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	<title>Poker Firma &#187; Kolumnen</title>
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	<description>Die ganze Welt ist Poker!</description>
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		<title>Hart aber fair &#8211; Rino Mathis räumt auf</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bertschi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Wer meinen alten Chef von Pokeraction.ch kennt, der weiss wie er zu polarisieren mag. Ein Spruch von ihm am Pokertisch wie „Oh das waren jetzt aber zwei Fehler in einer Hand“ muss man vielleicht schon mal gefallen lassen. Doch eigentlich ist Rino Mathis ein netter Kerl und Neid und Anerkennung hat er als einziger Schweizer Pokerstars Team Pro eben wegen seinem Status: Die Einen finden er solle bessere Ergebnisse bei den EPTs liefern und die anderen gönnen ihm einfach seinen Vertrag mit Pokerstars.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Wer meinen alten Chef von Pokeraction.ch kennt, der weiss wie er zu polarisieren mag. Ein Spruch von ihm am Pokertisch wie „Oh das waren jetzt aber zwei Fehler in einer Hand“ muss man vielleicht schon mal gefallen lassen. Doch eigentlich ist Rino Mathis ein netter Kerl und Neid und Anerkennung hat er als einziger Schweizer Pokerstars Team Pro eben wegen seinem Status: Die Einen finden er solle bessere Ergebnisse bei den EPTs liefern und die anderen gönnen ihm einfach seinen Vertrag mit Pokerstars.</p>
<p>Auch wenn es von meiner Flanke ab und zu etwas kritisch über Rino Mathis und seine Plattform „Pokeraction.ch“ hallt (welche er mit Cem Tasalan führt und meine geschätzte Kollegin Sabine Hahlweg betreut), bin ich doch auch derjenige, welcher über positive Veränderungen gerne berichtet. Denn trotz aller Kritik hat Rino Mathis immer Wort gehalten und dafür hat er meinen Respekt.</p>
<p>Es hagelte in meinem letzten Artikel über Pokeraction.ch am 28. Februar 2011 „<a  href="http://www.pokerfirma.com/news/die-beerdigung-des-swiss-rankings-swiss-poker-awards-2011/7737">Die Beerdigung des Swiss Rankings – Swiss Poker Awards 2011</a>“  harte aber faire Kritik. Dieser Artikel wurde bisher mit 46 Kommentaren versehen und heiss diskutiert und „Pokeraction.ch“ hat sich daraufhin für das fehlende Feingefühl gegenüber den Swiss Pokerawards 2011, bei den Spielern entschuldigt.</p>
<p>Die zweite Komponente im Artikel betraf den Preispool des Swissrankings 2010. Die Beträge welche die damaligen Veranstalter pro Turnier bezahlten, sollten wieder an die Spieler ausgeschüttet werden, nachdem das Konkurrenzsystem „Schweizer Skala“, dem „Swissranking von Pokeraction.ch“ etwas den Rang streitig machte. 12&#8217;900 Schweizer Franken kamen gemäss der Selbstauskunft der Homepage von „Pokeraction.ch“ zusammen.</p>
<p>Im Sommer 2011 folgte dann eine Stellungnahme, dass das dieser Preispool nicht vergessen wird, aber noch nach einer Lösung gesucht wird, weil das Geld von einigen Veranstaltern vermutlich nie eintreffen werde.</p>
<p>Mit der Ankündigung vom letzten Freitag 3. Februar 2012 auf Pokeraction.ch löst Rino Mathis auch noch das letzte offene Versprechen ein und schüttet diesen verbliebenen Preispool nun mit einem Onlineturnier auf Pokerstars und einem Livefinal in Bregenz aus. Dies zwar in Zusammenarbeit mit dem grossartigen Sponsor Pokerstars, aber immerhin gibt es Preise im Wert von 13&#8217;500 Schweizer Franken mit sechs Nachtessen zu gewinnen.</p>
<p>Am Online Turnier auf Pokerstars dürfen nur die<a  href="http://www.pokeraction.info/home/ranking-listen/poker-ranking-letzte-12-monate.html" target="_blank"> 132 besten Spieler des Swissranking 2010</a>  mitmachen. Das Freerollturnier findet am Samstag 18. Februar 2012 um 19.00 Uhr statt. Die ersten sechs Spieler dieser Freeroll spielen dann in einem Livefinal am Freitag 24. Februar 2012 im Casino Austria in Bregenz. Zuerst gibt’s ein Essen mit der Pokeraction Crew und wer Rino Mathis kennt, weiss dass er gerne gut isst und darf sich darauf freuen. Danach spielen die verbliebenen sechs Spieler live am Tisch folgende Preise aus:</p>
<p>Sieger: EPT Ticket (Wert ca. CHF 6`500.-) plus CHF 500.-<br />
Runner up: CHF 2‘200.-<br />
3rd: CHF 1‘500.-<br />
4th: CHF 1‘200.-<br />
5th: CHF 900.-<br />
6th: CHF 700.</p>
<p>Damit hat Rino Mathis aufgeräumt und ich finde momentan keine Argumente bezüglich meines Artikels vergangenen Jahres mehr, welche noch gelten sollten.</p>
<p>Ach wie liebe ich doch „Happy Endings“.</p>
<p>Weitere Infos zur Anmeldung ans „Swiss Ranking Finalturnier 2010“ <a  href="http://www.pokeraction.ch/news/news/archive/2012/february/03/article/wochenausblick-swiss-ranking-finalturnier-2010.html" target="_blank">findet ihr hier</a>.<br />
Cheers</p>
<p>Martin Bertschi</p>
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		<title>NACH SALZBURG IST VOR BERLIN</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Abschied genommen vom schönen Salzburg. Und vom schönen St Johann. Schnee, Rotwein, Poker. Was wollte man mehr ? Noch mehr Rotwein und mal ins Geld kommen wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber man kann ja nicht alles haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Abschied genommen vom schönen Salzburg. Und vom schönen St Johann. Schnee, Rotwein, Poker. Was wollte man mehr ? Noch mehr Rotwein und mal ins Geld kommen wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber man kann ja nicht alles haben.</p>
<p>Die GSOP war wieder einmal ein gelungenes Event. Spieler aus fast allen Herren Ländern haben ihrer Leidenschaft gefrönt. Mehr oder weniger gut, mehr oder weniger unglücklich und mehr oder weniger erfolgreich. Damit sind wir wieder bei mir. Ja, ich rede gerne über mich. Nein, ich bin dabei nicht eitel. Und noch weniger selbstverliebt. Ich bin ja eher (wie Herr Wowereit schon treffend sagte) wie Berlin &#8211; arm, aber sexy.</p>
<p>Ich habe bei der GSOP viele neue Freunde gewonnen, durch meine lockere, sympathische Art. Vor allem aber durch meine karitative Art des Chipsrumreichens, welches nicht zwangsläufig im Uhrzeigersinn sein muss. Aber jeder an meinem Tisch kommt mal dran. Ich mache das auch wirklich nicht ungerne. Obwohl ich ja meistens preflop schon ein unschlagbare Hand habe.</p>
<p>In Deutschland finden jeden Tag 1300 Trauungen statt. Und 500 Scheidungen. In Deutschland gewinnt jeden Tag 1300 mal die schlechtere Hand, ich gehöre der anderen Quote an. Die Top Drei der Hochzeitsmonate sind August, September und Juli. Die Top Drei meiner verloren Hände sind nach dem Flop, nach dem Turn und nach dem River. Wobei die Reihenfolge frei wählbar ist. Ja, auf der Liste &#8220;bescheuerte Dinge, die ein Mann tun kann&#8221; hat Pokern definitiv einen Spitzenplatz. Aber es macht einfach trotzdem so viel Freude. Und immer wieder auf´s neue Freude. Es erfüllt das Herz, auch wenn die Fähigkeit des Pokerspielers, unglücklich und unzufrieden zu sein, nahezu unbegrenzt ist.</p>
<p>Ich aber bin glücklich. Dank Betsson wieder ein grandioses Turnier erlebt, Spass und Freude gehabt, vor allem im Bus. Das ist ein mehr oder weniger Insiderwitz; muss nicht von jedem verstanden werden.</p>
<p>Glückwünsche an unseren deutschen GSOP Gewinner; Glückwunsch auch an Fränzi, die ihren ersten Tag auf Skiern überlebt hat, auch ohne eine Lawine auszulösen. Glückwunsch an mich, der ich bei zwei gemeinsam gespielten Events länger als Marc Gork am Tisch war. Glückwunsch an die Österreicher, die uns Piefkes nun wieder mehr oder weniger unbeschadet losgeworden sind.</p>
<p>Und schon geht es bald also weiter mit der lustigen Spielerei. Kurz in der Heimat, Frau und Kind küssen, Wäsche wechseln und dann geht es auch schon ab nach Berlin. Die Pokerfirma Open locken. Und rufen. Und wieder werden wir neue Freunde finden, alte Freunde wiedersehen und vielleicht das ein oder andere Glas roten Traubensaftes auf anderer Leute Kosten vernichten. Ja, Leben kann schön sein. Poker auch. Manchmal. Mehr oder weniger.<br />
<a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/mehlspeise.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-112688" title="mehlspeise"><img class="alignnone  wp-image-112689" title="mehlspeise" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/mehlspeise.jpg" alt="" width="362" height="485" /></a></p>
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		<title>Die Concord Reraiser Series in Bregenz – 20k sind immer garantiert</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 20:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bertschi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Mit dem Reraiser Turnier im Oktober 2011 fand ein ansehnliches Turnier mit sehr guter Struktur statt, welches von ganz Europa Pokerspieler anzog. Der Sieger war ein Reraiser aus Berlin und die Zusammenarbeit mit dem Concord Casino in Bregenz klappte hervorragend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Mit dem Reraiser Turnier im Oktober 2011 fand ein ansehnliches Turnier mit sehr guter Struktur statt, welches von ganz Europa Pokerspieler anzog. Der Sieger war ein Reraiser aus Berlin und die Zusammenarbeit mit dem Concord Casino in Bregenz klappte hervorragend.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/reraiser_net_pos.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-112681" title="reraiser_net_pos"><img class="alignright size-medium wp-image-112683" title="reraiser_net_pos" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/reraiser_net_pos-225x60.jpg" alt="" width="225" height="60" /></a>Neben dem jährlichen Reraisertreffen am 25. August 2012 finden jetzt jeden Monat die Concord Reraiser Turnierserie im schönen Bregenz im „Fünfländereck“ am Bodensee statt. Nur während der Concord Million, welche im April durchgeführt wird, macht diese Turnierserie eine kleine Pause. Alle Turniere haben einen garantierten Preispool von 20&#8217;000 Euro und es wird an zwei Starttagen jeweils Freitag (Tag1a) und Samstag (Tag1b) durchgeführt. Der Finaltag (Tag2) ist jeweils der Sonntag.</p>
<p>Der Startingstack beträgt jeweils 20&#8217;000 Chips und die Levels dauern 30 Minuten. Das Buyin beträgt 200 (+20) Euro. Es können jeweils beide Starttage gespielt werden, jedoch zählt beim „Überleben“ des Tag 1 nur der höhere Stack.</p>
<p>Am Finaltag findet dann jeweils eine spezielle Aktion statt, an welcher die „Highest Hand“ belohnt wird und das Buyin für das Masters im Wert von 550 Euro im Dezember 2012 als „Added Value“ erstattet wird.</p>
