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Dragan Galic auf Pokerfirma.de

Dragan Galic

thePokerStorm

Der PokerStorm wirbelt nicht nur durch die Online-Pokerwelt, auch die Live-Szene hat der Kroate im Sturm erobert. Er pokert für PartyPoker – und schreibt für uns.

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Geschäft ist Geschäft
am Dienstag, August 24, 2010

Liebe Pokerfreunde, neulich war ich endlich mal wieder in der Heimat in der Nähe von Split. Ein Urlaub in Kroatien. Und was ich dort erlebt habe, kann man nur schwer begreifen.

Wir lagen jeden Tag am Strand, wo die fliegenden Händler die tollsten Waren feilboten. Ray Ban Sonnenbrillen, Neik-Strandtücher und echte Roll-Ex-Uhren. Wie die Namen schon vermuten lassen, waren alle Produkte absolute Originale. Aber auch feste Stände gab es zur Genüge. Eine Bude mit Getränken, eine weitere mit Obst und auch ein Crêpes-Stand. Der Typ mit den dünnen Pfannkuchen fiel uns besonders auf. Er hatte ein loses Mundwerk und schien einer der geschäftstüchtigsten Menschen an diesem Ort der Welt zu sein. In regelmäßigen Abständen schrie er seine gesamte Palette der Leckereien an seinem Stand heraus und schaffte es, jeden in einen kleinen Smalltalk zu verwickeln.

Wir haben uns schnell mit ihm angefreundet und schlugen unser Strandlager nur noch in seiner näheren Umgebung auf. Er erzählte uns, dass seine Frau ihm den Teig zubereite und immer in einem Eimer mitgab. Diese Mischung reiche genau für 50 Crêpes und er sei froh, wenn er so viele Crepes am Tag verkaufen könne, denn dann sei der Unterhalt für seine Familie gesichert und er könne davon gut leben. Aber 30 pro Tag reichen auch. Aber dann nur noch zum Leben. Ich machte mir den Spaß, und zählte mit. Und er anscheinend auch, denn pünktlich zum 30. Pfannkuchen hellte sich seine ohnehin schon gute Stimmung nochmal um eine Stufe und er wirkte noch lockerer und gelöster.

Am vierten Tag nach unserem ersten Treffen gab es einen wahren Run auf seinen kleinen Stand. Schon um 10 Uhr standen die Touristen Schlange. Und schon um 12 Uhr hatte er sein Soll erreicht. Der Ansturm ebbte nicht ab und eine halbe Stunde später war der Eimer mit dem Teig vollkommen geleert. Und nun geschah etwas, das ich nicht begreifen kann. Anstatt die Wartenden kurz zu vertrösten, seine Frau anzurufen und neuen Teig zu ordern, machte er die Klappen seines Standes dicht, sagte zu den Touristen, morgen gäbe es wieder neue Crêpes und legte sich zu uns. Schnell zog er seine Hose aus, unter der er eine Bade-Shorts trug und rannte ins Mittelmeer, um sich abzukühlen. Danach bestellte er bei seinem Standnachbarn eine Flasche Rotwein und ein paar Gläser und stieß zu unserer gemütlichen Runde, um einen auszugeben.

Auf der einen Seite fand ich es angenehm, dass sich der Typ Zeit für uns nahm und uns einige tolle Geschichten über den Ort und den Strand erzählte, auch wenn ich viele der Anekdoten schon kannte. Andererseits fand ich es ein wenig sonderbar, dass jemand, der uns noch zwei Tage zuvor erzählte, er müsse für seine Familie sorgen, im Augenblick des Erfolges die Arbeit ruhen lässt, um sich dem Vergnügen hinzugeben. Es scheint, als lebe ich schon zu lange in Deutschland. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Leute, wenn Ihr die Möglichkeit habt, Geld zu verdienen, dann ergreift sie. Zeit für Spaß bleibt auch noch nach der Arbeit. Also bleibt gesund und munter und Eurem Spiel treu.

Euer Dragan

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38 KOMMENTARE
macho am Dienstag, August 24, 2010

äh was will uns der Autor vermitteln

schallundrauch am Dienstag, August 24, 2010

ist ja so als würde man mit dir beim cashgame sitzen und aufstehen bevor der saalchef einen persönlich vom stuhl gerissen hat.

procter am Dienstag, August 24, 2010

Eine bemerkenswerte Geschichte,aus der Spieler eine Menge lernen koenn(t)en….

