Zwar wurde es am Ende nichts mit dem Bracelet-Triple und den dicken Prop Bets. Dennoch beendete Jason Mercier die World Series of Poker 2016 als Spieler des Jahres.
Während die Entscheidung beim WSOP Main Event noch aussteht, so ist der Kampf um den Titel „Player of the Year“ schon entschieden. Paul Volpe, der als letzter Spieler Jason Mercier noch hätte von der Pole Position verdrängen können, hat sich an Tag 6 verabschiedet.
Mit 2.195,57 Punkten ist Jason Mercier damit Spieler des Jahres. Erfolgreichster Europäer ist Max Silver, der mit 1.687,67 Zählern auf Rang 3 liegt. Bester deutschsprachiger WSOP-Grinder ist Koray Aldemir (14./1.406,48 Pkt).
Jason Mercier legte eine erstaunliche Serie hin und holte Gold bei der $10.000 2-7 Lowball Championship sowie der $10.000 HORSE Championship und schrammte beim $10k Razz nur ganz knapp am dreifachen Erfolg sowie einer satten Bracelet-Wette vorbei.
Weitere Topleistungen lieferten Michael Gathy (6./1505,31 Pkt), der einen Sieg holte und zweimal Runner-Up wurde, sowie Benny Glaser (10./1.422,54 Pkt) und Ian Johns (47./1.059,50 Pkt), die beide jeweils zwei Bracelets holten, ab.
Die Verantwortlichen bei der WSOP dürfen ebenfalls zufrieden sein. Mit 107.833 Entries stellte man eine neue Bestmarke auf. Die insgesamt $221.211.336 an Preisgeldern sind das drittbeste Ergebnis aller Zeiten und werden nur von der WSOP 2014 und WSOP 2012 überboten, wobei es bei diesen Serien jeweils das $1 Million Big One gab.