<p>Neu bei diesen Turnieren ist, dass das Buyin für diese Turnierserie online mit Übernachtung erspielt werden kann. So finden jeweils Montag eine Online-Qualifikation, ein 11 USD Rebuyturnier statt. Ab Montag 6. Februar 2012 gehts schon los. Mehr Infos findet man auf der speziell eingerichteten Reraiserseite unter www.reraiser.net.</p>
<p><strong>Die Turnierdaten:</strong><br />
24. &#8211; 26. Februar<br />
23. &#8211; 25. März<br />
April &#8211; Kein Turnier (Concord Million)<br />
25. &#8211; 27. Mai<br />
22. &#8211; 24. Juni<br />
27. &#8211; 29. Juli<br />
24. &#8211; 26. August<br />
28. &#8211; 30. September<br />
26. &#8211; 28. Oktober<br />
23. &#8211; 25. November<br />
28. &#8211; 30. Dezember (€550 Masters)</p>
<p>Anmelden für die Liveturniere kann man sich auf <a  href="http://www.buy-in.ch/" target="_blank">www.buy-in.ch/</a>.</p>
<p>Cheers</p>
<p>Martin Bertschi</p>
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		<title>GSOP. TAG ZWO. DER TAG DES CLOWNS</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/gsop-tag-zwo-der-tag-des-clowns/112350</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 05:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Live und in Farbe aus Salzburg. Respektive -  mitten in der Nacht in St. Johann im Pongau. Im Betsson-Player-Hotel mitten in den Salzburger Bergen. Der Kamin brennt, eine weitere Flasche Sankt Laurent steht noch nahezu gefüllt auf dem Tisch, mein mobiler Kleincomputer hat noch genug Saft und auch ich bin gut drauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Live und in Farbe aus Salzburg. Respektive -  mitten in der Nacht in St. Johann im Pongau. Im Betsson-Player-Hotel mitten in den Salzburger Bergen. Der Kamin brennt, eine weitere Flasche Sankt Laurent steht noch nahezu gefüllt auf dem Tisch, mein mobiler Kleincomputer hat noch genug Saft und auch ich bin gut drauf.</p>
<p>Auch wenn es mich heute am zweiten Tag der GSOP gerissen hat. Meine Jungen haben nicht gehalten. Schuld daran waren zwei Damen. Dem ein oder anderen dürfte das bekannt vorkommen.</p>
<p>Dennoch war es wieder ein schöner Pokertag. Morgen kann es nur besser respektive noch schöner werden. Oder auch nicht. Zumindestens, das als Eigenlob, habe ich es in den zweiten Tag geschafft, was man von bekannteren und bessern Spielern nicht behaupten kann. Ich will jetzt keine Namen nennen, das wäre nicht nett gegenüber Gork, Kollmann, Casagrande oder auch Donev.</p>
<p>Morgen wird nicht nur ein sonniger Kartentag, viel mehr gibt‘s morgen auch einen guten Anlass zum Feiern. Der Werthan hat Geburtstag. Das Alter wird hier nicht verraten, nur so viel, auch wenn es optisch nicht den Eindruck macht, ich bin ein bisschen älter als er. Der Werthan, oder wie ich sage; und das voller Demut und ehrlichem Respekt; und nicht etwa weil er Geburtstag hat, der Größte unter den Pokerschreibern. Ja, es stimmt, er ist mein Vorbild. Schon immer gewesen. Grandioser Journalismus abseits von AceJackoffsuit und nahezu schon kunstvolles Einfangen  von Stimmen und Stimmungen. Banalitäten wie &#8220;aber Alder, scheisse, ey, aufm River kam die Acht&#8221; haben ihn nie interessiert, vielmehr beleidigen sie seinen Intellekt und seinen Anspruch.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/udo_gsop.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-112350" title="udo_gsop"><img class="alignright  wp-image-112351" title="udo_gsop" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/udo_gsop.jpg" alt="" width="267" height="178" /></a>Zurück zum heutigen Tag, der morgens um vier mit einem extrem seltsamen Traum begonnen hat. Nach meiner Rückkehr muss ich mit meinem Psychologen darüber reden. Ich war Chipleader, massiver Chipleader. Spielte grandioses Poker; soll heißen, meine gerereraiste 8 3 gewann dann auch. Was natürlich gegen Könige und As König für entsprechende Stimmung am Tisch und im ganzen Saal sorgte. Ich weiß nun übrigens auch, was Idiot auf griechisch heißt, und welche Bedeutung Fisch im lettischen Sprachgebrauch haben kann. Anyway, das ist dann wohl der Preis des Erfolgreichen. Zurück aber zur Traumdeutung. Wie gehabt spiele ich zwei Hände und gehe dann raus in die Raucherpause. Komme nach ein paar kräftigen, heftigen Zügen an meinem amerikanischen Tabakwerk zurück in de Spielsaal und &#8211; dort sitzen alle Spieler in Clownsmasken. Und grinsen mich an. Stehen auf, applaudieren mir zu und setzen sich erst wieder, als ich mich gesetzt habe. Mein Dealer war kein Clown, dafür sah er auf einmal wie eine um Jahre gealterte Tucke aus, die von seiner Neigung noch nichts wusste. Rund um mich nur Clowns. Eine Nase röter und dicker als die andere. Ich bekomme As Dame in Herz. Raise (natürlich), bezahle das Reraise (natürlich) und sehe einen Flop. Clown Pik, Clown Kreuz und die Herz 3. Ich habe meine Hand instant gefoldet. Nun frage ich mich natürlich, war das richtig ? Hat der andere wirklich As Clown gehabt ? Und ich frage mich, was soll der Traum mir sagen ? Wie gesagt, nach meiner Rückkehr werde ich fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.</p>
<p>In dem Sinne eine original österreichische Verabschiedung &#8211; Bussi Baba.<br />
Ja, die Einheimischen hier haben schon lustige Worte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rückkehr der Bananenliga beginnt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bertschi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>In der Schweizer Superleague beginnt diese Wochenende die Rückrunde. Das angekündigte Theater blieb in der Hinrunde nicht aus: Der Traditionsclub Neuchâtel-Xamax ist konkurs, in die zweite Amateurliga versetzt worden und der tschetschenische Besitzer Bulat Tschagajew sitzt in Untersuchungshaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>In der Schweizer Fussballmeisterschaft &#8220;Axpo Superleague&#8221; beginnt diese Wochenende die Rückrunde. Das <a  href="http://bit.ly/wpoAhG" target="_blank">angekündigte</a> Theater blieb in der Hinrunde nicht aus: Der Traditionsclub Neuchâtel-Xamax ist konkurs, in die zweite Amateurliga versetzt worden und der tschetschenische Besitzer Bulat Tschagajew sitzt in Untersuchungshaft.</strong></p>
<p>Tschagajew wird vorgeworfen, Bankgarantien gefälscht und betrügerischen Konkurs begangen zu haben: Auf der angeblichen „Bank of America-Garantie“ hatte der Fälscher das Datum in europäischer Form geschrieben.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/news/die-ruckkehr-der-bananenliga-beginnt/112028/attachment/superleague-schweiz" rel="attachment wp-att-112050"><img class="alignright size-full wp-image-112050" title="Superleague Schweiz" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/Superleague-Schweiz.gif" alt="" width="100" height="100" /></a>Der zweite Despot, Christian Constantin aus Sion, kämpfte um sein Recht, um seinen Kopf aus der Schlinge zu nehmen, weil er nicht lizensierte Spieler einsetzte. Er bekam zivilrechtlich sogar Unterstützung und der Schweizer Fussballverband bestrafte den Verein mit einem Punkteabzug von nur sechs Punkten. Das wiederum fand die Fifa zu wenig und schaltete sich aktiv in das Verfahren ein und verlangte eine härtere Massnahme mit Androhung des Ausschluss des Schweizerischen Verbands. Der SFV ging darauf hin in den Kniefall und bestrafte den FC Sion mit einem Punkteabzug von 36 Punkten. Die Fifa ist jetzt zufrieden, und so bekam der Schweizer Fussballverband wieder die Existenzberechtigung. Hätte der SFV dies nicht gemacht, wäre kein Nationalmannschafts- oder kein Championsleaguespiel mehr möglich gewesen. Sions Präsident Constantin wird jedoch auch in der Rückrunde sicherlich die Gerichte weiter anrufen.</p>
<p>Auch der dritte Despot des welschen Clubs Servette FC, der Iraner Majid Pishyar, welcher auch gerne die Löhne etwas später als vereinbart zahlt, hat letzte Woche die Öffentlichkeit angerufen, weil finanzielle Probleme bestehen. Der Schweizer Fussballverband hat durch den Prüfer „Ernst &amp; Young“ auch gleich mal die Unterlagen zur Prüfung verlangt. Ein Punkteabzug oder eine Zwangsrelegation wegen Lizenzverstössen würde nicht überraschen.</p>
<p>Tabelle zum Start der Rückrunde</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/news/die-ruckkehr-der-bananenliga-beginnt/112028/attachment/tabelle-schweiz" rel="attachment wp-att-112034"><img class="aligncenter size-full wp-image-112034" title="Tabelle Schweiz" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/02/Tabelle-Schweiz.jpg" alt="" width="578" height="428" /></a><br />
Quelle: kicker.de</p>
<p><strong>Aussichten für die Superleague Rückrunde 2011/2012:</strong></p>
<p>Ein direkter Abstieg eines Fussballclubs in der Saison 2011/2012 ist wegen der Zwangsrelegation nicht möglich. Daher können alle Clubs frei aufspielen und auch Experimente durchführen:</p>
<p>Für die Saison 2011/2012 bewerte ich die Erwartungshaltung der Teams wie folgt:</p>
<p><strong>FC Basel</strong> (Trainer: Heiko Vogel, Homepage: fcb.ch)<br />
Basel wurde Meister 2010/2011 und wird es auch dieses Jahr wieder packen. Denn der Trainer Thorsten Fink hat den Trümmerhaufen in Hamburg übernommen und so wurde der Assistenztrainer Heiko Vogel zum Cheftrainer geschlagen. Der machte seine Sache in der Hinrunde gut, und holte sieben Punkte Vorsprung heraus und qualifizierte sich gegen Manchester United fulminös für die Rückrunde der Championsleague. Zwar wartet mit dem FC Bayern ein noch härterer Brocken, so dass man davon ausgehen kann, dass die Doppelbelastung (Meisterschaft, Championsleague), schon im März zu Ende ist. Dieser Verein verfügt mit der Mäzenin Gigi Oeri (Hofmann Pharma) über eine grandiose Geldquelle. Die Stammspieler Alex Frei, Marco Streller, Benjamin Huggel konnten ihre Erwartungen mehr als erfüllen. Die jungen Wilden Xherdan Shaquiri und Granit Xhaka konnten trotz einiger lukrativen Auslandofferten gehalten werden und auch die Neuen wie Joo Ho Park und Aleksandar Dragovic konnten gut in der Verein integriert werden.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> Platz 1<br />
Der ausgeglichene Kader ist an jeder Position der Mannschaft eingespielt und kann der Mehrbelastung (Champions League und Meisterschaft) Stand halten. Heiko Vogel ist ein Trainer für die Mannschaft und verstärkt das Kollektiv. Ich erwarte ich einen starken Start und eine anhaltende Leistung in der Rückrunde.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Der FC Basel wird von den Wettanbietern als Favorit geführt. Deshalb werden die Wettanbieter eher schlechte Quoten bereitstellen. Basel ist ein heimstarkes Team und man kann hier solide Wetten abschliessen. Unter einer Quote 1.5 würde ich nicht wetten. Überraschungen gegen Basel erwarte ich in Auswärtsmatches gegen den FC Thun und den Servette FC und eventuell FC Zürich. Aber nur mit Tipps auf die Gegenmannschaften. Mit dem Grasshoppersclub hat Basel immer seine Mühen und dies wird auch in Rückrunde für Ausrutscher sorgen.</p>