Oli85 am Dienstag, August 24, 2010

Ich denke mal er will uns damit sagen überteibe es nicht mit den cash verdienen sondern gebe lieber deinen gewinn mit vergnügen aus. Pokertechnisch umgemünzt bleibe deinen Limit treu und gebe dein Gewinn für was schönes aus bevor du es am nächst höheren blind tisch verdonkst.

egal am Dienstag, August 24, 2010

@ oli85

egal am Dienstag, August 24, 2010

@ oli85 du hast garnichts begriffen!!!
LOL

simon am Mittwoch, August 25, 2010

hast du dich mit hard-eddy klamotten eingedeckt? :mrgreen:

spassti37 am Mittwoch, August 25, 2010

ich glaub du meinst @haardi, simon

lol dragan am Mittwoch, August 25, 2010

wenn du es sonderbar findest, dass er lieber zeit mit seiner familie verbringt anstatt weiter geld anzuschaffen, welches er eh nicht braucht..

du hast den sinn des lebens wirklich vollkommen verfehlt mann..

dein lächerlicher glücksrun beim poker ist schon lange vorbei, und was machst du? du spielst weiter!! du wirst noch alles verlieren beim poker, nicht weil du zu schlecht bist (das auch!) sondern weil das maul einfach nicht voll genug kriegst!

huzaren am Mittwoch, August 25, 2010

oha es gibt sie immer noch die microstakes hater die dragan nach 3 jahren immer noch die glückstähne nachsagen…leudde dragan ist nun bei party poker das heist die buyins werden bezahlt!!!!(meistens)
BTT: dragan will uns damit sagen das wenn man geld verdient hat sollte man nich vergessen wie schön das leben doch sein kann auch wenn man nicht mio. aufn konto hat!!!

Sevinc am Mittwoch, August 25, 2010

Dieser Bericht gefällt mir sehr gut und wenn man sein Geld nicht ausschließlich mit Pokern verdient, dann versteht man den Crep-Verkäufer viel besser. Er hatte sein Soll für den Tag erfüllt, mehr brauchte er nicht. Er ist sich durchaus bewusst darüber, dass er für sein Leben keine Garantie hat und dass das Leben nicht nur Arbeit bedeutet. Viele Menschen verbringen die meiste Zeit Ihres Lebens mit Arbeit. Der wahre Genuss bleibt auf der Strecke. Danke, Dragan! Mir hat der Bericht heute mal so richtig gut getan und wenn Du mal so richtig gestresst bist, lehn Dich einfach zurück und mach Dir klar, dass Du Deinen gesamten Lebensunterhalt nicht an einem Tag verdienen kannst :D und genieß das Leben etwas.

stefan am Mittwoch, August 25, 2010

@dragan: der crepe-verkäufer ist der lebende beweis dafür, dass kroatien doch zum balkan gehört ;)

als bulgare, der in wien aufgewachsen ist, kann ich nachvollziehen wie es dem dragan “unten” geht. man glaubt, dass man kroate, bulgare, serbe etc. ist, bis man in die vermeintliche heimat zurückgeht, dort wird einem klar, wie westlich und anders man ist, im vergleich zur dort ansässigen bevölkerung.

ziveli!

stefan am Mittwoch, August 25, 2010

obwohl kroatien vielleicht eher westlich geprägt ist im vergleich zu serbien und bulgarien…

valhalla am Mittwoch, August 25, 2010

Erinnert mich an eine Geschichte von Heinrich Böll über den zufriedenen Fischer…..

Götz Schrage am Mittwoch, August 25, 2010

@ valhalla – RESPEKT! “Dann können Sie in Ruhe am Hafen sitzen und in der Sonne dösen.” – “Aber das tue ich ja jetzt schon” sagte der zufriedene Fischer.
PS: So ungefähr aus dem Kopf zitiert

schallundrauch am Mittwoch, August 25, 2010

jetzt postet götz schon kommentare mit anderen nicknamen um den lesern zu beweisen dass er doch schonmal ein buch gelesen hat.

schallundrauch am Mittwoch, August 25, 2010

omg, hab mir die kurzgeschichte jetzt auch mal durchgelesen. das ist ja haargenau dasselbe.

