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Eddy Scharf verliert vor dem Finanzgericht

Eddy Scharf liegt seit Jahren im Clinch mit den deutschen Finanzbehörden. Er ging an die Öffentlichkeit und hatte die Sympathien aller Pokerspieler auf seiner Seite. Heute fiel die Entscheidung vor dem Finanzgericht Köln – Eddy Scharf muss Einkommensteuer für zahlen.

Poker ist per Gesetzesdefinition ein Glücksspiel und deshalb steuerfrei. So sehen es nicht nur Eddy Scharf und sein Anwalt, sondern auch die Pokerspieler. Mit diesem Argument zog Eddy auch vor Gericht, bekam aber jetzt von Richterin Maria-Elisabeth Wetzels-Böhm ein anderes Urteil

Gewinne unterliegen der Einkommenssteuer und wenn man regelmäßig und erfolgreich an Pokerturnieren teilnimmt, dann ist das eine berufsmäßige Ausübung. Gleichzeitig bedeutet das, dass diese Gewinne als steuerliche Einkünfte zählen. Für Eddy Scharf bedeutet das, dass er Steuern in sechsstelliger Höhe nachzahlen muss.

Das letzte Wort ist hier sicher noch nicht gesprochen. Pokerfirma.com bemüht sich um eine Stellungnahme von Eddy Scharf und wird Euch auf dem Laufenden halten.


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