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	<title>Poker Firma &#187; Pokerwissen</title>
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	<description>Die ganze Welt ist Poker!</description>
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		<title>Aces vs. drawlastige Flops in der frühen Turnierphase</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Bei der C7-Livetour in Linz ereignete sich eine sehr interessante Hand im 2ten Level bei Blinds 50/100.<br /> 
Cutoff: 30k Chips und bis dahin ein eher unauffälliger Spieler<br />
Button: 30k Chips und sehr aktiv und aggressiv<br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Bei der C7-Livetour in Linz ereignete sich eine sehr interessante Hand im 2ten Level bei Blinds 50/100.</p>
<p>Cutoff: 30k Chips und bis dahin ein eher unauffälliger Spieler<br />
Button: 30k Chips und sehr aktiv und aggressiv<br />
Big Blind: 33k Chips mit <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/ca.gif' alt=':Ac:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/sa.gif' alt=':As:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Spieler am Cutoff erhöhte auf 400 und der Spieler am Button callte diesen Einsatz. Der Spieler im Big Blind reraiste auf 1,7k und beide Gegner callten. Am Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hk.gif' alt=':Kh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h10.gif' alt=':10h:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d7.gif' alt=':7d:' class='wp-smiley' /> bettete der Spieler im Big Blind 2.9k. Cutoff foldete sofort und der sehr aktive Spieler am Button raiste auf 6k.</p>
<p><strong>Kovis Handranges für den Spieler am Button:</strong><br />
Das Set beim Gegner kann mir hier ziemlich sicher ausschließen, denn ein aktiver und aggressiver Spieler hätte preflop mit KK, 1010 und 77 am Button in sehr vielen Fällen den Initialraiser (first in vom Cuttoff) gereraised.<br />
2 Pair machen bei dieser Preflop-Action auch nicht sehr viel Sinn. Maximal K10 suited vielleicht, aber ich schliesse diese Hand eher aus.<br />
AK schliesse ich komplett aus, denn ein aktiver und aggressiver Spieler am Button hätte sicherlich mit AK den Initialraiser gereraised.<br />
KQ und KJ sind noch mögliche Handranges beim Spieler am Button.<br />
Am ehesten hat hier der Spieler am Button einen x-beliebigen Flushdraw bzw. einen OESD (OpenEndedStraightDraw) mit QJ oder 98 und sogar vielleicht einen Kombodraw ( <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hq.gif' alt=':Qh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hj.gif' alt=':Jh:' class='wp-smiley' /> oder <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h9.gif' alt=':9h:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h8.gif' alt=':8h:' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p><strong>Kovis Tipp für den Spieler im BB mit den Aces:</strong><br />
Ich persönlich halte hier den Pot mit den Aces am Flop klein und ich calle die 6k nur.<br />
Kommt einer der Draws am Turn an, dann checke ich zum Spieler am Button und dann schaue ich mir seine Bettingsize genau an. Bei einer hohen Bet ist es für mich ein easy Fold, denn mir bleiben noch immer ca. 250 BBs und ich suche mir einen besseren Spot, um meine Chips in die Mitte zu bringen.<br />
Wenn aber keiner der Draws ankommt, dann gebe ich am Turn Vollgas, denn ich sehe mich dann gegen die verpassten Draws bzw. gegen KQ oder KJ weit vorne. Ich würde in diesem Fall eine potsized Bet bringen, um den Draws und den anderen Händen keine passenden Potodds zu geben. Bei einem Fold des Gegner gewinne ich in dieser Hand 94,5 BBs und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.</p>
<p>Sehr viele Spieler sind am Flop bereit mit ihren Draws zu gambeln, aber am Turn folden die meisten Spieler ihre Draws, wenn man ihnen nicht die richtigen Potodds zum Gambeln gibt.</p>
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		<title>On Odds</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 06:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Bei Grundeinsätzen von 50 und 100 eröffnet ein Spieler aus früher Position mit 250. Es wird einmal bezahlt ehe die Action beim Big Blind landet. Er hält 44 und bezahlt. Eine gewöhnliche Situation – nichts besonders. Genau deshalb ist sie so wichtig. Sie zu verstehen braucht eine wenig Mathematik – keine neue oder tiefliegende Mathematik; aber dennoch eine, nach der ich sehr sehr häufig gefragt werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Bei Grundeinsätzen von 50 und 100 eröffnet ein Spieler aus früher Position mit 250. Es wird einmal bezahlt ehe die Action beim Big Blind landet. Er hält 44 und bezahlt. Eine gewöhnliche Situation – nichts besonders. Genau deshalb ist sie so wichtig. Sie zu verstehen braucht eine wenig Mathematik – keine neue oder tiefliegende Mathematik; aber dennoch eine, nach der ich sehr sehr häufig gefragt werde.</p>
<p>Obige Situation trat in meinem jüngsten Workshop auf und ich habe (natürlich <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) eine Tafel dazu vollgemalt:</p>
<p><a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/OnOdds.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-108792" title="OnOdds"><img class="alignnone  wp-image-108793" title="OnOdds" src="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2012/01/OnOdds-721x1024.jpg" alt="" width="274" height="387" /></a></p>
<p>Das fertige Tafelbild bringt ehrlich gesagt nur dem etwas, der das Wirken von Odds ohnehin schon versteht. Mein Ziel in den folgenden Zeilen ist es, das Tafelbild erneut zu entwickeln. Am Ende soll jeder Leser auf dem Stand derer sein, die das Bild gleich komplett verstanden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Farbe Grün:</strong></p>
<p>Die ersten drei Zeilen (+150, +250, +250) erfassen den aktuell gesichert möglichen Zugewinn für den Big Blind. Die 4. Zeile (+650) fasst die ersten drei Zeilen zusammen. Der BB mit dem Pocketpaar kann also &#8211; sollte er im Spiel bleiben &#8211; mindestens 650 Chips hinzugewinnen.</p>
<p>Dafür hat er aber einen Preis zu entrichten. Dieser steht in der 5. Zeile mit -150. Sowohl die 4. als auch die 5. Zeile werden dann mit den Faktoren x1 bzw. x8 belegt. Das ist ein wichtiger Punkt.</p>
<p>Um die Entscheidung des BB (hier mit 44 zu bezahlen) unmittelbar bewerten zu können, muss man wissen, dass die Wahrscheinlichkeit aus einem Paar einen Drilling am Flop zu entwickeln in etwa bei 1:8 liegt. Es wird also wie folgt kalkuliert, um ein Gefühl für die Situation zu bekommen:</p>