<p><strong>Young Boys Bern</strong> (Trainer Christian Gross, Homepage: http://www.bscyb.ch)<br />
Die Young Boys hatten in der Hinrunde anfänglich Probleme, haben sich jedoch gegen Ende der Hinrunde stark verbessert. Mit Marco Schneuwly, Henri Bienvenu und François Affolter hat man drei starke Spieler verloren. Der Zuzug von Raul Bobadilla von Mönchengladbach kann ein Glücksgriff sein: Für die Bundesliga zu schlecht, kann er in der Superleague ein Torgararant werden.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> 2. Platz<br />
Die Young Boys werden eine solide Leistung abgeben. Sie werden Luzern das Leben schwer machen und diesen noch überholen. Am FC Basel vorbei kommen sie jedoch in der Rückrunde kaum.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Die Young Boys Bern werden von den Wettanbietern unterbewertet. So kann man sie getrost in allen Spielen (außer gegen den FC Basel) auf Sieg setzen. Favoritentipps würde ich gegen den FC Thun (Berner Derby, auswärts) unterlassen.</p>
<p><strong>Grasshoppersclub Zürich</strong> (Trainer Ciraco Sforza, Homepage http://www.gcz.ch)<br />
Die Grasshoppers Zürich waren in der Hinrunde eine graue Maus. So mußte dieses junge Team eine Berg und Talfahrt hinnehmen. Die Neuzüge wie der Holländer Daniel de Ridder konnten wegen dummen Aktionen auf dem Platz (zwei Rote Karten) keine positiven Akzente setzen. Verstärkt hat man sich mit Taulant Xhaka (Verteidigung), Sehar Fejzulahi (Mittelfeld) und Johann Vogel (35 Jahre alt und Mittelfeld). Letzterer wurde wieder in das Kader genommen um die Jungen zu führen.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> 7. Platz<br />
Die Grasshoppers Zürich werden eine durchwachsene Leistung abliefern. Anfänglich wird es vielleicht ein Johann Vogel schaffen, den Jungen etwas zu führen. Jedoch wird er wie bei seinen vergangenen Engagements wieder scheitern, weil er mit seiner Persönlichkeit aneckt.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Quoten ab 1:2.5. Wird bei den Wettanbietern wegen der vergangenen Saison eher zu wenig hoch bewertet. Favoritenwetten gegen Servette, FC Zürich (Derby) und Xamax Neuenburg können ab dem Faktor 2.5 eingegangen werden. Diese Mannschaft hat als einzige letztes Jahr den großen FC Basel in Basel fast immer geärgert. Ausser im letzten Spiel in Basel gabs eine große Klatsche. Eine Underdog-Wette ist bei diesen Spielen ein Geheimtipp.</p>
<p><strong>FC Luzern</strong> (Trainer Murat Yakin, Homepage: http://www.fcluzern.ch)<br />
Der FC Luzern hatte einen fulminanten Start in die Hinrunde. Dieser wurde dann etwas relativiert und so konnte man immerhin noch Platz 2 in aktuellen Superleaguetabelle halten. Nach nur einer halben Saison ist der Bruder des Trainers, Hakan Yakin wieder abgegangen. Dies trotz diversen grandiosen Einsätzen (vor allem bei Standardssituationen). Finanziell steht der FC Luzern solide da. So gehören mit dem modernen Finanzierungsmodell einige Spieler sogar den Fans.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> 3. Platz<br />
Der FC Luzern wird eine solide Rückrunde spielen. Die Offensive wird mit dem Abgang von Cristian Ianu geschwächt, doch werden sie mit dem mit dem schlauen und feinfühligen Trainer Murat Yakin den Rang nicht ganz halten können.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Quoten ab 1:3.0. Favoritenwetten würde ich nicht eingehen, weil der FC Luzern eher gegen gute Mannschaften besser spielt und seine Punkte vor allem gegen schwächere Teams abgibt. Gute Underdogwetten gegen die Favoriten sind die Heimspiele (z.B. gegen den FC Zürich, FC Basel). Auswärts war der FC Luzern in der Hinrunde nicht so stark. Torwetten unter 2.5 Tore sind zu beachten und günstig.</p>
<p><strong>FC Sion</strong> (Trainer: Laurent Roussey, Homepage http://www.fc-sion-live.ch)<br />
Präsident Christian Constantin hat immerhin den Trainer Laurent Roussey nicht geschmissen. Der macht nämlich gute Arbeit und so hätte man ohne den Punkteabzug des Schweizerischen Fußballverbands als vierter zur Hinrunde starten können. Doch trotzdem zeigt sich der FC Sion sportlich immer wieder solide. Die bestehende Mannschaft ist mit Cristian Ianu verstärkt worden und macht einen starken Eindruck. Auch ist man noch im Cup vertreten und spielt am 21. März 2012 gegen den FC Biel (Challenge League). Sollte der FC Sion es wieder und zum dreizehnten Mal in den Cupfinal schaffen, werden die wieder Favorit sein. Denn verloren haben sie diesen noch nie.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> 8. Platz<br />
In die Rückrunde wird mit Minus fünf Punkten gestartet. Doch kann man trotz des Punkteabzugs von 36 Punkten Lausanne einholen und den Verbleib in der Superleague sichern. Das Kader ist sehr gut besetzt und alle Spieler sind nun spielberechtigt.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Quoten ab 1:2.0 wette ich hier, weil die Mannschaft sehr spielstark ist. Gute Wettchancen rechne ich mir gegen den FC Zürich (auch auswärts) aus. Zu Hause ärgert man regelmäßig den FC Basel und die Young Boys und war in der Hinrunde das zweitstärkste Auswärtsteam der Liga. Torwetten über 2.5x sind zu beachten</p>
<p><strong>Servette FC</strong> (Trainer: João Carlos Pereira, Homepage: http://www.servettefc.ch/)<br />
Servette Genf ist solide in die Hinrunde gestartet. Gegen Ende und mit einem Trainerwechsel konnten sie durchstarten und sich im Mittelfeld festigen. Doch wiederum plagen den Verein finanzielle Sorgen. So hat der Club letzthin einen Appell an die Öffentlichkeit wegen finanzieller Belange gerichtet. Es könnte daher durchaus passieren, dass Servette zwangsrelegiert werden muß.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> Platz 4<br />
Das spielerische Potential dieser Mannschaft hat sie andeutungsweise schon gezeigt. Doch sollten wieder einmal die Löhne der Spieler zu spät eintreffen, darf man sich über eine schwache Leistung nicht wundern. Die Mannschaft wird im Mittelfeld mitspielen, mehr nicht.<br />
<strong>WETTTIPP:</strong> Quoten ab 1:4.5. Ab und zu eine Überraschung ist drin (vor allem gegen den FC Zürich oder FC Luzern auswärts und zu Hause). Favoritentipps würde ich gegen den FC Thun und Lausanne tätigen.</p>
<p><strong>FC Zürich</strong> (Trainer Urs Fischer, Homepage: http://www.fcz.ch)<br />
In der Hinrunde hat sich die Transferpolitik der Herren Bickel (Aussage: Es sei schwer sich von Spielern zu trennen, wo man schon so viel miteinander erlebt hatte), dem dauernd schlotenden Präsidenten Canepa und dem Trainer Fischer bewahrheitet: Das lief nichts zusammen. Die Spieler waren faul, konnten mehrheitlich die Leistung nicht bringen und versagten, trotz guter Leistungen gegen die AC Mailand in der Europaleague, kläglich. Das etwas im Spielerkader gehen sollte, war klar. Doch verkaufte man gleich fünf Spieler, welche noch Hoffnungsträger waren. Mit den Abgängen Mehmedi (Ukraine) und Rodriguez (Wolfsburg) konnte man schöne Kohle generieren. Margairaz (Sion), Djuric und Alphonse (beide Frankreich) sind auch weg. Der gesetzte Verteidiger Phillip Koch ist verletzt bis Ende Saison. Ergibt minus sechs Teamstützen. Und jetzt bezeichnet sich der Staff des FC Zürich als Transfermeister: Mit Asmir Kajevic (schon verletzt), Loris Benito (FC Aarau), Rafael Ramazotti (Brasilien), Stefan Glarner (Sion) und Pedro Henrique (Brasilien) holte man fünf neue. Macht einen Spieler weniger, bei diesem dünnen Kader.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> Platz 6<br />
Die neuen Spieler müssen zuerst integriert werden. Die bisherige Stammelf wurde halbiert und im Team hat es nun Schweizer, Tunesier, Brasilianer und „Südosteuropäer“. Die Probleme werden wegen der impulsiven Führungsschwäche des Trainers Urs Fischer eher noch zunehmen. Anfangs der Rückrunde wird der FC Zürich eher schwach spielen. Trotzdem könnte die Mannschaft aufgrund der neuen Transfers einen neuen Schub erhalten und gegen Ende der Saison noch durchstarten.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Anfangs werde ich nur Quoten ab 1:5.0 berücksichtigen. Bei Begegnungen gegen die Grasshoppers Zürich oder Lausanne sind sie klarer Favorit. Bei Auswärtsspielen gegen Servette FC und FC Thun sind sogar Wetten auf ein Unentschieden ab Quote 1:3 sehr lukrativ, weil der FC Zürich nicht gerne reist.</p>
<p><strong>FC Lausanne Sport </strong>(Trainer: Martin Rueda, Homepage: http://www.lausanne-sport.ch/)<br />
Lausanne Sport ist der Superleague-Neuling 2011/2012. Sie hatten in der Hinrunde ihre Probleme und blieben in den achtzehn Partien mit drei Siegen und zwei Unentschieden unter den Erwartungen. Mit einer Tordifferenz von minus 27 Toren in der Hinrunde, sind die Probleme dieser Mannschaft offensichtlich. Ohne die Zwangsrelegation von Xamax und den Punkteabzug von Sion wären sie der erste Abstiegskandidat. Mit Prijovic hat man von Sion einen neuen wichtigen Stürmer von Sion transferiert. Der Club gehört einer Aktiengesellschaft, die Sportanlässe wie Segelregatten und Tennisturniere finanziert. Spielerisch wurden keine großen Transfers getätigt, weil ein direkter Abstieg diese Saison nicht möglich ist.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> 9. Platz (Barrage)<br />
Auch in der Rückrunde wird Lausanne Sport auch nicht auf Touren kommen und gilt als schwächstes Team der Liga. Sie werden vermutlich noch durch den FC Sion (zu Beginn der Rückrunde 17 Punkte Unterschied) überholt werden. Siege gegen Thun und Servette zu Hause sind möglich.<br />
<em><strong>WETTTIPP:</strong></em> Heimspiele ab einer Quote mit 1:8 und Unentschieden ab Quote 1:5 sind lukrativ. Dieses Team holte in der Rückrunde auswärts lediglich einen Punkt. Teams mit Derbycharakter sind Servette, Sion. Hier könnte auswärts etwas gelingen. Zudem ist das Steckenpferd von Lausanne-Sport der Schweizer Cup. Am 21. März 2012 wartet jedoch der FC Basel im Viertelfinal als sehr harter Brocken.</p>
<p><strong>FC Thun</strong> (Trainer Bernard Challendes, Homepage: http://www.fcthun.ch)<br />
Thun hat gute Luft und der Umgang in dieser kleinen und feinen Stadt ist locker. Das gilt auch für das Team des FC Thun, denn die Vorraussetzungen für professionellen Fußball ist gegeben. Zwar mußte der Strafraumspieler Mauro Lustrinelli die Mannschaft verlassen, konnte jedoch als Assistenztrainer gehalten werden. Die Brüder Marco und Christian Schneuwly spielen jetzt zusammen in einer Mannschaft.<br />
