News

Borgata Poker Scam: Wird Men Nguyen verdächtigt?

Beim Auftaktturnier der Borgata Winter Open lockte eine $560-Event mit garantierten $2 Millionen. Das Turnier wurde jedoch an Tag 3 gestoppt, denn Personal hatte gefälschte Poker-Chips gefunden. Die Ermittlungen laufen, doch wie es scheint, ist Poker-Pro Men Nguyen einer der Verdächtigen.

Men_Nguyen_EPT8SAN_Neil_StoddartWendeen Eolis hat auf Poker Player Newspaper einen ausführlichen Bericht über die Geschehnisse bei den Borgata Winter Open geschrieben. Den Stein ins Rollen brachte Luke Edwards, der einen verdächtigen 5k-Chip entdeckte und fotografierte. Das Bild landete im Internet und natürlich leitete auch das Casino-Personal die Entdeckung weiter.

Am Ende war es die New Jersey Division of Gaming Enforcement (DGE), die verfügte, dass das Turnier mit noch 27 aktiven Spielern vor Tag 3 gestoppt wird. Nach einem Tag Pause wurde bekanntgegeben, dass man das Event streicht. Die restlichen Turniergelder wurden zunächst auf Eis gelegt, bis sich die Casino-Leitung mit den Spielern über die Verteilung geeinigt hatte.

Spannend ist jedoch die Tatsache, dass sich Men Nguyen (Foto) am Rande der Ermittlungen mehrmals in Szene setzte. Der Poker-Pro flog auf Platz 28 raus und verlangte sein Preisgeld. Das Casino-Personal forderte von Nguyen, dass er ein Steuerformular (W-2G) ausfüllen solle, da der Gewinn abzüglich seiner zwei Buy-ins steuerpflichtig wäre. Men Nguyen behauptete jedoch, dass er sich insgesamt sechsmal eingekauft hätte.

Andere Spieler wurden auf die lautstark geführte Diskussion aufmerksam. Da der Poker-Pro dafür bekannt ist, dass er gerne Regeln umgeht und auch vor dreistem Betrug nicht zurückschreckt, war Nguyen prompt der Verdächtige im Fall der falschen Chips.

Es dauerte auch nicht lange, bis alte Geschichten rund um den Poker-Pro wieder aufgekocht wurden. So soll Men Nguyen im Foxwoods Casino mit Turnier-Chips auf dem Hotelzimmer erwischt worden sein. Der Vorfall wurde allerdings nie bestätigt, noch kam es zu einer Anklage.

Wendeen Eolis berichtet zudem, dass Men Nguyen zu Start von Tag 3 sich sehr verdächtig verhalten haben soll. Als die Turnierleitung von den gefälschten Chips berichtete, soll der Poker-Pro schnell zum Telefon gegriffen und hitzig mit seinem Gesprächspartner debattiert haben.


3 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Findihnclass
7 Jahre zuvor

Jojo die chinesen, die.

ich
7 Jahre zuvor

der is doch bekannt dafür, scammer zu sein…

Ulrich Zehnder
7 Jahre zuvor

Die Spannweite der Betrugsfälle – von Ali Tekintamgac bis hin zu Chipfälschung und-Einschleusung – ist offenbar riesig. Wenn ein Casino keine Qualitätschecks durchführt und bis zum Ausscheiden bzw. 28. Platz nichts merkt, ist es ein Desaster erster Güte für die Organisation. Alleine schon die Dealer hätten das erkennen müssen.