<p>Angenommen der BB foldet diese Situation immer, so gewinnt er nie etwas hinzu, verliert aber auch nie weitere Chips. Sein aktueller Stack spielt also trivialerweise +-0. Bezahlt er aber immer und nehmen wir der Einfachheit halber an, dass er bei gemachtem Drilling immer gewinnt &#8211; ohne Set am Flop aber immer verliert &#8211; so verliert er langfristig eben achtmal so oft 150 als dass er 650 gewinnen kann. Dies führt zu dem langfristigen rechnerischen Minus von 550 (650&#215;1 – 150&#215;8) aus der 6. Zeile. Ohne jede weitere Überlegung ist also Fold (+-0) besser als Call (-550).</p>
<p>Doch gerade am Pokertisch ist es keineswegs verboten zu überlegen! Was passiert denn im Folgenden, wenn der BB callt? Es gibt gesichert einen Flop. Der Pot ist gesichert bei 800 und der BB hat 2 Gegner im Spiel. Er darf also folgende Überlegung anstellen:</p>
<p><strong>Die Farbe Blau:</strong></p>
<p>Glaube ich, dass ich in den Fällen, in denen ich einen Drilling mache, das rechnerische Minus kompensieren kann? Diese Frage deutet der blaue Pfeil von „x1“ (dem Falle eines Sets) auf die blauen „+550“ an. Was bedeuten diese blauen positiven 550? Das sind die benötigten Implied Odds, ab denen Call besser als Fold wird.</p>
<p>Der Big Blind callt also dann mit Recht, wenn er weitere bezahlte Wetten von durchschnittlich mindestens 550 erwarten darf. Deshalb ist eine natürlich notwendige Bedingung für diesen Call, dass die Stacks im Spiel ausreichend groß sind – was hier keine wirkliche Hürde sein sollte.</p>
<p>Weiter gelten folgende Relationen für die Beurteilung des fraglichen Calls:</p>
<p>- je größer die beteiligten Stacks, desto besser für den Call.</p>
<p>- je höher die Spielfreude der Gegner desto besser für den Call.</p>
<p>Deshalb gilt auch etwas, das auf den ersten Blick irritieren kann:</p>
<p>- je besser die vermuteten Starthände der Gegner, desto besser für den Call!</p>
<p>(Denn gerade dann wenn der BB trifft, dann will er, dass die Gegner Toppaar oder gar ein Overpair halten. Denn gerade dann geht viel in den Pot &#8211; insb. mehr als 550.)</p>
<p>Insgesamt ist die beschriebene Situation ein ziemlich klarer Call. Denn gegen 2 Gegner und bei einem Pot von bereits 800 ist es durchaus plausibel an eine weitere bezahlte Wette von 550 zu glauben.</p>
<p>Die beiden untersten Zeilen links neben +550 und der bilanzierenden Null stellen eine weitere bilanzierende Null und +1.150 dar. Beides führt zum folgenden Alternativbeispiel in Rot.</p>
<p><strong>Die Farbe Rot:</strong></p>
<p>Hätte sich der Initialraiser statt einer Wetthöhe von 250 für 350 entschieden und wäre auch dann einmal gecallt worden, so hätte der BB 850 gewinnen können und hätte dafür 250 bezahlen müssen. Das treibt das langfristige rechnerische Minus auf 1.150. Man braucht also eine höhere Erwartung an das Folgespiel (man braucht höhere Implied Odds), um immer noch profitabel callen zu können. Eine einfache bezahlte Wette tut es nun schon nicht mehr.</p>
<p><strong>Die Farbe Schwarz:</strong></p>
<p>Wäre schließlich das neue erhöhte Opening nicht durch eine dritte Partei bezahlt worden (die zweiten roten 350 werden schwarz durchgestrichen), so blieben die Kosten für einen Call des BB natürlich gleich hoch, aber der aktuelle Pot würde auf 500 sinken. Somit steigen die Implied Odds auf 1.500 bei nur einem Gegner und einem gleichzeitig geschrumpften Pot.</p>
<p>Hier ist ein Call nur mehr dann profitabel, wenn man einen wirklich guten Folgeplan hat, der konkrete Merkmale des Gegners mit hoher Wahrscheinlichkeit ausnutzt. Das verlässt dann aber das Thema meines heutigen Beitrags. Die Mathematik hilft eine Situation zu verstehen. Sie gibt die Rahmenbedingungen für eine gute Pokerentscheidung vor. Nicht mehr, aber sicher auch nicht weniger.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan Kalhamer für</p>
<p><a  href="http://gaming-institute.de" target="_blank">gaming-institute.de</a></p>
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		<title>Set einmal anders gespielt</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/set-einmal-anders-gespielt/108750</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Sehr viele Situation mit einem gefloppten Set laufen folgendermaßen ab:<br />
Der Spieler im SB callt ein Raise mit einem kleinen Paar (z.B.: 44). Der Flop K94 rainbow wird out of Position vom SB gecheckt und der Initialraiser macht die übliche Continuation-Bet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Sehr viele Situation mit einem gefloppten Set laufen folgendermaßen ab:<br />
Der Spieler im SB callt ein Raise mit einem kleinen Paar (z.B.: 44). Der Flop K94 rainbow wird out of Position vom SB gecheckt und der Initialraiser macht die übliche Continuation-Bet.</p>
<p>Sehr viele Spieler machen nun mit dem Set ein Minimumraise, um einen großen Pot aufzubauen. Wenn nun der Initialraiser aber keinen Treffer hat oder nur ein Paar 8 oder so hat, dann wird es für das Set meistens keine weiteren Chips mehr geben.</p>
<p><strong>Kovis Tipp:</strong></p>
<p>Versucht einmal mit dem gefloppten Set out of Position am Flop eine kleine Donkbet (Bet eines Spielers in einen anderen Spieler hinein, welcher der Aggressor in der früheren Wettrunde war). Diese Bet sollte maximal 1/3 des Pots betragen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich der Initialraiser (speziell die aggressiven Spieler) sehr oft einfach provoziert fühlt und auf jeden Fall diese Donkbet raist (auch mit Luft). Natürlich solltet ihr dann dieses Raise nur callen, denn bei einem weiteren Raise von Euch riechen dann sehr viele Spieler den Braten und dann werden sie sogar mit Toppair und Topkicker vorsichtig. Die Krönung der Provokation ist dann eine weitere kleine Donkbet am Turn. Diese Bet sollte wieder maximal 1/3 des Pots betragen. Sollte der Initialraiser tatsächlich eine starke Hand haben, dann bekommt ihr nun in sehr vielen Fällen noch mehr Chips, denn am Turn zeigt euch der Initialraiser nochmals (wieder mit einem Raise) wer der Chef am Tisch ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tells beim Livepoker</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/tells-beim-livepoker/108238</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 07:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Bei der letzten C7-Livetour ereignete sich folgende Hand:<br />
Ich kam auf einen neuen Tisch und gleich in der ersten Hand bekam ich JhJd in middle Position. Ich schaute mich in Ruhe um, aber ich kannte niemanden auf dem neuen Tisch. Somit konzentrierte ich mich auf die Spielertypen in den Blinds.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Bei der letzten C7-Livetour ereignete sich folgende Hand:<br />
Ich kam auf einen neuen Tisch und gleich in der ersten Hand bekam ich <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hj.gif' alt=':Jh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dj.gif' alt=':Jd:' class='wp-smiley' /> in middle Position. Ich schaute mich in Ruhe um, aber ich kannte niemanden auf dem neuen Tisch. Somit konzentrierte ich mich auf die Spielertypen in den Blinds.</p>
