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GCG – Vorerst kein Geld für amerikanische Poker Spieler

Die amerikanischen Kunden von Full Tilt Poker werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt. So soll es mindestens noch ein Jahr dauern, bis die Garden City Group (GCG) mit den Auszahlungen beginnt. Derzeit gibt es nicht einmal ein Konzept, wie die Poker Spieler an ihre Bankrolls kommen sollen.

PokerStars hat Full Tilt Poker aufgekauft und alle Spieler außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika ausgezahlt. Die US-Spieler können sich nicht so glücklich schätzen, denn sie müssen weiterhin warten.

Time is MoneyDas United States Attorneys Office (USAO) des Southern District of New York (SDNY) ernannte im März die Garden City Group als Insolvenzverwalter. Doch nach einer kurzen Phase des Optimismus herrscht seit Wochen Frust bei den Poker Spielern.

Dieser hat einen neuen Höhepunkt erreicht, denn wie das Cardplayer Magazin bekanntgab, wird es mit ziemlicher Sicherheit noch mindestens ein Jahr dauern, bis amerikanische Kunden von Full Tilt Poker an ihre Bankrolls kommen. Das Online Magazin zitiert einen Mitarbeiter der GCG mit: „Wir haben noch nicht einmal mit dem Anspruchsprozess begonnen.

Rund 1,3 Millionen ehemalige Kunden des Online Poker Room sollen Anspruch auf Geld haben, insgesamt geht es dabei um $184 Millionen. Noch völlig unklar scheint, wie die Bankrolls verteilt werden sollen.

Lange Zeit war im Gespräch, dass die Spieler lediglich ihre Einzahlungen bekommen sollten. Die Poker Players Alliance arbeitete jedoch eng mit dem Department of Justice (DoJ) zusammen und versuchte alle Beteiligten zu überzeugen, dass Poker ein Skill Game ist und Spieler somit Anspruch auf ihre Gewinne haben. Zudem würden Auszahlungen und Rake nicht berücksichtigt werden können, sodass eine Auszahlung der Bankrolls zum Zeitpunkt des Black Friday, am logischsten und fairsten ist.

Mittlerweile geht es um die Frage, zu welchem Anteil dies geschehen soll, da die Spielergelder aufgrund von Ausgaben nicht zu 100% vorhanden sind. Erschwert wird der gesamte Prozess durch die Zusammenarbeit zwischen der GCG und der Asset Forfeiture and Money Laundering Section des DoJ sowie der Asset Forfeiture Unit des USAO SDNY.

Die jüngste Meldung könnte im Übrigen zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen. Mitte der Woche sorgte die GCG für viel Aufregung in der Poker Community. Per Twitter forderte man auf, bei der Wahl des New York Law Journal zum ‚Besten Anspruchsverwalter‘ für die GCG zu stimmen. Viele bekannte Poker-Pros waren verärgert und beschwerten sich deutlich über den fehlenden Fortschritt im Fall der Full Tilt Poker Bankrolls.

Foto: bluegum / stock.xchng


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