Splitter aus Las Vegas 2012, Vol.10

Jennifer Leight fühlt sich nicht sexuell belästigt; kein Waschverbot für Teilnehmer des 1k Turnieres; Autogrammsammlers Paradies; Aufstehen und singen; Jan Peter Jachtmann ist irgendwie überall; Earl spielt (nicht) mit und eine Erinnerung an „Damals“. Viel Spaß mit den Splittern.

Sexuelle Belästigung

Hung ist wahrscheinlich ein völlig normaler asiatischer Name. Im Englischen beinhaltet der Name eine Botschaft. Leo.org übersetzt Hung mit, „gut ausgestattet“. Sehr zur Freude von Jennifer Leight, die den Namen ihres Dealers inklusuve Foto, nämlich Hung, sofort auf Facebook gepostet hat. Es ist doch schön, wenn der Name „Programm“ sein könnte.

Das Olf

Das Olf, vom lateinischen Wort für Geruchssinn = Olfactus, ist eine Maßeinheit zur Bewertung der Stärke einer Geruchsquelle. Ein starker Raucher bringt es beispielsweise auf 25 Olf, ein Athlet nach dem Sport auf 30.
Ein Olf misst die Geruchsbelästigung einer Person mit einem Hygienestandard von 0,7 Bädern/Tag und 1,8qm Hautoberfläche bei sitzender Tätigkeit.

Fankult

„Nur die besten der Besten sind diejenigen, welche WSOP-Turniere spielen“, sagen diejenigen, welche dies wahrscheinlich selbst glauben und diese sind auch diejenigen, welche meist sehr früh an der Rail sehnsüchtig zusehen und davon träumen, was passiert wäre, hätten sie diesen letzten Flip auch gewonnen, so wie die 12 davor. Gut, bei fünf von den 12 Flips war es keine echte 50:50 Chance, sondern vielleicht 70:30 oder streng betrachtet 80:20. Aber egal, er hätte gewinnen können. Dann gibt es die anderen, die bescheidenen, die, die einfach Freude haben ein großes Turnier zu spielen und vielleicht wirklich mit Phil Hellmuth oder Ivey einmal am Tisch zu sitzen und wenn man dann ausgeschieden ist, holt man sich ein Autogramm und ist stolz darauf.

Pathos

Der Sieger des Senioren-Events bekommt nicht einfach ein Armband, sondern einen Pokal, welcher so voll lustigen Pathos strotzt, dass selbst die im Anschluss gesungene amerikanische Hymne wie ein Schlaflied wirkt:

O sagt, könnt ihr sehen
im frühen Licht der Morgendämmerung,
was wir so stolz grüßten
im letzten Schimmer der Abenddämmerung?
Dessen breite Streifen und helle Sterne
die gefahrvollen Kämpfe hindurch
über den Wällen, die wir bewachten,
so stattlich wehten?
Und der Raketen grelles, rotes Licht,
die in der Luft explodierenden Bomben,
bewiesen die Nacht hindurch,
dass unsere Flagge noch da war.
Oh sagt, weht dieses
sternenbesetzte Banner noch immer
über dem Land der Freien
und der Heimat der Tapferen?
Am Ufer noch eben zu sehen
durch die Nebel der Tiefe
Wo des Feindes stolzer Sitz
in ehrfürchtiger Stille ruht
Was ist es, was die Brise
über dem sich auftürmenden Steilhang,
Wenn sie zuckend weht
halb verbirgt, halb enthüllt?
Nun erfasst es den Schimmer
des ersten Morgenstrahls
In voller Pracht reflektiert
scheint es nun im (Licht-)Strom.
’s ist das Sternenbanner!
O möge es lange wehen
Über dem Land der Freien
und der Heimat der Tapferen!*

Und so weiter und so fort….

Fragmentarisch
Sehr zur Freude von Jan Peter Jachtmann, dürften sich die einzigen Teile seines Magazines  „PokerBlatt“ in Las Vegas im Besitz von Mathias Kurtz befinden. In Fragmenten trägt Matze zwei Seiten des Fachblattes mit sich, zumal auf diesen der Spielplan der WSOP zu finden ist.

Dümmste Kopfbedeckung des Tages

Bester „Earl“ Look-alike

Farbwahl

So hat früher mal eine Fanta in Deutschland ausgesehen, hier tut sie es noch immer. Richtige Chemie braucht richtige Farbe und ich will das Grellorange wieder zurück.

*Quelle und Übersetzung: Wikipedia


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