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Schulden im Poker Club – Spieler täuscht Entführung vor

In Spanien hat ein verzweifelter Zocker seine eigene Entführung vorgetäuscht, um Spielschulden zu begleichen. Der Manager des Poker Clubs war ebenfalls beteiligt und beide wurden von der Polizei verhaftet.

Die genauen Umstände, wie viel Schulden der Spieler angehäuft hat, gibt es nicht. Doch wie die Website Antena3.com berichtet, war es soviel, dass der Zocker sie nicht begleichen konnte und verzweifelt genug war, um seine Eltern zu erpressen.

Wie die Polizei angibt, meldete sich vergangenen Freitag der Vater des Spielers und berichtete, dass er mehrere Anrufe bekommen hat. Ihm und seiner Frau wurde gedroht, dass seinem Sohn die Beine abgehackt werden und er ermordet wird, wenn sie nicht schleunigst ihr Bankkonto leerräumen.

Es dauerte nicht lange, bis die Polizei alle Kräfte mobilisiert hatte und sogar einen Vermittler bereitstellte. Doch als der Fall immer mehr mediale Aufmerksamkeit bekam, wurde es den Möchtegerngangstern zu heiß und die inszenierte Entführung wurde beendet.

Als nun jedoch der verloren geglaubte Sohn urplötzlich auftauchte, stellten die Ermittler jede Menge unangenehme Fragen. Der naive Schuldner verstrickte sich in weitere Lügen und so kam die Wahrheit schnell ans Licht.

Der Komplize wurde ausfinden gemacht und stellte sich als Manager des Poker Clubs heraus. Beide sitzen nun vorerst in Untersuchungshaft und der Fall wird der Staatsanwaltschaft vorgelegt.


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