<em><strong>Prognose:</strong></em> 5. Platz<br />
Der FC Thun könnte eine solide Saison abliefern und muss vermutlich diese Saison nicht gegen den Abstieg kämpfen.<br />
<em><strong>WETTIPP:</strong></em> Quoten ab 1:3.5 sind lukrativ. Der FC Thun wird im neuen Stadion eine gute Heimmannschaft (Ausnahme FC Zürich, der da immer positiv hervor ging) sein. Der FC Thun war in der Hinrunde auswärtsschwach.</p>
<p>Wettipps für das Startwochenende:<br />
04.02. Luzern &#8211; FC Zürich Tipp 1 und weniger als 2.5 Tore<br />
05.02. Basel – Sion Tipp 1 und mehr als 2.5 Tore<br />
05.02. Grasshoppers – Thun Tipp X<br />
05.02. Young Boys – Servette Tipp 1<br />
(Hinweis: Xamax – Lausanne findet auch wenn ein paar Wettanbieter dies anzeigen nicht statt!)</p>
<p>Wie immer sind alle Angaben ohne Gewähr zu betrachten und eine persönliche Einschätzung. Die Hinrunde hatte ich sehr gut getippt und so habe ich meine Wetten positiv abschließen können. Der Schweizer Fussballmarkt ist überschaubar und für Wetten sehr gut geeignet. Trotzdem ist die Rückrunde nicht mehr sehr brisant, weil es keinen direkten Absteiger mehr geben wird.</p>
<p>Infos über die Schweizer Liga:<br />
Resultate: <a  href="http://resultate.sport.blick.ch/" target="_blank">http://resultate.sport.blick.ch/</a><br />
Offizielle Webseite des Schweizerfussballs: <a  href="http://www.football.ch" target="_blank">http://www.football.ch</a></p>
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		<title>Schreibblockade verhindert ordentliche Kolumne</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sigi Stockinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Seit dem Jahre 2006 blogge ich rund um das Pokergeschehen, viele Themen sind ausgereizt, neue Ideen derzeit Mangelware. Geschichten sind bereits Geschichte, wie Poker ist Glücksspiel und macht süchtig, Stories über Pokeraccessoires, z.B. meine Meinung zu Glücksbringern am Pokertisch, jede Menge Berichte von der WSOP in Las Vegas, Tipps für Vegasreisende, Winterschlussverkauf in Paris, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Seit dem Jahre 2006 blogge ich rund um das Pokergeschehen, viele Themen sind ausgereizt, neue Ideen derzeit Mangelware. Geschichten sind bereits Geschichte, wie Poker ist Glücksspiel und macht süchtig, Stories über Pokeraccessoires, z.B. meine Meinung zu Glücksbringern am Pokertisch, jede Menge Berichte von der WSOP in Las Vegas, Tipps für Vegasreisende, Winterschlussverkauf in Paris, als ich auf der Watchlist stand, mein schlimmster Beat usw. usw. usw., und die wahrscheinlich einzig gelungene Story &#8220;Von der Titanic auf die Donauprinzessin.&#8221;  Alles nachzulesen auf <a  href="http://www.sigminator.com" target="_blank">www.sigminator.com</a>.</p>
<p>Analysen von Pokerhänden, Statistiken und Bearbeitung von Blindsstrukturen in Deepstackturniere, das überlasse ich meinem Kollegen Ivo Donev, der macht das perfekt.</p>
<p>Society-Klatsch und Tratsch, mit dem Promis auf Du und Du, Berichte von Eröffnungsveranstaltungen, Playersparties oder Casinojubiläum mit tonnenweise Austernschlürfen und kübelweise Champagner saufen, das überlasse ich dem rasenden Reporter Robert Werthan.</p>
<p>Liveberichte, wer gegen wen beim Turnier ausscheidet, Entgegennahme von Bad Beat Stories, dem jeweiligen Loser kondolieren, das überlasse ich der unermüdlichen Rosi Grünstäudl, die sogar immer Schlafsack, frische Kleidung zum Wechseln und Toilettesachen im Casino dabei hat.</p>
<p>Schräge Gedanken, wenn ein Pokermanager laut denkt, das überlasse ich Jürgen Smutek.</p>
<p>Durch eine Schreibblockade gehandicapt kann ich nun nicht versprechen, monatlich eine Story abzuliefern, wobei einige kritische Leser froh sein werden, Millionen Leserfans jedoch würden enttäuscht sein und so hoffe ich doch, regelmässig Intuitionen zu erhalten und diese dann halbwegs unterhaltsam niederschreiben zu können.</p>
<p>Euer Sigi<br />
www.sigminator.com</p>
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		<title>ON MY WAY TO SZG</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Auf in den Schnee. Österreich, ich komme. Nach SZG. Das offizielle internationale Kürzel für den W.A. Mozart Airport. Mozart, quasi der Bohlen von damals. Kugeln und Musik. Le nozze di Figaro und Cosi fan tutte. Nicht zu vergessen das Fagottkonzert B-Dur (Köchelverzeichnis 191/186e). Einer meiner Favoriten für die Musestunden daheim.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Auf in den Schnee. Österreich, ich komme. Nach SZG. Das offizielle internationale Kürzel für den W.A. Mozart Airport. Mozart, quasi der Bohlen von damals. Kugeln und Musik. Le nozze di Figaro und Cosi fan tutte. Nicht zu vergessen das Fagottkonzert B-Dur (Köchelverzeichnis 191/186e). Einer meiner Favoriten für die Musestunden daheim.</p>
<p>Österreich, ich komme. Deutschland atmet auf. Meine Frau auch. Ich verlasse das Land für ein paar Tage. Ich muss. Betsson zwingt mich mit vielen Worten und wenig Geld oder umgekehrt oder wie auch immer, die GSOP in Salzburg zu spielen. Im schönen St. Johann im Pongau werden wir nächtigen, mitten im Schnee. Ich hab die langen Unterhosen schon eingepackt. Denn heute noch geht’s los. Quasi gleich; der Flieger wartet schon.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/foto-betsson-schwarz.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-111868" title="foto betsson schwarz"><img class="alignright  wp-image-111869" title="foto betsson schwarz" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/foto-betsson-schwarz-768x1024.jpg" alt="" width="151" height="202" /></a>Reisen bildet. Nicht, dass ich noch mehr Bildung nötig hätte, aber schaden kann´s ja auch nicht wirklich. Und ich freue mich auf Salzburg. Zum einen darf ich ja als Betsson-Pro (ich kann das nicht oft genug über mich hören und es nicht oft genug schreiben) wieder ein großes Event spielen; zum anderen ist es ja kein Geheimnis, dass ich Österreich-Fan bin. Fußballtechnisch betrachtet, weil sie immer gegen uns verlieren. Aber auch in Punkto Lebenseinstellung, Rotweine und Kaffee-Kultur sowie Mehlspeisen hat unser Nachbarland, welches uns im Prinzip ja immer noch gehört, einiges zu bieten.</p>
<p>Ja, ich freue mich auf die GSOP. Marc Gork, meine Schwester im Geiste, spielt auch mit. Ich werde ihm natürlich vorher noch einige Spieltipps mit auf dem Weg geben; er ist noch so jung und braucht jede Hilfe, die er kriegen kann. Ich selber werde nach bestem Wissen und Gewissen versuchen, so lange wie möglich im Turnier zu bleiben. Natürlich ist mein Gewissen nicht rein, vielmehr eine bourgeoise Vorstellung. Generell halte ich Gewissen für eine christlich-kapitalistische Erfindung, um die Gedanken und Wünsche der Individuen in die von der herrschenden Klasse geschaffenen Bahnen zu lenken. Das muss man jetzt nicht verstehen; ich selber habe Schwierigkeiten damit. Ich bin mir auch nicht sicher, was genau ich damit ausdrücken wollte.</p>
<p>Sicher bin ich aber bei meiner Spielstrategie; ich werde wieder mit meinem mir pokergottgegebenen eher untighten Ansatz karitativ meine Freunde am Tisch beschenken. Ich bin da nicht wirklich egoistisch. Für mich sind Egoisten Personen mit minderem Geschmack, die mehr an sich interessiert sind als an mir. Ich werde trotzdem mein Bestes geben, auch in dem Wissen, dass sich mein Talent in Grenzen hält und auf andere Dinge verlagert ist. Ja, ich habe wenig Talent, aber ich verschone die anderen nicht damit.</p>
<p>Und ansonsten heißt es „auf in den Schnee, auf an die Tische“, die die Welt bedeuten. Einige harte Tage stehen uns bevor; packen wir es an. Es ist, auch wenn das viele nicht glauben mögen, tatsächlich Arbeit. Harte Arbeit. So ist Pokern nun mal. Und zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Energie gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.</p>
<p>Das ist, wenn Ihr etwas darüber nachdenkt, nahezu Philosophie in Reinform. Ich werde wohl auf meine alten Tage bald anfangen, intelligente Gedichte zu schreiben. In Salzburg denk ich bei ein oder auch dem anderen Schoppen Rotwein und der kleinen Nachtmusik (G-Dur) mal darüber nach. Vielleicht ist ja das meine wahre Berufung. Wahrscheinlich nicht, aber &#8230;</p>
<p>Ach ja, wer es denn dann dieses Mal nicht nach Salzburg geschafft hat; aus welchen Gründen auch immer &#8211; im April gibt’s wieder eine GSOP, dieses Mal sogar das Final. In der Karibik. Natürlich mit dem alten Mann. Sogar in Badehose. Sorry, aber dieses Bild muss ich Euch zumuten. Qualifiers dazu gibt es täglich in diversen Steps. Wo ? Natürlich auf Betsson. Natürlich.<br />
Und Betsson wird aus Salzburg sogar auf der Facebook-Seite über Salzburg und mein Abschneiden berichten. Teilweise sogar live. Meine persönliche Wette mit mir selber – ich fliege früher aus dem Turnier als Marc Gork. Natürlich total unglücklich, weil die Karo Acht auf dem River nicht gekommen ist.</p>
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		<title>Betfair-Wetttipp: Der &#8220;Hass-Gipfel&#8221; FC Liverpool vs. Manchester United</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/kolumnen/betfair-wetttipp-zum-hass-gipfel-fc-liverpool-vs-manchester-united/111149</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 22:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lippi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Na das ist doch mal ein Spitzen-Vorlauf für den Bundesliga-Nachmittag: Um 13.45 Uhr stehen sich die beiden englischen Traditionsclubs schlechthin, der FC Liverpool und Manchester United, in der 4. Runde des FA-Cups gegenüber. Überschattet wird die Partie von einer hässlichen Aktion während des letzten Aufeinandertreffens. Im Mittelpunkt des Skandals: Luis Suarez.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a  href="http://www.pokerfirma.com/kolumnen/betfair-wetttipp-zum-hass-gipfel-fc-liverpool-vs-manchester-united/111149/attachment/luis-suarez-liverpool-v-m-007" rel="attachment wp-att-111155"><img src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/Luis-Suarez-Liverpool-v-M-007-156x94.jpg" alt="" title="Luis Suarez" width="156" height="94" class="alignright size-medium wp-image-111155" /></a>Der Nationalspieler Uruguays soll ManUnited-Abwehrmann Patrice Evra rassistisch beleidigt haben und wurde dafür acht Spiele gesperrt. Viele Fans der Reds sahen sich als Opfer einer Verschwörung, solidarisierten sich mit dem (angeblichen) Sünder und verunglimpften ihrerseits ausländische Spieler anderer Teams mit geschmacklosen Sprechchören. Untypisch für die sonst so bewunderten Liverpool-Anhänger und so gar nicht  die feine englische Art. Experten vermuten nun ein &#8220;hässliches&#8221; Spiel an der Anfield Road. Und der Übeltäter? Der schaut sich das Ergebnis seiner Aktion gezwungenermaßen von der Tribüne aus an.</p>
