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Peter Rischling gewinnt die Offene Berliner Meisterschaft

Gerade in den letzten Tagen überschlugen sich Meldungen über exorbitant hohe Pokergewinne. Das ist die eine Seite der Pokerwelt. Die andere gab es am 8. November in Berlin zu erleben. Bei der bereits 8. Offenen Berliner Pokermeisterschaft ging es um Poker. Und nur darum.

Der Bad Beat Berlin e.V. gehört schon lange zur bunten Pokerwelt, was nicht zuletzt Stefan Schüttler zu verdanken ist. Im Vordergrund des Vereins steht das gesellige Miteinander am Pokertisch. In Zeiten des Pokerbooms war die Beteiligung an den Turnieren deutlich höher, aber trotz Bahnstreik und abflauendem Pokerboom waren 53 Spieler zur Meisterschaft angetreten. Bei 10.000 Chips Starting Stack, Blinds beginnend bei 25/50 und 30minütigen Levels sollte um 10:30 Uhr ein langer Pokertag beginnen. Die 25 Big-Blind-Average Regelung kommt schon lange zur Anwendung und garantiert eine angenehme Struktur.

Gegen 17:15 Uhr stand der Final Table fest und nun ging es um den Meistertitel. Sven Kutter, der das Turnier 2009 gewonnen hat, musste sich dieses Mal mit gegen die Pocket 10s von Frank Seifert auf Rang 9 geschlagen geben. Für Stefan Pochanke kam das Aus auf Rang 8, danach scheiterte Mark Slonina mit an den Pocket 9s von Stefan Schüttler. Andreas Kunze versuchte es short mit , musste sich aber geschlagen geben.

In einem Chipleaderpot wurde Platz 5 entschieden. Stefan Schüttler war mit den Königen all-in, Frank Seifert callte mit seinen Pocket Tens und traf gleich als Doorcard eine weitere . Während für Stefan Platz 5 blieb, war Franky Chipleader.

Für Frank Seifert ging es gut weiter, mit den Assen verabschiedete er auch Felix Sachsenweger mit auf Rang 4. Zu dritt ging es mehr als zwei Stunden weiter und in dieser Zeit schmolz auch Frankys Stack. Mit verabschiedete er sich schließlich gegen Fabian Schmidt, der nun mit einer 3:1 Führung ins Heads-up gegen Peter Rischling ging. Um 22:45 Uhr startete das letzte Duell. Zum ersten Mal saßen sich zwei vereinslose Spieler gegenüber, dennoch gab es genügend Fans, die mitfieberten. Peter kämpfte sich nach und nach an Fabian heran, übernahm die Führung und konnte sich schließlich mit gegen .6x: von Fabian den Titel holen. Der König auf dem River entschied die 8. Offene Berliner Meisterschaft gegen 1 Uhr früh.

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Squashhouse und Dirk Kahl haben ebenso zum Gelingen des Events beigetragen wie natürlich alle Teilnehmer und die Mitglieder des Bad Beat Berlin e.V.. Am 15. und 22. Dezember veranstaltet der Verein ein weiteres Traditionsevent – die offene Berliner Heads-up Meisterschaft. Wer kostenlos einen Pokerabend unter Gleichgesinnten verbringen will, der findet dazu alle Infos unter www.BadBeatBerlin.de.

Endstand Offene Berliner Pokermeisterschaft 2014:

1 Peter Rischling
2 Fabian Schmidt
3 Frank Seifert
4 Felix Sachsenweger
5 Stefan Schüttler
6 Andreas Kunze
7 Mark Slonina
8 Stefan Pochanke
9 Sven Kutter

Bisherige Sieger (Runner Up/Spielort)
2013 Oliver Steyer (Christian Haase/ Squash House)
2012 Stefan Heinicke (Stefan Schüttler/Longshot)
2011 Christian Haase (Thomas Schulz/Longshot)
2010 Conny Zimmermann (Phillip Locke/Pokerbar)
2009 Sven Kutter (Adrian Pöge/Best Western President)
2008 Mike Biber (Matthias Manhertz/ZMF)
2007 Dennis Witzky (Alexander Schäfer/Safe Berlin)


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