wenn ich nicht so genau wüsste dass galic keine bücher besitzt würde ich denken die blogstory ist fake und einfach von Böll kopiert.

macho am Mittwoch, August 25, 2010

lol schallundrauch! super erkannt. Dieser Text wurde 100 pro nicht von DG geschrieben, hast recht. das passt nicht zusammen

GermanHawke am Donnerstag, August 26, 2010

Irgendwie vermisse ich in der Geschichte einen Stand für BMW-Ersatzteile.
Heinrich Böll? Ich kenn nur Uwe Boll.
Muss ja ein ziemlich großer Eimer gewesen sein.
Beschwert sich der Kunde: “In meinem Crepes sind tote Fliegen.” Darauf der Verkäufer: “Pfannkuchen mit Fleischfüllung kosten einen Euro Aufpreis.”
Beschwerde! Bei meinem letzten Split-Urlaub hat so ein Typ mit Ed Hardy Shirt und BMW-Schlüselanhänger meine Sandburg kaputt gemacht. Na ja. Es war nicht direkt eine Sandburg, sondern der Nachbau des Grand Casino Baden im Maßstab 1:1.

Sevinc am Donnerstag, August 26, 2010

schade! Ich hoffe doch noch das die Geschichte stimmt. Beim Lesen dachte ich sofort an meine Schulzeit, da ist mir, meine ich, der Schluss hängen geblieben. In etwa so: Nur das Klicken des Fotoapparat hat mich gestört. Ich war doch irgendwie gerührt, dass es heute noch so etwas in der Art gibt. Auch ich war mir sicher, dass Dragan, das nicht gelesen hat. Aber wenn er auch in Deutschland zur Schule gegangen ist, ist die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch, dass er das auch in der Schule lesen musste (unfreiwillig). Ich will aber gar nicht wissen, ob die Geschichte nicht stimmt, wenn sie nicht stimmt. Denn die Erinnerung an die Vergangenheit hat mich zum Nachdenken gebracht. Mir hat es richtig gut getan, nochmals DANKE, dafür! :P

valhalla am Donnerstag, August 26, 2010

@schallundrauch

Nein Götz postet nicht unter meinem Nick :)

@GermanHawke

Nein Heinrich Böll war kein: “ziemlich großer Eimer” er erhielt sogar 1972 einen Nobelpreis für Literatur, schade dass du in deiner Schulzeit nicht aufgepasst hast :(

Gruß,
Valle

GermanHawke am Donnerstag, August 26, 2010

Der große Eimer bezog sich nicht auf Heini Böll, sondern den Eimer mit dem Pfannkuchen-Teig, da es laut Tatsachenbericht eines gewissen Dragan Galic von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr eine vor dem Crepes-Stand hungernde Meute zu verköstigen galt.
Sollte jetzt das Gegenargument kommen, der Teig sei wohl ziemlich dünn gewesen, würde ich darauf erwidern, dass sich darum jede Person zwei Portionen auf einmal, oder sich später noch einmal in der Schlange angestelt hat, um Nachschlag zu fassen.
Reine Haarspalterei, schon klar.
Hab mal schnell bei Wikipedia nachgeschaut, bezüglich Böll. Wenn ich schon das Wort “links” lese.
Valhalla, ich glaub, ich hab einen Read auf dich. Das kommt mir irgendwie Schrage vor. :lol:

Götz Schrage am Donnerstag, August 26, 2010

@ GermanHawke – Negativ. Bin viel zu arrogant und eitel. Unter Schrageschen Sätzen steht auch immer mein Name drunter.
PS: Nebenbei, ich hatte verstanden was du mit dem großen Eimer sagen wolltest. In der Sache selbst tust du Dragan sicher unrecht.
@schallundrauch – Ohne Worte. Irgendwann gibt es für die Summe deiner Unverschämtheiten einen Satz heißen Ohren.