<p>Soviel zur unrühmlichen Vorgeschichte dieser traditionsreichen Partie. Die Kollegen vom <a  href="http://wetten.betfair.com/" target="_blank">Betfair-Blog</a>, absolute Statistik-Füchse, haben alle Fakten zu diesem Duell <a  href="http://bit.ly/zQV8jp" target="_blank">aufgedröselt</a>, um uns die besten Wettempfehlungen zu geben. Unterhaltsam und schlüssig. Ich wette fleißig mit, da ich den Fähigkeiten der Kollegen vertraue &#8211; und wenn dann noch ein spannendes und faires Spiel dabei rausspringt, ist es wirklich die perfekte Einleitung für einen tollen Fußball-Samstag.</p>
<p>Bildquelle: www.guardian.co.uk</p>
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		<title>AUS PIMMEL eV WIRD DEPP AG: Bericht der Jahreshauptversammlung</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 06:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Ein regnerischer Nachmittag in einem schmucklosen Ballsaal eines noch schmuckloseren Siebzigerjahrebauhotel am Stadtrand von Wuppertal-Nord. 376 stimmberechtigte Mitglieder von Pimmel eV sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt. Wutbürger, Freunde und Pokerinteressierte. Eine große Familie. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Ein regnerischer Nachmittag in einem schmucklosen Ballsaal eines noch schmuckloseren Siebzigerjahrebauhotel am Stadtrand von Wuppertal-Nord. 376 stimmberechtigte Mitglieder von Pimmel eV sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt. Wutbürger, Freunde und Pokerinteressierte. Eine große Familie. Auf die ich sehr stolz bin. Nach launiger, kurzweiliger Einleitung meinerseits und der Verkündung meiner neuen alleinseligmachenden Weisheit „Wenn eine Karte höher ist als ne Acht, All In!“ und der daran anschließenden Weinprobe wurde folgendes beschlossen:</p>
<p>Aufgrund einer Klage der Gesellschaft für traditionelle Werte und einer Klage mit anhängigem Gerichtsverfahren und anhängigem Haftbefehl einer bekannten Firma für Ehehygiene und Sexualspielzeug (die den Namen bereits geschützt haben) wurde unsere Organisation umbenannt in DEPP AG. Deutschlands Erste Poker Partei.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/foto-faust.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-110353" title="foto faust"><img class="alignright  wp-image-110354" title="foto faust" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/foto-faust-768x1024.jpg" alt="" width="187" height="249" /></a>Politische und gesellschaftliche Zielsetzungen, durchaus. Transparente, öffentlich dargestellte Wut wird sich manifestieren und das politische Parteiensystem nachhaltig ändern. Nachhaltiger als die Piraten oder andere Vegetarier ohne Plan.</p>
<p>Geführt wird die Unternehmung allerdings als Aktiengesellschaft, damit mein Gehalt und meine nicht unerheblichen Nebenkosten entsprechend angeglichen werden können. Außerdem umgehe ich somit die lästige Parteienfinanzierung, in der jede Spende, jeder Baukredit sowie geschenkte Bobby Cars angegeben werden müssen. Dieses ist durchaus in unser aller Interesse; sagt auch meine Frau.</p>
<p>Es wurde im Übrigen demokratisch über die neue Firmierung, den Companynamen, abgestimmt. In der weiteren Auswahl waren PIK AG (Poker Ist Krieg), HERZ AG (Holdem ErlaubnisRegulierungs Zentrale), KARO AG (Krankhaft Abartige Raise Offensive) sowie die PISS AG (Poker Ist Sehr Schwer). Die FUCK AG (Für Uns Chancenlose Kleingeldspieler) war ein weiterer chancenloser Kandidat.</p>
<p>Die DEPP AG ist eine quasi demokratische, quasi modern geführte Partei als Unternehmen; mit mir als Oberhaupt. Als Vorstandsvorsitzender. Von mir selber auf Lebenszeit bestimmt. Nachfolger wird mein Sohn. Dieses wurde übrigens einstimmig beschlossen.</p>
<p>Mein Stellvertreter und Vorstandsmitglied für spielrelevante Aufklärung ist Horst Koch. Erster Stellvertreter des Stellvertreters wird Jo Heinerlein.</p>
<p>First Lady ist die Pik Dame. Die hat die dicksten Dinger.</p>
<p>Vorstand für Spielgesetzgebung wird Herr Kalhamer, sein Vertreter Herr Gork.</p>
<p>Haus- und Hoffotograf ist Robert Werthan, Leiter der Stabsstelle Kommunikation nach 15 Uhr.</p>
<p>Für die Positionen CFO und persönliche Assistentin des Vorstandsvorsitzenden wird noch geeignetes Personal gesucht; die Stellenausschreibungen werden in der kommenden Woche veröffentlicht.</p>
<p>Ehrenmitglied des Unternehmens wird Pius Heinz, in der kommenden Woche in einer Zeremonie mit der KaroVier am Band ausgezeichnet.</p>
<p>Die Depp AG wird sich auch weiterhin in bewährter Art und Weise den Problemen der Spieler annehmen und in wie bislang erfolgter und erfolgreicher Lobbyarbeit dafür sorgen, dass die immer noch zu Unrecht bestehenden rechtlichen Einschränkungen landesweit aufgelöst werden. Schleswig-Holstein haben wir ja mittlerweile weichgekocht bekommen. Früher sind die Menschen für die Freiheit auf die Barrikaden gegangen, jetzt tun wir es für die Freizeit. Hinfort mit dem Nimbus der kriminellen verbrecherisch angehauchten Zocker, hin zu der Anerkennung als mittlerweile eine der größten und bedeutendsten Bewegungen des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>Die DEPP AG mit mir als großem, ehrenwertem Vorsitzenden wird weiterhin auf Eurer Seite sein. Wir lieben Euch, wir haben dieselben Ziele, Wünsche und Vorstellungen hinsichtlich des schönsten Hobbies der Welt, welches wir alle nicht beherrschen.<br />
Wir werden laut bleiben, wir müssen aktiv bleiben, wir bleiben das Sprachrohr, um Poker endlich zu legalisieren. Wir müssen uns weiterhin reiben und aufreiben. An den Mächtigen, an der Obrigkeit. Mit; und das kann ich meinen Aktionären versprechen; aller Kraft, die mir zur Verfügung steht. Darauf gebe ich mein Ehrenwort.</p>
<p>Wir werden weiterhin den Pokerdepp des Monats küren. Eine aufwendige, schwere Prozedur, weil sich dafür extrem viele Mitspieler bewerben.<br />
Und wir werden weiterhin den bereits im letzten Jahr gegründeten und extremst erfolgreichen Weltpokertag international weiterführen. Natürlich. Wir lassen nicht nach. Wir sind doch keine Schwachköpfe und keine Weicheier, wir sind Deppen!</p>
<p>DEPP AG – created by all pokerplayers. Nur zusammen sind wir stark.<br />
Mach auch Du mit, engagiere Dich, werde auch Du ein Depp.</p>
<p>Der Börsengang wird vorbereitet und ist derzeit für Mitte Juli geplant, zeitgleich an der Börse in Frankfurt und an der NYSE; da liegt die große Kohle. Man umgebe mich mit Luxus, auf das Notwendige kann ich verzichten.</p>
<p>AS A FREE MAN I M PROUD TO SAY I M A DEPP.</p>
<p>Dieses kann ich nicht oft genug wiederholen.</p>
<p><em>Eine abschließende Anmerkung in Vorstandsvorsitzender-Angelegenheit. Das nächste Arbeitstreffen findet am 21. April am Strand in der Karibik statt. Vormittags. Ab nachmittags beginnt dann das GSOP Final. Wer von den geneigten Lesern Anmerkungen und Vorschläge zur Vorstandssitzung hat, kann diese persönlich am Strand einbringen. Qualifier dazu und natürlich auch zur GSOP gibt es bereits auf Betsson. Die Drinks werden aus dem Spesenkonto des Vorstandsvorsitzenden bezahlt. So ist er zu Euch.</em></p>
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		<title>Gutes Aussehen ist nicht alles &#8211; Udo trifft Thomas Lamatsch</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 10:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Wien. Eines der zahlreichen Kaffeehäuser mit Charme und vernünftiger Kaffeekultur. Der alte Mann wartet mit mehreren kleinen Braunen auf den Turnierdirektor schlechthin. Die Tür geht auf, ein Mann kommt herein, aber keine Frau dreht sich nach ihm um. Das kann nicht der Thomas sein. Sekunden später dasselbe Szenario, auch wieder ohne „Aahs“ und Oohs“ der weiblichen Gäste; auch das kann nicht Herr Lamatsch sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Wien. Eines der zahlreichen Kaffeehäuser mit Charme und vernünftiger Kaffeekultur. Der alte Mann wartet mit mehreren kleinen Braunen auf den Turnierdirektor schlechthin. Die Tür geht auf, ein Mann kommt herein, aber keine Frau dreht sich nach ihm um. Das kann nicht der Thomas sein. Sekunden später dasselbe Szenario, auch wieder ohne „Aahs“ und Oohs“ der weiblichen Gäste; auch das kann nicht Herr Lamatsch sein.</p>
<p>Dann rumort es , alle Köpfe wenden sich ruckartig dem Eingangsportal zu. Ja, es ist der Herr Lamatsch. Anmut, Kompetenz und die Aura von Autorität erfüllt den Laden.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/lamatsch.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-109222" title="lamatsch"><img class="alignright  wp-image-109223" title="lamatsch" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/lamatsch-764x1024.jpg" alt="" width="166" height="224" /></a>Thomas, servus. Grüss di, wie Ihr Einheimischen hier sagt. Oder Grüss Gott; also mich.</p>
<p><strong>Amen ! Hallo Udo, servus, wie geht’s Dir?</strong></p>
<p>Blendend, ich bin in einer tollen Stadt, genieße eine Mehlspeise und einen kleinen Braunen. Wenn ich jetzt noch so gut aussehen würde wie du &#8230; Thomas, ist Dein extrem gutes Aussehen eigentlich auch Last?</p>
<p><strong>Danke für das Kompliment. Sicherlich ist gutes Aussehen eine Last, von daher habe ich damit kein Problem. Wir sollten mal Brad Pritt fragen.</strong></p>
<p>Wie schaffst Du es, so unglaublich frisch, jugendlich und modelmäßig dreinzuschauen? Hast Du als Kind nur Buttermilch getrunken?</p>
<p><strong>Ich hasse Milch, das liegt aber nicht an der Quelle der Muttermilch. Ich treibe viel Sport, liebe Mode und schaue sehr auf mich. Auch während anstrengenden Turnieren versuche ich Sport zu treiben, oder zumindest in die Sonne zu kommen und ein weiteres Geheimnis ist, dass ich meinen Beruf liebe und es viel Spaß macht, sich im Pokerbusiness zu bewegen.</strong></p>
<p>Ich will Dich jetzt nicht nur auf Dein gutes Aussehen reduzieren. Du bist ja einer der bekanntesten Turnierdirektoren der Welt.  Ist das nicht tierisch langweilig, anderen Leuten beim Pokern zuzuschauen?</p>
<p><strong>Gäääähhhn, ja ist es! Man stumpft ab. Aber ich schaue ja kaum zu, außer ich werde am TV-Tisch dazu „gezwungen“.  Ich beobachte viel mehr das Verhalten der Spieler, der Dealer und aller Anwesenden. Das Spiel selbst interessiert mich nicht, das soll es und das darf es auch nicht. Das einzige Mal, dass ich wirklich zugesehen habe, war in Baden bei der PokerEM als Sandra Naujoks ihren ersten Titel gewonnen hat. Da bin ich wirklich die gesamte Zeit neben dem Tisch gesessen und habe ihr die Daumen gedrückt.</strong></p>
