks“ wird ja auch immer wieder gestellt – logisch bei so einer schönen und erfolgreich jungen Frau. Gibt es den vielleicht doch und du musst ihn daheim  wegsperren, weil sich das die PR-Strategen von Pokerstars so ausgedacht haben?“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Nein, den gibt es im Moment definitiv nicht. Ich bin viel zu sehr unterwegs und muss mich auf andere Dinge konzentrieren. Da bleibt das Privatleben einfach auf der Strecke. – Aber was hat das denn jetzt mit Finnland zu tun?“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Ach ja  &#8211; genau wegen „Ziigmund“ alias Ilari Sahamies. Ich meine diese aktuelle Tussi – wenn das überhaupt wahr ist – diese Hanna-Leena Turpeinen kann ihm doch überhaupt nicht den notwendigen Halt geben. Das wäre doch das absolute Traum-Ding. Statt Sandra und die Schlange – Sandra und das finnische Biest“.</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b>(ausweichend)</i> „Also ich war schon in Finnland und bin wirklich begeistert von der Schönheit und den netten Leuten. Ein wunderschönes Land, wo ich gerne mal wieder hinfahren möchte.“</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/illu_2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15475" title=""><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/illu_2.jpg" alt="" title="illu_2" width="200" height="200"  style="border: 0pt none;"  class="alignright size-full wp-image-15485" /></a><i>Götz Schrage: </i> „Da ist sie wieder  &#8211; die Pressesprecherin des deutschen Außenministers Steinmeier. Ich wollte doch eigentlich eine dezent indiskrete Frage stellen, um dir ein wenig den Typ Mann, der dir gefällt rauszufinden. Versuche ich es anders. Eine einsame Insel. Nur du und „Ziigmund“ – er hat kurze Hosen und seine letzte Flasche Rotwein ausgetrunken. Kniet sich hin und macht dir einen Antrag. Was tust du dann?“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Ich frage ihn, ob er Karten dabei hat.“</p>
<p><i>Götz Schrage: (seufzt)</i> „Unbezwingbar – ich werde das Thema wechseln, aber nur zu meiner Entschuldigung. Vielleicht bin ich einfach verbildet. In meiner kleinen Reporterseele denke ich mir, eine Schlange Zuhause, eine Zigarre im Mund, kann sein, dass in dieser phallischen Symbolik ein kleines Signal an die Außenwelt gesandt wird?“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Also gut um ein klein wenig das Mysterium zu lüften. Es gibt sehr wohl einen von mir präferierten Männertyp – ich würde das mit dem „liebeswerten Chaoten“ umschreiben.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Na immerhin – Danke. So quasi Prinz Harry in gut aussehend. Ich glaube, der ist ziemlich chaotisch und wenn du dann Königin von England werde könntest &#8211;  natürlich unter der Bedingung sofort das Pokern sein zu lassen – würdest du das annehmen? Wahrscheinlich singt sogar Elton John bei der Hochzeit.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Da würde ich dezidiert auf den Thron verzichten. Niemals! Pokern würde ich für nichts und niemanden aufgeben. Poker ist meine große Liebe und ich will mich dieser meiner Passion mit aller Hingabe und Leidenschaft widmen. Wer sich da versucht dazwischen zu schieben, hat jedenfalls bei mir ganz, ganz schlechte Karten.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Ist quasi drawing dead.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Genau – Absolut und ohne Chance. Ich habe mir für die nächsten Jahre viel vor genommen. Will mein Turnierspiel weiter verbessern und mich mit den Besten der Besten messen. Ich werde viel reisen und vielleicht überhaupt für einige Zeit in die Staaten bleibt. Das ist alles, auf was ich im Moment fokussiert bin.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Kommen wir von den zukünftigen Männern zu den vergangenen. Kommen wir zu Alexander Kravchenko. Den hast du ja bei deinem Turniersieg in Baden dermaßen zertrümmert und das hat wohl gröbere Wunden an der russischen Machoseele verursacht. Angeblich hat er mit dem Pokern aufgehört und arbeitet als Handarbeitslehrer in der Waldorfschule von Kaliningrad.