Der Global Poker Index (GPI) hat Shannon Shorr zum Spieler des Monats Januar 2025 gekürt. Mit einer Gesamtpunktzahl von 1.078,90 setzte sich der US-Amerikaner knapp gegen Spencer Champlin (1.062,03) und Brandon Wilson (1.038,15) durch.
Shorr verdankt seinen Erfolg insbesondere einer beeindruckenden Serie von Cashes und Siegen bei der PokerGO Tour (PGT) in Las Vegas. Er gewann zwei hochkarätige Events und schaffte es insgesamt viermal auf gewinnbringende Platzierungen. Mit diesen Erfolgen sicherte sich der Profi aus Alabama nicht nur eine Spitzenposition in der GPI-Wertung, sondern katapultierte sich auch auf Platz 91 der weltweiten All-Time Money List und Platz 42 der USA All-Time Money List.
Dominanz im PokerGO Studio: Shorrs starker Jahresauftakt
Shorr startete das Jahr 2025 mit einem Triumph beim PGT Last Chance 10K NLHE Event #2, bei dem er sich gegen 118 Gegner durchsetzte und 297.500 USD gewann. Nur wenige Tage später legte er direkt nach und holte sich beim PGT Last Chance 10K NLHE Event #6 einen weiteren Sieg und 290.000 USD.
Obendrein erreichte er beim PGT Kickoff 5K NLHE Event #3 den elften Platz und verdiente so 14.000 USD. Trotz eines eher enttäuschenden 30. Platzes im prestigeträchtigen PGT Championship 1.000.000 Event kann Shorr mit 625.700 US-Dollar Turniergewinnen allein im Januar also auf einen überragenden Jahresauftakt zurückblicken.
Seine anhaltende Erfolgsgeschichte erinnert an sein bestes Karrierejahr 2006, als Shorr über 1,6 Millionen USD gewann. Seit 2019 überschritt er regelmäßig die Marke von einer Million USD an Turniergewinnen pro Jahr – eine Leistung, die er 2025 bereits im ersten Monat zu wiederholen scheint.
Die Top 10 des GPI-Rankings: USA dominiert die Weltrangliste
Neben Shorr glänzten weitere US-Spieler in der GPI-Wertung. Spencer Champlin sicherte sich mit starken Ergebnissen in Atlantic City, Hollywood (FL) und Las Vegas den zweiten Platz, während Brandon Wilson mit zwei PGT-Siegen und einer weiteren Top-Platzierung auf Rang drei landete.
Hier die Liste im Überblick:
| Rang | Spieler | Nation | Cashes | Siege | Top 10 Platzierungen | GPI-Punkte |
| 1 | Shannon Shorr | USA | 5 | 2 | 2 | 1.078,90 |
| 2 | Spencer Champlin | USA | 4 | 1 | 2 | 1.062,03 |
| 3 | Brandon Wilson | USA | 4 | 2 | 3 | 1.038,15 |
| 4 | William „Cody“ Stanford | USA | 11 | 4 | 6 | 970,37 |
| 5 | Stephen Song | USA | 5 | 0 | 3 | 945,07 |
| 6 | Ryan Hogan | USA | 4 | 0 | 3 | 943,23 |
| 7 | Kristen Foxen | CAN | 5 | 1 | 3 | 927,01 |
| 8 | Samuel Laskowitz | USA | 6 | 0 | 4 | 909,86 |
| 9 | David S. Chen | USA | 7 | 0 | 2 | 898,18 |
| 10 | Michael Berk | USA | 4 | 1 | 2 | 884,70 |
Die einzige nicht-amerikanische Spielerin in den Top 10 war die Kanadierin Kristen Foxen, die sich mit fünf Cashes und einem Turniersieg auf Platz sieben behauptete.
Damit bleibt die GPI-Rangliste weiterhin fest in US-amerikanischer Hand. Die ersten Wochen des Jahres deuten dennoch bereits auf ein spannendes Rennen um den Titel des GPI Player of the Year hin – mit Shorr als einem der klaren Favoriten.
