Berlin bietet mehr als nur ein Hotel, eine Spielbank, ein Tony Roma’s (gegenüber der Spielbank), ein McDonalds und eine Starbucksfiliale. Deshalb EXKLUSIV:
Die seltsamsten und besuchenswertesten Restaurants Berlins
Unerwartet
Die legendäre Bar 25 wurde nach einer 5-Tagesparty geräumt, geschlossen und unter anderem Namen auf der anderen Spreeseite wieder eröffnet. Was von außen wie ein besetztes Haus aussieht (getaggte, ehemalige Seifenfabrik) entpuppt sich als hochwertige Kochkommune mit Elektro-Club, Theater, Kino, Konzerten, Galerie, Saunawagen, Knetwaggon und Feuerstelle. Dort wo man sich die Nachkommen von Ernst Thälmann erwartet, speisen BoBos neben Nobelpunks „Couscous-Tallegiorolle, Staudensellerie-Fenchel-Johannisbeere Rindertatar mit gebeiztem Bio-Eigelb und Knoblauch/Estragonbrioche“ oder „NY Cheesecake mit scharfer Ananas“. Steffi-Lottas Clubtür gehört zu den härtesten der Stadt – wer ist zum Essen kommt, kommt aber auch in den Club.
Warum man trotzdem hingehen sollte?
Weil aus der alten Fabrik in absehbarer Zeit ein Bürogebäude wird und der spannendste, gastronomische Widerspruch Berlins verloren geht.
Michaelkirchstr. 23
10179 Berlin
+49 30-51 05 21 34
www.katerholzig.de

Tüddelkramlos
Wer sich gerade in der Wilmersdorfer Straße befindet und ehrliche Sushi zu vernünftigen Preisen will, sollte zu Genki Sushi. Die Karte des Geheimtipps mischt zwar japanische und vietnamesische Küche wild durcheinander, die Qualität sucht aber ihres Gleichen. Das Restaurant ist völlig unhip und in der Einkaufsmeile fürs Präkariat, zwischen Deichmann und 99 Cent Shop, gelegen, gehört es nicht zu den Restaurants, die man fürs erste Date empfehlen würde.
Warum man trotzdem hingehen sollte?
Die immer frischen und günstigen Sushi machen den Familienbetrieb zum absoluten Insider-Tipp!
Wilmersdorfer Straße 22
10585 Berlin
+49 30 38306699
Geöffnet: Mo – Sa: 11:30 – 22:30, So: 14:00 – 22:30
Keine Webseite
Edel und Stark
Gelegen in der Friedrichstraße neben einer Bäckerei und gegenüber einer Starbucksfiliale, hat das Pantry von außen den Charme einer Edekafiliale. Von innen tut sich ein Traum für gechillte Kolonialherren auf. Teuer, überlaufen, trendy und empfehlenswert. Auszug aus der verwirrenden Speisekarte: „Beef-Tataki“ ab 12 €, “Glückliches Zitronen Freilandhuhn“ 18 €, „Reinkarnation In Chocolate“ 8,5 €.
Warum man trotzdem hingehen sollte?
Zum Angeben.
Friedrichstraße 120
10117 Berlin – Mitte
+49 30 34 62 36 12
www.pantry-berlin.com