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b>> (lacht) </i> „Da hast du aber entschieden falsche Informationen. Ich habe Alexander Krawchenko in Dortmund getroffen. Der ist ja abseits des Pokertisches ein wirklich supernetter und humorvoller Mensch. Das würde man bei seinem brachialen Pokerspiel und der finsteren Miene gar nicht so vermuten. Tatsächlich haben wir aber viel gescherzt und natürlich musste ich auch fragen, ob sie ihn überhaupt nach Russland haben einreisen lassen, nachdem er gegen eine Frau verloren hat.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Nachhause werden sie ihn schon gelassen haben. Schließlich hat er ja eine Menge Euros mitgebracht, aber einen Finaltisch hat Krawchenko seitdem nicht mehr aus der Nähe gesehen. Vielleicht hast du ihm doch den entscheidenden Stoß ins Nichts gegeben.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Da mache ich mir wirklich keine Sorgen. Alexander Krawchenko wird sicher bald wieder zuschlagen. Rechne auch fest damit, ihn bei der WSOP zu treffen. Am Liebsten an einem Finaltisch zu einer Revanche.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Baden war ja dein erster großer Auftritt, jetzt die EPT Dortmund. Wie fühlt man sich als reiches Mädchen?“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Danke gut – es ist ein nettes und für mich immer noch ungewohntes Gefühl.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Keine wirklich romantischen Pläne – irgendwas, wo einem warm ums Herz wird?“.</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Was meinst du da konkret?“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Na ja, jetzt brauchst du zugegeben mal wirklich Fantasie. Stellen wir uns mal vor, ich hätte daheim eine Million unter dem Kopfkissen versteckt. Frage mich mal, was ich dann machen würde. Zugegeben extrem hypothetisch, ich bin der Millionär und du bist die Reporterin.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Na gut – Herr EPT Millionär Götz – was machst du jetzt Romantisches mit deiner Million?“.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/sandra_insel.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-15475" title=""><img src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/04/sandra_insel.jpg" alt="" style="border: 0pt none;"  title="sandra_insel" width="200" height="138" class="alignright size-full wp-image-15491" /></a><i>Götz Schrage: </i> „Ich eröffne ein Buchgeschäft und verkaufe nur Bücher, die mir selbst gefallen und wenn jemand kein Geld hat und gut erklären kann, warum er ein Buch liebt, schenke ich es ihm! – Das, Sandra, ist wirklich romantisch! Jetzt bis du dran.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Na gut – dann raise ich mal. Quatsch, ich gehe gleich all-in. Ich habe mal an meine Eltern gedacht und wie ich mit meinem Vater zum Harley Davidson Händler gegangen bin, das war ein wirklich schöner Moment. Dann sind da noch meine Mutter und meine Oma und vor allen Dingen mein Projekt in Kambodscha ist finanziert – das freut mich sehr. Für mich persönlich bleibt dieses Wissen, dass es ganz viel Fleckchen auf dieser Erde gibt, auf denen ich mir jetzt leisten könnte, ein kleines Häuschen hinzupflanzen.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Zugegeben – sehr romantisch und so gar nicht  trocken und „sandranaujoksmäßig“.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Schön, dass ich dich mit meinem Move überraschen konnte. Gibt es sonst noch was, wo du gerne verblüfft werden möchtest.“.</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Na ja ich hätte noch ein paar Fragen zu deiner Geburtsstadt Dessau. Du hast im Vorgespräch zu diesem Interview irgendwie durchklingen lassen, dass du keine große Bindung mehr zu deiner Heimat hast. –Wie kommt das? Schlechte Erinnerungen oder ist das eine zu indiskrete Frage?“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Nein, gar nicht. Ich weiß auch nicht. Vielleicht, weil es in Dessau für junge Menschen kaum Chancen und Perspektiven gibt. Alle meine Jugendfreunde sind so wie ich weggegangen und ich habe einfach keinen Punkt zum festmachen. Ich war so ein Kind des Plattenbaus und wenn ich jetzt mal zufällig vor dieser Anlage stehe, kann ich das nirgendswo mehr festmachen. Da ist kein Fenster, kein Zeichen, wo ich denke, „da gehörst du hin Sandra“.