<p>IM BB fiel mir ein älterer Herr (ca. um die 65-70) auf, der sehr nobel gekleidet war (Anzug und Krawatte). Ich stufte ihn in die Kategorie &#8220;tight&#8221; und &#8220;kein Blindverteidiger&#8221; ein. Ich hatte einen Stack von ca. 70k und er coverte mich. Bei Blinds 400/800 Ante 100 erhöhte ich auf 1,8k. Alle foldeten zum BB, der ruhig nach hinten gelehnt in seinem Sessel saß. Als er sich seine Karten ansah, richtete er sich plötzlich auf. Meine Alarmglocken läuteten wie verrückt, denn das war ein typisches Zeichen für eine Hand, die ihm sehr gefiel.</p>
<p>Der ältere Herr reraiste mich auf 4k. Somit war seine Premiumhand amtlich und ich gab ihm 1010-AA bzw. AK. Ich callte in Position und bevor der Flop kam beobachtete ich meinen Gegner ganz genau. Als er den Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/s10.gif' alt=':10s:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d9.gif' alt=':9d:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c9.gif' alt=':9c:' class='wp-smiley' /> erblickte, griff er sofort zu seinen Chips, um kurz danach doch zu checken. Meine Alarmglocken läuteten wieder, denn der sofortige Griff zu seinen Chips war ein weiteres Zeichen für seine starke Hand. Seine Körperhaltung war weiterhin noch vorne gerichtet und ich spürte, daß dieser Check ein &#8220;Reinleger-Check&#8221; war. Ich entschied mich für den Gratisturn, wo eine <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h3.gif' alt=':3h:' class='wp-smiley' /> kam</p>
<p>Wie aus der Pistole geschossen spielte mein Gegner 10k an. Somit strich ich AK aus seiner Handrange, da er mit AK eher am Flop eine Contibet gemacht hätte. Ich gab ihm weiterhin 1010-AA wegen seiner Potsizebet am Turn. Ich musste nun 10k in einen ca. 10k Pot bringen, wo ich im besten Fall auf eine Teilung hoffen konnte (wenn er auch JJ hielt wie ich). Gegen das Full 10er und gegen QQ-AA war ich auf verlorenem Posten.</p>
<p>Ich foldete meine Pocket Jacks und der ältere Herr zeigte mir ganz stolz seine Pocket Rockets. Ich freute mich über meinen guten Read, denn ohne die für mich offensichtlichen Tells, wäre ich höchstwahrscheinlich in dieser Hand broke gegangen. Bei einem Onlineturnier wäre es auch verdammt schwer geworden, aus dieser Hand heil rauszukommen.</p>
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		<title>PCA Satellite Pusteblume Art &#8211; Teil 6</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/pca-satellite-pusteblume-art-teil-6/106927</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Danzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Weihnachten kurz Pause eingelegt und jetzt habe ich ja nicht mehr viel Zeit. Ein Double or Nothing Turbo Sit and Go kann nicht schaden habe ich mir gedacht. No Limit Hold'em die Variante.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Weihnachten kurz Pause eingelegt und jetzt habe ich ja nicht mehr viel Zeit. Ein Double or Nothing Turbo Sit and Go kann nicht schaden habe ich mir gedacht. No Limit Hold&#8217;em die Variante.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/KopyngWdyKQ?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Nicht meine Hand Teil 2</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/nicht-meine-hand-teil-2/106886</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 20:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Wie versprochen „x-e“ ich euch heute noch meine Behauptung aus, dass Tim's Bluff-5-Bet aus <a href="http://www.pokerfirma.com/news/nicht-meine-hand/106817">meinem letzten Beitrag</a> zum meinem großen Missgefallen nicht nur erfolgreich sondern auch noch wertschöpfend war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Wie versprochen „x-e“ ich euch heute noch meine Behauptung aus, dass Tim&#8217;s Bluff-5-Bet aus <a  href="http://www.pokerfirma.com/news/nicht-meine-hand/106817">meinem letzten Beitrag</a> zum meinem großen Missgefallen nicht nur erfolgreich sondern auch noch wertschöpfend war.</p>
<p>Ehe ich beginne will ich noch auf zwei Dinge eingehen:</p>
<p>1. Dass Tim mit seinem Bluff Wert schöpft, muss mir missfallen! Denn wenn er Wert schöpft und ich in der Hand bin, so zieht er diesen Wert wohl aus meiner Line – ganz nach Sklanskys großem Pokertheorem&#8230;</p>
<p>2. Ich versuche die beiden Artikel analog wirklichen Pokerdenkprozessen aufzubauen: „Live und in Farbe“ also als Spieler mache ich mir meist nur logische, in deutsch formulierte Gedanken. Es kommen selten Zahlen vor. Zahlen laufen im Hintergrund ab. Sie sind die Basis für die Logik in meinen Gedanken. Ich habe schon so viel gerechnet, dass ich vieles einfach schätzen darf und weiss, dass ich dabei kaum irre. Auch rechne ich oft genug im Nachgang und erhalten mir so das Selbstbewusstsein auch in Zukunft mit schnellem Schätzen hinreichend präzise zu sein. <strong>Bauchentscheidungen muss man sich erarbeiten. Man darf sie sich nicht einfach selbstgefällig leisten! Dann trifft man zwar auch Bauchentscheidungen, aber eben keine guten.</strong></p>
<p>Gehen wir also an die Arbeit:</p>
<p>Tims 5-Bet investiert frische 3.800, welche er im Vergleich zur gegebenen Alternative „Fold“ riskiert. Er kann dafür aber, falls er unmittelbar gewinnt, 3.850 (=50+100+800+2.100+800) einstreichen, was per „Fold“ natürlich unmöglich wäre. Zieht man hier Bilanz, so sieht man, dass er schon ab einer Erfolgsquote von 50% „Plus macht“.</p>
<p>Geht man einen Schritt weiter und bedenkt, dass Tims letztes Raise seinen Stack committet &#8211; er also jedes All In zu callen hat, weil er mindestens 3:1 in Chips geboten bekommt und ausser gegen Asse allein gegen jede andere Range mit seiner Hand (A6) im Mittel die benötigten 25% Equity besitzt – so rechnet man in etwa folgendes:</p>
<p>Wenn ich pushe und Tim callt, so ist in etwa 1k Deadmoney im 21k Pot zwischen uns. Tim hält für diesen Fall in etwa 30% Equity, weil er meist dominiert ist oder nur eine Overcard gegen ein Paar hält. Sein Wert im Topf beläuft sich also auf ca. 6.300. Er vernichtet also auch in dieser Betrachtung keineswegs einen Wert der die Chance (unmittelbarer Gewinn von 3.800, s.o.) übersteigt. Es bleibt somit dabei: Tim muss zu mindestens 50% mit seinem Bluff durchkommen und er schöpft Wert.</p>
<p>Letzte Aufgabe der Mathematik in Kombination mit Pokersachverstand ist es nun, diese benötigten 50% auf Plausibilität in der gegebenene Situation einzuschätzen:</p>
