Florian Pesce hat das prestigeträchtige World Series of Poker Circuit (WSOPC) Harrah’s Cherokee Main Event gewonnen. Der Franzose setzte sich in einem stark besetzten Feld mit 1.710 Teilnehmern durch und sicherte sich seinen ersten WSOPC-Goldring sowie ein Preisgeld in Höhe von 368.380 USD. Mit seinem größten Karrieregewinn liegt er nun bei über 685.000 USD Live-Earnings. Zudem erhielt er 1.080 Punkte für das Card Player Player of the Year (POY) Ranking, wodurch er auf Platz 34 der Gesamtwertung vorrückte.
Der hohe Andrang in North Carolina ließ den ursprünglichen Preispool von 1,5 Millionen USD auf satte 2.590.650 USD ansteigen. Die besten 188 Spieler sicherten sich je einen Teil des Preisgeldes. Die letzten vier Finalisten kassierten jeweils einen sechsstelligen Betrag.
Das Event war jedoch nicht nur von starken Spielzügen, sondern auch von einem kuriosen Zwischenfall geprägt: Ein Unbekannter stürmte den Turnierbereich, warf drei Pokertische um und brachte das Event für rund zwei Stunden zum Stillstand. Die Turnierleitung rekonstruierte die Chip-Stände akribisch, sodass der Wettbewerb später regulär fortgesetzt werden konnte.
Pesce hält den Druck stand und trifft die richtigen Entscheidungen
Der letzte Turniertag begann mit 17 verbliebenen Spielern, angeführt vom dreifachen Ringgewinner Dylan Wilkerson, der jedoch schon auf Platz 14 ausschied. So richtig spannend wurde es aber erst später.
Der Amerikaner Taylor Hart übernahm schnell die Kontrolle über das Spiel und eliminierte sowohl Hunsucker (6.), als auch Jason Brauda (5.) mit derselben Hand (A-4). Als er anschließend gegen Pesce einen mutigen Multi-Street-Bluff versuchte, lief er auf dem River in eine Top-Paar-Hand des Franzosen. Pesce callte und schickte Hart mit Platz 4 und 126.837 USD auf die Zuschauerränge.
Im Kampf um die ersten drei Plätze war es schließlich zuerst Patrick Plott, der gegen Pesce unterlag. Mit einem massiven 5:1-Chiplead ging es für Pesce dann ins Heads-up gegen Jarrett Mullins, der in einer packenden Schlussphase noch einige Pötte gewann, aber schließlich unterlag.
Pesce trifft auf dem River und sichert sich den Titel
Das Finalduell zwischen Pesce und Mullins dauerte etwa 30 Minuten. Mullins, dreifacher WSOPC-Ringgewinner aus North Carolina, kämpfte sich mit einigen beeindruckenden Calls auf dem River zurück ins Spiel. Doch Pesce ließ sich nicht beirren und setzte ihn weiter unter Druck.
In der letzten Hand standen sich Pesce mit 


Für seinen Sieg erhielt Florian Pesce nicht nur das Preisgeld, sondern auch eine Einladung zum 2025 WSOP Tournament of Champions, wo er sich mit den besten Spielern der Turnierserie messen kann.
Die Finaltisch-Ergebnisse:
| Platz | Spieler | Nationalität | Preisgeld (USD) | POY-Punkte |
| 1 | Florian Pesce | Frankreich | 368.380 | 1.080 |
| 2 | Jarrett Mullins | USA | 245.597 | 900 |
| 3 | Patrick Plott | USA | 175.337 | 720 |
| 4 | Taylor Hart | USA | 126.837 | 540 |
| 5 | Jason Brauda | USA | 92.985 | 450 |
| 6 | Danny Clarkson | USA | 69.097 | 360 |
| 7 | Michael Hunsucker | USA | 52.055 | 270 |
| 8 | Cody Copenhaver | USA | 39.765 | 180 |
| 9 | Matthew Davis | USA | 30.808 | 90 |


