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Online Poker – Trumps Attorney General gegen Glücksspiel

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In den USA könnte es in bald einen kräftigen Gegenwind auf dem Online Glücksspiel-Sektor geben. Grund hierfür ist Jeff Sessions. Der von Donald Trump vorgeschlagene Attorney General ist ein Gegner der virtuellen Anbieter und hat sich sehr kritisch gegenüber dem Status quo geäußert.

Die Wahl von Donald Trump ist sicherlich eines der ganz großen Diskussionsthemen und auch innerhalb der Poker-Community gibt es Vertreter aus beiden politischen Lagern. Doch egal ob liberal oder konservativ, viele erhofften sich vom ehemaligen Casinobesitzer eine Lockerung des Online Glücksspiel-Marktes.

Nun gab es einen ganz großen Dämpfer. Bei einer Sitzung des Senate Judiciary Committee wurde Jeff Sessions zu diversen Themen befragt. Der Senator ist heißer Kandidat auf den Posten des United States Attorney General. Damit wird 70-Jährige zum Kabinett Trumps gehören und dementsprechend viel Einfluss haben.

Senator Lindsey Graham, der gegen Glücksspiel im Internet ist und Sheldon Adelsons Kreuzzug gegen Online Poker unterstützt, brachte das Thema Department of Justice und die Entscheidung aus 2011 bezüglich des 1961 Wire Act auf. Das DoJ spezifizierte damals, dass das Gesetz nur Sportwetten betrifft, und ebnete damit die Regulierung von Online Poker.

Jeff Sessions wiederum kommentierte, dass er damals von der Entscheidung „schockiert“ war. Der angehende Attorney General gab an, dass er die Entscheidung noch einmal genau überprüfen und gegebenenfalls revidieren würde. Allerdings scheint das Thema Glücksspiel keinen hohen Stellenwert zu haben.

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