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Sehr schöne Antwort. Hast du eine Erinnerung an die Nacht des Mauerfalls. Ich meine du warst damals acht Jahre alt. Vielleicht noch zu jung, um die historischen Folgen auch nur zu ahnen, aber doch sicher alt genug, um die Atmosphäre aufzunehmen. Das Gefühl der Eltern und des Umfeldes. Wie war dein persönlicher 10. November 1989? An was erinnerst du dich.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Götz, da muss ich dich enttäuschen. Ich war da wohl zu behütetet oder in Dessau dauern die Dinge immer etwas länger. Für mich hat sich der Mauerfall erst in dieser gewissen Individualisierung bemerkbar gemacht. Ehrlich gesagt über die langsam aufkommende Markenvielfalt. In der DDR gab es nun mal zum Beispiel nur zwei Haarshampoos. Eines für Erwachsene und eines für Kinder und weil es nicht mehr gab, habe ich das auch nie vermisst und jetzt war da plötzlich so viel nebeneinander auf allen Gebieten und da habe ich dann die Veränderung so richtig empfunden.“ </p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Ich glaube die Sentimentalität kommt dann mit dem Alter und ich bin mir sicher, die werden dich ganz bald danach fragen und du musst dich ins Goldene Buch der Stadt Dessau eintragen. Didi Hallervorden steht da sicher drinnen – der ist doch auch dort geboren und ich hoffe Kurt Weil, bevor ihn die Nazis vertrieben haben.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „ Richtig und sicher Walter Gropius. – Aber mich hat noch niemand gefragt von der Stadt, aber dafür haben sie meinen Bruder angerufen vom ansässigen Radiosender. Der spielt Fußball in der Gegend – also wer weiß, was da noch kommt aus der alten Heimat.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „ Ich merke gerade wir haben uns echt verplaudert und nervös bin ich gar nicht mehr. Dabei gäbe es noch eine Menge zu fragen. “</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Habe ich doch gesagt!“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „ Weißt du was wir machen – wenn du in Las Vegas bist zur WSOP lass uns nochmals plaudern. Da sprechen wir darüber, wie viele verschiedene Sorten Haarshampoo es dort erst im Supermarkt gibt und du erzählst mir dann im Rückblick von San Remo und Monte Carlo.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Das hört sich nach einer netten Idee an. So machen wir das.“</p>
<p><i>Götz Schrage: </i> „Dann liebe Sandra vielen Dank für das Gespräch auch im Namen der vielen Leser von Pokerfirma.de.“</p>
<p><b><i>Sandra Naujoks: </b></i> „Ich danke – es hat Spaß gemacht.“</p>
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		<title>Im Interview: Dave &#8220;Devilfish&#8221; Ulliott</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 13:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Götz Schrage</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
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		<category><![CDATA[Poker]]></category>
		<category><![CDATA[rennbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[ulliott]]></category>
		<category><![CDATA[Wetten]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>David „Devilfish“ Ulliott und Götz Schrage im großen Pokerfirma.de-Interview. Sandra Naujoks im Speziellen, Frauen im allgemeinen, eine verletzte Hand , die Ehre der Straße und das Problem mit den Buchmachern - das alles und noch viel mehr wird besprochen und erörtert. Am Ende gibt es dann noch ein überraschendes Angebot für alle Leserinnen von Pokerfirma.de. Viel Vergnügen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><hr />
<i>Götz Schrage:</i> Guten Abend, Mr.Devilfish. Ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern, wir haben manchmal in den späten 90ern am selben Tisch gespielt. Im CCC und in Baden bei der EM. Christoph Haller hatte mich damals gestacked.</p>