<p>Mit welchen wirklichen Händen „leiste“ ich mir einen Flatcall im CO mit all seinen Multiwaygefahren? Wenn überhaupt, dann maximal mit AA, KK, AK, AQ, dann wird es schon dünn. Denn schon QQ oder AJ wären hier überspielt per Flatcall, arbeiten besser als 3-Bet. Diese Menge ist also sehr klein im Verhältnis zu den vielen vielen Händen mit denen ich wegen des Postflopspiels (in Position und bei dickem Stack) ein gegebenes (weakes) Opening calle. Da ich tatsächlich J6s halte, sieht man klar, dass ich tatsächlich viel öfter Mist habe als Premium.</p>
<p>Doch diese Einschätzung ist noch nicht entscheidend. Denn erst nach Tims gecallter 3-Bet und meiner 4-Bet muss man fragen: Ist es wahrscheinlicher, dass ich eine der plausiblen Tophände erst flatcalle und dann aufdrehe oder dass ich situationsbedingt mit einer schlechten Hand „durchdrehe“. Tim hat seine Abwägung gemacht und Recht behalten. Ich hoffe für mein Spiel, dass er nur wenig „Wert geschöpft hat“ sprich: dass ich im Allgemeinen in solchen Spots zumindest zu 40% ein Monster halte. Da Poker unvergleichlich komplex und unsere Zeit als Spieler doch recht kurz ist, werden wir das wohl nie wirklich erfahren.</p>
<p>Ich hoffe euch ein wenig produktiv unterhalten zu haben und wünsche einen guten Start in 2012!</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan Kalhamer für<br />
<a  href="http://gaming-institute.de" target="new">gaming-institute.de</a></p>
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		<title>Nicht meine Hand</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 19:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Wie gerne redet man doch über die eigenen Siege, ja Triumphe - über die Niederlagen der „Opfer“: dieser Kreaturen, die den Namen Gegner „einfach nicht verdienen“. Poker ist wirklich super. Es bietet jedem die Option seine Siege uneingeschränkt zu feiern und Niederlagen einfach per Statement „massives Pech gehabt“ hinunter zu spülen. Heute will ich mal den Werdegang einer persönlichen Niederlage dezidiert abspulen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Wie gerne redet man doch über die eigenen Siege, ja Triumphe &#8211; über die Niederlagen der „Opfer“: dieser Kreaturen, die den Namen Gegner „einfach nicht verdienen“. Poker ist wirklich super. Es bietet jedem die Option seine Siege uneingeschränkt zu feiern und Niederlagen einfach per Statement „massives Pech gehabt“ hinunter zu spülen. Heute will ich mal den Werdegang einer persönlichen Niederlage dezidiert abspulen.</p>
<p>Wir saßen in einem Level 2 Coaching von mir und Pokertronic schrieb mit (<a  href="http://www.pokerfirma.com/wp-content/uploads/2011/12/101009182048.pdf">Protokoll PDF</a>). Es wurde fullring und recht deep gespielt. Micha openraist bei 50-100 auf 250 aus mittlerer Position und ich bezahle im CO ohne Hand (J7s), weil ich an diesem Tisch gerne gegen Micha in Position spielte und im konkreten Fall glaubte, dass mein Call genügend Kraft hat, um HU oder maximal 3-handed meist in Position weiter zu spielen.</p>
<p>Nun aber raist Tim am Button auf 800 und nur der Initialraiser Micha bezahlt. Ich gebe hier beiden keine Hand: Micha nicht, weil er als Spielertyp imo eine wirklich gute Hand hier nie nur callen würde und Tim (Reese, Mitglied des Weltmeisterteams von London und auch per se ein sehr guter Spieler) nicht, weil er in der Lage ist, zu antizipieren, warum ich hier calle und dass ich dafür nicht notwendig eine Hand brauche.</p>
<p>Ich 4-bete also auf 2.100 und scheitere ebenso wie Micha an Tim&#8217;s 5-bet auf 4.600.</p>
<p>Im Video sieht das wie folgt aus:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/gC-bK9HVFsc?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ja, es gibt schmeichelhaftere Videos für mich&#8230; <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wirklich zum (hoffentlich lesenswerten) Thema wird das Spiel imo nur deshalb, weil zu dieser Hand leider festzuhalten ist, dass nicht einfach die „größeren Eier“ nach „wildem Gebolze“<br />
gewonnen haben, sondern MEIN Flatcall (aufgrund MEINES Wissenstands um das Spiel) im ersten Zug eine zu weite Range aufgemacht hat, als dass MEINE 4-Bet gegenüber Tim mit DESSEN Wissenstand um das Spiel an sich (und im besonderen um MEINE Spielauffassung) noch glaubwürdig genug sein kann. Tim hat hier also leider „for Value“ gegen mich ge-bluff-5-bettet. Möge es mir eine Lehre sein. <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Ernst: Es ist imo sehr wichtig für die Entwicklung eines jeden Pokerspielers, dass er immer in der Lage bleibt, eigene Fehler einzusehen. Mir gefällt meine Line im allgemeinen. Aber ich muss gestehen, dass sie von einem versierten Spieler, wie Tim es nun mal ist, ausgespielt werden kann (wie auch tatsächlich geschehen). Das habe ich im Eifer des Gefechts leider nicht bedacht und dafür bezahlt.</p>
<p>(Wie sich die Situation in Zahlen ausdrückt und warum Tim hier wissentlich wertschöpfend bluffen kann, liefere ich gerne in ein paar Tagen, wenn die Weihnachtsbraten besser verdaut sind. Frohe Festtage euch allen!)</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan Kalhamer für<br />
gaming-institute.de</p>
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		<title>PCA Satellite Pusteblume Art &#8211; Teil 3, 4 und 5</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/pca-satellite-pusteblume-art-teil-3-4-und-5/106787</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Danzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>George Danzer auf seinem Weg in die Karibik. Die PCA ruft und George Danzer hat seinen eigenen Plan entwickelt, um sich ein Package zu verdienen. Wie es läuft, zeigt er in seinen Videos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>No Limit Hold&#8217;em muss ich ja auf dem Weg auch irgendwann spielen. Mit dieser Session bringe ich es an zwei 6max Tischen schnell hinter mich.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/Q53QGZ7TvTQ?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zwei Tische 2-7 Triple Draw. Habe ja auch ein Tutorial dazu auf Youtube und die Erklärungen Ergänzen sich eigentlich ganz gut.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/Rm44RVPNvuw?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Diese Session verlief nicht so optimal und war auch etwas langweiliger. Gespielt wird 2-7 TD und NLO8.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/GYEE3Dw29EE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Teil 1 &#038; 2:</strong><br />
<a  href="http://www.pokerfirma.com/news/pca-satellite-pusteblume-art-teil-1-und-2/106703">PCA Satellite Pusteblume Art – Teil 1 und 2 </a></p>
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		<title>Guter Bluff oder nicht?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 07:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Die folgende Hand ereignete sich online beim 100k GTD Event (Buyin: $109) bei Club7Poker.<br />
UTG-Spieler (sehr aggressiver Spieler) hatte einen Stack von 50k<br />
