Wenngleich es sicher lukrativere Veranstaltungen in Berlin gab und gibt, so hat die Offene Berliner Meisterschaft der Bad Beat Berlin e.V. Tradition. Bereits zum neunten Mal wurde dieser Bewerb ausgetragen. Wie immer kostenlos für die Teilnehmer, dieses Mal unterstützt und gesponsert vom Grand Casino Asch.
Poker hat viele Facetten und eine davon ist sicherlich jene, die die breite Masse an Pokerspielern ausmacht – das Hobby Poker. Beim BBB sind jene Spieler, die einfach nur in geselliger Runde zur Unterhaltung spielen wollen bestens aufgehoben. Die Offene Berliner Meisterschaft steht aber auch für richtig gutes Deepstack Poker. So wird zwar mit 10.000 Chips und Blinds 50/100 gestartet, die Blinds steigen aber nur wenn der Average über 25 BBs liegt.
Am Samstag, den 7. November, war es dann soweit. Kurz nach 10 Uhr hieß es im Squashhouse in Berlin „Shuffle up and deal“. Tatkräftig unterstützt von drei Dealerinnen des Grand Casino Asch ging es an gleich sechs Tischen zur Sache. 50 Spieler sind es geworden, darunter auch fünf Damen.

Titelverteidiger Peter Rischling musste sich schon kurz vor Ende des dritten Levels unglücklich verabschieden. Er blieb aber beim Turnier und unterstütze die Turnierleitung. Erst gegen 18:30 Uhr war der Final Table erreicht. Stefan Papke und Benjamin Hövermann mussten ihre letzten Chips abgeben und verpassten den Finaltisch. In der Facebook Gruppe des BBB konnten alle Interessierten mitfiebern.

Zunächst war es Frank Lietzke, der seine Chips an Thorsten Vollmar mit der Straight abgeben musste. Thomas Salzburg folgte, als er mit 







Bert Richter hatte es tight auf Rang 5 geschafft, musste sich dann aber mit Pocket 5s gegen 



Viele glaubten schon Oliver Steyer als alten-neuen Meister, doch ein verpasster Flushdraw kostete ihm viele Chips und kurz darauf musste er sich mit 

Damit saßen sich nun Thoralf Böhnisch und Robert Schoen im Heads-up gegenüber, wobei Thoralf eine 2:1 Führung hielt. Mittlerweile war es schon 23 Uhr, aber es sollte noch ein wenig dauern. Robert konnte mit Königen gegen 





Rund 13 Stunden Spielzeit hatte es dauert, ehe der Titelgewinner feststand. Nicht nur die Final Table Spieler, die sich über Gutscheine des Grand Casino Asch freuen durften, auch die Veranstalter und alle anderen Teilnehmer hatten den Tag genossen und so darf man gespannt sein, was die 10. Offene Berliner Meisterschaft im kommenden Jahr bringen wird.
1. Robert Schoen
2. Thoralf Böhnisch
3. Oliver Steyer
4. Thorsten Vollmar
5. Bert Richter
6. Birgit Lehmann
7. Patrick Voigt
8. Thomas Salzburg
9. Frank Litzke
10. Stefan Papke
11. Benjamin Hövermann
vor 39 weiteren SpielerInnen.
