In einem sehr langen Championship Event wurde gestern Samstag, den 2. November, der neue Poker Europameister gekürt. Das Turnier war international gut besetzt, Sieg und Titel gingen schließlich an Thomas Taubenschuss, der sich über € 30.000 freuen konnte.
Das Championship Event wurde in den Varianten No Limit Hold’em, Seven Card Stud und Pot Limit Omaha gespielt, gewechselt wurde alle 15 Minuten. Nicht alle der 27 qualifizierten Spieler waren angetreten, was die 23, die dabei waren, aber natürlich nicht störte. Schließlich ging es nur um drei bezahlte Plätze und um den Titel des Europameisters.
Sehr schnell war die Titelhoffnung für Josip Simunic und Lasell King dahin. Nachdem anfänglich noch richtig viel Action an den Tischen herrschte, wurde es mit steigenden Blinds und Limits immer tighter. Es gab Levels ohne Showdown oder Flop und einige ließen sich schon sehr weit hinunter blinden.
Als Seven Card Stud Sieger Erich Kollmann gegen Anton Nagy und PLO Sieger Thomas Pohnke gegen Gabor Gyarmati ausschieden, war kurz nach 23 Uhr der Final Table gefunden. Kaum begonnen, musste Michael Sollfrank seine Chips an Thomas Taubenschuss abgeben. Der schnelle Beginn fand aber ein jähes Ende und es wurde lange Zeit nur geschoben.
Gabor Gyarmati war als Chipleader an den Final Table gekommen und baute seinen Vorsprung auch noch weiter aus. Aber auch Thomas Taubenschuss konnte zulegen, er holte sich auch die Chips von Anton Nagy. Eoghan O’Dea sorgte dann für den nächsten Seat open, als er mit dem Full House Jozef Bartaloz mit dem Flush eliminieren kann.
Sigi Rath erwischte es im Blind Battle gegen Eoghan O’Dea. Er trat mit
gegen den Iren mit
an, am River fiel der König und auch Sigi ging leer aus. Nun ging es um die Bubble und die sollte schneller als erwartet platzen. Jens Nyholm war schon sehr short, als er mit
gegen
von Gabor Gyarmati antrat. Das Board
und Jens war der Bubble Boy.
Zu dritt wurde kurz über einen Deal geredet, Einigung konnte aber keine gefunden werden. Zu diesem Zeitpunkt war Gabor Gyarmati noch immer Chipleader, allerdings konnte dann Thomas Taubenschuss zur Führung verdoppeln. Mit Queens war er gegen die Kings vom Ungarn all-in, der Flop brachte die Queen und den Verdoppler für Thomas. Gabor fiel weit zurück, konnte wieder ein wenig aufbauen und das sollte dann auch genügen, als er beim Pot Limit Omaha gegen Eoghan O’Dea spielte. Am Flop
gehen die Chips vom Iren mit







Im Heads-up lag nun Thomas Taubenschuss fast 3:1 in Führung und das erste All-in von Gabor ließ nicht lange auf sich warten. Gabor konnte aber gleich verdoppeln und die beiden lagen gleich auf. In der nächsten No Limit Hold’em Runde konnte aber Thomas zurückschlagen und auf 330k verdoppeln, was wieder mehr als eine 3:1 Führung bedeutete. Das nächste All-in kam kurz darauf. Mit Pocket 10s trat Gabor gegen





Das war’s mit der Poker EM 2013, die Action der letzten zehn Tage könnt Ihr im Live-Blog Archiv nachlesen bzw. auch unter SOSA ansehen!
| 1. | Thomas | Taubenschuss | A | € 30.000 |
| 2. | Gabor | Gyarmati | HU | € 15.000 |
| 3. | Eoghan | O’Dea | IRL | € 5.000 |
| 4. | Jens | Nyholm | DK | |
| 5. | Siegfried | Rath | A | |
| 6. | Jozef | Bartaloz | SK | |
| 7. | Anton | Nagy | A | |
| 8. | Michael | Sollfrank | D |
Fotos (c) Christian Husar