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Höllisches Bluffen: Im Poker-Roguelike „The Devil’s Due“ ist Schummeln Pflicht

  • Höllischer Poker: In „The Devil’s Due“ treten Spieler mit dreisten Tricks gegen dämonische Gegner an.
  • Regelbruch erwünscht: Karten manipulieren, Gegner sabotieren – und dabei nicht auffliegen.
  • Stil und Strategie: Monty-Python-Optik trifft auf taktische Tiefe und schwarzhumorige Mechaniken.

Mit „The Devil’s Due“ bringt das norwegische Entwicklerstudio Games People Play ein ungewöhnliches Spiel auf den Markt, das Poker, Roguelike-Elemente und eine düstere Höllenästhetik miteinander vereint. 

Thumbnail von The Devil's Due
The Devil’s Due ist ein cleveres Poker-Roguelike.

 

Angekündigt wurde der Titel im Rahmen der OTK Games Expo – der offizielle Trailer sorgte dort mit seinem wilden Mix aus Western-Stil, Monty-Python-Humor und dreistem Kartenbetrug für Aufsehen. Die zugehörige Steam-Seite ist bereits online, wo man das Spiel zur Wunschliste hinzufügen kann.

Der einzige Ausweg aus der Hölle: Betrug

In „The Devil’s Due“ hat der Spieler seine Seele in einer Pokerrunde gegen den Teufel verspielt. Die einzige Möglichkeit zur Erlösung: eine Reihe Duelle gegen dämonische Gegner, die die sieben Todsünden repräsentieren. 

Dabei kommt es nicht nur auf gute Pokerhände an, sondern vor allem auf schmutzige Tricks. Karten werden heimlich getauscht, Werte manipuliert und gegnerische Hände sabotiert – aber Vorsicht: Mit jeder Manipulation steigt das Misstrauen der Gegner. Wer es übertreibt, wird mit einem brutalen Gegenschlag konfrontiert.

Schwarzer Humor und viel Taktik

Zwischen den Kämpfen bietet das Spiel eine Vielzahl an Möglichkeiten: Shops, dunkle Heiligtümer zur Heilung und Verbesserung, sowie betrügerische Minispiele, die laut Entwicklern „völlig fair sind – solange man weiß, wie man betrügt“. 

Das Spiel verfolgt einen klaren Stil: Tricksen ist hier nicht nur erlaubt, sondern die Grundmechanik. „Ich wollte ein Spiel, in dem Schummeln gefeiert wird“, sagt Designer Jack Kristoffersen. Sein Partner, Künstler Joachim Barrum, fügt hinzu: „Die Monster hassen es, wenn du betrügst – aber wer ist hier eigentlich der Böse?“

Immer neue Tricks, immer neue Wege

„The Devil’s Due“ ist ein klassischer Roguelike-Titel: Wer stirbt, beginnt von vorn, nimmt jedoch dauerhafte Verbesserungen und neue Tricks mit. Das Spiel entwickelt so mit jeder Runde mehr Tiefe. Das Fortschrittssystem umfasst neue Betrugs-Karten, permanente Relikte und strategische Entscheidungen über den Aufbau der eigenen „Schummel-Strategie“. 

Dass Poker und Roguelikes ein starkes Duo sein können, bewies bereits das gefeierte Indie-Spiel „Balatro“, das Anfang 2024 mit seinem abstrakteren Kartenkonzept für Furore sorgte und auch Nicht-Pokerspieler begeistern konnte. „The Devil’s Due“ knüpft nun an diesen Trend an – mit mehr Story, mehr Stil und einer ganz eigenen, höllisch unterhaltsamen Note.


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