WSOP 2011: Die November Nine

Bis im November der Final Table des diesjährigen $10.000 Main Events der World Series of Poker (WSOP) gespielt wird, werden wir die neun Finalisten noch besser kennenlernen. Bislang gibt es zum Teil nur wenig Information über die November Nines, aber vorstellen wollen wir sie Euch natürlich.

Badih Bounahra:
Ein 49-jähriger Geschäftsmann aus dem Libanon. Er hat Poker über die TV-Shows gelernt und kann auch schon einige Cashes vorweisen, darunter auch ein Sieg bei einem Side Event der LAPT San Jose.

Phil Collins
Der 26jährige hat nichts mit dem Sänger Phil Collins zu tun, aber der Name steht für fast ebenso viel Erfolg. Online als „USCphildo“ bekannt, kann er eine gute Online-Karriere vorweisen, aber auch live war er bereits einige Male in den Geldrängen zu finden.

Matt Giannetti:
Auch Matt Giannetti ist Poker Pro und das im Alter von erst 26 Jahren. Er wohnt in Las Vegas und hat seit 2006 einige Turniercashes vorzuweisen, wenngleich ein großer Sieg noch fehlt. Final Tables sind ihm aber nicht fremd, denn auch bei der WSOP hat er schon am Finaltisch gesessen.

Pius Heinz:
Der Deutsche, der nicht mit den Medien reden will. 22 Jahre alt ist der Student aus Köln, der Pokern in den Homegames mit seinen Freunden gelernt hat. Bei der WSOP 2011 gab es für ihn den ersten Hendon Mob Eintrag und da gleich Platz 7 beim $1.500 No Limit Hold’em, was ihm $83.286 einbrachte.

Sam Holden:
Der Engländer am Tisch. Der 22jährige ist zum ersten Mal bei der WSOP und das WSOP Main Event bedeutet auch den ersten WSOP Cash für ihn. In England war er zuletzt bei einem Side Event der UKIPT erfolgreich, aber bislang gab es nur kleine Zahltage für ihn.

Ben Lamb
Der beeindruckendste Spieler neben Phil Hellmuth bei der diesjährigen WSOP. Vier Mal war er im Geld, davon dreimal am Final Table. Ein Bracelet hat er sich beim PLO World Championship geholt, beim $3k PLO schrammte er als Runner-up nur knapp daran vorbei. Schon 2009 hatte Ben Lamb auch den Final Table beim Main Event vor Augen, musste sich damals aber mit Platz 14 zufrieden geben.

Anton Makiievskyi
Der Ukrainer, der zum ersten Mal bei der WSOP ist und gleich am Final Table der WSOP Platz nimmt. Wie stark die Ukrainer sind, hat unter andrem schon Eugene Katchalow bewiesen. Auch Makiievskyi ist kein Anfänger. Einen Sieg bei einem Major-Event konnte er noch nicht einfahren, aber Cashes bei der Russian Poker Tour und der PCA sind schon starke Leistungen.

Eoghan O’Dea
Eigentlich verbindet man mit dem Namen O’Dea den Vornamen Donnacha. Der Ire, der auch Mitglied der European Poker Hall of Fame ist, hat aber einen nicht minder talentierten Sohn namens Eoghan und genau dieser sitzt nun am Final Table. 2005 startete der 26jährigen seine internationale Pokerkarriere. Drei Mal konnte er bei der diesjährigen WSOP cashen, aber auch er wartet noch auf den ganz großen Sieg.

Martin Staszko
Ein weiterer Nicht-Amerikaner am Final Table. Der 35jährige Tscheche hat schon einiges an internationaler Erfahrung. Bei der EPT und den Unibet Open konnte er cashen, auch bei der diesjährigen WSOP gab es schon vier Mal Cash für ihn. Der WSOP Final Table ist natürlich sein größter Erfolg, aber auch der erste Final Table bei einem Major Event überhaupt für ihn.


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