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Die letzten drei österreichischen Casino-Lizenzen sind vergeben

Lange wurde darauf gewartet, jetzt sind die letzten drei österreichischen Casino-Lizenzen vergeben und es ist ein harter Rückschlag für Casinos Austria. Die Novomatic erhielt den Zuschlag für die Standorte Wien-Prater und Bruck/Leitha, die Stadtcasino Baden AG gemeinsam mit Gauselmann erhielt die zweite Lizenz für Wien.

Schon lange galt es hinter vorgehaltener Hand als sicher, dass die Novomatic für den Praterstandort eine Vollcasino Lizenz erhalten würde. Das ist für den Automatenkonzern vor allem wichtig, da das kleine Glückspiel in Wien verboten wird und damit die Halle im Prater, wo aktuell über 400 Automaten stehen, das Automatenzentrum Wiens werden wird.

Härter trifft Casinos Austria, dass die zweite Wiener Lizenz nicht an das österreichische Casinounternehmen fallen soll, sondern an die deutsch-schweizer Kooperation zwischen der Stadtcasino Baden AG und der Gauselmann Gruppe. Der Standort im Palais Schwarzenberg wird zwar einige Zeit für die Fertigstellung benötigen, aber dieser ist eine riesige Konkurrenz für den Cercle auf der Kärntner Straße.

Auch bei der dritten Lizenz, die für Niederösterreich ausgeschrieben wurde, soll Casinos Austria leer ausgehen. Die Novomatic erhält auch hier den Zuschlag und verwirklicht das Projekt in Bruck an der Leitha, östlich von Wien. Zwar sind die Anwohner wenig erfreut über das neue Objekt, aber die niederösterreichische Landesregierung sieht in diesem Standort eine bessere Option als in Krems, wo Casinos Austria ein Casino errichtet hätte.

Die Bescheide über die Lizenzen sollen morgen zugestellt werden. Wenn die drei Lizenzen tatsächlich so vergeben werden, dann ist das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen. Es ist zu erwarten, dass sowohl Casinos Austria als auch Century Casinos, die bei der Lizenzvergabe ebenfalls leer ausgehen würden, die Vergabe anfechten. Casinos Austria hat zwar zwölf der insgesamt 15 Lizenzen, dass man bei den drei neuen Konzessionen nicht zum Zug kommt, ist aber dennoch ein harter Schlag, da man vor allem in Wien massive Konkurrenz bekommt.

 

Quelle: diepresse.com


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