<div id="attachment_13406" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/devilfish.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-13409" title="Dave &quot;Devilfish&quot; Ulliott"><img class="size-full wp-image-13406" title="Dave &quot;Devilfish&quot; Ulliott" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/devilfish.jpg" alt="" width="198" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">Dave &quot;Devilfish&quot; Ulliott</p></div>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Klar erinnere ich mich. Die Stimme und so – du bist dieser große Deutsche. Wie geht es meinem Freund Christoph?</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Gut – Danke! Und seitdem er nicht mehr mein Omaha Spiel finanzieren muss, geht es ihm auch finanziell tadellos.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Omaha ist ein verdammt gefährliches Spiel. Wenn das jemand wissen muss, dann ich. Grüßen Sie Christoph Haller bitte von mir.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Mache ich verlässlich – Apropos von Sandra Naujoks soll ich Ihnen schöne Grüße ausrichten.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Nice – Das hat sie in Dortmund super gemacht. Ich kenne Sandra aus Paris von diesem Award-Event. Ein wirklich scharfes Mädchen.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Also „scharfes Mädchen“ wären nicht die Worte, die ich wagen würde zu wählen, wenn es um Sandra Naujoks geht.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Glauben Sie mir das. Wenn Devilfish das zu ihr sagt, mag sie das auch. Hätten Sie bitte ihre Nummer.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Klar habe ich ihre Nummer, aber bitte nehmen Sie es mir nicht übel, ich kann und darf sie nicht weitergeben.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Mein Freund haben Sie vergessen, wir haben schon zusammen Omaha gespielt in den späten 90ern. Da darf man dann auch die Nummer weitergeben.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Leider, nichts zu machen. Da ist eine Prinzipiensache. Sollte mich morgen Giselle Bündchen nach Ihrer Nummer fragen, weil sie einsam durch London irrt, bleibe ich auch diskret und konsequent und sage „Nein“.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Jetzt weiß ich nicht so Recht, ob ich mir wirklich Zeit nehmen möchte für dieses Interview <i>(lacht und es hört sich gefährlich an)</i>.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Gut dann beeile ich mich – Wieso haben Sie die EPT Dortmund nicht selbst gespielt. Bei der abschließenden Siegerparty hat Sandra zu später Stunde auf der Theke getanzt. Fantastisch! Ein schwarzes Siptzenbustiers, High Heels – das Licht war gedämpft und dann hat sie langsam&#8230;.</p>
<p><b><i>Devilfish</b> (unterbricht)</i>: Heilige Scheiße! Heilige Scheiße – wirklich wahr?</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Nein – keine Sorge. Das habe ich soeben komplett erfunden. Ich war selbst gar nicht in Dortmund. Mich hat auch keiner vermisst, aber Sie selbstverständlich schon. EPT Dortmund ist doch ein großes Ding.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Also erstmals fahre ich nicht gerne in die Kälte. Wo ich bin, muss es heiß sein – und damit meine ich nicht nur das Spiel und die Frauen. Außerdem habe ich ein wenig  Probleme mit meiner gebrochen Hand <i>(es folgt ein ausführliches medizinisches Bulletin von dem ich sehr wenig verstehe)</i>.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Und wie ist das passiert? Habe Sie Ihr ganzes Geld von der Bank geholt und mit einer Hand nach Hause getragen?</p>
<p><b><i>Devilfish</b> (gequältes Lachen)</i>: Nein ich hatte einen Kampf und der ist schlecht für meinen Gegner ausgegangen, aber leider auch schlecht für meine Hand. Zwei Typen haben einen Freund von mir in der Nacht auf der Straße überfallen und das war eben einer zu viel für ihn und obwohl ich mit der Sache überhaupt nichts zu tun hatte, musste ich da selbstverständlich eingreifen.</p>
<div id="attachment_13407" class="wp-caption alignright" style="width: 128px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/film.jpeg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-13409" title="Once Upon in America"><img class="size-full wp-image-13407" title="Once Upon in America" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/film.jpeg" alt="" width="118" height="89" /></a><p class="wp-caption-text">Once Upon in America</p></div>
<p><i>Götz Schrage:</i> Verstehe – Die Ehre der Straße und so. Jetzt fällt mir auch wieder ein wir beide haben damals lange über „Once Upon in America“ gesprochen. Einer meiner damaligen Lieblingsfilme und&#8230;</p>
