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Poker Chip-Fälscher Christian Lusardi bekennt sich schuldig

Der kuriose Fall rund um die gefälschten Poker Chips bei den Borgata Winter Poker Open 2014 neigt sich dem Ende zu. Christian Lusardi gab gestern vor Gericht die Tat zu. Dem Amerikaner drohen bis zu fünf Jahren Haft.

Im Januar vergangenen Jahres wurde das Auftaktturnier bei den Borgata Winter Poker Open mit 27 verbliebenen Spielern unterbrochen, da die Turnierleitung gefälschte Chips entdeckte.

Der Schuldige war recht schnell gefunden. Christian Lusardi hatte im benachbarten Harrah’s Resort versucht die Beweise zu vernichten und einige der gefälschten Chips die Toilette herunter gespült. Eine verstopfte Abflussleitung brachte die Mitarbeiter des Hotels schnell auf die Spur und Lusardi wurde verhaftet.

Anfang April stand der 43-Jährige zum ersten Mal vor Gericht. Damals wurde der Amerikaner wegen DVD-Raubkopien zu fünf Jahren Haft verurteilt. Mitte Juli erfolgte die Anklage wegen der gefälschten Poker Chips.

Gestern bekannte sich der Angeklagte in zwei Punkten – Fälschung und kriminelle Sachbeschädigung – für schuldig. Aufgrund des Deals mit der Staatsanwaltschaft drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft.

Dazu muss er dem Borgata $463.540 wegen der verlorenen Einnahmen sowie $9.455 an das Harrah’s zahlen. Das Urteil wird am 22. Oktober gesprochen. Anmerken muss man, dass Lussardi beim besagten Turnier nur einen Cash von gerade einmal $6.814 holte.


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