Pokerstrategie

AQ suited

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Bei einem Liveturnier ohne Re-Entry (Buy-In: € 500 + 50) ereignete sich folgende Hand:

Stack der involvierten Spieler:
Spieler in middle Position: 30k
Du bist am Button: 25k
Startdotation: 20k

Infos zum Gegner:
Leider keine, da Du vor ein paar Händen an diesen Tisch gemovt wurdest. Du kennst den Gegner nicht. Er ist um die 25 Jahre jung und er spielt mit einer Sonnenbrille.

Bei einem vollen 9er Tisch openraist der Spieler in middle Position bei Blinds 150/300 Ante 25 auf 700, alle Spieler folden zu Dir, Du callst am Button mit :As: :Qs: und die Spieler im SB und BB folden. Den Flop :Js: :9s: :4d: bettet Dein Gegner mit 1k und Du callst. Den Turn :3h: bettet Dein Gegner mit 2,5k und Du callst. Den River :8d: checkt Dein Gegner.

Was machst Du in dieser Situation?

43 KOMMENTARE

    • Erste Eintragung hier im Forum – Hallo erstmal :)
      Meiner Meinung nach ist Check behind schon eine Überlegung wert, aber wir sind wohl hinten, denn die Frage ist, mit was er hier checkt? Ich denke mit AJ hätte er noch einmal guten Gewissens gefeuert, was soll er uns geben? Q10 zurecht bestimmt nicht. Er hat also mit allem ausser AK oder AQ kaum Showdownvalue ohne Treffer und müsste nochmal feuern in der Hoffnung wir spielen auf einen Flushdraw. Ich würde also nun mit unserem leider nicht angekommenen Flushdraw feuern und so sein kleineres Pocket (55-77), was ich ihm hier gebe da alles andere gefeuert hätte, zum Folden bringen.

      LG
      Esbad

  1. Erste Eintragung hier im Forum – Hallo erstmal :)
    Meiner Meinung nach ist Check behind schon eine Überlegung wert, aber wir sind wohl hinten, denn die Frage ist, mit was er hier checkt? Ich denke mit AJ hätte er noch einmal guten Gewissens gefeuert, was soll er uns geben? Q10 zurecht bestimmt nicht. Er hat also mit allem ausser AK oder AQ kaum Showdownvalue ohne Treffer und müsste nochmal feuern in der Hoffnung wir spielen auf einen Flushdraw. Ich würde also nun mit unserem leider nicht angekommenen Flushdraw feuern und so sein kleineres Pocket (55-77), was ich ihm hier gebe da alles andere gefeuert hätte, zum Folden bringen.

    LG
    Esbad

  2. Hmmm, das Problem ist die Sonnenbrille. Er sieht wenig, also tippe ich einmal drauf er hat 56 suited Herz und nach der Turnbet schaut er nochmal nach zur Kontrolle und merkt das es nix wird mit seinem Flushdraw weil es eine Karo 4 ist und er dachte es wäre eine Herz 4. Also nix mit Flush

    Also frohen Mutes bet 3000 nach dem Check am Flop.

    (sollte er keine Sonnenbrille tragen check :-) )

  3. In dieser Situation checke ich hier behind! Ich bekomme hier meinen Gegner nie von einem paar 9 oder besser herunter. Ich würde hier als villain fast jede Hand checken (10 10 über AJ bis zu AA) um einen bluff zu inducen oder das Minimum gegen Q10 zu verlieren! Ein Paar unter 9 sehe ich bei unserem Gegner eher weniger. Wenn wir betten rappen wir nur Q10 denn zwei Paar oder mit einem set hätten wir bei diesem drawlastigen board spätestens am turn schon Gas gegeben! Daher sehe ich fast immer ein call von Villain wenn wir am river versuchen den Pot zu klauen! Speziell wenn kein drittes Pik fällt!
    Aber ich würde mit dieser Hand und diesem flop dazu zu 80% anders spielen! Entweder schon am flop Gas geben oder es wie ein set spielen und am turn auf 7,5k raisen und am river- egal was kommt- zu shoven! Natürlich wenn ich durch meine Liveeinschätzung meine, dass Villain sehr stark ist und nie folden würde ist diese passive Spielweise ok!

