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Freitag, 10.02.2012
WSOP 2010
Jeff Shulman holt sich Phil Hellmuth als WSOP Coach
am Mittwoch, September 23, 2009

Einer, der das WSOP Main Event gewinnen will, holt sich einen, der das WSOP Main Event bereits gewonnen hat, als Coach. Jeff Shulman zählt sicher nicht zu den Unerfahrenen unter den November Nine, aber die Hilfe vom elfmaligen Bracelet Gewinner Phil Hellmuth kann nicht schaden.

Letztes Jahr war es Dennis Phillips, der sich von Roy Winston hat coachen lassen. Jeff Shulman fühlt sich momentan nicht in Bestform und will sich deshalb Tipps und Tricks von Phil Hellmuth holen.

Shulman liegt auf Rang 4 im Chipcount der November Nine. Seine beste WSOP Main Event Platzierung hatte er im Jahr 2000 erreicht, als er immerhin Rang 7 bei 512 Teilnehmern eroberte. Seitdem erreichte er zahlreiche Final Tables bei der WSOP, kam bei vielen WPT Events ins Geld, aber der ganz große Sieg blieb ihm sowohl bei der WSOP als auch bei der WPT verwehrt. Und genau das will er im November ändern.

Phil Hellmuth hält ihn tatsächlich für einen Sieganwärter, wenngleich Shulman mit 19.580.000 in Chips weit hinter Chipleader Darvin Moon mit 58.930.000 liegt. Doch mit Ausnahme von Moon liegen alle anderen gar nicht so weit auseinander und im No Limit Hold’em kann sich bekanntlich alles sehr schnell ändern.

Gemeinsam wollen die beiden nun die optimale Strategie für Shulman erarbeiten. Phil Hellmuth’s Stil sei seinem sehr ähnlich und deshalb habe er ihn als Coach gewählt, sagte Shulman. Sowohl über Skype als auch live soll das Coaching stattfinden und Shulman fit gemacht werden für den WSOP Final Table. Ob die Lehrstunden auch ein paar Lektionen „Wie rege ich mich richtig auf“ beinhalten werden?

4 KOMMENTARE
ShadowBJ21 am Mittwoch, September 23, 2009

Interessante Kombination – einer dem jedes einzelne seiner 11 Bracelets wichtig ist und der gerne noch viel mehr davon hätte coached jemanden der das Bracelet am liebsten in den Müll schmeissen würde und es überhaupt nicht zu würdigen weiss.

stefan "vodoo" schüttler am Mittwoch, September 23, 2009

Warum auch immer man so ein Turnier gewinnen möchte: man kann davon ausgehen, alle Neun träumen davon.

Und schon allein aus psychologischer Sicht ist so ein Coach im Rücken sicher hilfreich. Ob es irgendwann Zeiten wie im Fußball geben wird, wo man nach dem Spiel zur Pressekonferenz mit den Trainern einlädt? Wäre doch ein nettes Spiel am Rande, wenn sich nun noch weitere Coaches fänden, die dann rivalisieren. Und plötzlich gibt es Dynamiken derart, dass der Uli Hoeness Amerikas mit dem Christoph Daum Amerikas und Felix Magath.. aneinander gerät… ;-)

werthan am Mittwoch, September 23, 2009

lieber shadow, jetzt tust du dem jeff aber sehr sehr unrecht, es ist nämlich der nick shulman, der sein bracelet auf den müll wirft.

werthan am Mittwoch, September 23, 2009

@ stefan: grossartige idee, der nächste und somit logische schritt wäre, pressekonferenzen wie man sie vor geraumer zeit zwischen fernando vargas und ricardo mayorga sah…

http://www.youtube.com/watch?v=qZB7hi88EZY

in etwa ab 1:10