Es sind immer acht Spieler und immer dieselbe Struktur. Und dennoch werden manche Final Tables bei der PokerStars European Poker Tour (EPT) zum Marathon und manche zum Kurzstreckenlauf. Die EPT Budapest war eindeutig ein Sprintrennen, bei dem der Engländer William Fry die richtigen Spikes gewählt hatte.
Der Ungar Zoltan Toth war als Chipleader in den Finaltag im Sofitel Budapest gegangen. Er hatte aber nur einen knappen Vorsprung auf den Dänen Albert Iversen und den Rumänen Ciprian Hrisca. Und gleich in der ersten Hand ging die Führung auf Hrisca über. Der Final Table war wie das ganze Turnier – actionreich und spannend.
Johnny Lodden hatte sicher nicht damit gerechnet, dass er als erster wieder gehen würde. Am Flop 










Zoltan Toth blieben nach diesem Pot nur noch etwas über 40.000, die er in der nächsten Hand im BB in die Mitte schob. Gino Alacqua und Albert Iversen checkten das Board durch und Iversen reichte 

Gino Alacqua weiß schon, wie es an einem EPT Final Table ist. Letztes Jahr in Prag konnte er noch Platz 2 erobern, dieses Jahr in Budapest wurde es Platz 6. Mit 










Marino Serenelli war der Shortstack am Tisch und brauchte ein Double up zum Überleben. Er spielte im SB an, William Fry callte im BB. Am Board lag 








Somit war Albert Iversen der Shorty am Tisch und wollte natürlich nicht so enden wie Serenelli. Er musste einige Chips an William Fry abgeben und
auch als er mit 








Martin Jacobson schaffte es noch seine wenigen Chips zu verdoppeln, ehe er sich gleich darauf wieder hergab. Am Board 






Ciprian Hrisca hatte fast doppelt so viele Chips wie William Fry, als das Heads-up begann. Und Hrisca baute seine Führung noch weiter aus. Doch mit 
















Keine fünf Stunden hatte es gedauert, ehe die EPT Budapest entschieden war. 532 Spieler waren angetreten, fünf Tage später war es nur noch einer. William Fry hatte eindeutig die richtige Bahn für den Sprint am Final Table erwischt.
Ob es bei dern nächstne EPT auch wieder einen Überraschungssieger geben wird? Das werden wir bald erfahren, denn die EPT macht nur eine kurze Pause, denn bereits von 15. bis 19. November gastiert die Tour in Warschau, Polen.
| 1 | William Fry | England | € 595.839 |
| 2 | Ciprian Hrisca | Rumänien | € 342.608 |
| 3 | Martin Jacobson | Schweden | € 197.904 |
| 4 | Albert Iverson | Dänemark | € 153.216 |
| 5 | Marino Serenelli | Italien | € 127.680 |
| 6 | Gino Alacqua | Italien | € 100.016 |
| 7 | Zoltan Toth | Ungarn | € 78.736 |
| 8 | Johnny Lodden | Norwegen | € 53.200 |