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Atlantic City: Millionenstrafe für das Taj, kein Deal für das Revel

Zwei der Pleitecasinos in Atlantic City sorgen einmal mehr für Schlagzeilen. Im Insolvenzprozess des Trump Taj Mahal wurde nun bekannt, dass das Casino eine Rekordstrafe von $10 Millionen zahlen muss. Ebenfalls nicht besser läuft es für das Revel. Offenbar findet sich doch kein Käufer.

2014 war ein rabenschwarzes Jahr für die Casinoindustrie in New Jersey. Mit dem Atlantic Club Casino Hotel, dem Showboat AC, dem Revel sowie dem Trump Plaza Hotel schlossen vier Casinos ihre Pforten. Das Trump Taj Mahal kündigte Insolvenz an, allerdings wird derzeit der Betrieb aufrecht erhalten.

In diesem Zusammenhang wurde nun bekannt, dass das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) eine Strafe von $10 Millionen verhängte. Das Taj Mahal soll Antigeldwäscheprotokolle missachtet haben.

Ob die Strafe jemals gezahlt wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Das zuständige Insolvenzgericht stufte FinCEN als ungesicherten Gläubiger ein, so dass im besten Fall nur ein Bruchteil gezahlt werden muss. Experten halten eine Summe für unter $50.000 für realistisch.

Gläubiger des Revel haben noch geringere Chance, um an Geld zu kommen. Das modernste Casino in Atlantic City scheint auch trotz Schnäppchenpreis keinen Käufer zu finden. Nach einer Versteigerung im Oktober hatte Brookfield US Holdings, ein Tochterunternehmen einer kanadischen Investitionsfirma, das Objekt für $110 Millionen erworben.

Der Deal scheiterte jedoch, da das Revel mehrere Millionen Schulden bei einem Energiekonzern hatte und dieser von den neuen Besitzern das Geld sehen wollten. Investor Glenn Straub, der bei der Auktion den Zuschlag nicht erhalten hatte, konnte nun das Casino für $94,5 Millionen haben.

Obwohl der Mann aus Florida zuvor vor Gericht ging, um den Brookfield Deal zu Fall zu bringen, wollte Straub nun selbst aussteigen. Nach langem hin und her scheint der Deal nun endgültig vom Tisch. Straub verpasste eine von den Revel Anwälten gesetzte Deadline. Eine weitere Auktion ist geplant, doch ob sich ein Käufer für das $2,4 Milliarden Casino findet, muss sich zeigen.


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