<p><b><i>Devilfish</b> (unterbricht mich)</i> : Das ist immer noch mein Lieblingsfilm und ich glaube ich kann den inzwischen fast auswendig mitsprechen.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Na umso besser. Ich habe da ein Zitat vorbereitet. Irgendwie der Schlüsselsatz für den Film und vielleicht auch irgendwie für Ihr Leben.</p>
<p><i>Max (James Woods): „You will live with the stink of the streets all your life“.<br />
Noodles (Robert De Niro): „I like the stink of the streets. It cleans my lungs and gives me a hard one“.</i></p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Wow  &#8211; genau das ist es! Genau darum geht es! Sie haben den Film wirklich verstanden und mich sowieso. Wussten Sie, dass James Woods ein ambitionierter Pokerspieler ist? Wahrscheinlich treffe ich ihn dieses Jahr bei der WSOP.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Das muss man natürlich wissen. Und Sie kennen ihn tatsächlich persönlich oder nur so eine Casinobekanntschaft von der Ferne?</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Nein, nein – James Woods kenne ich richtig gut. Wir gehen auch aus miteinander und er ist ein wirklich höflicher Gastgeber und feiner Kerl. Einmal bei der WSOP hatte ich ein Set Siebener getroffen. James spielt Pot-Size, alle schmeißen weg bis zu mir und ich bin gleich all in gegangen mit den Worten: „man kann alles sofort wegschmeißen. Wirklich alles und sofort“. Da hat er seine Könige offen gefoldet und ich habe natürlich auch gezeigt – Bei Freunden tue ich mir verdammt schwer das Maximum rauszuholen. Sind ja schließlich genug da draußen, die nicht meine Freunde sind <i>(lacht)</i>.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Apropos – keine Freunde. Muss nochmals rasch zurück in die alte Welt wechseln. Die Buchmacher auf der Rennbahn sind noch immer nicht Ihre Freunde, wie ich annehme. Sind Sie tatsächlich noch überall gesperrt?</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Da kann ich nur sagen ……</p>
<p><i>Was dann folgt übersteigt leider meine Vokabelkenntnisse bei weitem. Grob gesagt werden die sexuellen Obsessionen der Buchmachergilde ausführlich erörtert. Durch die Bank Homosexuelle, die mit ihrer Mutter schlafen und diese Mütter sind wiederum Hündinnen oder Prostituierte – oder vielleicht beides?<br />
Ein wenig klarer – aber auch unterbrochen durch slangmäßiges Rennbahnchinesisch  &#8211; ist mir die Art seiner Wetten. Scheinbar spielt Devilfish gerne große Handicaps, bei denen er buchstäblich in der  letzten Minute nach genauer Beobachtung wirklich hohe Summen auf Pferde setzt – Geld retour, wenn das Pferd auf Platz läuft und große Kassa wenn sein Tipp den Sieg macht.<br />
Offenbar spielt das niemand so hoch und konsequent wie Devilfish, deswegen macht es meist auch wenig Sinn jemand zu schicken, der an seiner Statt wettet. Wobei erschwerend dazu kommt, dass enge Freunde sowieso ausfallen, weil die an den Annahmestellen sofort erkannt werden. So muss er zusätzlich noch Risiko nehmen mit Zufallsbekanntschaften und das raubt ihm die ganze Freude usw. usw.</i></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-13408" style="border: 0pt none;" title="illu_devilfish" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/illu_devilfish.jpg" alt="" width="189" height="184" /><i>Götz Schrage:</i> Vielleicht ein Grund mehr, mal wieder nach Wien zu kommen. Dann gehen wir gemeinsam in Krieau zum Trabrennen.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Würde ich ja gerne. Würde ich wirklich gerne – aber ich fliege jetzt erst mal nach Las Vegas und spiele die Turniere im Bellagio und dann muss ich mich beeilen, weil auf die EPT Monte Carlo will ich auf keinen Fall verzichten.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Bellagio? Wird das wieder eine Gewaltsession in „Bobby´s Room“. In Ihrem Blog haben Sie erwähnt, dass Sie letzten Sommer mit einer Million Dollar im Minus waren. Meine Frage dazu, waren da Beteiligungen dabei, oder waren Sie da zu 100% mit dem eigenen Geld drinnen?</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Eine Menge Fragen. Also wenn ich wirklich hoch spiele bin ich lieber alleine und dieses Jahr werde ich mich nicht nochmals so aus dem Fenster lehnen. Da habe ich meine Lektion gelernt. Bobby <i>(Bobby Baldwin – Anm.d. Red.)