- MSIGA-Beitritt: Pennsylvania tritt dem Multi-State Internet Gaming Agreement bei – für größere Spielerpools und höhere Preisgelder.
- Shapiros Botschaft: Gouverneur sieht im Onlinepoker einen Wachstumsmotor und will Einnahmen für Investitionen nutzen.
- Starkes Statement: Im Interview mit Mori Eskandani betont Shapiro Fairness und Wettbewerb als Leitprinzipien für reguliertes Glücksspiel.
Mit dem Beitritt Pennsylvanias zum Multi-State Internet Gaming Agreement (MSIGA) setzt Gouverneur Josh Shapiro ein deutliches Zeichen für Fortschritt im Online-Glücksspiel. In einer Stellungnahme erklärte er nun, dass dieser Schritt nicht nur dem Pokerspiel im Bundesstaat eine ganz neue Dynamik verleihe, sondern auch gezielt dem wirtschaftlichen Wachstum diene.

Durch die Vernetzung mit Staaten wie Nevada, New Jersey und Michigan entstünden größere Spielerpools, spannendere Turniere und höhere Preisgelder – Effekte, die laut Shapiro den Wettbewerb beleben und neue Einnahmequellen für den Staat schaffen.
Poker als Teil der digitalen Wachstumsstrategie
Shapiro positionierte Online-Poker als Teil einer modernen, digitalen Infrastrukturpolitik. Die Einnahmen aus dem regulierten Glücksspiel sollen in wichtige staatliche Programme fließen und damit jedem Bürger zugutekommen. Dieses Modell sei schon in anderen MSIGA-Staaten ausführlich getestet worden und sei überaus erfolgreich.
Der Beitritt zum MSIGA sei laut dem Gouverneur ohnehin nicht von ungefähr gekommen, sondern lange vorbereitet worden: „Ich habe dafür geworben, ich habe dafür gekämpft, und ich bin überglücklich, dass Multi-State-Poker jetzt Realität ist“, so Shapiro.
Shapiro wirkt persönlich engagiert
In einem Interview mit Poker Hall of Famer Mori Eskandani wandte sich Shapiro direkt an die Pokergemeinde. Dabei zeigte er sich persönlich engagiert: Poker sei eine faire, transparente Form des Wettbewerbs – genau die Art von Innovation, die Pennsylvania brauche. Seine klare Haltung: Wer Poker erlaubt, muss es auch sinnvoll gestalten – im Sinne von Spielern, Staat und Wirtschaft.
Mit seiner Poker-Initiative hat Shapiro auch außerhalb Pennsylvanias Aufmerksamkeit erregt. Branchenexperten sehen in seiner Haltung ein mögliches Vorbild für andere Bundesstaaten, die noch zögern, sich dem MSIGA anzuschließen. Shapiro hat jetzt zumindest gezeigt: Reguliertes Onlinepoker kann gleichzeitig Unterhaltung, wirtschaftlicher Faktor und sozialpolitisches Werkzeug sein – wenn es politisch klug umgesetzt wird.