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Borgata – Ivey soll die $10 Millionen sofort zahlen

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Der „Edge Sorting“ Fall rund um Phil Ivey und das Borgata in Atlantic City geht in die nächste Runde. Nachdem der Poker-Pro in Revision gehen möchte, fordert das Casino, dass zuerst die Gewinne zurückgezahlt werden.

Phil Ivey war einst der ganz große Star, doch seit dem Black Friday und dem Ende der monatlichen FTP-Schecks, hat sich das Glück für den US-Amerikaner gewendet. Die Versuche sich als Geschäftsmann zu etablieren schlugen fehl und auch seine Bemühungen, Casinos per „Skilled Play“ zu erleichtern, fruchteten nicht.

In London (£7,7 Millionen an Gewinnen nicht ausbezahlt) scheiterte Ivey in der Revision und auch im Borgata-Fall, gab es eine Niederlage. Hier plant Phil Ivey, vor das Bundesgericht zu ziehen. Damit dies jedoch möglich ist, muss der Richter in New Jersey erst einmal sein endgültiges Urteil sprechen.

In diesem Zusammenhang haben sich nun die Rechtsvertreter des Borgata gemeldet. Man stimmt dem Antrag zu, will aber zuerst das Geld sehen. Im Klartext bedeutet dies, dass Ivey und seine Partnerin, Cheung Yin Sun, $10,13 Millionen an das Casino zahlen müssen.

Kurios ist hierbei, dass die Kläger sich hierbei auf „Internetquellen“ berufen und angeben, dass Phil Ivey mehrere $100 Millionen haben muss. Dass man solchen Portalen keinen Glauben schenken sollte, spielt hier offenbar keine Rolle. Ebenso nicht, dass manch böse Zungen sogar behauten, Ivey verfügt derzeit über keine Bankroll und ist nicht in der Lage, die Rechnung zu begleichen.

3 KOMMENTARE

  1. richtig geil, was Ivey da mit den Casinos abgezogen hat – schade, dass die Gerichte in UK und USA ihre großen Steuerzahler schützen müssen.

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