<p>Du bist ja nun schon lange im Pokerzirkus dabei. Hast Du nichts Vernünftiges gelernt? Oder gab es eine Zeit vor dem Pokern?</p>
<p><strong>Klar gab es eine Zeit vor dem Pokern. Meine Studentenzeit. Ich habe Sportwissenschaften und Publizistik studiert und nebenbei sehr viel gejobt, als Sportjournalist, Funktionär und Live-Kommentator auf Pferderennbahnen, war Security bei großen Konzerten, Padockhost bei vielen Formel 1-Rennen, Produktionsassistent in der Werbung. Und zwei Jahre lang habe ich Models betreut, ein Job, der dir auch sehr gefallen hätte. Und einen Sommer lang war ich Sportanimateur in Griechenland, das war mein coolster Sommer. Dann kamen das CCC und das Ende des Studiums. Ich habe mich sofort für das Casinoleben begeistert und Gas gegeben.</strong></p>
<p>Hat es denn nicht zum Spieler gereicht oder wolltest Du auf die andere Seite?</p>
<p><strong>Ich hatte ein paar Erfolge und spiele auch noch ab und zu, aber dadurch, dass ich eine Familie habe, stand dies nie zur Diskussion. Und der ideale Zeitpunkt wäre vor zehnn Jahren gewesen, jetzt ist es viel schwieriger geworden. Bei meinem letzten Antreten hatte ich auch kein Glück. EPT Berlin, Level 1, AA v KK, Flop K und tschüss. Darauf erklärte mir ein Kollege: „Siehst du Thomas, deswegen ist dein Platz hinter dem Tisch und nicht am Tisch“.  Recht hat er &#8230;</strong></p>
<p>Verschon mich bitte mit Bad Beat Stories. Danke. Danke vielmals. Wie stelle ich mir das vor, beispielsweise bei einer EPT. Bestimmst du die Strukturen etc oder ist das alles     vorgegeben? Was konkret ist Deine Aufgabe?</p>
<p><strong>Die Strukturen und Turnierpläne werden von der EPT vorgegeben, aber ich hätte ein Einspruchsrecht, sollte ich Einwände haben. Ansonsten geht es mehr um den Ablauf, Planung, Regeleinhaltung, Personalmanagement. Sagen wir anstatt Turnierdirektor einfach Eventmanager, dann trifft es dies ziemlich genau. Und ich bin die letzte Instanz, sollte es Unstimmigkeiten welcher Art auch immer geben, ebenso bin ich bei manchen EPT für den ganzen Cashflow verantwortlich.</strong></p>
<p>Mit wie vielen Leuten bist Du bei einer EPT vor Ort?</p>
<p><strong>Meist sind es um die 65 bis 70 Personen, die eine EPT auf dem Niveau möglich machen! Dealer, Floormen, Dealer Coordinator, Chip Verantwortliche, Anmeldung etc.  Mittlerweile wird das ganze Personal über Global Poker Tour administriert, ich kann bestimmen, wen ich haben will und wen nicht.</strong></p>
<p><em>Inzwischen kommt mein nächster kleiner Brauner. Ja, ich mag die österreichische Kaffeekultur.</em></p>
<p>Thomas, warum macht Ihr Österreicher so guten Kaffee? Und warum könnt Ihr kein Fußball spielen?</p>
<p><strong>Liegt wohl an den Türkenbelagerungen, dass wir dadurch so eine Kaffehauskultur haben. Und den Leuten geht es gut  und sie  verbringen viel Zeit im Kaffehaus. Ich persönlich trinke gar keinen Kaffee, der schmeckt mir überhaupt nicht, im Gegenteil. Und Fußball &#8211; naja, nicht unser Niveau, 22 Männer, die einem Ball hinterher jagen ..</strong>.</p>
<p>Ja, das können wir Piefkes besser.  Ansonsten, um wieder politisch halbwegs korrekt zu werden, muss ich ja gestehen, dass ich Österreich und deren Eingeborenen sehr mag. Ich schätze Eure Lebensart, die ist irgendwie cooler, lockerer als bei uns daheim. Liegt das auch an den Türken?</p>
<p><strong>Ich mag euch ja auch und besonders, wenn ihr Schluchtenscheißer zu uns sagt.  In Österreich ist alles recht gemütlich, Rechtsprechung, die Lebensart, wir gehen alle Probleme locker an und sagen uns, wird schon, wird schon.  Liegt aber definitiv nicht an den Türken, sonst wäre es ja bei euch auch viel lockerer, oder?</strong></p>
<p>Du reist ja wegen Pokern viel um die Welt. Deine Lieblingsplätze?</p>
<p><strong>Definitiv alles am Meer. Malaga und Alicante sind großartig, ebenso mein geliebtes Saint Vincent im Aostatal. Am besten mit viel Natur herum, wo ich die paar Stunden Freizeit genießen kann. Einen einzigen Lieblingsplatz gibt es nicht. Mein schönstes Turnier war in der Karibik, Saint Martin.  Damals, das liegt nun schon sicher dieben oder acht Jahre zurück, war es das erste Turnier auf der Insel. Ich hatte die gesamte Familie mitgenommen, weniger Teilnehmer, wenig Arbeit, viel Spaß und gute Bezahlung. Ein Nuts-Turnier &#8230;</strong></p>
<p>Wie verbindest du die ganze Reiserei mit der Familie?</p>
<p>Schwer bis gar nicht! Aber wir können mittlerweile damit umgehen; den Schritt haben wir auch gemeinsam entschieden und ich nutze dafür die Zeit, die ich zu Hause bin, viel intensiver.</p>
<p>Mit wem würdest du gerne mal ne Runde spielen?</p>
<p><strong>Noch einmal mit Michael Schumacher und Bernie Eccleston. Ich hatte das Vergnügen schon, vor vier Jahren am Nürburgring mit ihnen zu pokern, also ich habe gedealt. Zusammen mit Rosberg, Kubica, Ecclestone, Schumacher und Ron Dennis. Besonders von Michael und Bernie war ich persönlich sehr beeindruckt. Charmant, cool, freundlich, toller Charakter. Und Bernie ist ein riesen Schlitzohr.</strong><br />
<strong>Und als Aufputz noch unseren Arnold Schwarzenegger, der auch privat ab und zu pokert, was mir Ralf Möller erzählt hat.</strong></p>
<p>Spielst Du eigentlich oft? Was ist Deine bevorzugte Variante?</p>
<p><strong>Nicht oft, aber regelmäßig.  Dann am liebsten PLO, wo man noch die schlechten Spieler findet. Oder SnG, da sie zeitlich kalkulierbar sind.</strong></p>
<p>Wie ist dein Spielstil? Spielst Du gut?</p>
<p><strong>Ich denke, dass ich nicht so schlecht spiele. Und eher aggressiv und viele Hände. Meine Schwäche ist das Spiel am Flop, aber nachdem ich das weiß, kann ich damit umgehen.</strong></p>
<p>Wie lustig ist eigentlich tatsächlich auch hinter den Kulissen die Raab Poker Nacht? Der Arme ist ja übrigens nur Vierter geworden bei der Wahl zur Luftnummer des Jahres. Unnötig zu betonen, wer die Wahl mit großem Abstand gewonnen hat &#8230;</p>
<p><strong>Sehr lustig und cool. Brainpool hat ein sehr tolles und professionelles Team und nach 24 Sendungen kennt man sich schon sehr gut. Und ein vierter Platz ist schon eine Niederlage, aber bei der Konkurrenz, kein Wunder. Wer könnte dich bei einer Luftnummer schon schlagen. Vielleicht sollte wir eine Schlag den Udo Pokersendung machen?</strong></p>
<p>Grandiose Idee, super Idee. Gerne, jederzeit, sofort. Dafür würde ich sogar Wetten, dass &#8230; absagen. Aber nochmal zu Stefan Raab, mit der Bitte um sofortige Erledigung. Meine Fans fordern schon seit Jahren, dass ich da mal mitspielen darf. Kümmerst Du dich bitte drum. Meine Frau fände das auch toll, übrigens. Ganz ehrlich, so ein adretter, eloquenter Bursche wie ich fehle da. Vor allem mein Spielstil würde einige überraschen.</p>
<p><strong>Udo, Du bist der Tausendeinhundertneunzigste auf meiner Liste. Jeder will da mitspielen und sich das Geld abholen. Und-  schlechte Nachricht für Dich, tausendeinhundertneunundachtzig sind weiblich, also NO CHANCE for you.</strong></p>
<p>Wer ist, neben mir, der beste Spieler der Welt?</p>
<p><strong>Du bist fast konkurrenzlos; es fehlt dir nur noch das nötige Turnierglück, um mehr Bracelets als Phil Hellmuth zu gewinnen.</strong></p>
<p>Ich will doch gar keine Bracelets. Zum einen trage ich keinen Männerschmuck, zum anderen habe ich eine fast schon religiöse Abneigung gegen Final Tables.</p>
<p><strong>Ansonsten kommt Dir Daniel Negreanu am nächsten! Er ist einfach einer der coolsten, nettesten und professionellsten Spieler.</strong></p>
<p>Wir beide müssen auch mal einen ausspielen. Oder kneifst Du?</p>
<p><strong>Jederzeit, mein Lieber.  Live, Online, HeadsUp, Strippoker mit Livestream, Flaschendrehen, Schafskopf, MauMau, Backgammon oder diese andere Spiel, wie heißt das nochmal ? Ach ja, Texas Hold’em. Das letzte Mal gekniffen habe ich beim Urologen.</strong></p>
<p>Ein mehr als schönes Schlusswort; auch wenn ich die nächsten zwei Wochen dieses Bild wohl nicht mehr aus meinem Kopf bekomme.</p>
<p><em>Eine Anmerkung in Gartenbach-mag-Turnierdirektoren-Sache: Bei der GSOP ist Mad Marty Wilson der Turnierchef, auch ein Typ, den man unbedingt einmal live erleben sollte. Die Chance hierfür besteht bald in Salzburg und bei dem GSOP Final in der Karibik im April. Dafür gibt’s schon reichlich Qualifier auf Betsson.  Ich glaube, ich werde so eins jetzt spielen müssen. Ich muss auf andere Gedanken kommen &#8230;</em></p>
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		<title>On Odds</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 06:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Bei Grundeinsätzen von 50 und 100 eröffnet ein Spieler aus früher Position mit 250. Es wird einmal bezahlt ehe die Action beim Big Blind landet. Er hält 44 und bezahlt. Eine gewöhnliche Situation – nichts besonders. Genau deshalb ist sie so wichtig. Sie zu verstehen braucht eine wenig Mathematik – keine neue oder tiefliegende Mathematik; aber dennoch eine, nach der ich sehr sehr häufig gefragt werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Bei Grundeinsätzen von 50 und 100 eröffnet ein Spieler aus früher Position mit 250. Es wird einmal bezahlt ehe die Action beim Big Blind landet. Er hält 44 und bezahlt. Eine gewöhnliche Situation – nichts besonders. Genau deshalb ist sie so wichtig. Sie zu verstehen braucht eine wenig Mathematik – keine neue oder tiefliegende Mathematik; aber dennoch eine, nach der ich sehr sehr häufig gefragt werde.</p>
<p>Obige Situation trat in meinem jüngsten Workshop auf und ich habe (natürlich <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) eine Tafel dazu vollgemalt:</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/OnOdds.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-108792" title="OnOdds"><img class="alignnone  wp-image-108793" title="OnOdds" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/OnOdds-721x1024.jpg" alt="" width="274" height="387" /></a></p>
<p>Das fertige Tafelbild bringt ehrlich gesagt nur dem etwas, der das Wirken von Odds ohnehin schon versteht. Mein Ziel in den folgenden Zeilen ist es, das Tafelbild erneut zu entwickeln. Am Ende soll jeder Leser auf dem Stand derer sein, die das Bild gleich komplett verstanden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Farbe Grün:</strong></p>
<p>Die ersten drei Zeilen (+150, +250, +250) erfassen den aktuell gesichert möglichen Zugewinn für den Big Blind. Die 4. Zeile (+650) fasst die ersten drei Zeilen zusammen. Der BB mit dem Pocketpaar kann also &#8211; sollte er im Spiel bleiben &#8211; mindestens 650 Chips hinzugewinnen.</p>
