Cannabis-Vertrieb ohne Lizenz. Shahram „Shawn“ Sheikhan erwartet eine Strafe von bis zu 40 Jahre hinter Gittern. Anfang November soll das Urteil gesprochen werden.
Zwischen 2019 und 2022 verkaufte Shawn Sheikhan und seine Partnerin Sabriana Williams Marihuana und Cannabis-Produkte im großen Stil in Kalifornien. Leider fehlte die entsprechende Lizenz, so dass es zu einer Razzia kam.
Das Duo zeigte sich jedoch nicht einsichtig und befüllte die Regale. “Cannaland” war wieder im Geschäft, es kam zur Anklage. Wie wir Anfang dieses Jahres berichteten, bekannte sich Shawn Sheikhan für schuldig. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 40 Jahren.
Eigentlich sollte Shawn Sheikhan im April verurteilt werden, doch der Termin wurde mehrfach nach hinten verschoben. Nächsten Freitag soll nun die Entscheidung fallen. Wie Jon Sofen für PokerNews berichtet, hofft Sheikhan auf ein mildes Urteil.
“Herr Sheikhan hat die Verantwortung für sein Verhalten in diesem Fall übernommen, und die beigefügten Briefe und Dokumente in der Akte deuten darauf hin, dass Herr Sheikhan aufrichtiges Bedauern empfindet.
Herr Sheikhan hat sich während seiner Vorführung vor Gericht vollständig kooperativ gezeigt und schwört, nie wieder in kriminelles Verhalten verwickelt zu sein” so ein Schreiben an das Gericht, welches PokerNews vorliegt.
Auf 33 Seiten beschreibt Sheikhans Rechtsbeistand Richard A. Schonfeld, dass eine Haftstrafe ein zu strenges Urteil wäre. Als Argumente dienen Sheikhans Familie, dessen Gesundheit sowie die ohnehin liberalen Marihuana-Gesetze.
Sieben persönliche Briefe liegen dem Schreiben bei. Darunter von Shwan Sheikhans Vater und Tochter. Ebenfalls zu Wort gemeldet hat sich Mori Eskandani: “Shawn hat mir von dem schwerwiegenden Verbrechen erzählt, dem er sich schuldig bekannt hat, und hat ernsthafte Reue gezeigt.
Ich möchte Sie wissen lassen, dass Shawn mich und andere immer respektvoll behandelt hat. Er liebt seine Frau Tania und seine Tochter Tatiana; ich habe ihn auf zahlreichen Gelegenheiten Tennis mit ihr spielen sehen, seit sie in der ersten Klasse war, und er ist ein liebevoller Vater. Er hat sie auch dazu ermutigt, eine echte Ausbildung zu erhalten.”