News

USA – will die Trump Administration Online Poker verbieten?

0

In Washington DC brodelt die Gerüchteküche. US Attorney General Jeff Sessions will Lockerungen aus der Obama-Ära rückgängig machen. Dies würde die bisherige Regulierung von Online Poker zunichtemachen.

Bisher bleibt der Online Poker-Markt in den USA überschaubar. Mit New Jersey, Nevada und Delaware haben nur drei Bundesstaaten grünes Licht gegeben. Dennoch ist es eine Erfolgsgeschichte. Die beteiligten Casinos in New Jersey verbuchen überzeugende Gewinne. Andere Bundesstaaten kurbelten die Wirtschaft durch den Verkauf von virtuellen Lotterielosen an. Hinzu kommt, dass weitere Bundesstaaten seit Jahren mit der Idee Online Poker liebäugeln.

Auslöser für die Kehrtwende im Bereich Online-Glücksspiel war eine Neuinterpretation des „Wire Act“. Dieses Gesetz aus dem Jahre 1961 war ursprünglich dazu geschaffen, um Sportwetten, die über das Telefon abgegeben wurden, zu verhindern.

Ende 2011 gab das Department of Justice (DOJ) jedoch eine offizielle Stellungnahme zu dem Thema ab. Vereinfacht gesprochen bestätigte das Justizministerium, dass das Wire Act-Gesetz nur für Sportveranstaltungen gilt.

Aus den Reihen der Konservativen gibt es Bemühungen, diese Neuinterpretation des Gesetzes rückgängig zu machen. So versucht unter anderem Casinomagnat Sheldon Adelson seit Jahren vergeblich, das RAWA-Gesetz (Restore America’s Wire Act) in Washington DC durchzuboxen. Allerdings weht nun ein neuer Wind in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika.

Wie GamblingCompliance berichtet, so gibt es Gerüchte rund um Jeff Sessions (Foto). US Attorney General soll sich dem Thema annehmen. Der Erzkonservative Republikaner wurde von Präsident Trump ernannt und gab bereits im Vorfeld an, dass er kein Fan der liberalen Auslegung des Wire Act-Gesetzes ist. Sollte der Mann aus Alabama tatsächlich aktiv werden, könnte dies ein Verbot von Online Poker bedeuten. Damit müssten sich die einzelnen Bundesstaaten fügen.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT