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Drei Deutsche im alpinen Neuseeland in Tag 2

Während Europa sich über sommerliche Temperaturen freut und die EPT gerade Pause macht, sieht es am anderen Ende der Welt ganz anders aus: In Neuseeland herrscht der Winter (wenn auch ein sehr milder) und die ANZPT, das Pendant der EPT in Australien und Neuseeland, ist in vollem Gange!

Neben 3 Satellites, einem Celebrity & Media-Tournament, stehen ein NZD 1.000 Team-Turnier und natürlich das NZD 2.500 Main Event beim derzeitigen Stopp auf dem Programm. Waren die vergangenen Turniere der ANZPT vornehmlich mit Startern aus Down Under gespickt, verirrten sich zum ANZPT Queenstown Alpine Adventure auch Starter aus den USA, aus Finnland, Großbritannien, den Niederlanden oder Deutschland in die schneebedeckten Gipfel am Wakatipu See.

Nach vier Starttagen im Skycity Casino haben es drei deutsche Starter in Day 2 geschafft. Mit 20.000 Chips bei einstündigen Blind-Levels gingen 134 Alpinisten in den Anstieg. 91 von ihnen erreichten das Biwak zu Tag 2. Unter ihnen mit Sven Ellrich, Florian Fröhlich und Jan Schwarz auch drei Deutsche. Ellrich und Schwarz trafen sich am anderen Ende der Welt dann sogar am selben Tisch. Mit ihnen war der starke Amerikaner Jeff Dehaven und der aggressive Neuseeländer Nick Nicolaou von der Partie.

Nicolaou war in die meisten Hände verwickelt und drängte seine Kontrahenten mit Vorliebe aus großen Pots. So wurde Schwarz, der direkt links von ihm saß, nach Re-Raises bereits früh mit All-Ins des Neuseeländers konfrontiert. Zwei mittelgroße Pots verlor der Deutsche als er gegen Dehaven nach eigenem Pre-Flop Raise den Flop von anspielte und vom US-Amerikaner gecallt wurde. Den Turn checkten beide und auf dem River (9) check-callte Schwarz die Bet des US-Amerikaners, der 7-7 für das Full-House zeigte und der Deutsche seine Trip-Aces „ohne Kicker-Problem“ muckte. Ebenfalls mit minimalem Schaden kam er gegen Nicolaou davon, als er das Pre-Flop-Raise des Kiwis callte und auf dem Flop von dessen Bet-Out mit seinem getroffen Set Zehner minraiste. Nicolaou und Schwarz checkten den Turn und River, worauf der Deutsche für die fertige Straße und einen Backdoor-Flush gezeigt bekam.

Es gab aber auch Hände, in denen die beiden „Exoten“ Schwarz und Ellrich Chips generierten: Einen großer Pot ging an Schwarz, als er das Raise von Nicolaou aus früher Position direkt hinter ihm callte. Das Bet-Out auf dem Flop vom bezahlte Schwarz ebenfalls, genauso wie den Turn . Am River stellte der Neuseeländer schließlich seinen gesamten Stack in die Mitte, worauf der Deutsche snapcallte. Nicolaou muckte und Schwarz zeigte ! Die letzten Chips des einstigen Chipleaders nahm sich schließlich Ellrich als, er mit Kx: 3-betete und das All-In des Kiwis mit Pocket Queens committed callte und das anschließende Rennen für sich gewinnen konnte.

Am Ende des Tages mussten Ellrich und Schwarz jedoch noch einmal Federn lassen, als Ellrich mit auf einem 8-high-Board das All-in eines Shortstacks callte, der hielt und Schwarz einen Monster-Pot von 37.000 Chips verlor. Das Raise vom Local Glenn Maiden beantwortete der Deutsche mit einem Reraise, was schnell von Maiden gecallt wurde. Auf dem Flop von erhöhte der Neuseeländer das Bet-Out von Schwarz, der unverzüglich seinen gesamten Stack in die Mitte stellte. Der Neuseeländer callte fast ebenso schnell, sah sich jedoch mit den Queens von Schwarz gegenüber. Doch der Dealer meinte es gut mit dem Croupier eines benachbarten Casinos und ließ ihn seinen 5-Outer mit dem Ass auf dem Turn treffen.

Anschließend stellte sich ein Spieler gegen Schwarz noch selber ein Bein. Diesmal traf der Deutsche seinen 10-Outer und holte sich am Tagesende noch einmal ein Double-Up.
Sehr solides Poker zeigte Florian Fröhlich, der seinen Stack an Tag 1C kontinuierlich auf 25.800 Chips ausbaute und mit der besten Ausgangsposition (Ellrich: 19.625, Schwarz: 16.575) der drei Deutschen in Day 2 geht.