UTG +1 (unauffälliger Spieler) hatte einen Stack von 45k.<<br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die folgende Hand ereignete sich online beim 100k GTD Event (Buyin: $109) bei Club7Poker.<br />
UTG-Spieler (sehr aggressiver Spieler) hatte einen Stack von 50k<br />
UTG +1 (unauffälliger Spieler) hatte einen Stack von 45k.</p>
<p>Der UTG-Spieler eröffnete bei Blinds 600/1,2k Ante 125 auf 2,4k. Gleich dahinter kam ein Reraise auf 4,8k und UTG callte. Den Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hq.gif' alt=':Qh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d8.gif' alt=':8d:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/s4.gif' alt=':4s:' class='wp-smiley' /> checkten beide Spieler. Am Turn kam <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h5.gif' alt=':5h:' class='wp-smiley' /> und der UTG-Spieler bettete 8k. UTG +1 callte dies nach einiger Zeit. Am River kam <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/s2.gif' alt=':2s:' class='wp-smiley' /> und UTG spielte 20k an. Nach sehr langem Überlegen callte UTG +1 und gewann diesen Pot mit <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/da.gif' alt=':Ad:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/sq.gif' alt=':Qs:' class='wp-smiley' /> gegen <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/ha.gif' alt=':Ah:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hj.gif' alt=':Jh:' class='wp-smiley' /> vom UTG-Spieler.</p>
<p><strong>Kovis Analyse:</strong></p>
<p>Ich werde mich auf die Spielweise vom UTG-Spieler konzentrieren.<br />
Der Call out of Position mit <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/ha.gif' alt=':Ah:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hj.gif' alt=':Jh:' class='wp-smiley' /> gefällt mir nicht, denn man wird viel zu oft auf diese Preflopaction dominiert mit dieser Hand.</p>
<p>Wenn man sich am Turn für eine Bet entscheidet, dann sollte man natürlich den Bluff am River durchziehen, denn man kann hier ein Set bzw. slowgespielte Aces oder Kings oder AQ repräsentieren.<br />
Wäre ein weiteres Herz am River gekommen, dann hätte es vermutlich eine schöne Auszahlung für den UTG-Spieler gegeben.<br />
Hätte der UTG +1 Spieler JJ-99 gehalten, dann wäre der Call von der hohen Bet am River ziemlich schwer geworden.</p>
<p>Die Sicherheitsvariante wäre Check/Call am Turn gewesen, wenn die Bet nicht allzu hoch ausgefallen wäre. Ohne weitere Herz wäre dann ein Check/Fold am River die billigste Variante geworden.</p>
<p>Mir persönlich hat dieser Bluff aber gefallen. Was sagt ihr zu diesem Bluff?</p>
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		<item>
		<title>PCA Satellite Pusteblume Art &#8211; Teil 1 und 2</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/pca-satellite-pusteblume-art-teil-1-und-2/106703</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Danzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Es gibt wieder Videos! Ich versuche mich von 200$ auf ein PCA Paket hochzugamblen. Darf dabei immer 1/8 bis 1/2 des bisherigen Höchststände der Bankroll für diese Aktion einsetzen und werde verschiedene Pokervarianten spielen. Dazu gibt es Unterhaltung und natürlich Strategietips. Wie immer nicht zum selber mitdenken und alles aus der Konserve.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Es gibt wieder Videos! Ich versuche mich von 200$ auf ein PCA Paket hochzugamblen. Darf dabei immer 1/8 bis 1/2 des bisherigen Höchststände der Bankroll für diese Aktion einsetzen und werde verschiedene Pokervarianten spielen. Dazu gibt es Unterhaltung und natürlich Strategietips. Wie immer nicht zum selber mitdenken und alles aus der Konserve.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/HMlurYvxGvc?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Teil zwei ist komplett dem 8game gewidmet. Ist also schon interessanter als der 2-7 Teil 1. Solltet ihr Wünsche haben, was ich spielen soll, postet doch gerne!</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/YA6PQHefpNg?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es ist immer schwer, &#8220;Out of Position&#8221; zu spielen</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/es-ist-immer-schwer-out-of-position-zu-spielen/104369</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Die folgende Hand ereignete sich  bei der Poker EM in Baden (Buyin: 4k EUR)<br />
UTG-Spieler (ziemlich aktiver Spieler) hatte einen Stack von 35k<br />
Spieler im BB (unauffälliger Spieler) hatte ca. die Startdotation von 30k.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die folgende Hand ereignete sich  bei der Poker EM in Baden (Buyin: 4k EUR)</p>
<p>UTG-Spieler (ziemlich aktiver Spieler) hatte einen Stack von 35k<br />
Spieler im BB (unauffälliger Spieler) hatte ca. die Startdotation von 30k.</p>
<p>Der UTG-Spieler erhöhte bei Blinds 100/200 auf 500. Alle foldeten bis zum BB, der dann callte. Den Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/ck.gif' alt=':Kc:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d3.gif' alt=':3d:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/s2.gif' alt=':2s:' class='wp-smiley' /> checkte der Spieler im BB und der UTG-Spieler machte eine Contibet in der Höhe von 650. Der Spieler im BB beantwortete dies mit einem Raise auf 1,3k. UTG callte und am Turn pairte sich das Board mit der <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h2.gif' alt=':2h:' class='wp-smiley' /> . BB spielte von vorne wieder 1,3k an und der UTG-Spieler callte diesen Einsatz. Der <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hj.gif' alt=':Jh:' class='wp-smiley' /> wurde vom BB gecheckt und der UTG-Spieler feuerte eine Bet von 4k ab. Nach langem Überlegen callte der Spieler im BB und er öffnete <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hk.gif' alt=':Kh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c10.gif' alt=':10c:' class='wp-smiley' /> . UTG zeigte <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dk.gif' alt=':Kd:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dj.gif' alt=':Jd:' class='wp-smiley' /> für die Siegerhand.<br />
<strong><br />
Kovis Analyse:</strong><br />
Ich werde mich auf die Spielweise vom BB konzentrieren.<br />
Mir gefällt der Call vom BB out of Position nicht, denn es gibt nicht wirklich viele Flops, wo man mit K10 off super trifft.<br />
Das Checkraise und die Höhe des Checkraises am Flop machen wenig Sinn mit dieser Hand, denn so wird der Pot unnötig aufgebläht mit einer marginalen Hand.<br />
Die Bet am Turn in dieser Höhe macht auch wenig Sinn, da von einem weiteren Call des UTG-Spielers ausgegangen werden muss, da er das Checkraise am Flop auch schon callte.<br />
