
Rainer GottliebBerlin aktuellJournalist, Autor und immer in der Berliner Pokerszene unterwegs. Er kennt jede Ecke in der Hauptstadt und weiß, was dort gerade angesagt ist.» Zu allen Artikeln |
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Rainer Gottlieb
am
Sonntag, Januar 22, 2012 Mit zwei Vorrundentagen am 18. und 19. Januar 2012 lief unter der Leitung von Floorman Alexander Petkoff das erste Triple A-Turnier der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz des Jahres 2012. Mit freien Softdrinks, Kaffee und warmem Essen nach jeweils 90 Minuten Spielzeit fand das Turnier im Sternberg Theater im 2. OG der Spielbank statt.
Für ein relativ niedriges Buy In von € 80 + 8 hatten sich insgesamt 93 Spieler eingekauft, das entspricht einer Kapazitätsauslastung von 46 %. Es war ein Rebuy und ein Add-on pro Spieler möglich, für das Rebuy gab es 5.000 Chips, für das Add-on – nach der Rebuy-Phase – 10.000 Chips. Das Add-On konnte auch als vorgezogenes zweites Rebuy genutzt werden, allerdings gab es bei der Option nur 5.000 Chips.
| Tag | Teilnehmer | Rebuys | Add-Ons | Summe |
| 1A | 47 | 23 | 40 | 8.800 € |
| 1B | 46 | 35 | 39 | 8.720 € |
| Summen | 93 | 58 | 79 | 18.400 € |
Mit insgesamt 46 Rebuys und 80 Add ons ergab sich ein Preispool von 17.520 €.
An dieser Stelle ließe sich ein wenig psychologisch spekulieren: ein Preispool von € 18.400 bei 93 Teilnehmenden entspricht einem durchschnittlichen Buy In von € 197,85/Teilnehmer. Viele Teilnehmer haben sowohl das Rebuy als auch das Add-On genutzt, also genau € 240 an Geld investiert.
Wie mag es kommen, dass Turniere im Pokerfloor mit € 250 Buy In eher zurückhalten angenommen werden? Das € 250 Euro-Turnier am 07. Januar 2012 fand mit mageren zehn Spielern statt, eine Woche später, am 14.01. fiel es mangels Interesse ganz aus. Wird durch den Betrag € 250 + 20 eine psychologische Barriere aufgebaut?
Denn trotzdem scheinen deutlich mehr Spieler bereit zu sein, € 240 – also fast den gleichen Betrag – in drei Portionen hinzublättern? Offenbar liegt es tatsächlich an der zunächst niedrigeren Zahl von € 80 als Buy In. Sicher lassen sich viele Teilnehmende von dem Gedanken leiten, „Ich versuche zunächst, mich durch supertightes Spiel durch die ersten drei Levels bis zum Add-On durchzugrinden und mache nur im Notfall ein Rebuy…“.
Es war geplant, beide Vorrundentage bis auf 20 Teilnehmende herunter zu spielen. Durch Mehrfach-All-Ins ergab es sich allerdings an beiden Tagen, dass nur je 18 Spieler ins Semifinale am Freitag, den 20. Januar, kamen.
Der Semifinaltag begann um 18:00 Uhr. Es ging zunächst mit 30-Minuten Blindintervallen weiter. Um 21:15 Uhr, nach zähen 2 Stunden Spielzeit war man bei Blinds von 1200/2400 und Ante 200 bei 17 Spielern angelangt. Ab dem Level 13 (1000/2000, 100) betrug eine Blindzeit 45 Minuten.
Die längeren Blindzeiten in Kombination mit ultrakonservativer Spielweise aller Teilnehmer hatten Konsequenzen, denn erst ab 23:15 Uhr nahte die Bubble. Sie sollte dann – es musste Hand-by-Hand gespielt werden – bis 02:05 Uhr dauern, bis ein Unglücklicher gehen musste. Er erhielt von den verbliebenen Spielern € 180 als Trost, die übrigen zehn waren im Geld.
Dann einigten sich die Teilnehmer in Absprache mit Turnierleiter Petkoff, das Turnier zu Ende zu bringen. Ursprünglich war geplant, den Final Table am Samstag ab 16:00 Uhr zu spielen.
Und so zog sich das Spiel weiter in die Länge. Um 04:10 musste die letzte Hand gedealt werden, da der Schließzeitpunkt der Spielbank (05:00 Uhr) näher rückte. Zu dem Zeitpunkt waren noch vier Spieler übrig geblieben, denen das Preisgeld entsprechend ihrem Chipcount ausgezahlt wurde.
| Platz | (Nick)Name | Preisgeld (€) |
| 1 | W3C.RAY | 4.000,00 |
| 2 | Achim | 3.559,00 |
| 3 | Jany | 3 380,00 |
| 4 | HahnR | 2.800,00 |
| 5 | Bluethgen | 1.435,00 |
| 6 | WeigelC | 1.045,00 |
| 7 | Wilhelm | 715 |
| 8 | Malpricht | 515 |
| 9 | AldemirK | 400 |
| 10 | Steuer, Uwe | 365 |
Deal machen wegen schließzeit!!! hoffentlich passiert das nicht bei der pokerfirma open!!!!
Die ham sie ja auch nich mehr alle. Für ein 80-Mücken-Donkament drei Spieltage anzusetzen ist Hanebüchen.
@Beobachter Wie kann man sich darüber beschweren dass ein Casino ein Turnier mit niedrigem Buy-in und guter Struktur veranstaltet
Die werbung macht es.einfach einen garantierten prizepool angeben und somit kommen auch mehr leute.
das wäre auch für die pokeropen besser.
Die ersten beiden kommentare sind einfach so schlecht…
Die spieler haben einen Deal gemacht, damit der letzte geplante spieltag ausfallen kann und die 4 Spieler nicht am Sonntag wieder kommen müssen.
zum zweiten: Es war ein 80 Euro REBUY Tunier
Für 8 Euro Gebühr getränke und ein Buffet zu haben, besser geht es wohl nicht. Denke da kann sich keiner beschweren
@bärliner lese den text da steht eindeutig zitat:. Um 04:10 musste die letzte Hand gedealt werden, da der Schließzeitpunkt der Spielbank (05:00 Uhr) näher rückte. Zu dem Zeitpunkt waren noch vier Spieler übrig geblieben, denen das Preisgeld entsprechend ihrem Chipcount ausgezahlt wurde.
Sich war der wirkliche Bubble Boy der 12ter wurde mit AA vs. 66 preflop mit nem über avarage stack^^
Sick war der wirkliche Bubble Boy der 12ter wurde mit AA vs. 66 preflop mit nem über avarage stack^^
@Beobachter, dann ließ den Satz darüber!
Dann einigten sich die Teilnehmer in Absprache mit Turnierleiter Petkoff, das Turnier zu Ende zu bringen. URSPRÜNGLICH!!!!! war geplant, den Final Table am Samstag (!!!!!) ab 16:00 Uhr (!!!!!)zu spielen.
Der im Bild ganz rechts hab ich beim DPM Sideevent ausgesuckt, Asse hatte er, gg meine 8ter. Ich mach 4 Card Flush
WP an alle.













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