  4. @FranKKKK: Du meinst: bet 3000 nach dem check am „RIVER“ oder?

    Wieso betten wenn du meinst dass du mit A high vorne bist!? Ist für mich mehr als sinnfrei!!!

  5. check-behind. du schlägst zwar nicht mehr viel, aber hast selber auch keine große Stärke in der Hand gezeigt deswegen er hier oft zu dir auf dem river checkt um vom geplatzten Draw einen bluff zu provozieren, kann sogar sein das er auf Grund der 8 am river so Hände wie AA,KK,AJ,JK,J9 und sets zu dir checkt ,um diese check-call zu spielen.Die einzige Bet die ihn auf em River zum folgen bringt ist wahrscheinlich eine massive Over-bet. denke ich gebe da eher auf und spiele die ca. 70 BB weiter.
    noch ein wort zu deinem PRE-Flopspiel.Ich finde dort eine 3_bet vor dem Flop besser , erstens weil die odds für die blinds dann nicht mehr so gut sind(spielte zwar hier jetzt keine rolle) , ich ein stärkeres Spektrum postflop habe das mein Gegner mit berücksichtigen muss.

  6. Wenn du so eine passive line spielst dann musst du check behind spielen. Den bet am river glaubt dir niemand. Raise flop, bet turn und du hast die hand im sack. Wenn nicht weisst du das er TT oder nen Jx hat und du checkst am river behind. Deine hand am flop ist zu stark für brav callen

  7. As Played check-behind, denn der Gegner spielt eine schöne Linie zum check-call auf dem River. Warum man hier allerdings nicht Position und Handstärke auf dem Flop zu einem Raise nutzt, ist mir schleierhaft. Ihr seid so deep, dass man auf dem Flop gut auf 2700 raisen kann, um dann drei mal zu barreln. Gegen Unbekannt kann ich mir auch nicht sicher sein, dass er am River ein Paar oder AK foldet, da du die Hand leieder genau so spielst, wie das, was du hast, nen Draw. Für mich ein standardspot um zu hoffen, dass er AT oder KQ/KT hat.

  8. Pfuiiii Kovi. Du willst hier wissen, wann und warum wir bluffen / nicht bluffen… ;-)

    Bet 5.800! Nice Hand…

    Zur Analyse. Preflop kann man das callen oder raisen. Ich finde beide Spielweisen gleichermaßen gut. Die Stacks sind groß genug um noch ausreichend Manövrierfähigkeit zu haben. Die Range des Openraisers schätze ich sehr hoch ein. Neben den meisten Paaren auch viele Ax Hände, Broadway-Karten und auch gute Connectors bis vielleicht runter zu 76s.

    Der Flop ist für uns nicht schlecht, wir haben 2 Overcards zum Board und dazu den Nutflushdraw aufgegabelt. Des Weiteren gibt es eine gute Möglichkeit, dass unser Gegner das Board nicht getroffen hat. Wir spielen die Hand auf jeden Fall weiter. Da wir uns einer Contibet ausgesetzt sehen, würde ich hier auch zum Call tendieren. Starke Hände wie Sets, oder TPTK oder Overpairs würden wir mit einem Raise eben so wenig aus der Hand bekommen, wie seine guten Draws. Wir spielen in Position, also Call.

    Nach der 50% Contibet am Flop, setzt unser Gegner (bei einer Blank) nun mehr als halben Pot. Da wir keine weiteren Anhaltspunkte haben, fällt mir diese erhöhte Bet doch schon sehr auf und ich finde sie etwas ungewöhnlich. Aus meiner Erfahrung heraus bedeutet dieses Setzverhalten eine von 2 möglichen Dingen: A) unser Gegner hat eine Made Hand und möchte bis zum River einen möglichst großen Pot aufbauen oder B) unser Gegner sieht in unserem Call am Flop Schwäche, die er nun mit einer höheren Bet ausnutzen will, um uns zu vertreiben. Mit einer mittelstarken Hand sehe ich einen Unknown-Spieler hier eher etwas kleiner betten bzw. checken. Ich würde die Varianz an dieser Stelle herunterschrauben und auf die Turnbet hin folden.

