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Online Poker – Tschechien plant Internetsperren

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Seit dem 1. Januar benötigen Anbieter in der Tschechische Republik eine Lizenz. Ein Gericht hat nun geurteilt, dass Internetdienstanbieter nicht lizenzierte Online Poker Rooms sperren dürfen.

Das neue Jahr brachte in Tschechien ein neues Gesetz, welches den Glücksspielmarkt im Internet reguliert. Der erste Lizenznehmer bei der Czech State Supervision of Gambling and Lotteries Department ist Amaya.

PokerStars.cz ging Mitte dieses Monats online und bietet tschechischen Spielern einen Zugang zum weltweiten Spielerpool. Ebenfalls im Angebot sind einige Casinospiele, wobei Sportwetten noch folgen sollen.

Andere Anbieter haben den Markt verlassen. Nicht jeder wird eine Lizenz erwerben, denn Lizenzkosten und Steuerabgaben machen die Tschechische Republik, mit rund 10,5 Millionen Einwohnern, zu einem potenziellen Risiko.

Einige Betreiber zeigen sich allerdings uneinsichtig und offerieren weiterhin ihre Dienste. In diesem Zusammenhang hat nun ein Gericht entschieden, dass die Behörden Internetsperren erwirken können.

Gegner der Sperren argumentierten, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. Der Richter sah diese Bedenken weniger kritisch und gab an, dass durch Internet Service Provider (ISPs) verhängte Sperren „wahrscheinlich die einzige Lösung sind“.

3 KOMMENTARE

  1. Internetsperren sind sinnlose Augenauswischerei und naives Wunschdenken.
    Schon Volksschüler wissen wie man div. Sperren ganz leicht umgeht!

  2. Überschrift ist aber auch sehr irreführend!
    Mit einer entsprechenden Lizenz wird auch nix gesperrt und der Staat erwirtschaftet Steuern. So wie ich das sehe ist der Markt in Tschechien regulierter als bei uns in Deutschland.

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