</i> ist ein guter Freund von mir und die Idee eine wilde, feine 300/600 Blind Omaha PL Partie zu spielen, erschien mir sehr reizvoll. Allerdings war das ganze noch viel höher als ich dachte. Es gab praktisch vor jedem Spiel ein 1200 Live-Stradle und dementsprechend waren dann auch die Pots. Gottseidank konnte ich mich letzten Sommer noch erholen, aber zweitweise war mein ganzes Geld weg, was ich mit drüben hatte und ich musste mir noch $200.000 von Bobby ausleihen. Kurve gekratzt, Lektion gelernt – diesmal konzentriere ich mich wieder auf die Turniere.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Sehr vernünftig! Und wie vernünftig bleiben Sie bei den anderen Verführungen, die es so in den Casinos gibt? Black Jack, Roulette und so weiter?</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Absolut! Auch da bin ich inzwischen grundvernünftig. Ich habe erkannt, dass wenn gegen ein System – also gegen das Haus zum Beispiel – antritt muss man selbst ein System haben. Sie verstehen was ich meine?</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Nicht wirklich. Roulette-Systeme  kommen doch gleich nach dem Monster von Loch Ness in der Ernsthaftigkeit.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Nein mit dem Geld mach ich das. Wenn ich zum Beispiel Roulette spiele, dann setze ich exakt 500 Pfund auf das erste Dutzend&#8230;.  <i> („wenn ich dann gewinne&#8230;&#8230;. wenn ich dann verliere&#8230;.. wenn ich dann am nächsten Tag wieder komme &#8230;.. wenn ich dann die 500 Pfund“)</i> – Soweit so klar?</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Ehrlich gesagt beträgt mein Stundensatz 10.000 Pfund, wenn ich mir Roulette-Systeme anhören muss – aber bis jetzt war alles gratis.</p>
<p><b><i>Devilfish</b> (lacht)</i>: Ich gebe auf. Dafür hätte ich noch eine Bitte.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Bitte lassen Sie mich noch diese eine Frage stellen. Ich hoffe Sie wird Ihnen gefallen. Ich bin ja ein Riesenfan der „Fine Young Cannibals“ und besonders die Songzeile „I am not the man I used to be“ gibt mir zu denken. Wird Devilfish immer Devilfish bleiben mit gebrochenen Gliedmaßen und immer wieder gebrochenem Herzen, oder wird er diesen Song auch mal ins biographische Repertoire nehmen müssen?</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Also ändern werde ich mich garantiert nicht – Wozu auch? Läuft doch super, macht Spaß und Robert de Niro hat doch alles gesagt. Und Roland Gift <i>(Sänger der „Fine Young Cannibals“ – Anm.d.Red.)</i> kenne ich sehr gut. Der hat bei meiner Geburtstagsfeier ein Überraschungskonzert gegeben.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Respekt – Hoffentlich werde ich noch reich und bei meinem 70. Geburtstag spielen auch die Cannibals.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Vorsicht mein Freund. Die Hand heilt immer besser und irgendwann bin ich dann wieder in der Nähe. – Nebenbei erwähnt. Was ist denn jetzt mit der Nummer von Sandra?</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Keine Chance – War das die Bitte?</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Nein, da geht es um etwas anderes. Ich brauche da ein paar Outs mehr. In Deutschland und Österreich gibt es ja zweifelsfrei die schönsten Frauen der Welt und ich bin seit ein paar Tagen wieder zu haben. Könnten Sie bitte einen Aufruf starten. Hübsche Frauen, die auch gerne reisen, sollen sich bitte mit Bild und ein paar persönlichen Worten bei der Redaktion bewerben – nur bitte keine Professionellen.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Das machen wir verlässlich. Ich leite das dann weiter.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Super</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Und wegen der „Professionellen“ – ich werde einfach mit den Scheinen aus unserer redaktionseigenen Kaffeekassa wedeln. Alle, die da widerstehen sind mögliche Kandidatinnen.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Das hört sich nach einem ganz fantastischen Plan an. So machen wir es! Und vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Das war mein Text „Danke für das Gespräch“.</p>
<p><b><i>Devilfish:</b></i> Hauptsache es ist gesagt. Bis bald.</p>
<p><i>Götz Schrage:</i> Bis bald.</p>