    Mit unserem Call am Turn haben wir nun aber eine gewisse Stärke gezeigt. Nun gilt es den Check unter Berücksichtigung der vorangegangenen Action zu bewerten (Klar, wie immer, ich weiß…). Unter der vorangegangenen Prämisse 2er Optionen am Turn muss man nun die Riverkarte mit in die Überlegungen einfließen lassen. Hatte der Gegner zuvor eine Made Hand, stört ihn dann die 8? Welche unserer Hände könnten ihn da überholt haben, dass er keine weitere Bet bringt? Da fällt mir eigentlich nur QT in Pik ein, mit der wir vernünftigerweise 2mal mit richtigen Odds hätten callen können. Wir hätten die Nutstraight und würde ihn schlagen. Da die 8 sonst aber immer eine Blank für eine Made Hand (2 Pair or better) wäre, sollte der Gegner hier gut eine weitere Valuebet bringen. Da er dies nicht tut, steht dies im Widerspruch zu meiner Annahme A). Da ich Annahme B) daher für sehr viel wahrscheinlicher erachte, würde ich nun zu einer Bet tendieren. Gegen geschätzte 50 % der Bluffs am Turn sind wir vorne, können aber mit einer Bet die anderen 50 % (AK, AQ, und kleine Paare) wohl aus der Hand vertreiben.

    Bevor man hier aber eine Bet ansetzt, sollte man sich abschließend die Stacks noch einmal genau ansehen. Für eine Bet sprechen, dass der Gegner nach einem Fold noch problemlos weiterspielen kann und das wir nach einer Bet schon ca. ein Drittel unseres Stacks investiert haben (Spricht aus meiner Sicht auch für Stärke). Zuletzt sollte man noch einmal über die mittelstarken Hände nachdenken, die unser Gegner am Turn evtl. etwas überspielt haben könnte. Als gefährlich für einen Call sehe ich hier nur Jx-Hände mit einem guten Kicker. Callen könnte er hier mit AJ bis KJ. Mit schlechteren Hände wird er meist folden, da seine ängstliche Spielweise am Turn (zu hohe Bet für eine mittelmäßige Hand) sonst in einem Widerspruch zu einem Herocall steht. Und bei widersprüchlicher Spielweise bin ich gerne aggressiv unterwegs. Also Bet und den Gegner ggfs. vor eine schwere Entscheidung stellen.

    In einen Pot von 9075 würde ich 5800 setzen um die besseren mittelstarken Hände aus dem Pot zu kriegen. Da ich hier meine Bluffingrange aber nicht preisgeben möchte, ist meine Bet hier for Value gegen KQs… :-D

    (Leider outet sich unser Gegner aber durch seinen Call mit JT (T in Pik) als sehr starker Spieler und wir verlieren diese Hand unglücklich ;-). Aber in den allermeisten Fällen hätten wir den Pot gewonnen!)

  9. Du beziehst dich halt auf Infos, die wir nicht haben. Da ich bei nem 550-Turnier etwas mehr Kompetenz erwarte, sieht die Line wie gesagt nach einem klaren Check-Call des Gegner mit den meisten Paaren aus. Wir bekommen AK und eventuell 22-66 zum folden. Diese Hände würden den Turn aber meistens nicht barreln. Gegen seine Bluffs sind wir meistens eh vorne und den Rest callt er. Ich verstehe deinen Ansatz, aber ich würde mit AJ und KJ auch so spielen, wenn ich keine Value mehr in einer Bet sehe und auf einen Bluff hoffe. Bessere Hände zu 60% Check-zu 40% bet.

