Kolumnen

Splitter aus Berlin Vol.3 – Vom härtesten Job der Welt und Andy Wand

Kaffee als Lebensmittel

Viele Unwissende denken wahrscheinlich, dass Fluglotsen den brutalsten Job der Welt haben. Sie irren! Wenn man bis zu 13 Stunden hochkonzentriert an einem Tisch sitzen muss, bis zu zwölf Moves (und manchmal mehr) rückwirkend konstruieren kann, wenn jeder Fehler von zehn Spielern böse kommentiert wird, dann wird klar, dass der Dealer-Job der härteste der Welt ist. Viele Spieler vergessen wie mühsam es ist, 15 Minuten auf einen Glücksritter zu achten, ob er den Zeigefinger als „Call“ zwei Zentimeter anhebt oder nicht. Nach zehn Stunden in jedem Orbit jede Hand und Bets rekonstruieren zu können, ist hohe Dealerkunst. Gratulation an die KartengeberInnen der EPT! Ihr habt euch eine Pause verdient.

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Tapetenwechsel

Völlig entspannt sind Maxi Lehmanski und Heinz Kamutzki auf der EPT Berlin erschienen. Ein Monat (die Zahl kann ein wenig in beide Richtungen abweichen) lang waren die beiden mit Stefan Huber und Benny Spindler in Thailand und Indonesien unterwegs. Das Reisen hat dem Spiel der beiden offensichtlich gut getan. Beide sind in Tag 3 im Main Event der EPT – die bezahlten Plätze zum Greifen nahe. Auch äußerlich schlägt sich die Reise nieder. Maxi trägt Entdeckerbärtchen, Heinz eine beneidenswerte  Entspanntheit zu Schau. Was hat jetzt der Leser von dem Reise und Modebericht? Dass es vielleicht manchmal gar nicht schlecht ist eine Pause zu machen um dann wieder richtig durchzustarten.

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Präsidentschaftsgespräche

EPT Präsident Edgar Stuchly mal in einer ruhigen Minute zu treffen um zu plaudern kann zu den Raritäten der EPT gezählt werden. Bei Kaffee wurde geplaudert und fachgesimpelt. Mitunter kam auch die Umwegrentabilität* ins Gespräch. Bis zu 10 Millionen Euro setzen Pokerspieler bei einer größeren EPT um und das ist ohne Turnier Buy-ins gerechnet. Niemand kann mehr behaupten, dass ein Pokerturnier kein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor für eine Region darstellt. Jetzt muss das nur noch der Gesetzgeber erkennen.

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Das ganze Gespräch mit EPT Präsident Edgar Stuchly erscheint in den nächsten Tagen auf Pokerfirma.com

Gerücht auf der EPT

Es ist fraglich, ob Mickey Petersen sich nicht einen groben Wettbewerbsvorteil durch das Tragen des German-Pro Patches erschlichen hat. Mickey wird vielen besser bekannt als Online-Pro „mement_mori“ sein. Doch was zählt das schon im Gegensatz zu einem German Pro-Status. Eine Anfrage seitens vieler Mitspieler wurde bei der  Turnierleitung bereits gestellt. Die Stewarts werden bis morgen Mittag über den Turnierverbleib von „mement_mori“ entscheiden.

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Die seltsamst verstecktesten Augen des Turniertages

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Besucher des Tages: Andy Wand

Einer der treuesten Leser Andy Wand schaute auf eine Zigarette und ein paar Begrüßungen vorbei. Unter anderem Natalie Hof, Turnierdirektor Thomas Lamatsch und viele andere

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*Unter Umwegrentabilität versteht man den Umstand, dass der indirekte Nutzen einer Großveranstaltung oder einer bedeutenden touristischen, kulturellen oder infrastrukturellen Einrichtung für eine Region diese gegebenenfalls insgesamt rentabel macht. (Quelle: Wikipedia)


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