<p>Bewerbungen bitte unter Chiffre: PFSFD (Pokerfirma sucht Frau Devilfish)  an die Redaktion <span style="color: #ff9900;"><a  href="mailto:pfsfd@pokerfirma.de">pfsfd@pokerfirma.de</a></span></p>
<p style="text-align: center;"><a  href="mailto:pfsfd@pokerfirma.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-13410" style="border: 0pt none;" title="button_devilfish" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/03/button_devilfish.jpg" alt="" width="214" height="204" /></a></p>
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		<title>Pokerfirma Portrait: Patrik Antonius</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 22:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosi Grünstäudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[antonius]]></category>
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		<category><![CDATA[high stakes]]></category>
		<category><![CDATA[patrik]]></category>
		<category><![CDATA[Poker]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Der erst 29jährige Patrik Antonius zählt heute schon zu den besten Pokerspielern der Welt. Seinen Namen hat der Finne in der Pokergeschichte bereits fest verewigt, obwohl er erst seit rund sieben Jahren im internationalen Pokercircuit mitmischt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Aufgewachsen ist Patrik Antonius in der Nähe der finnischen Hauptstadt Helsinki. Eigentlich hätte er eine Laufbahn als Profi-Tennisspieler angestrebt, doch wie so oft im Leben kam es anders. Erst gab es eine kurze, aber wenig erfüllende Karriere als Modell.</p>
<div id="attachment_10189" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/02/patrik-antonius.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-10187" title="Patrik Antonius"><img class="size-full wp-image-10189" title="Patrik Antonius" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2009/02/patrik-antonius.jpg" alt="Patrik Antonius" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Patrik Antonius</p></div>
<p>Denkt man an Finnland, so hat man meist das Bild eines hochgewachsenen, blonden Hünen. Doch Patrik Antonius erinnert viel mehr an einen heißblütigen Südländer, obwohl die dunklen Haare mittlerweile abrasiert sind. Den Trendscouts gefiel der Stil von Antonius und so verdiente er zunächst sein Geld als Model. Aber bald kamen die ersten zaghaften Versuche an den internationalen Pokerturnieren.</p>
<p>Zunächst hielten sich die Erfolge von Antonius noch sehr in Grenzen. Da und dort ein kleiner Cash, aber weit vom großen Ziel entfernt. Marcel Luske nahm ihn unter die Fittiche und so wurde Antonius auch Mitglied in Marcels „Circle of Outlaws“. Doch schon bald hatte er seinen Lehrmeister überflügelt. 2005 begann er mit einem starken 12. Platz beim PokerStars Caribbean Adventure, gefolgt von einem 15. Platz beim Bay 101 Shooting Stars WPT Event. Im August 2005 gelang ihm dann sein erster großer Sieg. In Stockholm holte er sich die schwedische Meisterschaft und doch war das erst der Beginn seiner steilen Turnierkarriere. Ein dritter Platz bei der EPT Barcelona 2005, der Sieg bei der EPT Baden 2005 und als krönender Abschluss Platz 2 beim Five Diamonds WPT Event im Dezember hinter dem Dänen Rehne Pedersen. Knapp $1.700.000 hatte Patrik Antonius 2005 gewonnen. Der Grundstein zum Poker-Profi war gelegt.</p>
<p>Knapp $3.000.000 hat Patrik Antonius insgesamt bei Turnieren gewonnen. Dafür kann man auch als hochbegabter Tennislehrer lange kleine gelbe Bälle übers Netz schlagen oder wahlweise als Grinseaugust von IKEA-Katalogen lächeln. Patrick Antonius hat bei seiner Karriereplanung riskiert und gewonnen. Irgendwann klappt es dann auch bei der WSOP. Ein Final Table beim $50 000 H.O.R.S.E Event 2006 war bis jetzt der Höhepunkt seiner World Series Erfolge. Aber da kommt sicher noch einiges mehr – vielleicht schon in diesem Sommer.</p>
<p>Mittlerweile ist Patrik Antonius nicht nur zu einem ausgezeichneten Allrounder geworden, er gilt als einer der weltbesten Pot Limit Omaha Spieler. An den Highstakes Tischen ist er Stammgast, sei es beim Big Game im Bellagio oder an den virtuellen Tischen seines Sponsors Full Tilt Poker.</p>