Bis inkl. zur Bet am Turn gab ich dem BB ein Set bzw. das Full. Nur dann hätte die kleine Bet am Turn einen Sinn gemacht.<br />
Durch den Check am River war mir klar, dass der Spieler im BB kein Full hatte, denn ansonsten wäre eine weitere Valuebet gekommen.<br />
Das Wechseln der Linie vom BB am River gefällt mir nicht. Wenn er bereit ist eine 4k Bet am River zu callen, dann kann er gleich selber 4k anspielen. Durch das Anspielen am River hätte er weiter seine Geschichte vom Full erzählt, wobei Top 2 Pair hätten auf jeden Fall gecallt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie viele Fehler kann man mit AQ in einer Hand machen?</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/wie-viele-fehler-kann-man-mit-aq-in-einer-hand-machen/102529</link>
		<comments>http://www.pokerfirma.com/news/wie-viele-fehler-kann-man-mit-aq-in-einer-hand-machen/102529#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Heute präsentiere ich Euch eine Hand, die sich während der CAPT Baden, einem € 2.000 Buy-in Turnier ereignet hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Heute präsentiere ich Euch eine Hand, die sich während der CAPT Baden, einem € 2.000 Buy-in Turnier ereignet hat.</p>
<p>Spieler 1 (middle Position) hatte 28k Chips<br />
Spieler 2 (Button) hatte 35k Chips<br />
Spieler 3 (SB) hatte 24k Chips<br />
Spieler 4 (BB) hatte 7k Chips</p>
<p>Spieler 1 (unauffälliger Spieler) erhöhte aus der middle Position bei Blinds 100/200 auf 500. Spieler 2 (Calling-Station) bezahlte am Button. Spieler 3 (ziemlich tight) im SB callte und Spieler 4 (Calling-Station) im BB callte auch.</p>
<p>Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dq.gif' alt=':Qd:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/cj.gif' alt=':Jc:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c2.gif' alt=':2c:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>SB und BB checkten zum Initialraiser, der 1,4k anspielte. Der Button foldete und das SB callte. Das BB pushte allin. Der Initialraiser überlegte eine Minute und pushte auch allin. Das SB überlegte lange und foldete offen <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/sa.gif' alt=':As:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/cq.gif' alt=':Qc:' class='wp-smiley' /> . Das BB zeigte <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/ca.gif' alt=':Ac:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c7.gif' alt=':7c:' class='wp-smiley' /> für den Nutsflushdraw und der Initialraiser öffnete <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hq.gif' alt=':Qh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c10.gif' alt=':10c:' class='wp-smiley' /> . Am Turn kam die <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h10.gif' alt=':10h:' class='wp-smiley' /> und am River die <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h2.gif' alt=':2h:' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Kovis Analyse:</strong><br />
Ich werde mich bei meiner Analyse auf die Fehler vom SB konzentrieren.</p>
<p><strong>Fehler Nummer 1:</strong><br />
Der Call preflop out of Position ist nicht optimal. Es ist davon auszugehen, daß das BB auch callen wird und somit muß das SB seine Hand out of Position gegen 3 Leute spielen. Hier wäre ein Reraise als Squeezeplay mit einer sehr starken Hand optimal gewesen.</p>
<p><strong>Fehler Nummer 2:</strong><br />
Der Check am Flop ist nicht optimal. TPTK (Toppair mit Topkicker) sollte hier gegen das sehr drawlastige Board (Flush- und Straightdraw) gegen 3 Spieler auf jeden Fall mit einer Potsizebet geschützt werden.</p>
<p><strong>Fehler Nummer 3:</strong><br />
Der Call vom SB von der 1,4k Bet ist wieder nicht optimal, denn dadurch bekommt das SB weiterhin keine Info von der Stärke der anderen Hände. Wenn das SB und das BB zum Initialraiser checken und dieser bettet, dann sollte das SB mit TPTK auf jeden Fall raisen. Bei einem Checkraise hätte das BB mit dem Nutsflushdraw trotzdem allin gepusht, aber der Initialraiser hätte auf diese Action seine Dame mit Kicker 10 folden müssen und so hätte das SB mit AQ diese Partie gewonnen. Ohne dem Fehler Nummer 3 hätte das SB fast 10k an Chips gewonnen. So hat es 2k verloren.</p>
<p>Der Fold gegen 2 allins am Flop von AQ ist OK, denn auf diese Action kann der Initialraiser schon eine sehr starke Hand wie Set Q, Set J, Set 2, AA oder KK haben. Meiner Meinung nach braucht man hier mit 120 BBs nicht sein Turnier mit TPTK auf diese Action riskieren.</p>
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		<title>Martin Staszkos Fehler im HU beim WSOP Mainevent 2011</title>
		<link>http://www.pokerfirma.com/news/martin-staszkos-fehler-im-hu-beim-wsop-mainevent-2011/102019</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 06:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kovinator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Ich werde zukünftig spezielle Hände für Euch analysieren. Es ist mir wichtig, dass Euch bewusst ist, dass es sich hier immer nur um meine persönliche Sichtweise handelt. Wenn Ihr mit meiner Sichtweise nicht einverstanden seid, dann ersuche ich Euch um Feedback bzw. um konstruktive Kritik. So können wir alle voneinander lernen und unseren eigenen Stil perfektionieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Ich werde zukünftig spezielle Hände für Euch analysieren. Es ist mir wichtig, dass Euch bewusst ist, dass es sich hier immer nur um meine persönliche Sichtweise handelt. Wenn Ihr mit meiner Sichtweise nicht einverstanden seid, dann ersuche ich Euch um Feedback bzw. um konstruktive Kritik. So können wir alle voneinander lernen und unseren eigenen Stil perfektionieren.</p>
<p>Zuerst einmal herzliche Gratulation an Pius Heinz für seinen Sieg beim WSOP Mainevent 2011!<br />
Ich bin mir absolut sicher, dass durch den Sieg von Pius nun ein erneuter Pokerboom in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich ausbrechen wird. Und das ist gut so!</p>
<p>Meiner Meinung nach ist Pius der verdiente Sieger, weil er startete als 7ter nach Chips den FT und als er den Chiplead übernahm, zeigte er der ganzen Pokerwelt auf eine eindrucksvolle Arte und Weise wie man als Chipleader den FT kontrolliert.</p>
<p>Ich werde nun auf eine Hand näher eingehen, wo es Martin Staszko verabsäumte, den Sack als 2,5:1 Chipleader im HU zuzumachen.</p>
<p>Bei Blinds von 1 Mio/2 Mio Ante 300k kam es zu folgender Partie:<br />