Peterpan am Donnerstag, August 26, 2010

nice kolumne, schön dass sich nicht immer alles um die karten drehen muss, sondern mal was zum nachdenken geboten wurde…..Schöne geschichte.
Danke dafür und mehr davon!

flox am Freitag, August 27, 2010

der herr galic stimmt der moral von der böll-kolumne aber nicht zu, oder hab ich das falsch verstanden?

ich übrigens auch nur teilweise (es geht ja auch nicht um MEHR arbeiten, sondern um DANN arbeiten, wenn grad viel zu holen ist). und was in der böll-geschichte nicht vorkommt, bei galic aber schon: der verkäufer muss sich sorgen um den verkauf vom nächsten tag – der fischer sorgt sich vermutlich auch um den fang vom nächsten tag. das müsste er mit einer marinadenfabrik und einem lachsrestaurant nicht ;-)

(böll-geschichte -> http://www.jorde.de/deutsch/anek01.html )

pokerdepp am Freitag, August 27, 2010

Ich wünschte ich könnte so handeln wie dieser Pfannkuchenbäcker, auch wenn sein Tun im ersten Augenblick als zu kurzsichtig scheint.

GermanHawke am Freitag, August 27, 2010

Irgend jemand hat mal geschrieben, man muss bei Dragan zwischen den Zeilen lesen, um ihn zu verstehen. Habe ich ausprobiert und bin seit dem – schneeblind :roll:

Freezer am Freitag, August 27, 2010

hä? anscheinend kann man die moral aus der geschicht auch anders deuten. aber ich verstehe die aussage so: “wenn dich der liebe gott mit gold bewirft, fang es auf und renn nicht weg!”

und auf den verkäufer bezogen: geh verdammt nochmal nach hause und lass dir von deiner frau noch 2 volle eimer teig machen, und verköstige anschließend die wartende menge. danach kannste nicht nur einen halben tag lang mit dem knappen geld die sau rauslassen, sondern 3 tage mit deiner family party machen mit dem satten geld der satten kunden^^

auf poker bezogen: wenn du einen run hast dann bleib am ball solange wie es gut läuft! pennen kannste wenn der doomswitch einsetzt.

..so denke ich mal ist die moral aus der geschicht zu verstehen. alles andere wäre auch quatsch mit soße^^

GermanHawke am Freitag, August 27, 2010

Wenn dich der liebe Gott mir Gold bewirft, schrei Aua und wirf es zurück. Wir nehmen nur Euros oder Dollars. Und bitte nur große Scheine, Kleingeld ist für Bettler da.

gast am Dienstag, August 31, 2010

omg, wie lange müssen wir noch diesen deppen und sein mist ertragen?
diesen idioten braucht doch kein mensch. wäre vernünftiger, er zieht sich zurück und lernt endlich spielen.

GermanHawke am Dienstag, August 31, 2010

Doch, ich brauch ihn. Als abschreckendes Beispiel :lol:

hansi am Mittwoch, September 1, 2010

möchte einmal in meinem leben so neidig auf jemanden sein, ihr (warscheinlich) erfolglosen a……..er !!!

Stefan am Donnerstag, September 2, 2010

so ist das mit dem Lebensgefühl der Kroaten. Kurze Anektote aus Dubrovnik:
Gespräch zwischen 2 Kellern die auf Sesseln im Cafe saßen als wir uns auch niedersetzten:
1: bedien du sie ( also uns)
2: nein, machs du
1: ich will jetzt nicht
2: ich aber auch nicht.

Blöd nur dass meine Freundin Kroatisch kann.
Naja dann kam doch ein Kellern , wir bestellten 2 cavas und gaben dann halt kein Trinkgeld ;)

GermanHawke am Freitag, September 3, 2010

da hätte ich auch kein trinkgeld gegeben

gast am Montag, September 6, 2010

…auf was soll man bei diesem Clown neidig sein…?

FuckUALL am Montag, Oktober 4, 2010

Ihr seid alle so verdammt scheisse, ihr HATER ! Absolut EGAL, vollkommen EGAL, WAS auch immer DRAGAN schreibt, ihr versucht es STETS in der Luft zu zereissen ! Habt Ihr denn wirklich nichts besseres zu tun, oder ist es soooo schwer sich gegen das innere Biest, das sich NEID nennt, zu wehren, und euch weiter zerfressen zu lassen ?? Einfach nur arm, geht besser zum Arzt und sucht euch Hilfe oder noch besser : Zeigt Erfolge her, und sabbelt dann dumm durch die Gegend, dann könnt Ihr es euch wenigstens erlauben, IHR NULLEN !!!

AceFolde am Montag, Oktober 4, 2010

dann geh doch nach kroatien und bleib da.

dax am Donnerstag, Januar 6, 2011

edit – sry, aber das muss wirklich nicht sein