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Poker Betrüger Christian Lusardi wartet auf Verurteilung

Christian Lusardi gilt als Verantwortlicher im Fall der gefälschten Poker Chips bei den Borgata Winter Open. Der Zwischenfall sorgte im Januar 2014 für reichlich Interesse, doch eine Verurteilung steht immer noch aus.

Vor rund einem Jahr sorgte das Borgata Winter Open für viel Aufsehen innerhalb der Poker-Community. Beim $560 NLHE Auftaktturnier der Serie stellte die Turnierleitung fest, dass gefälschte Chips im Umlauf waren und beendete das Event vorzeitig.

Die Polizei benötigte nicht lange, um Christian Lusardi als Verdächtigen ausfindig zu machen. Der Poker-Pro hatte verzweifelt versucht, gefälschte Jetons in der Toilette seines Hotelzimmers im Harrah’s Resort zu entsorgen und dabei die Leitungen verstopft. Bei weiteren Ermittlungen fand die Polizei zudem Drogen sowie große Mengen an kopierten DVDs bei Lusardi, was weiteren Ärger für den US-Amerikaner bedeutete.

Der Fall liegt immer noch vor dem Richter und eine Verurteilung ist erst für den 17. Februar angesetzt. Mittlerweile ist der 43-Jährige wieder auf freiem Fuß, steht jedoch unter Überwachung per elektronischer Fußfessel und Hausarrest.

Christian Lusardi darf das Haus nur unter Ausnahmen verlassen, zum Beispiel, wenn er medizinische Hilfe benötigt, sich für einen Job bewirbt oder zum Anwalt muss. Der Amerikaner darf dann aber auch nur in den US-Bundesstaaten New York, New Jersey und North Carolina unterwegs sein. Eine weitere Auflage ist ein Verbot jeglichen Glücksspiels sowie ein striktes Alkoholverbot, da sich Lusardi wegen Spiel- und Drogensucht behandeln lässt.


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