Pius erhöhte am Button auf 4 Mio. Er hatte einen Stack von ca. 58 Mio. Martin callte das Minimumraise mit seinen ca. 148 Mio (somit hatte er einen 2,5:1 Chiplead im HU). Den Flop <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/dj.gif' alt=':Jd:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h5.gif' alt=':5h:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h4.gif' alt=':4h:' class='wp-smiley' /> checkte Martin und Pius spielte 4,5 Mio an. Martin checkraiste auf 10,2 Mio, worauf Pius für insgesamt 54 Mio allin pushte. Martin foldete nach langem Überlegen <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/hq.gif' alt=':Qh:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/h6.gif' alt=':6h:' class='wp-smiley' /> . Pius hatte <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d10.gif' alt=':10d:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/d5.gif' alt=':5d:' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Kovis Analyse:</strong><br />
Pius war der bessere Spieler im HU, weil er seine Hände aggressiver spielte als Martin. Somit hätte Martin eine Situation suchen müssen, wo er als klarer Chipleader Pius mit einem Coinflip all-in setzen kann und einfach drauf hoffen, dass er dann diese Hand für sich entscheiden kann.</p>
<p>Die o.a. Hand war aus folgenden 2 Gründen ideal dafür:</p>
<p>* Martin hatte einen 2,5:1 Chiplead. Im Falle einer Niederlage wären ihm noch immer 90 Mio geblieben. Pius wäre mit seinen 116 Mio natürlich Favorit gewesen, aber für Martin wäre noch nichts verloren gewesen.<br />
* Martin hatte den 3rd Nutsflushdraw, eine Overcard zum Board und einen Backdoorstraightdraw. Somit hatte er gegen Hände wie <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/xa.gif' alt=':Ax:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/xj.gif' alt=':Jx:' class='wp-smiley' /> oder <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/xk.gif' alt=':Kx:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/xj.gif' alt=':Jx:' class='wp-smiley' /> von Pius einen Coinflip. Bei der o.a. Hand war Martin sogar leichter Favorit (54,2:45,8) am Flop.</p>
<p>Später suchte Martin die o.a. beschriebene Situation, als er mit <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/cq.gif' alt=':Qc:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c9.gif' alt=':9c:' class='wp-smiley' /> auf einem Flop von <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/sk.gif' alt=':Ks:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c10.gif' alt=':10c:' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.pokerfirma.com/wp-content/plugins/smilies-themer/poker/cardsymbol/c7.gif' alt=':7c:' class='wp-smiley' /> das All-in von Pius callte. Vor der Partie hatte Martin 125 Mio und Pius 81 Mio. Martins Call war ok, aber als das Board für ihn blankte, war er auf einmal der große Außenseiter, weil Pius nach dieser Partie einen 3,7:1 Chiplead hatte, welchen er sich dann auch nicht mehr nehmen ließ. Well done Pius!</p>
<p>Ich gratuliere auch Martin Staszko zu seiner tollen Leistung, denn wer Runner Up beim WSOP Mainevent ist, der gehört auch zu den ganz großen im Pokerbusiness!</p>
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		<title>Poker ist Sport++</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Fast 2 Jahre ist es her, da schrieb Rosi „<a href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-ist-kein-sport/37489">Poker ist kein Sport</a>“. Ich „min-raiste“ sie sportlich mit „<a href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-ist-sport/40018">Poker ist Sport</a>“ und „<a href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-ist-sport-2/40445">Poker ist Sport+</a>“. Das Thema wurde heiß diskutiert, ebbte dann wieder ab. Immer habe ich meine in den beiden Artikeln dargelegten Überzeugungen weiterverfolgt. Heute möchte ich mit Teil 3, einem Statusbericht, anschließen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Fast 2 Jahre ist es her, da schrieb Rosi „<a  href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-ist-kein-sport/37489">Poker ist kein Sport</a>“. Ich „min-raiste“ sie sportlich mit „<a  href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-ist-sport/40018">Poker ist Sport</a>“ und „<a  href="http://www.pokerfirma.de/news/poker-ist-sport-2/40445">Poker ist Sport+</a>“. Das Thema wurde heiß diskutiert, ebbte dann wieder ab. Immer habe ich meine in den beiden Artikeln dargelegten Überzeugungen weiterverfolgt. Heute möchte ich mit Teil 3, einem Statusbericht, anschließen.</p>
<p>Die German Federation of Poker (GFP) gibt es nun seit drei Jahren. Sie ist ein eingetragener Verein und dient als Kommunikationsorgan und Plattform für die sportlichen und rechtlichen Interessen der Pokervereine in Deutschland. Ziel ist die gesellschaftliche Anerkennung von Poker als Denksport. Die GFP organisiert die Austragung nationaler Ligen und Meisterschaften sowie Teilnahmen an internationalen Team- und Einzelwettbewerben. Sie bündelt die Aktivitäten von Vereinen und Clubs zu einer bundesweite Live Poker Liga. Darüber hinaus bestreitet ein GFP-Auswahlteam internationale Nationenvergleiche. Zu den Aufgaben der Organisation gehören die Förderung des Nachwuchses und der Arbeit in den einzelnen Vereinen. Des Weiteren entwickelt die GFP ein „Gütesiegel für Pokersysteme“. Als exklusives Mitglied der International Federation of Poker (IFP) vertritt die GFP seit 2009 die Denksportdisziplin Poker in Deutschland.</p>
<p>Die International Federation of Poker (IFP) wird noch in diesem Jahr die ersten offiziellen Poker- Weltmeisterschaft vom 17. bis 20. November in London ins Leben rufen. Eine Landing Page mit Informationen zu den Verbänden und den bevorstehenden Events ist bereits unter http://de.pokerfed.org erreichbar. Auf einer Online Poker-Plattform werden Mitglieder in Zukunft die Möglichkeit haben, sich für offizielle Turniere, darunter auch die Europa- und Weltmeisterschaft, zu qualifizieren und an IFP-Online-Turnieren teilzunehmen. Dem Charakter des „Social Gaming“ Rechnung tragend, werden darüber hinaus auch inoffizielle Turniere von Gruppen, Marken oder Einzelpersonen möglich sein. Zur Transparenz des sportlichen Wettbewerbs trägt zudem die Abbildung offizieller Rankings auf internationaler und nationaler Ebene bei.</p>
<p>Soviel zum generellen Status &#8211; ganz konkret waren wir jüngst mit der GFP auf Europas größter Jugendmesse, der YOU in Berlin. Dies war unsere erste richtig offizielle Action, unser öffentlicher Launch. Es war ein großer Erfolg. Unser Stand war an allen Messetagen proppenvoll. Wir saßen im Bereich Education neben anderen Mindsports wie Go, Bridge oder Schach &#8211; wo wir auch hingehören. Für die Printausgabe 6/2011 der Royal Flush  habe ich (neben einem persönlichen Artikel zum 10-jährigen Jahrestag von 9/11) einen ausführlichen Beitrag zur GFP auf der YOU abgegeben.</p>