<p>Dafür hat er aber einen Preis zu entrichten. Dieser steht in der 5. Zeile mit -150. Sowohl die 4. als auch die 5. Zeile werden dann mit den Faktoren x1 bzw. x8 belegt. Das ist ein wichtiger Punkt.</p>
<p>Um die Entscheidung des BB (hier mit 44 zu bezahlen) unmittelbar bewerten zu können, muss man wissen, dass die Wahrscheinlichkeit aus einem Paar einen Drilling am Flop zu entwickeln in etwa bei 1:8 liegt. Es wird also wie folgt kalkuliert, um ein Gefühl für die Situation zu bekommen:</p>
<p>Angenommen der BB foldet diese Situation immer, so gewinnt er nie etwas hinzu, verliert aber auch nie weitere Chips. Sein aktueller Stack spielt also trivialerweise +-0. Bezahlt er aber immer und nehmen wir der Einfachheit halber an, dass er bei gemachtem Drilling immer gewinnt &#8211; ohne Set am Flop aber immer verliert &#8211; so verliert er langfristig eben achtmal so oft 150 als dass er 650 gewinnen kann. Dies führt zu dem langfristigen rechnerischen Minus von 550 (650&#215;1 – 150&#215;8) aus der 6. Zeile. Ohne jede weitere Überlegung ist also Fold (+-0) besser als Call (-550).</p>
<p>Doch gerade am Pokertisch ist es keineswegs verboten zu überlegen! Was passiert denn im Folgenden, wenn der BB callt? Es gibt gesichert einen Flop. Der Pot ist gesichert bei 800 und der BB hat 2 Gegner im Spiel. Er darf also folgende Überlegung anstellen:</p>
<p><strong>Die Farbe Blau:</strong></p>
<p>Glaube ich, dass ich in den Fällen, in denen ich einen Drilling mache, das rechnerische Minus kompensieren kann? Diese Frage deutet der blaue Pfeil von „x1“ (dem Falle eines Sets) auf die blauen „+550“ an. Was bedeuten diese blauen positiven 550? Das sind die benötigten Implied Odds, ab denen Call besser als Fold wird.</p>
<p>Der Big Blind callt also dann mit Recht, wenn er weitere bezahlte Wetten von durchschnittlich mindestens 550 erwarten darf. Deshalb ist eine natürlich notwendige Bedingung für diesen Call, dass die Stacks im Spiel ausreichend groß sind – was hier keine wirkliche Hürde sein sollte.</p>
<p>Weiter gelten folgende Relationen für die Beurteilung des fraglichen Calls:</p>
<p>- je größer die beteiligten Stacks, desto besser für den Call.</p>
<p>- je höher die Spielfreude der Gegner desto besser für den Call.</p>
<p>Deshalb gilt auch etwas, das auf den ersten Blick irritieren kann:</p>
<p>- je besser die vermuteten Starthände der Gegner, desto besser für den Call!</p>
<p>(Denn gerade dann wenn der BB trifft, dann will er, dass die Gegner Toppaar oder gar ein Overpair halten. Denn gerade dann geht viel in den Pot &#8211; insb. mehr als 550.)</p>
<p>Insgesamt ist die beschriebene Situation ein ziemlich klarer Call. Denn gegen 2 Gegner und bei einem Pot von bereits 800 ist es durchaus plausibel an eine weitere bezahlte Wette von 550 zu glauben.</p>
<p>Die beiden untersten Zeilen links neben +550 und der bilanzierenden Null stellen eine weitere bilanzierende Null und +1.150 dar. Beides führt zum folgenden Alternativbeispiel in Rot.</p>
<p><strong>Die Farbe Rot:</strong></p>
<p>Hätte sich der Initialraiser statt einer Wetthöhe von 250 für 350 entschieden und wäre auch dann einmal gecallt worden, so hätte der BB 850 gewinnen können und hätte dafür 250 bezahlen müssen. Das treibt das langfristige rechnerische Minus auf 1.150. Man braucht also eine höhere Erwartung an das Folgespiel (man braucht höhere Implied Odds), um immer noch profitabel callen zu können. Eine einfache bezahlte Wette tut es nun schon nicht mehr.</p>
<p><strong>Die Farbe Schwarz:</strong></p>
<p>Wäre schließlich das neue erhöhte Opening nicht durch eine dritte Partei bezahlt worden (die zweiten roten 350 werden schwarz durchgestrichen), so blieben die Kosten für einen Call des BB natürlich gleich hoch, aber der aktuelle Pot würde auf 500 sinken. Somit steigen die Implied Odds auf 1.500 bei nur einem Gegner und einem gleichzeitig geschrumpften Pot.</p>
<p>Hier ist ein Call nur mehr dann profitabel, wenn man einen wirklich guten Folgeplan hat, der konkrete Merkmale des Gegners mit hoher Wahrscheinlichkeit ausnutzt. Das verlässt dann aber das Thema meines heutigen Beitrags. Die Mathematik hilft eine Situation zu verstehen. Sie gibt die Rahmenbedingungen für eine gute Pokerentscheidung vor. Nicht mehr, aber sicher auch nicht weniger.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan Kalhamer für</p>
<p><a  href="http://gaming-institute.de" target="_blank">gaming-institute.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rund. Eckig. Millionen</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/rund-eckig-millionen/108689</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 06:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wetten]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Ja, der alte Mann hat bekanntermaßen wenig Ahnung vom Pokern. Und ist dabei bekanntermaßen relativ erfolglos. Dafür habe ich umso mehr Ahnung von Fußball. Ich war sogar mal Schülerauswahlspieler; damals noch zu Zeiten der Schwarz-Weiß-Fernsehempfänger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Ja, der alte Mann hat bekanntermaßen wenig Ahnung vom Pokern. Und ist dabei bekanntermaßen relativ erfolglos. Dafür habe ich umso mehr Ahnung von Fußball. Ich war sogar mal Schülerauswahlspieler; damals noch zu Zeiten der Schwarz-Weiß-Fernsehempfänger.</p>
<p>Dieses mein Wissen nun, gepaart mit Bauchgefühl und der Kenntnis des Alters soll ich nun auf Bitten von Betsson an meine treuen Leser weitergeben.</p>
<p>Diese Woche geht nun also die Bundesliga wieder los. Übersetzung hierzu für unsere österreichischen Freunde – das ist Fußball, nur halt auf nem anderen Niveau. So mit Erfolg und Tore schießen und so. Da geht das Runde schon mal ins Eckige.</p>
<p>Die geilsten Quoten gibt´s natürlich (dank Fränzi) auf Betsson. Vergesst Toto, Lotto und die Einfachwetten bei Oddset. Macht es wie ich. Ich werde nächsten Sonntag gegen ca. 19.17 Uhr eine weitere Million auf meinem Konto haben; für schlappe 20 Euro Einsatz. Nicht das ich die Kohle jetzt unbedingt brauche, aber &#8230;</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-14-um-12.41.10.png" class="thickbox no_icon" rel="gallery-108689" title="Bildschirmfoto 2012-01-14 um 12.41.10"><img class="alignright  wp-image-108690" title="Bildschirmfoto 2012-01-14 um 12.41.10" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-14-um-12.41.10.png" alt="" width="256" height="159" /></a>Folgende Anmerkungen zu meinen Tipps:</p>
<p>Gladbach gewinnt gegen Bayern. Durch einen zweideutigen Elfmeter in der Nachspielzeit, den Reus unbeeindruckt vom Wirbel um seinen Wechsel halbhoch rechts einlochen wird. Oder links, da muss ich nochmal mit ihm drüber sprechen. Jupp Heynkes wird sich mit leicht gerötetem Gesicht in der Pressekonferenz über die Leistung seiner Mannschaft enttäuscht zeigen.</p>
<p>Freiburg verliert zu Hause gegen Augsburg. Beide Mannschaften gehören nicht wirklich in die erste Liga, aber wo sie schon mal da sind. Böse Stimmen behaupten, dass dieses Spiel langweiliger als mein alle drei Monate stattfindender ehelicher Verkehr werden wird.</p>
<p>Kaiserslautern macht den Betzenberg zu einer Festung gegen Werder Bremen. Und dem Wiese werden wieder drei grobe Patzer unterlaufen. Dafür hat er die Haare schön. Und das Trikot ja sowieso. Aus der aktuellen Kollektion „grell-leuchtet-auch-nachts“ von KIK. Oder von Rudis Resterampe.</p>
<p>Wolfsburg verliert daheim gegen den FC Alaaf Kölle. Sehr eindeutig. Es wird wieder mal eine Podolksi-Show geben. Gegen die 35 Neueinkäufe des Autoclubs. Die hatten ja bereits ihre 15 Minuten des Ruhms, in der nächsten Saison dürften sie wieder da sein, wo sie hingehören – auf einem gesicherten Mittelfeldplatz. In der zweiten Liga. Ohne den Felix. Dafür wird Lukas Podolski der nächste Fussballer mit einem Poker-Pseudo-Pro-Vertrag sein.</p>
<p>Hamburg gewinnt gegen Dortmund. Das sage ich nicht nur, weil ich bekennender HSV-Fan bin und natürlich im Stadion sein werde (Business-Lounge mit Buffet von Tim Mälzer und sieben verschiedenen Rotweinen, die ich alle schon vor dem Anpfiff getestet habe). Dortmund wird früh in Führung gehen, der HSV wird aber dank einem Doppelpack von Marcell Jansen und einem Eigentor von Weidenfeller das Spiel gewinnen.</p>
<p><em>Abschließend noch eine Anmerkung in eigener Gartenbach-super-Torwart-Sache: Mit mir Luftpumpe des Jahres (oder so ähnlich) kann man bald bei GSOP in Salzburg auch Schneefußball spielen. Und im April steht dann Strandfußball an &#8211; beim GSOP Final in der Karibik. Qualifier dafür gibt‘s schon auf Betsson. Tooor !</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die weltweite Wahrheit von Schaffhausen und die Weitsicht der Rechtskommission</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 21:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bertschi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Im Casino Schaffhausen heißt es Ende Februar „Game over“ für die kleinen Montagsturniere um 120 Franken. Die beliebten Pokerturniere, waren mit durchschnittlich sechzig Teilnehmern sehr gut besucht. Man musste schnell eingestehen, dass man trotz hoher Rake für die Spieler,  es sich wegen mangelnder Kostendeckung für das Unternehmen nicht lohnt,  regelmässig Poker zu betreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Im Casino Schaffhausen heißt es Ende Februar „Game over“ für die kleinen Montagsturniere um 120 Franken. Die beliebten Pokerturniere, waren mit durchschnittlich sechzig Teilnehmern sehr gut besucht. Man musste schnell eingestehen, dass man trotz hoher Rake für die Spieler,  es sich wegen mangelnder Kostendeckung für das Unternehmen nicht lohnt,  regelmässig Poker zu betreiben. Deshalb werden zukünftig ab März 2012 nur noch Turniere mit höheren Buy-ins alle paar Monate angeboten.</p>
<p>Es wird in der Schweiz wiederum ein Angebot abgebaut, die Illegalität, das Internet oder das Ausland ruft, wenn man nicht mit allzu grossem Geldbeutel Poker spielen will. Dabei würde es so viele interessierte Unternehmer geben, welche Pokerturniere bis 500 Franken anbieten und dies mit hohen Suchtpräventionsmassnahmen und Ethikvorschriften zur Sicherheit der Spieler. Neue Jobs würden geschaffen und der Schweizer Staat würde durch Steuern oder Sozialabgaben profitieren. Eigentlich eine Win-Win Situation.</p>
<p>Genau richtig kommt daher auch der Bescheid der Rechtskommission des Schweizer Nationalrats. Dies sind 25 Nationalräte aus unterschiedlichen Parteien, welche ohne eine Gegenstimme den Bundesrat beauftragen, ausserhalb von Spielbanken Pokerspiele mit kleinen Einsätzen und Gewinnmöglichkeiten zu organisieren.</p>
