Insider berichten, dass PokerStars kurz davor steht, in New Jersey sesshaft zu werden. Einem Gerücht nach soll sich die Rational Group mit der New Jersey Division of Gaming Enforcement (DGE) geeinigt haben. Damit wäre PokerStars‘ Rückkehr auf den amerikanischen Online Poker Markt ermöglicht.

Das Gerücht tauchte zum ersten Mal auf der Poker-Community Plattform Two Plus Two auf. So schrieb ein User: „Bit of news/gossip for the year, there is a PokerStars office opening in New Jersey soon.” Spannend hierbei ist die Tatsache, dass der spärlich genutzte Account im April 2012 den Aufkauf von Full Tilt Poker durch PokerStars vorhersagte.
Gestern Nacht folgte ein Tweet von Roger Gros, der sogar noch weiter geht: „Hearing rumors that @PokerStars is ready to settle in NJ. That means the Sheinbergs will be bought out. But NJ market will be transformed.“
Gros‘ Vermutung, dass Isai Scheinberg und sein Sohn Mark, die Firma verlassen, ist allerdings Spekulation. Neben einer solchen Firmenumstrukturierung gibt es auch die Möglichkeit auf eine Einigung mit dem Department of Justice (DoJ). Mark Scheinberg hat sich bereits vergangenen Sommer mit der Staatsanwaltschaft geeinigt. Zudem gab es Anfang dieses Jahres Berichte, dass das DoJ Verfahren zukünftig schneller beenden möchte.
Unter dem Strich gibt es also zwei Möglichkeiten für PokerStars, um die Probleme mit dem DoJ endgültig aus der Welt zu schaffen. Wäre diese Hürde genommen, dann würde auch die DGE den Lizenzantrag für den Online Poker Markt bearbeiten. Sollte PokerStars tatsächlich schon ein Büro planen, darf man davon ausgehen, dass die Verhandlungen mit der DGE bereits wieder aufgenommen wurden.