  10. ich hoffe ja noch auf den Kommentar „Diesmal war ich nicht Hero…“

    In dem Spot, mit den Stacks eindeutig pre 3-bet. Ein Call finde ich hier weak:
    – ich will die Initiative
    – ich nutze eventuelle FEQ
    – ich verhindere gute Odds der Blinds für Call
    – ich verhindere gute Spots für Bluff-3bets der Blinds
    – ich squeeze die Blinds und erhalte damit „ehrlichere“ Infos über deren Handstärke
    – ich baue den Pot auf für die Fälle, in denen ich auf dem Flop zu den Nuts drawe

    as played, check-behind
    ich habe keine Infos über villain und damit keine Ahnung:
    – von welchen Händen ich ihn überhaupt runter bekommen kann
    – ob er auf dem River bluff-check-raises in seinem Programm hat
    – mit welcher Range er in so einem spot mit dieser line bis zum River kommt und dann checked

    Mit dem Check sehe ich in jedem Fall seine Hand und habe damit meine ersten Infos über ihn, die ich in späteren spots eventuell gut gebrauchen kann.

  11. Okay, dann hast du QT und hoffst, dass der Gegner seinen geplatzten Draw anspielt. War hoffentlich QTs, sonst wäre das Openraise ziemlich lose. :P

  12. Hallo ihr Grinder,
    frage mich warum du hier zur Calling Station mutierst. Warum mit AQs preflop nicht eine 3Bet abfeuern. Schließlich bist du in Position. Wie kannst du die Stärke deiner bzw. seiner Hand beurteilen wenn du bis zum River nur callst und checkst ????

  13. Hab jetzt hier nicht alle Kommentare durchgelesen, daher mal mein Senf dazu:
    1. Pre nur zu callen gefällt mir nicht so gut….wir haben Position und ne schön spielbare Hand, daher Pre hier eher schon die initiative übernehmen und 3-betten
    2. falls Pre nur der call wie hier, würde ich aber das Board nicht komplett check-call runter spielen sondern dann mal die Kontrolle übernehmen, z.B. raise am Flop (hat hier phillo283 schon geschrieben….in etwa 2700, find ich auch gut)
    3. so wie jetzt gespielt gefällt mir der check behind mit A-high am River überhaupt nicht, wir müssen dann hoffen, dass das reicht………..
    Würde hier auf jeden Fall den Bluff versuchen, so ca. 2/3 Pot oder je nach Gegner, Situation und Bauchgefühl sogar ne Potsize Bet…..ist für den Gegner dann extrem ecklig zu callen, wenn er z.B. ein mittleres Pocket (55, 77) oder sogar 1010 hat, denke das man ihn von solchen Händen runter bekommt :)
    PS: Abgesehen davon, dass ein Ole oder Fedor gar nicht in diese Situation kommen würden, da sie die Hand auch anderst spielen, bin ich mir zu 99% sicher, dass sie hier am River immer den Bluff versuchen würden und nicht check behind und Kartenvergleichen spielen würden ;)

  14. Hi,
    so wie die Hand gespielt wurde checke ich am River behind.
    Nach call pre gefällt mir call flop, raise turn auf 6,2k besser. Da droht potsize bet all-in am River.
    Besser aber raise pre auf 1,9k und Kontrolle bis zum Turn übernehmen.

  15. Anbei die Auflösung:
    Ich war diesmal nur Zuschauer bei dieser Hand :P
    Hero (Spieler am Button) hat 5k gebettet und Villain hat nach langem Überlegen gecallt und TT im Showdown gezeigt.

    Anbei meine Gedanken zu der Hand aus Heros Sicht:
    Preflop:
    Ich 3bette hier in Position, um die Initiative in der restlichen Hand zu haben. Ich barrele dann den Flop und den Turn und je nach Gefühl und Reads auf den Gegner feuere ich am River noch einmal ;-)

    Flop (as played):
    Mit dem Nutflushdraw inkl. 2 Overcards raise ich in Position und ich feuere am Turn nochmals. Sollte Villain am Turn callen, dann ziehe ich Hand am River durch, denn ich stehe hier für das Set 9 bzw. das Set 4 :-D

    Turn (as played):
    Wenn ich preflop und am Flop nur passiv gespielt habe, dann folde ich, da ich nicht mehr die richtigen Potodds für meinen Nutflushdraw bekomme.

