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Amaya – Scheinbergs gewähren Zahlungsaufschub

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Eine Zahlung von fast $200 Millionen hätte Online Poker-Gigant Amaya an die ehemaligen Besitzer von PokerStars Anfang Februar entrichten müssen. Nun haben sich die Kanadier mit Scheinbergs und Co geeinigt, dass der Betrag im Laufe des Jahres gezahlt wird.

AmayaIm Sommer 2014 wurde die Online Poker-Industrie auf den Kopf gestellt. Die damals noch recht unbekannte Amaya Group übernahm für $4,9 Milliarden die Oldford Group Limited und damit die Poker Rooms von PokerStars und Full Tilt. Der Megadeal wurde mit Hilfe von Kreditgebern finanziert und das kanadische Unternehmen muss diese Altlasten weiterhin abtragen.

In diesem Zusammenhang gab es nun eine Meldung seitens Amaya. Wie das Unternehmen per Pressemitteilung annoncierte, so hat man sich mit den ehemaligen Besitzern auf einen Zahlungsaufschub geeinigt.

Laut Plan wären am 1. Februar $197,7 Millionen fällig gewesen. Wie wir bereits Oktober berichteten, so verfügt Amaya jedoch nicht über genügend Cash-Ressourcen. Anmerken muss man allerdings, dass damals fast $400 Millionen fällig waren und Amaya im November bereits $200 Millionen überwies.

Damit Amaya keine neuen Schulden aufnehmen oder umstrukturieren muss, hat man sich mit den ehemaligen Besitzern, darunter Gründer Isai Scheinberg sowie Marc Scheinberg, an den Verhandlungstisch gesetzt. Diese gewahrten Amaya einen Aufschub, so dass das Geld im Laufe des Jahres gezahlt wird.

Amaya ist der Ansicht, dass dies die kostengünstigste und flexibelste Finanzierungsoption zu diesem Zeitpunkt ist, da sie unter anderem zusätzliche langfristige Verbindlichkeiten, Änderungsgebühren und damit verbundene Kosten und Aufwendungen vermeidet“ so das Presseschreiben.

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