<p>Poker ist nun auf dem Weg. Ich bleibe überzeugt, dass es seine verdiente Anerkennung als Mindsport in  den Köpfen der Gesellschaft noch erfahren wird. Es ist als Spiel einfach zu gut als dass es ewig verkannt bleiben könnte. Gute Pokerspieler sollen für das geschätzt werden, was sie sind: hervorragende Entscheider. Unter massivem Druck und großer Unsicherheit treffen sie weitreichende Entscheidungen in hoher Taktung. Sie erfahren die stets extremen Resultate ihrer Entscheidungen ungebremst, dürfen nach Niederlagen nicht aufstecken nach Siegen nicht<br />
abheben. Ich habe Respekt vor (den wenigen) wirklich guten Spielern, weil ich Respekt vor dem Spiel habe. (Im Pokerfirmateil der bereits erwähnten Royal-Flush-Ausgabe schreibe ich übrigens über meine Gedanken zum Thema „Angst am Pokertisch“ – dabei spielt Respekt dann auch eine Rolle&#8230;)</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer als<br />
Präsident German Federation of Poker</p>
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		<title>Raus in Runde Eins</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 15:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/>Vier unserer achtzehn Bundesligaclubs hat es in der ersten Runde des DFB-Pokals erwischt – natürlich gegen „Fische“. Wie kann das nur passieren? Ich will nicht wieder alles aufrollen, was ich bereits zum Zusammenspiel von Glück und Geschick im Sport geschrieben habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Vier unserer achtzehn Bundesligaclubs hat es in der ersten Runde des DFB-Pokals erwischt – natürlich gegen „Fische“. Wie kann das nur passieren? Ich will nicht wieder alles aufrollen, was ich bereits zum Zusammenspiel von Glück und Geschick im Sport geschrieben habe.</p>
<p>Gerne verweise ich alle Interessierten zum Beispiel auf meinen Beitrag <a  href="http://www.pokerfirma.de/news/das-gluck-der-fussballer/84466">„Das Glück der Fußballer“</a>. Heute aber will ich ein paar Überlegungen zu Wettquoten anstellen.</p>
<p>Wenn ich wette, will ich gewinnen. Doch was heißt „gewinnen“ überhaupt in diesem Kontext? Wer einfach immer auf die Favoriten setzt, gewinnt natürlich am häufigsten seine Wetten. Aber er ist deshalb nicht zwangsläufig ein Gewinner am Wettmarkt.</p>
<p>Ein wahrer Gewinner zu sein bedeutet, dass die Summe der Gewinne die Summe der Wettausgaben übersteigt.</p>
<p>Spätestens jetzt muss einfach die Brücke zum Poker kommen. Gewinner am Pokertisch gehen im Mittel schwerer aus dem Casino raus als sie reingegangen sind.</p>
<p>In beiden Welten müssen einzig die Relationen stimmen. Jede Wette muss öfter halten als es die jeweilige Quote erfordert. Jeder Einsatz muss öfter gewinnen als es nach Chance-Risiko-Verhältnis von Nöten ist. Der Einsatz soll im Spiel Mehrwert generieren. Er „arbeitet“ für den Entscheider.</p>
<p>Wann Pokereinsätze wie stark für den jeweiligen Spieler arbeiten, steht heute nicht im Mittelpunkt. Heute soll es ja um Wetten gehen. Ich überlege einmal folgendes: angenommen besagte 18 Pokalspiele „David gegen Goliath“ würden alle zur gleichen Wahrscheinlichkeit für den jeweiligen Goliath ausgehen. Unter welcher Wahrscheinlichkeit bräuchte es dann wie viel Pech, dass einfach per Zufall mindestens vier Erstrundenfavoriten „busten“?</p>
<p>Zugegeben die Frage liest sich etwas kompliziert. Sie ist aber interessant und etwas geistige Anstrengung durchaus wert. Nehmen wir gleich ein konkretes Beispiel:</p>
<p>Ich unterstelle, die Erstligisten sind so überlegen, dass ex ante zu erwarten ist, dass 6 von 7 weiterkommen. Man „würfelt“ also 18 mal einen 14%igen Suckout aus. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dabei mindestens vier Favoriten auf der Strecke bleiben?</p>
<p>Der gute alte Bernoulli liefert uns die Lösung: 1 &#8211; B(18, 3, 0.14, cum) gilt es in Excel zu haken und herauskommt: 24%. Falls der gemeine Bundesligist also tatsächlich eine Favoritenstellung von 6/7 in Runde 1 des DFB Pokals haben sollte, so sollte es jede vierte Saison vorkommen, dass (mindestens) solches passiert wie jüngst geschehen &#8211; dass also vier Favoriten ausscheiden.</p>
<p>Warum ist dies nicht nur für Mathefetischisten interessant? Weil man daraus Wert schöpfen kann! Ehe ich wette, bilde ich mir meine Meinung dazu (oder sehe in der Historie des DFB-Pokals nach) wie häufig es vorkommt, dass mindestens vier Bundesligisten in Runde 1 KO gehen. Angenommen ich glaubte, dass dies jede zweite Saison passierte, so läge das nach Rechnung adäquate Bustrisiko pro Team bei 20%. Denn 1 &#8211; B(18, 3, 0.2, cum) ergibt gerade 50%. Nach dieser Rechnung ist es dann ein leichtes auf die benötigten Quoten für lukratives Wetten zu schließen:</p>
<p>Damit ein 20%-Dog eine Wette wert ist, brauche ich mindestens eine Quote von 5. Denn dann kompensiert ein Gewinn die Verluste aus vier Niederlagen. Umgekehrt gilt natürlich, dass ein 80% Favorit erst ab einer Quote von 1.25 für Wetten interessant ist. Denn erst ab dieser Quote spielen die vier langfristig zu erwartenden Wins das Kapital ein, welches das eine Loss verbrennt.</p>
<p>Nun aber genug davon. Wer gerne noch ein wenig mehr über Zahlen rund um Wettabschlüsse lesen möchte, dem empfehle ich <a  href="http://gambling-institute.de/pokertexte/Stephan%20Kalhamer%20-%20Faszination%20Sportwetten.pdf" target="_blank">z.B. „Faszination Sportwetten“</a> zu überfliegen. Allen, denen das nun zu viel Mathematik war, lege ich auch gerne noch etwas nützliche Psychologie ans Herz. Letztes Jahr habe ich im Beitrag <a  href="http://www.pokerfirma.de/news/entscheidendes/68213">„Entscheidendes“ </a>von Jonah Lehrers Buch „Wie wir entscheiden“ geschwärmt.</p>
<p>Meine Begeisterung dafür hält an. Gut kommt darin rüber, wie ungeeignet unser Gehirn doch für Statistiken ist. Dies zu akzeptieren bedeutet bares Geld für Pokerspieler wie Sportwetter. Pokertische sind zu schlagen, weil man gegen fehlbare Gegner antritt. Sportwetten sind (etwas schwerer) zu schlagen, weil man gegen einen fehlbaren Markt antritt.</p>
<p>Man sucht also gezielt nach Fehleinschätzungen und beutet diese aus. Am Pokertisch zahlt manch einer gerne z.B. unter 2:1 in Jetons bei nur 8:38 in Karten. Denn er bastelt halt gerne. Bei Sportwetten setzen viele gerne z.B. in Deutschland auf Deutschland. Damit aber die Wettanbieter nicht im Risiko stehen, balancieren sie die Quoten auch nach den Geldflüssen und nicht nur nach den Kräfteverhältnissen unter den gegnerischen Mannschaften. Es kann somit Wert entstehen, wenn man gegen die aktuell medial gehypten Teams setzt.</p>
<p>In beiden Welten gibt es unzählige vergleichbarer Möglichkeiten, zufallsbeeinträchtigte Konstellationen nüchtern zu betrachten und im Folgenden wertschöpfend zu handeln. Deshalb ist und bleibt das Spielen mit dem Zufall wohl so reizvoll. Gutes Blatt!</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren<br />
Stephan M. Kalhamer für</p>
<p>gambling-institute.de<br />
- calculated gaming -</p>
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