Bei Lock Poker spitzt sich die Lage weiterhin zu. Die Gerüchte um die Insolvenz des Poker Room ebben nicht ab. Nun versuchen die Offiziellen, die Mitglieder der Poker Community mit Versprechen und Zugeständnissen zu beruhigen.
Weiterhin sorgt das Thema Lock Poker für viel Diskussionsstoff. Nachdem Spieler auf Two Plus Two Sturm gelaufen sind, hat sich Repräsentant Shane Bridges gemeldet und gab eine Änderung bezüglich der Player-to-Player Transfers an.
Nun kann Geld, welches durch P2P erhalten wurde, ausgezahlt werden, wenn 15% des Betrages an Rake erspielt wurde. Dieser Anteil entspricht dem üblichen Standard anderer Anbieter. Damit rudert Lock Poker zurück, da Auszahlungen in Verbindung mit P2P Transfers teilweise komplett abgelehnt wurden.
Shane führte weiterhin aus, dass die betroffenen Spieler genaustens kontrolliert wurden, da man eine Art betrügerischen Auszahlungsring vermutet hatte. Die damit verbundenen Auszahlungsstopps würden somit kein Beweis sein, dass Lock Poker pleite ist, beziehungsweise Geldprobleme hat. Insbesondere soll das Gerücht, Lock hätte durch Finanzdienstleister JDB Services und die Bankkrise auf Zypern eine große Summe Geld verloren, aus der Luft gegriffen sein.
Lock Poker Gründerin und CEO Jennifer Larson hat des weiteren in einem ‚exklusiven Interview‘ mit Werbepartner Gambling911 angegeben, dass „Lock Mitarbeiter stetig neue und angesehene Zahlungsdienstleister […] suchen. […] Sie sind engagiert die Auszahlungszeiten zu verringern und ihr werdet sehen, dass sich dies in den kommenden Wochen verbessert.“
Allerdings ist dies nicht das erste Mal, dass Versprechungen gegeben werden. Die Kunden sind zurecht verunsichert, denn im Chaos um die Auszahlungen und Spielertransfers hat sich Lock nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zuletzt haben sich sogar hauseigene Poker-Pros abgewandt.