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Robbie Quo on the Road: Die Moneymakers sind noch immer unter uns

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Tag 1B beim $5.000 Main Event bei der PokerStars Championship Bahamas brachte wieder zahlreiche Online Qualifikanten an den Start. Unter ihnen waren viele Deutsche und mit ihnen habe ich mich an diesem Tag beschäftigt. Ich mag es zu schauen, ob noch No-Names unterwegs sind und wenn, wer sind diese Spieler.

Die erste Spielerliste brachte mir tatsächlich einige unbekannte Namen und somit gab es genug zu tun. Qualifizieren konnte man sich neben den $10 Spin & Go’s auch über die die normalen Satellites, angefangen beim Freeroll. Am Ende stand immer das Package für $10.700, welches das Buy-in zum Main Event beinhaltete, dazu neun Nächte im Atlantis Resort und $1.000 Credit für Essen und Trinken im Hotel. Für Reiskosten lagen weitere $1.000 bereit.

Nicht alle Qualifikanten konnte ich persönlich erwischen, Karin Wehner hatte schon noch wenigen Händen des Tages ihren Stack an den Gegner gebracht und war verschwunden. Die meisten Spieler hatte es tatsächlich über das $10 Spin & Go geschafft, unter ihnen z.B. Mario Koen, Lucian Voigt, Sebastian Huppertz, Nico Schwarz aus Hannover, Frederic Steffens oder Matthias Bauder aus Stuttgart.

Einen Vogel im wahrsten Sine des Wortes hat dabei Georg Vogelhuber abgeschossen. Der Freiburger holte sich das Ticket und ist hier nun bei seinem ersten Live Turnier überhaupt am Start. Etwas nervös hat er gewirkt, aber spätestens im Geld wird sich das sicher legen.

Gianpiero Rogge aus Braunschweig konnte das noch toppen. Er meldet sich als völlig neuer Spieler bei PokerStars an, spielt das erste Mal Poker und schnappt sich nach nur wenigen Minuten das Package. Auch er wirkt nicht gerade cool, aber so beginnen manchmal kleine Märchen. Und kurz vor der Dinnerbreak ist Gianpiero noch immer gut dabei und spielt im Kozert der Großen mit.

Martin Metzger aus Hildesheim durfte sich auch über sein erstes Package freuen, ein Happy End gab es für ihn aber nicht an diesem Tag. Erzählen kann er am Ende aber, dass seine Chips zum größten Teil an einen Pro gingen. Phil Laak baut sich mit Queens das Full House, der Nutflush von Martin war damit nichts mehr wert. Dass auch noch Barry Greenstein mit am Tisch saß, war für Martin aber dennoch ein schönes Erlebnis. Für ihn gehen die Tage nun beim Cash Game und mit bezahltem Urlaub auf den Bahamas weiter.

Bastian Gilles ist der Spieler, der nach bisheriger Kenntnis derjenige ist, der am wenigsten einsetzen musste, um hier am Start zu sein. Mit einem Start beim $2 Satellite schaffte er alle Hürden und ist nun im Hauptfeld. Auch für ihn wäre die Rendite bei einem Cash enorm.

Richtig gut verdient hat bereits Knut Karnapp, er konnte sich mal eben sieben Packages sichern. Da man aber ja nur eines nutzen kann, wurden die anderen zu Bargeld und damit hat er als einziger schon vor dem Start Plus gemacht. Jonas Heuser und Rafael Golka nahmen auch hier Platz, nachdem sie sich über die Satellites qualifiziert hatten.

Die Vorlage ist also da, um eine neue Moneymaker Story zu schreiben, jetzt fehlen nur noch die Ergebnisse. Der WSOP Sieger von 2003 ist hier übrigens auch vor Ort und spielt ebenfalls Tag 1B.

Wer es letztlich durch den Tag geschafft hat und wer hier noch die Chance auf einen fetten Cash-out hat könnte ihr dann in der Zusammenfassung vom Tag hier auf Pokerfirma lesen. Die Live Action mit dem Focus auf die Deutschen Spieler und die PokerStars Pros gibt es wie gewohnt von Robin Scherr auf der deutschen PokerStars Blog Seite.

 
   
     

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