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Mittwoch, 23.05.2012
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Rainer Gottlieb auf Pokerfirma.de

Rainer Gottlieb

Berlin aktuell

Journalist, Autor und immer in der Berliner Pokerszene unterwegs. Er kennt jede Ecke in der Hauptstadt und weiß, was dort gerade angesagt ist.
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Ein normaler Tag im Pokerfloor Berlin
am Donnerstag, Januar 5, 2012

Mittwoch, 04.01.2012. Der Pokerfloor brummt. Um 19.15 sind zwei Cashtische mit Blinds 2/2 (neu: Maximum Buy in seit der Jahreswende 300 €) voll besetzt, auf der Warteliste stehen bereits 17 weitere Enthusiasten. Ein Tisch mit Blinds 2/4 läuft ebenfalls seit 19:00 Uhr und vom 18:30 Uhr Warm Up Turnier sind noch zwei Tische besetzt.

Das Freezeout-Turnier um 20:00 Uhr mit Buy In von 40 + 2 € ist bereits ausverkauft und auch dafür füllt sich eine Warteliste. Später werden noch zwei weitere Tische mit 2/2, einer mit 2/4 und ein PLO-Tisch mit Blinds 2/2 öffnen. Der Floorman berichtet, dass die Nachfrage besonders nach 2/2 nach wie vor täglich enorm sei. Auf die Frage nach seiner Erklärung meint er achselzuckend: „Pius Heinz-Effekt“?

Das neue Limit 1/3 mit Mimimum/Maximum Buy in von 50/500 wird ebenfalls nachgefragt. Spieler die 2/4 oder 5/5 wünschen, lassen sich auch auf die Warteliste für 1/3 eintragen. Das neue Limit konnte allerdings wegen Personalmangel bisher nicht umgesetzt werden und musste zugunsten von 2/4 zurückgestellt werden. Der Floorman ist sich aber sicher, dass das Limit in Kürze realisiert werden kann. Man wird sehen, wer sich dann beim Limit 1/3 tummelt. Dieses Blindlevel könnte eine interessante Alternative für Spieler werden, denen 2/2 nicht mehr genügt, 2/4 wegen der starken Aggression an den Tischen aber vielleicht noch zu heiß ist.

Die neuen Chips
werden wegen ihrer Optik und Haptik überwiegend positiv aufgenommen. Die Dealer beschreiben sie als angenehm in der Handhabung. Allerdings sind viele Spieler irritiert, weil derzeit keine Zwanziger und Hunderter mehr im Umlauf sind. Dazu meinte Stammspieler Peter Splettstößer: „Die Zwanziger fehlen mir nicht, aber Hunderter-Chips sind für mich ein unverzichtbarer Wert. Ungewohnt sind auch die Einerchips am 2/2-Tisch, die wegen des neuen Rakesystems erforderlich geworden sind.

Vielleicht ist es einfach das Neue und es fehlt noch die Gewöhnung, aber auch mein Eindruck war, dass sich die Stacks der Gegner – bestehend aus Einern, Zweiern, Zehnern und Fünfzigern – nicht so leicht schätzen lassen wie mit dem vorherigen Chipsystem. Aber das wird sich vermutlich mit der Zeit erledigen.

Um jederzeit den Überblick beim neuen Rakesystem zu gewährleisten, liegt in jedem Chiprack eine Tabelle mit den doch recht komplex gewordenen Abstufungen zwischen Limits, Potgröße und zugehöriger Rakehöhe. Die erfahrenen Dealer haben das neue System bereits verinnerlicht, sie taxieren ohne die Tabelle zu studieren. Noch eine erklärende Anmerkung zur reduzierten Rake an short handed Tischen: Ein Tisch gilt nur dann als shorthanded, wenn tatsächlich nur zwei bis fünf Spieler dort sitzen. Wenn ein oder mehrere Spieler kurzfristig den Tisch verlassen und dadurch weniger als sechs am Tisch sitzen, gilt die shorthanded Regel nicht.

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4 KOMMENTARE
Wat am Donnerstag, Januar 5, 2012

Rainer Gottlieb – offensichtlich persönlich mit der Vermarktung des POKERFLOOR BERLIN bei Pokerfirma beauftragt, eine Frage:

Wieviele Pokertische gibt es dort überhaupt?
Habe gehört,daß pro Turnier max. 40 Spieler möglich sind. Stimmt das ?

smokeshaq am Freitag, Januar 6, 2012

wöchentl. turniere sind mit 6, max. 7 tischen besetzt…

tische gibt es so um die 20… geschätzt…

Rainer am Freitag, Januar 6, 2012

Hallo Wat-Anonymus,

im Pokerfloor werden die täglichen 20:00 Uhr Turniere mit maximal 60
Spielern – also 6 Tischen – durchgeführt. Nachrücker werden
zugelassen, wenn es zeitlich möglich ist.

Für Cashgame stehen parallel bis zu zehn Tische zur Verfügung, wenn
Turnieretische frei werden entsprechend mehr.

Für Pokerfirma berichte ich hauptsächlich über die Berliner
Pokerszene. Da der Schwerpunkt nunmal im Pokerfloor liegt, kommt von
dort auch das meiste. Manchmal schreibe ich über Pokerrooms, die ich
auf Reisen kennenlernen konnte.

Ich bin keinesfalls mit der Vermarktung des Pokerfloor beauftragt, das
ist nämlich ein Selbstläufer. Falls Du meine Berichte studiert hast,
wirst Du feststellen, dass da durchaus auch kritische Beiträge
existieren.

Alles Gute, Rainer

smokeshaq am Donnerstag, Januar 12, 2012

Zitat: “im Pokerfloor werden die täglichen 20:00 Uhr Turniere mit maximal 60
Spielern – also 6 Tischen – durchgeführt. Nachrücker werden
zugelassen, wenn es zeitlich möglich ist.”

Heute waren beim €40er + €2 7 Tische voll, mit Nachrückern waren es 74 Spieler zur 1. Pause…