<p>Diese Motion steht unabhängig zur kommenden Abstimmung am 11. März 2012 der Initiative „Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“, welche von den Parteien nicht bestritten wird. Sie hat deshalb gute Chancen beim Stimmvolk für eine Annahme. Darin verankert ist auch ein Abschnitt zur Legalität von privaten Pokerturnieren.</p>
<p>Mit diesen zwei politischen Möglichkeiten (Motions- und Initiativweg), könnte sich für die Wiedereinführung von kleinen Pokerturnieren in der Schweiz generell im Jahr 2012 wieder etwas tun, so dass eventuell schon im nächsten Jahr wieder legal gespielt werden könnte.</p>
<p>Die Casinos haben bewiesen, dass sie nicht interessiert oder nicht fähig sind Poker marktgerecht anzubieten. Poker wird von vielen Casinos als ein Marketinginstrument verstanden, um frische Spieler für die anderen ruinösen Spiele wie Roulette oder Automaten zu generieren. Ob sich dies wirklich lohnt , könnte man sich am Beispiel des Casinos Schaffhausen überlegen oder nachfragen.</p>
<p>Ganz gespannt darf man jetzt wiederum auf die „Gegenmassnahmen“ des Casinosverband sein. Ob sie wiederum für viel Geld einen Lobbyisten oder einen Projektleiter für die Bekämpfung gegen privates Poker engagieren um den „Marketinggag Poker“ aufrecht zu erhalten, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Diesen Job würde ich wegen mangelnden stichfesten Argumenten nicht machen wollen. Aber bei einem Relationmanagerjob zu den privaten Pokerveranstaltern, da wäre ich sofort dabei.</p>
<p>Cheers</p>
<p>Martin Bertschi</p>
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		<title>Swiss goes Vegas – Die erste Abrechnung</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 16:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bertschi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Immer wieder gibt es ewige Bubbleboys und Teilnehmer. Ich nehme mich davon nicht aus und scheiterte am Finalturnier schon zwei Mal. Dabei ist diese Swissgoes Vegas Turnier eines der lukrativsten Freerollturniere für Schweizer überhaupt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Immer wieder gibt es ewige Bubbleboys und Teilnehmer. Ich nehme mich davon nicht aus und scheiterte am Finalturnier schon zwei Mal. Dabei ist dieses Swissgoes Vegas Turnier eines der lukrativsten Freerollturniere für Schweizer überhaupt.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/SgV2.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-108635" title="SgV2"><img class="alignright  wp-image-108636" title="SgV2" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/SgV2.jpg" alt="" width="248" height="139" /></a>Es braucht keine Einzahlung beim Sponsor Bwin und das Finalturnier hat eine gute Struktur. Zu gewinnen gibt es unter den hundert Teilnehmern zehn „WSOP Las Vegas Packages (Flug, Hotel und Sideevent)“ im Wert von zirka je 5000 Franken.</p>
<p>Am Samstag, den 14. Januar 2012, fanden sich für das erste Finale einhundert Spieler beim Pokerpalace Dietlikon ein. Keine Stuhlmiete, nur die Getränke und das große Essangebot musste man selbst finanzieren. 15000 Chips, 25 Minuten Blinds, moderate Blindstufen und hundert Spieler kämpften um die zehn Packages.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/SgV1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-108635" title="SgV1"><img class="alignright  wp-image-108637" title="SgV1" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/SgV1.jpg" alt="" width="147" height="262" /></a>Unser Wildcard Gewinner Peter Imfeld schaffte es genau so wenig wie die ewigen Führenden bei der „Free-Bwin– Swissgoes Vegas Freeroll“. „adrenalinum“ , „AAA_Urs“ und der ominöse „NotAAAUrs“ schieden unglücklich aus. Zudem versuchten sich wie ich Stefan Rotach, Theo Steimer, Sandra Salomon und Chris Engeler vom Team Pokeraction vergeblich.</p>
<p>Die Gewinner heißen:</p>
<p>Ludovic Luyet, Fabian Pongratz, Drazen Lukacek, Marco Falanga, Michael Paredes, Edgar Glinz, Philippe Burri, Marco Burri, Roger Lehmann und Thomas Klaus. Herzliche Gratulation!</p>
<p>Es gibt noch zwei Möglichkeiten auf eines der verbleibenden zwanzig „Swiss goes Packages“, welche wieder live ausgespielt werden. Zuerst muss man sich ein Startticket entweder online oder mit dem Ranking im Grandcasino Baden sichern und dann im Liveturnier unter die ersten Zehn spielen. Möglich ist das.</p>
<p>Alle weiteren Infos auf www.swissgoesvegas.ch</p>
<p>Cheers</p>
<p>Martin Bertschi</p>
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		<title>Zwei mittelalte scharfe Männer unterhalten sich</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Gartenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>In einer hypermodernen, total durchgeknallt gestylten Bar irgendwo in Deutschland treffe ich Eddy Scharf. Gutaussehend, eloquent und nur leichte Gebrauchsspuren im Gesicht und kaum Abnutzungserscheinungen am restlichen Körper. Richtig fit im Alter. Nur zum Lesen der Weinkarten holen wir dann doch verschämt eine Lesehilfe raus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>In einer hypermodernen, total durchgeknallt gestylten Bar irgendwo in Deutschland treffe ich Eddy Scharf. Gutaussehend, eloquent und nur leichte Gebrauchsspuren im Gesicht und kaum Abnutzungserscheinungen am restlichen Körper. Richtig fit im Alter. Nur zum Lesen der Weinkarten holen wir dann doch verschämt eine Lesehilfe raus.</p>
<p>Eine Gruppe junger Mädels zieht an uns vorbei; ein paar von den Hühnern schauen uns sogar an. Gelangweilt, fast schon fragend. Das Alter aber ist irrelevant, es sei denn, du bist ein Whiskey oder eine Flasche Wein.</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/Udo_und_Eddy.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-108208" title="SONY DSC"><img class="alignright  wp-image-108209" title="SONY DSC" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/Udo_und_Eddy.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><br />
Ja, Eddy, das waren noch Zeiten, oder?</p>
<p><strong>Wieso? Ich habe das Gefühl noch mitten drin zu sein. Du weißt doch, Männer werden nicht älter, nur interessanter.</strong></p>
<p>Interessant ist genauso uninteressant wie “nett”. Das möchte ich auch von keiner Frau mehr hören. Obwohl, ich muss gestehen, dass ich froh bin, heute nicht mehr testosteron-gesteuert den Mädels hinterherlaufen zu müssen. Und mir dann nach zwei Stunden eh eine Abfuhr zu holen.</p>
<p><strong>Mach mich bitte nicht für deine Abfuhren verantwortlich; aber du hast Recht, in unserem Alter rennen wir nicht mehr hinterher. Das kommt auch nicht gut an. Im Alter besinnen wir uns auf andere Qualitäten. Wie heißt das Wort was ich suche? Ach ja … Charisma.</strong></p>
<p>Du als ehemaliger Pilot bei der Lufthansa kannst zu dem Thema doch wohl auch einiges erzählen, wenn man den Gerüchten glauben darf, die zum Thema Stewardessen im Umlauf sind.</p>
<p><strong>Also zu den Gerüchten kann ich nur sagen, in Wirklichkeit ist es schlimmer. Ich war da schon ein Waisenknabe. Da gab es schon Kollegen, da hätte Charlie Harper Sheen noch etwas lernen können. Speziell auf der Langstrecke war der Tisch quasi gedeckt. Urlaubstimmung, man musste nicht anbaggern, und die Frage “zu dir oder zu mir?” war auch schnell beantwortet. Aber hey! Alles nur Gerüchte.</strong></p>
<p>Wer ist eigentlich Deiner Meinung nach die aufregendste Frau der Welt ? Eigene Ehefrauen, Freundinnen oder Teilzeitabschnittsaffären gelten nicht.</p>
<p><strong>Definitiv Angelina Jolie.</strong></p>
<p>Nicht so ganz mein Fall. So, nun aber genug von Themen, von denen wir nichts mehr verstehen. Reden wir über altersrelevante Dinge. Stützstrümpfe, Viagra und Wein. Du verstehst ja auch einiges von Alkohol.</p>
<p><strong>Ich lerne dazu, definitiv. Gute Zigarre, dazu einen guten Rum oder Cognac. Früher habe ich Cola getrunken. Weiß auch nicht, was mich da geritten hat.</strong></p>
<p>Was hältst Du eigentlich von der ganzen Geschichte um unseren Bundespräsidenten ?</p>
<p><strong>Frag mich nochmal, nachdem er zurückgetreten ist. Also grundsätzlich ist meine Achtung vor Politikern auf einem absoluten Nullpunkt angelangt. Versteh mich nicht falsch. Ich verabscheue diese Hetzkampagne, dieses Denunzieren, aber wie unsere Politiker sich aus allem rauswinden, ist schon ganz großes Kino. Unser Bundespräsident hat gar keine halbe Million von einem Unternehmer bekommen, nein. Es war seine Frau. Ach so!!! Und die Zinsen waren banküblich, klar. Der Bundespräsident möchte nicht in einem Land leben, wo Freunde einem nicht Geld leihen dürfen. Tja, dann würde ich sagen, ist es Zeit auszuwandern. 2002 wurde von mir verlangt 400 € zu belegen, die ich verliehen habe.  500k ist natürlich etwas anderes. Wenn er gesagt hätte, dass er sich einen Vorteil verschaffen wollte, dann Hut ab. Aber er pisst uns ans Bein und erzählt, dass es warm regnet.</strong></p>
<p>Soll er doch nach Griechenland, den Euro retten.</p>
<p><strong>Ja, schickt ihn nach Griechenland. Aber nicht den Euro retten; er soll die Drachme wieder einführen.</strong></p>
<p>Das hört sich so an, als wärst Du kein Freund des Euros und kein Freund der jetzigen Regierung. Wen wählst Du eigentlich?</p>
<p><strong>Ich wähle gar nicht, weil es nichts zu wählen gibt. Wir können wählen zwischen Vollmilch und H-Milch, zwischengelber und grüner Abfalltonne; aber wenn es um wichtige Sachen geht, haben wir keine Wahl. Ich wüsste jedenfalls nicht, dass es eine Partei gibt, die gegen den Euro ist oder ein völlig anderes Besteuerungssystem vertritt. Stattdessen diskutieren wir darüber, ob Hartz 4 um fünf oder um zehn Euro angehoben wird. Dazu sag ich jetzt aber mal lieber nichts, sonst werde ich noch gesteinigt.</strong></p>
<p>Okay, harmloseres Thema. Wer wird deutscher Fußballmeister oder hast Du davon auch keine Ahnung ?</p>
<p><strong>Ganz klar der 1. FC Köln. Da bin ich Experte.</strong></p>
<p>Und wer wird deutscher Meister im Volleyball der Frauen?</p>
<p><strong>Ooh ja, da bin ich ein ganz großer Fan. Allerdings vom Beachvolleyball. Allerdings  schau ich da eigentlich nie auf den Ball; der ist auch nicht so wichtig, und wer am Ende gewinnt, interessiert eh keinen.</strong></p>
<p>Mit dem Bild vor meinem Auge werde ich nun mal ne Stunde schweigen und in Erinnerungen schwelgen.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p><em>Abschließend noch eine Anmerkung in eigener Gartenbach-mittelalt-aber-immer-noch-scharf-Sache: Wer mich Luftpumpe des Jahres (oder so ähnlich)  bei der GSOP in Salzburg Ende des Monats sehen möchte – ich soll euch liebe Grüße von Betsson bestellen – bis 21. Januar gibt es noch Qualifier dafür. Prost.</em></p>
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