Robert Werthan
am
Freitag, Februar 10, 2012 Auch wenn sich Udo Gartenbach jetzt angesprochen fühlt, so ist mit ihm nicht der Pornostar gemeint, sondern ein Echter und mit Angelina ist wirklich die Jolie gemeint und mit Pantea kann nur Pantea gemeint sein und eine Welturaufführung gibt es auch noch.
Während draußen vor der Spielbank bei wahrscheinlich absolutem Nullpunkt sich die internationale Filmprominenz am roten Teppich zur Berlinale wieder einmal den, sicherlich cellulitisfreien, Arsch abfror, spielten 111 Pokerfirma-Leser den Tag 1A der Pokerfirma Open. Udo Gartenbach seinerseits vom Turnier aus verständlichen Gründen ausgeschlossen (wegen spielerischer Wertlosigkeit) postierte sich seinerseits mit Pokerfirma-Plakat direkt am Roten Teppich zur Berlinale Eröffnung, um gut vorbereitet die Stars des 62. Filmfestes zu befragen.
„Wie spielst du AK UTG plus eins, wenn der Cutoff als ein tight/aggressiver Spieler gilt?“ wäre die Frage an Angelina Jolie gewesen. Von Charlotte Gainsbourg und Meret Becker hätte er wissen wollen, ob ein „Pre-river raise in the dark on a double belly buster straight draw board“ ein guter Move sei.
Nicht einmal die verzweifelten Versuche die Filmstars mit schlecht kopierten Geld zu überzeugen hinterließen eine Wortspende im Notizbuch des Udo Gartenbachs. Allerdings gelang es ihm einen Snapshot von Angelina Jolie zu machen (Udo ist fest davon überzeugt, dass der kleine Punkt in der Mitte des Bildes Frau Pitt sei).
Hermann Pascha reiste am gestrigen Abend ebenso an wie eine ganze Legion Schweizer Spieler (die Kellner des Casinos stehen noch immer unter Schock, ob der Trinkgewalt derer mit der seltsamen Sprache). Hermann seinerseits unterhielt sich währenddessen mit seiner guten Seele Doris Kitzegger und Pantea P. Weshalb er die Pokerfirma Open spielt obwohl es ein Nichtraucher-Turnier ist, beantwortet Hermann auch……irgendwie….auf seine Art.
Aber ganz ist die Geschichte nicht fertig erzählt. Hermann im Heads-up mit Pantea „Pokerlicious“ Persepolis um 1 Million gegen “dienen und gehorchen”. Sandra Naujoks stieg dann auch noch in die Spielaufforderung ein. Ein Small Talk Mitschnitt, exklusiv an der Bar der Pokerfirma Open.
Sehr bescheiden saß ein echter Oscar-Preisträger inmitten der Pokerfirma Open. Nicht einmal Pantea wusste, dass alljährlich ein Porno-Oscar verliehen wird. Und weil es irgendwie komisch wirkt wenn ein Mann, einen ebenso männlichen Pornodarsteller interviewt (und Udo danach wahrscheinlich eine Depression gehabt hätte) und weil die Pokerfirma gendert wo nur geht, hatte Pantea dankenswerterweise die harte Aufgabe übernommen, den Pornostar zu einem Gespräch zu fordern. Was Hermann Pascha später mit „Long John“ besprach, wurde nicht aufgezeichnet. Sicher ist aber, dass Telefonnummern ausgetauscht wurden.
Ganz überraschend dürfte eine Geschäftsanbahnung zwischen „Dem Pascha“ und „Dem Pornfighter“ dann doch nicht sein, spielen sie doch beide Poker – was dachtet ihr denn?
Für das leibliche Wohl sorgte (das klingt irgendwie wie die Reklame zu einer Verkaufsfahrt für Heizdecken an den Tegernsee) die Spielbank Berlin mittels Berlinüblicher Currywurst (der Kampf am Buffet um das Essen erinnerte dann doch wieder an die Gratisausgabe der Goodybags [Holzbrett mit Trockenwurst] auf der Fahrt zurück vom Tegernsee). Beim Verzehr der Currywurst zeigt sich dann doch der Unterschied derer die Klasse haben und derer die eher unter die Bar verschwinden um nicht fotografiert werden zu müssen. Sandra Naujoks vs. Hanh Tran.



Stefan Gollubits, der Poker-Chef der Casinos Austria, wird wahrscheinlich der Betriebsspionage angezeigt werden müssen. Extra aus Wien reiste er an, um sich vom großen Erfolg der Pokerfirma Open selbst zu überzeugen.
Wollen wir uns kurz an eine Zeit zurückerinnern, in der die Pokerfirma auf die Idee kam, ihr eigenes Turnier zu veranstalten. Die Fachbranche lächelte teils mitleidig, teils zynisch und andere wiederum waren einfach nur peinlich betroffen, als die Struktur und das Buy-in bekannt gegeben wurde.
Einstimmiger Tenor: „Das funktioniert nie!“
Nach dem Besuch der Pokerfirma Open überlegt der CAPT Pokerchef (in charmanter Begleitung) ob die Casinos Austria nicht auch eine 500er Serie starten. Das Casino Schenefeld macht es schon. Apropos Schenefeld, wo bleibt Josef Maria Krämer?
Während im „Nebenraum“ der Spielbank Berlin der Streifen „Les adieux, á la Reine“ (Leb’ wohl, meine Königin) seine Aufführung erlitt, fand die echte Welturaufführung in den Hallen des Casinos statt. Die frisch vermählte Corina „Everest Poker Prinzessin“ Strauss zeigte etwas unverhohlen ihren etwas gewölbten Bauch. Werthan hätte sich eher die Zunge mit Hochgepokert Patches zukleben lassen als sie drauf anzusprechen.
„Äh, sag mal, bist du schwanger?“
„NEIN!!! Spinnst du???“
Also liebe männliche Mitstreiter, was immer auch passiert, völlig egal wie groß der Druck ist, dem ihr ausgesetzt werdet, unabhängig wie lieb ihr es auch formulieren wollt: Lasst das Thema Figur und Frau nie (wirklich NIE!) zum Thema mit einer Frau werden – ihr verliert immer, egal was ihr sagt. Und so wurde auch erfolgreich der kleine Ansatz von Corinas Bauch ignoriert – sicher ist sicher.
„Sag, fällt dir nichts auf?“
„Doch! Das erste deutsche Everest Poker Baby der Pokergeschichte wird dann wahrscheinlich in fünf Monaten oder so am Pokertisch auftauchen.“
Fussballmutter, Tennisvater und jetzt Poker/Personal Shooter- Eltern?
Wir freuen uns für euch. Congrats von der Pokerfirma!
Statistik des Tages
Sonnenbrillen: 12
Hoodies: 36
Kopfhörer im Ohr: 16
Kopfhörer gesamt: 57
Wollmützen: 3
Baseballcaps: 5
Stellvertretend für die fünf charmanten Spielerinnen der Pokerfirma Open Claudia Chinello.
Wie öde und hässlich wäre Poker, gäbe es die Frauen an den Pokertischen nicht? Die ästhetisch denkende Männerwelt bedankt sich bei euch.
Also dieses Gehabe von Sandra und so im Interview mit Pascha erinnert doch stark an diese peinlichen Selbstdarstellungs-Shows auf RTL…
PANTEA ist die wahre Queen im Pokerzirkus! Wann kriegt diese Lady endlich einen Vertrag, damit wir sie öfters genießen dürfen?













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