<p>Legendär ist eine Begegnung mit Sammy Farha in der GSN Show „Highstakes Poker“ geworden. Am Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d6.gif' alt=':6d:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c3.gif' alt=':3c:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d9.gif' alt=':9d:' class='wp-smiley' /> pushte Patrik Antonius mit <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hj.gif' alt=':Jh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h9.gif' alt=':9h:' class='wp-smiley' /> all-in. Sammy Farha callte sofort mit <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dk.gif' alt=':Kd:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dq.gif' alt=':Qd:' class='wp-smiley' /> . Die beiden vereinbarten, Turn und River viermal zu geben. Dreimal gewann Antonius und er durfte sich $749.000von dem $998.800 teuren Pot nehmen. Es ist die bislang teuerste Hand, die bei Highstakes Poker je zustande kam.</p>
<p>Die Pokergeschichte von Patrik Antonius ist noch lange nicht fertig geschrieben. Viele rechnen damit, dass er schon bald sein erstes WSOP-Bracelet gewinnen wird. Und mindestens genauso viele glauben daran, dass der Finne die von Tom „durrrr“ Dwan ausgerufen Heads-up Challenge gewinnen wird. Technisch mag Patrik Antonius überlegen sein, aber ob er auch gegen das Mulit-Table Genie durrrr bestehen kann?</p>
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		<title>Konstantin Bücherl, Supernova Elite</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 19:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pokerfirma Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[bücherl]]></category>
		<category><![CDATA[elite]]></category>
		<category><![CDATA[konstantin]]></category>
		<category><![CDATA[Poker]]></category>
		<category><![CDATA[Pokerstars]]></category>
		<category><![CDATA[supernova]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Erst 26 Jahre jung und eine Zocker-Karriere, wie sie im Bilderbuch steht. Nur mit dem Zocken hat es Konstantin gar nicht so, viel mehr mit der Strategie. Bereits in seiner Familie spielte er Schafkopf, mit 12 sattelte er um auf Schach – und irgendwann landete er beim Pokern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Der Weg vom Schach zum Pokern ist ein kurzer. Mit 19 war Konstantin Stadtmeister. Der VWL-Student hat sich nun aber ganz dem Pokern verschworen und seit kurzem zählt er auch zum kleinen Kreis der „Supernova Elite“ Spieler auf PokerStars.</p>
<div id="attachment_6817" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a  href="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2008/12/buecherl.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-6816" title="Konstantin Bücherl"><img class="size-full wp-image-6817" title="Konstantin Bücherl" src="http://www.pokerfirma.de/wp-content/uploads/2008/12/buecherl.jpg" alt="Konstantin Bücherl" width="180" height="271" /></a><p class="wp-caption-text">Konstantin Bücherl</p></div>
<p>Schon sein Start in die Pokerwelt war sehr geglückt. Bei einem $10 No Limit Hold’em Rebuy-Turnier mit 1.118 Teilnehmern belegte er den dritten Platz und hatte plötzlich eine Bankroll von $6.000 zur Verfügung. Zunächst hielt er sich vermehrt im Low Limit Bereich bei Multi Tables und Sit &amp; Gos mit 180 Teilnehmern auf. Langsam steigerte er seine Multi-Tasking Fähigkeiten und bei 20 Turnieren gleichzeitig kam er auf einen ROI von über 30 %. Unzählige Siege, Final Tables und Cashes gehen auf sein Konto.</p>
<p>Aktuell spielt er bis zu 30 Sit &amp; Gos gleichzeitig. Die Single Table Turniere sind es auch, die ihn schon zu manchem Live-Event brachten. Über die Steps bei Pokerstars erspielte er sich von Step 1 aus die Tickets für die EPT San Remo und Monte Carlo 2008, ebenso für das Main Event der World Series of Poker. Im Januar 2009 wird man „BongBob“ auch wieder als Konstantin Bücherl bei der PCA Bahamas erleben.</p>
<p>Als Supernova Elite Spieler auf PokerStars muss er nicht mehr beweisen, dass er Ahnung vom Pokern hat. Da sagt alleine der Status schon genug aus. Auch live kann Konstantin das ein oder andere gute Ergebnis vorweisen. Zwei Deepstackturniere in Wien gewonnen, Final Tables beim Austrian Classics und dem Austrian Masters im CCC, das kann sich schon sehen lassen.</p>
<p>Auch in Zukunft wird man Konstantin sowohl live bei dem ein oder anderen Turnier erleben, wie natürlich auch weiterhin online als „BongBob“ bei PokerStars.</p>
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