Pokerstrategie


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Tells beim Poker – Teil 1

Es ist eigentlich recht faszinierend, wieviele Spieler sich für Tells interessieren, ohne eigentlich wirklich spielstark zu sein. Diese Spieler vernachlässigen grundsätzliche Fertigkeiten und kümmern sich mehr darum, irgendwelche Reaktionen ihrer Gegner interpretieren zu können, ohne selbst durchschaubar zu sein und ein perfektes Pokerface aufzusetzen.

Der Unterschied zwischen Cash Games und Turnieren

Für die meisten Spieler gibt es keinen Unterschied zwischen dem Spiel an einem Cash Game Tisch und dem Spiel bei einem Turnier. Sogar halbwegs erfahrene Spieler versuchen einfach, stets nach ihrer Ansicht korrekt zu spielen, egal ob bei einem Sit’n Go, Multi Table Turnier oder am Cash Game Tisch. Der Grund hierfür ist, dass die Unterschiede zunächst marginal erscheinen. Nur wer sich genauer damit beschäftigt kann sich entsprechend anpassen und das ist die wichtigste Voraussetzung, um bei beiden Varianten erfolgreich abschneiden zu können.

Das Spiel in Multi Table Turnieren

Multi Table Turniere zählen sicherlich zu den spannenderen Disziplinen beim Pokern. No-Limit Hold’em ist dabei das Zugpferd und - wie sollte es auch anders sein - die meist ausgetragene Variante.

Sit’n Go – Die Endphase

Die Endphase gehört sicherlich zu den interessanteren Phasen eines Sit’n Go. Denn jetzt geht es ums Eingemachte - ums Geld. Nachdem der Bubble überwunden ist und alle drei verbliebenen Spieler Preisgelder erhalten, geht es jetzt noch um einen Zusatz, schließlich hat man immerhin schon seine Auszahlung des dritten Platzes sicher, auch wenn man gleich vom Tisch wandern sollte. Aus diesem Grund ist die Endphase meist eher loose und Action geladen. Während am Bubble jeder Angst davor hatte gleich den Tisch ohne Preisgeld verlassen zu müssen, spielt dieser Faktor jetzt keine Rolle mehr. Jetzt geht es eigentlich “nur” noch um den Sieg...

Sit’n Go – Die mittlere Phase

Die Anfangsphase bei Sit’n Gos ist geprägt von All-in-Schlachten unter den Maniacs, die auf alles oder nichts spielen, und monotones Folden der tighten Spieler, die sich aus jedem Geplänkel heraus halten, wenn sie keine Premium Hand haben. Wie wir bereits geklärt haben ist dies der richtige Ansatz. Doch nur mit Folden kommt man nicht weit - die Blinds steigen, der Druck wird größer und wer sich nicht richtig anpasst muss sich verabschieden.

Sit’n Go – die Anfangsphase

Die Beliebtheit von Online Sit’n Gos explodierte in den letzten Jahren förmlich. Der Trend war so stark, dass man sogar angefangen hat diese Spielform sogar auch in Offline Casinos wie den Concord Card Casinos anzubieten. Es hat natürlich auch seine Gründe für diese Beliebtheit.

Heads-Up Poker

Das Spiel im No-Limit Hold'em Heads-Up ist ein sehr interessantes Gebiet der Poker-Strategie. Erfolgsautor Collin Moshman hat vor kurzem ein Buch darüber geschrieben und man ist sich schon einig, dass man nicht das komplette Heads-Up Spiel in einem Buch unterbringen kann. Noch viel weniger natürlich in einem kurzen ein-Seiten Artikel. Dennoch möchte ich hier die Grundlagen ansprechen, denn diese können auch schon den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Was macht den Unterschied aus?

Jeder Poker-Spieler stellt sich irgendwann die Frage was eigentlich den guten vom exzellenten Spieler unterscheidet. Was unterscheidet einen Phil Ivey, Chris Ferguson oder Phill Hellmuth von einem durchschnittlichen Poker-Profi? Natürlich sind das mehrere Dinge und man kann keine pauschale Antwort geben. Aber es gibt dennoch einen großen Unterschied, der von vielen Poker-Autoritäten akzeptiert wird, nämlich die Informationsaufnahme am Pokertisch.

Genauere Betrachtung der Position

Dass die Position vor allem in der No-Limit Hold’em Variante äußerst wichtig ist, ist wirklich keine Neuigkeit mehr. Ständig liest man, dass man möglichst als Letzter agieren muss, also in Position sein soll. Während dies grundsätzlich ein Vorteil ist weil man mehr Informationen vor seiner Entscheidung erhält, ist es nicht immer ein Vorteil. Manchmal spielt die Position auch eine geringere Rolle.
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