In New Jersey ist ein Streit um zwei „TRUMP“ Reklametafeln entfacht. Eine Firma hatte sich die Schilder unter den Nagel gerissen, als diese vom Taj Mahal Casino Resort entfernt wurden. Nun soll ein Gericht klären, wer die vermeintlichen Sammlerstücke weiterverkaufen darf.
Donald Trump ist das ganz große Thema in den Nachrichten. Der Präsident der USA sorgt sogar für Schlagzeilen, auch wenn er nicht direkt involviert ist. So geschehen im US-Bundesstaat New Jersery. Dort liegt einem Gericht eine Klage in Höhe von $100.000 vor.
Streitobjekt sind zwei große Schriftzüge, die Jahrzehnte das Taj Mahal in Atlantic City schmückten. Das legendäre Casino schloss im vergangenen Oktober die Pforten. Als kürzlich die Trump-Namensschriftzüge aus dem Eingangsbereich entfernt wurden, stand Recycling of Urban Materials for Profit auf der Matte.
Mitarbeiter der Firma aus Philadelphia erkundigten sich beim zuständigen Handwerker, ob man die Schilder kaufen könnte. Dieser verkaufte nach kurzer Rücksprache mit seinem Chef die zwei Schilder für $250.
Kurz darauf bot Recycling of Urban Materials die Schilder bei eBay an. Schon nach wenigen Tagen lag das Gebot bei $7.500. Dann beendete das Auktionshaus die Versteigerung, denn Trump Taj Mahal Associates meldeten sich zu Wort. Angeblich soll Recycling of Urban Materials die Schilder geklaut haben. Obendrein hatte Eastern Sign, die Firma, die mit dem Abbau beauftragt wurde, keine Rechte, die Schilder zu veräußern.
Recycling of Urban Materials hat nun Klage gegen Trump Taj Mahal Associates sowie Eastern Sign eingereicht. Man verzichtet gerne auf die Schilder, wenn man $100.000 als Schadensersatz gezahlt bekommt.