Poker ist nicht wie Donald
Obwohl es durchaus Ähnlichkeiten gibt. Wenn wir nicht über Duck reden. Betrachten wir nur einmal ernsthaft reflektierend das Wesensmerkmal Egomanie.
Obwohl es durchaus Ähnlichkeiten gibt. Wenn wir nicht über Duck reden. Betrachten wir nur einmal ernsthaft reflektierend das Wesensmerkmal Egomanie. Denken wir nur einmal zutiefst ehrlich über die Aura von Stärke und Grobschlächtigkeit nach. Vielleicht auch von Schlechtigkeit. Machotum, gepaart mit einer Mißachtung von Feinheiten und Zwischentönen.

Nein, auch wenn es auf den ersten und den zweiten Blick Gemeinsamkeiten gibt; dieses als Fazit eines spielerischen Essays; ist Poker bei weitem nicht so gefährlich wie der Donald. Lasst uns Poker also nicht unrecht tun. Nichts läge mir sowieso ferner. Poker ist keine Bedrohung für unsere Demokratie. Poker lässt nur wenige, die es hervorgebracht hat, hinter sich. Ja, wir schaffen das. Poker baut keine Mauern, Poker kann keine Raketen zünden, Poker ist völkerverbindend und mittlerweile ein aufkeimendes Kulturgut. Wobei die Betonung auf gut liegt. Mit kulturellem Anspruchsdenken sollten wir uns noch zurückhalten. Poker ist eher die Liebesgöttin Venus statt Mars, dem Gott des Krieges und der Schokolade. Insofern also stimmen meine Überschrift und mein Grundgedanke dann doch. Und mit dieser guten Nachricht verabschiede ich mich bis nächste Woche. Selbe Stelle, selbe Uhrzeit. Thank you for your Aufmerksamkeit. Ach ja, diese Kolumne wird übrigens nicht von Mexikanern bezahlt.