Name Vorname Land Chip Count Table Seat
Colman Julius Australia 114.425 612 1
Yates Matthew New Zealand 67.050 612 5
Hinrichsen Andrew Australia 65.475 712 1
Bradford David New Zealand 64.500 53 5
Measey Mark Australia 58.075 53 1
Harman John New Zealand 57.475 512 6
Pye John New Zealand 56.725 412 4
Iskander Mark Australia 49.725 53 3
Cohen Julian Australia 45.875 43 6
Walker Mark New Zealand 45.350 412 6
Chisnall Paul New Zealand 44.950 73 9
Nurmi Ville Finland 44.325 43 8
Ramakrishnan Rajkumar Australia 44.325 712 5
Egan Josh New Zealand 42.975 412 5
Scott Stewart Australia 40.700 712 7
Mauga William Australia 40.550 43 3
Mustafa Dhurim Australia 40.250 312 4
Stadler Erich New Zealand 40.050 63 1
Hachem Tony Australia 39.000 512 2
Smith Steven New Zealand 38.875 512 4
Maiden Glenn New Zealand 38.775 63 4
Williams Sam New Zealand 38.125 53 8
Levy Grant Australia 35.800 33 3
Calder Jeremy (jerry) Australia 35.425 412 1
Gray Carl New Zealand 34.475 612 7
Lunardi Kristian Australia 33.300 712 3
Balaban Darko Australia 33.025 412 8
Sukkar Ray Australia 32.900 73 10
Marvanek Mike Australia 32.075 73 2
Anstey Mark Australia 30.700 612 2
Honeybone James New Zealand 29.700 43 9
Cohen Joel Australia 29.700 63 3
Howard Smith Brooke New Zealand 29.475 312 5
Wang Robert New Zealand 29.200 53 4
Barclay Ben Australia 28.975 412 7
Webster Paul Australia 28.625 612 8
Kriston Daniel Australia 28.200 612 4
Neilson Daniel Australia 28.150 33 4
Cohen Hugh Australia 28.075 312 1
Bucher Jeffrey New Zealand 27.925 63 9
Bryant Jordan New Zealand 27.225 73 4
English Tim Australia 26.150 712 4
Frohlich Florian Germany 25.800 53 2
Padway Spencer United States 25.075 512 5
Reeves Daniel United Kingdom 24.900 712 9
Tahtouh Emad Australia 24.800 63 5
Hill Matthew Australia 24.775 33 1
Andrews Danny Australia 24.500 43 5
Smith Lyle Australia 22.925 312 3
Hornby Ian New Zealand 21.750 33 7
Cavagnero Cesar Argentina 21.100 512 1
Sonius Martijn Netherlands 20.300 73 1
Golledge Aaron Australia 19.850 612 6
Ellrich Sven Germany 19.625 43 1
Bonham David New Zealand 18.675 612 9
Brown Andrew New Zealand 18.450 73 8
Crow Ray New Zealand 18.250 73 5
O’grady Michael Australia 18.175 312 8
Anunu Mishel Australia 17.850 612 3
Lowe Reg New Zealand 17.775 43 2
Guthrie John New Zealand 17.175 33 5
Schwarz Jan Germany 16.575 53 7
Telfer John New Zealand 15.425 63 6
Vis Rachel Australia 15.275 73 3
Spary Ferg New Zealand 15.125 73 7
Bryniczka Kevin United States 13.975 33 6
Paurini Mahi New Zealand 13.550 73 6
Chevalier Daniel Australia 13.150 712 2
Vautier Andrew New Zealand 13.100 63 8
Brugman John Australia 12.575 53 6
Nolan Carl New Zealand 12.450 43 7
Sova Bob New Zealand 12.000 33 2
Eriksen Soren New Zealand 11.995 412 3
Waldegrave Darcy New Zealand 11.375 63 2
Chow Anthony Australia 11.250 53 9
Becker Nicholas United States 10.950 412 9
Lum Damon New Zealand 10.725 512 3
Capelin Andrew Australia 10.625 512 9
Hicks Ernest Australia 10.400 512 7
Middlebrook Dane Australia 10.100 712 6
Tarn Wilbur New Zealand 9.850 512 8
Volkoff Tamara Australia 9.525 412 2
Clarke Timothy Australia 8.875 312 7
Dehaven Jeff United States 8.600 63 7
Lin Celina Australia 7.425 712 8
Robert Roger New Zealand 7.050 33 9
Huntly Dennis Australia 5.750 312 2
Scott Andrew Australia 4.500 43 4
Tomes Gary New Zealand 3.575 33 8
Sing Dan New Zealand 2.875 312 9
Lancaster Richard New Zealand 2.075 312 6

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