Die „Class of 2013“ der Poker Hall of Fame kann sich sehen lassen. Zehn Nominierte und jeder von ihnen hätte es verdient, in die PHoF aufgenommen zu werden. Wer es tatsächlich schafft, wird am 3. November im Rahmen des WSOP Main Event in Las Vegas bekanntgegeben.

CHRIS BJORIN
HUMBERTO BRENES
DAVID CHIU
THOR HANSEN
JENNIFER HARMAN
MIKE MATUSOW
TOM McEVOY
CARLOS MORTENSEN
SCOTTY NGUYEN
HUCKLEBERRY SEED
Bjorin, Chiu, Hansen, Harman, McEvoy und Nguyen waren bereits letztes Jahr nominiert und bekommen in diesem Jahr erneut die Chance. Brenes, Matusow, Mortensen und Seed sind neu im erlesenen Kreis der Nominierten.
Alle zehn erfüllen die Kriterien für eine Aufnahme in die PHoF, wer es letztlich schafft, wir im Rahmen eines exklusiven Dinners im Wine Cellar & Tasting Room des Rio in Las Vegas am 3. November bekannt gegeben.
Short Bios:
CHRIS BJORIN
Der 65jährige Schwede lebt in London und hat mehr als $5.500.000 in seiner Pokerkarriere erspielt. Zwei Bracelets konnte er gewinnen und führt aktuell auch die schwedische All-Time Money Liste an.
HUMBERTO BRENES
Der Team PokerStars Pro ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Pokerszene. In seiner mehr als 25jährigen WSOP Karriere bringt er es auf 72 Cashes, insgesamt hat er bereits mehr als sechs Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen.
DAVID CHIU
Chiu stammt aus China, lebt aber schon seitdem er 18 ist in den USA. Er begann seine Pokerkarriere auf der anderen Seite des Tisches, nämlich als Dealer. Mittlerweile zählt der 53jährige zu den erfolgreichsten Turnierspielern. Fünf Bracelets konnte er gewinnen, 60 WSOP Cahses schlagen bei ihm zu Buche. Auch die WPT World Championship konnte er 2008 gewinnen und so bringt er es auf mehr als $7,7 Millionen an Turnierpreisgeldern.
THOR HANSEN
Thor Hansen ist ebenfalls einer der „Sirs“ in der Pokerszene. Der Norweger konnte zwei WSOP Bracelets gewinnen. Zudem war er stets bemüht, Poker in Europa vorwärts zu bringen.
JENNIFER HARMAN
Jennifer Harman ist eine der komplettesten Spielerinnen. Immer in den höchsten Cashgame Partien zu finden und mit „Bobbys Room“ als ihrem zweiten Zuhause, machte sie sich einen Namen in der von Männern dominierten Pokerwelt. Als erste Frau schaffte sie es auch mehr als ein Bracelet in Open Events zu gewinnen. Bemerkenswert ist auch ihr soziales Engagement, das das Organisieren von zahlreichen Charity-Events umfasst.
MIKE MATUSOW
Mike „The Mouth“ Matusow. Zu ihm gibt es nichts zu sagen, was er nicht ohnehin schon selbst getan hätte. Vier Braclets, mehr als $9.000.000 an Turniergewinnen. Elf weitere WSOP-Final Tables, fünf WPT Finaltische. Sieger der NBC Heads-up Poker Championship und so weiter. Und einfach nicht von den Pokertischen wegzudenken.
TOM McEVOY
Tom McEvoy ist einer jener Spieler, der in Europa eher unbekannt ist. In den USA zählt er schon seit den 70er Jahren zu den großen der Pokerszene, 1983 konnte er auch das Main Event der WSOP gewinnen. Aber nicht nur am Pokertisch ist er erfolgreich, auch als Autor machte er sich einen Namen. Zahlreiche Strategy-Bücher und Artikel hat er verfasst. Und er ist einer jener, der sich für die rauchfreien Pokerrooms einsetzte.
CARLOS MORTENSEN
Der Matador. 2001 gewann er das WSOP Main Event, 2007 die WPT World Championship. Rund $11.500.000 an Turniergewinnen schlagen bei ihm zu Buche und nach wie vor ist er der einzige, der sowohl WSOP Main Event als auch WPT Championship gewinnen konnte. Fast hätte er es in diesem Jahr auch an den Final Table geschafft, wurde aber letztlich Bubble Boy der November Nine und musste sich mit Rang 10 begnügen.
SCOTTY NGUYEN
“You call and it’s gonna be all over baby!” Diesen Ausspruch von Scotty 1998 beim WSOP Main Event kennt jeder. Aber nicht nur sein „Baby“ und seine Eskapaden machten ihn bekannt, er zählt auch zu den beliebtesten Spielern in der Szene. Auch er kann mehr als $11.000.000 an Turniergewinnen vorweisen, fünf Bracelets, 19 WSOP Final Tables und acht WPT Final Tables. Er ist der einzige, der das WSOP Main Event und die WSOP Players Championship gewinnen konnte.
HUCKLEBERRY SEED
Auch Huck Seed ist einer jener Spieler, der schon ewig zum Pokerzirkus gehört. Rund $7.500.000 an Turniergewinnen schlagen bei ihm zu Buche. Er fühlt sich in den exotischen Varianten zu Hause, was ihm auch zwei Final Tables bei der Players Championship einbrachte. Aber auch mit nur zwei Karten kann er umgehen, was sein Main Event Sieg 1996 und der Triumph bei der NBC Heads-up Championship zeigen.
WSOP Poker Hall of Fame:
| Jahr | Spieler |
|---|---|
| 2012 | Eric Drache |
| 2012 | Brian „Sailor“ Roberts |
| 2011 | Barry Greenstein |
| 2011 | Linda Johnson |
| 2010 | Dan Harrington |
| 2010 | Erik Seidel |
| 2009 | Mike Sexton |
| 2008 | Henry Orenstein |
| 2008 | Duane „Dewey“ Tomko |
| 2007 | Barbara Enright |
| 2007 | Phil Hellmuth |
| 2006 | Billy Baxter |
| 2006 | T.J. Cloutier |
| 2005 | Crandell Addington |
| 2005 | Jack Binion |
| 2004 | Berry Johnston |
| 2003 | Bobby Baldwin |
| 2002 | Lyle Berman |
| 2002 | Johnny Chan |
| 2001 | Stu „The Kid“ Ungar |
| 1997 | Roger Moore |
| 1996 | Julius Oral „Little Man“ Popwell |
| 1993 | Jack Keller |
| 1992 | Thomas Austin „Amarillo Slim“ Preston |
| 1991 | David „Chip“ Reese |
| 1990 | Benny Binion |
| 1989 | Fred „Sarge“ Ferris |
| 1988 | Doyle Brunson |
| 1988 | Jack „Treetop“ Straus |
| 1987 | Walter Clyde „Puggy“ Pearson |
| 1986 | Henry Green |
| 1985 | Red Hodges |
| 1984 | Murph Harrold |
| 1983 | Joe Bernstein |
| 1982 | Tom Abdo |
| 1981 | Bill Boyd |
| 1980 | T „Blondie“ Forbes |
| 1979 | Nick „The Greek“ Dandolos |
| 1979 | James Butler „Wild Bill“ Hickok |
| 1979 | Edmond Hoyle |
| 1979 | Felton „Corky“ McCorquodale |
| 1979 | Johnny Moss |
| 1979 | Red Winn |
| 1979 | Sid Wyman |