- Historischer Doppelsieg: Aaron Cummings gewinnt erneut das 1.500-US-$-2-7-Triple-Draw-Event.
- Comeback im Heads-up: Nach 3:1-Rückstand dreht Cummings das Finale gegen Travis Erdman.
- Legendärer Lauf: Drei perfekte Nines in drei Händen.
Was Phil Hellmuth für No-Limit-Hold’em ist, scheint Aaron Cummings für das 2-7 Triple Draw zu werden: Der US-Amerikaner holte sich beim 1.500-US-$-Limit-2-7-Lowball-Triple-Draw der WSOP 2025 zum zweiten Mal in Folge das Bracelet! Dafür kassierte er 157.172 US-$ (ca. ca. 146.000 €) Preisgeld.

Der Finaltag: Vom Shortstack zum Champion
Dabei sah es zu Beginn des letzten Turniertags nicht danach aus. Cummings lag nur auf Rang 7 im Chipcount, Erdman startete als Chipleader. Schritt für Schritt arbeitete sich Cummings dann aber nach vorn. Bekannte Namen wie Brandon Shack-Harris (10.) und Jon Turner (11.) schieden früh aus, Hideki Nakamura (8.) verpasste den Final Table knapp. Cummings dagegen behauptete sich gegen die starke Konkurrenz.
Nach dem Ausscheiden von James Tilton auf Platz 3 war klar: An wen der Titel geht, wird zwischen Cummings und Erdman entschieden. Die Stacks waren zu Beginn ausgeglichen, aber Erdman übernahm rasch die Kontrolle und baute einen 3:1-Chiplead auf. Cummings blieb gewohnt ruhig – und drehte das Duell erneut.
Drei perfekte Draws – und das goldene Déjà-vu
Cummings nutzte schließlich seine unnachahmlichen Skills in der Limit-Variante für seine Aufholjagd. In drei aufeinanderfolgenden Händen machte er jeweils eine Neun als beste Low Hand. Ein kaum fassbarer Lauf, der Erdman schwer zusetzte. Zwar verdoppelte dieser noch einmal, doch beim zweiten All-in war Schluss: Cummings krönte sein Comeback mit dem zweiten Sieg in Folge und schrieb damit WSOP-Geschichte. „Es war wie ein Déjà-vu“, sagte er nach dem Triumph. „Alles war identisch wie im Vorjahr. Einfach verrückt.“
Die Ergebnisse:
Platz
Spieler
Land
Preisgeld (in US-$)
Preisgeld (ca. €)
1
Aaron Cummings
USA
157.172 US-$
ca. 146.000 €
2
Travis Erdman
USA
104.739 US-$
ca. 97.500 €
3
James Tilton
USA
70.121 US-$
ca. 65.000 €
4
Kristan Lord
USA
47.969 US-$
ca. 45.000 €
5
David Mead
USA
33.546 US-$
ca. 31.000 €
6
Andres Korn
Argentinien
23.995 US-$
ca. 22.300 €
7
Nathan Gamble
USA
17.563 US-$
ca. 16.300 €