    River (as played):
    Mir gefällt der Stealversuch am Ende nicht mehr so gut. Die einzige Hand, die bei Hero Sinn macht, ist QT (vielleicht sogar in Pik). Wie man aber sieht bringt man eingentlich nur mehr Ax und die kleinen bis mittleren Pockets am River zum Folden (wobei die Frage ist ob ein kleines bzw. mittleres Pocket am Turn so hoch feuern würde).

    Anbei meine Gedanken zu der Hand aus Villains Sicht:
    Preflop und Flop:
    Standard

    Turn:
    Mir gefällt die hohe Bet sehr gut. Dadurch gibt man dem Gegner keine guten Potodds für dessen Draws.

    River:
    Ich finde den Check zwecks Potcontrol bzw. zwecks Bluffinducing sehr gut, allerdings nur dann, wenn man auch den „Call-Button“ danach findet :-)

  16. Hi Kovi,

    raise am Flop finde ich zu durchsichtig.
    Welche Hände beinhaltet Heros Raisingrange denn am Flop?
    Die 5k hätte Hero m.M. besser als Raise am Turn investiert. Mit mehr Erfolg und Klarheit über die Hand.
    Welche Hände raisen wir preflop zusätzlich zu den Valuehänden?
    Die besten aus der Foldingrange? – warum sollte das am Turn ungültig sein?

    „Wenn ich preflop und am Flop nur passiv gespielt habe, dann folde ich, da ich nicht mehr die richtigen Potodds für meinen Nutflushdraw bekomme.“
    Gegen TT hat AsQs 34% am Turn, notwendig sind 27% für den call. (TT ist hier so gut wie Jx Hände plus 1-2 Flushdraws bei Villain). Stonecold Bluffs sind da noch gar nicht berücksichtigt.

    • Hi Fonzie!

      Anbei die Antworten auf Deine Fragen.

      Frage: Welche Hände beinhaltet Heros Raisingrange denn am Flop?
      Antwort: Set J, Set 9, Set 4, J9 suited, Nutsflushdraw und manchmal auch QT

      Frage: Welche Hände raisen wir preflop zusätzlich zu den Valuehänden?
      Die besten aus der Foldingrange? – warum sollte das am Turn ungültig sein?
      Antwort: Ja, die besten aus der Foldingrange und ja das ist natürlich auch am Turn gültig.
      Das Raise auf 5k am Turn ist schon gut, allerdings existiert dieser Move in der Welt des Kovi-Chickens nicht :P

      Ad „Gegen TT hat AsQs 34% am Turn“:
      Stimmt, allerdings weiss ja Hero ja nicht, dass Villain TT hat. Villain kann da locker Set J, Set 9, Set 4, J9 suited und AJ halten und somit hat Hero auf die letzte Karte mit dem Nutsflusdraw nur mehr maximal 20%.

      • Hi Kovi,

        danke für die Antworten.

        Also ich raise da IP set J und set 9 nicht. OOP wäre eine andere Geschichte. Und zu den Nutflushdraws kommen m.M. noch die Hände, die mit dem Board kombinieren, KsTs, QsTs, Ts8s, 7s8s. Was ich mit der ersten Frage nach der Raisingrange deutlich machen wollte war, dass die superflushdrawlastig ist. Ich finde hier zu wenig zusätzliche Value-Hände um die Range zu balancen. Und deshalb für meinen Geschmack zu durchsichtig für den Gegner. – Die Konsequenz ist, dass ich einige Flushdraw-Hände aus der Raisingrange werfen sollte. Da wir IP spielen nehme ich persönlich da Nutflush-Hände eher raus weil die auch ohne dass der Flush ankommt Showdownvalue haben. Am Flop die Hand durch ein Raise zu beenden mit Kombos, die weniger Equity haben ist ein größerer Erfolg.

        Dass wir nicht wissen dass Villain TT hat ist ja klar. TT ist hier aber kein Unterschied zu Jx und 9x-Händen (ohne A natürlich) Sets und J9 sehe ich Villain am River nicht checken (Ausnahme JJ) nachdem wir Flop und Turn gecallt haben.

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