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WSOP 2025: Ivey, Hellmuth und Negreanu zeigen starke Leistungen ohne Bracelet-Gewinne

WSOP 2025: Ivey, Hellmuth und Negreanu liefern – aber kein Bracelet

Die World Series of Poker 2025 endete ohne ein weiteres Bracelet für Phil Ivey, Daniel Negreanu oder Phil Hellmuth. Doch wer auf diese drei setzt, weiß: Die wahre Stärke zeigt sich nicht nur in Siegen, sondern in Konstanz, Tiefe – und der unerschütterlichen Leidenschaft für das Spiel. Genau das lieferten sie in diesem Sommer.

Pokerstars Ohne Sieg

Trotz des jüngeren Feldes aus GTO-Maschinen und digitalen Taktikern bewies das Trio, dass die Legenden des Spiels noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Ihre Erfahrung, ihr Gefühl fürs Spiel und ihre mentale Stärke brachten sie erneut dicht an den ganz großen Erfolg.

Daniel Negreanu: Ein Sommer der Erneuerung

Negreanu spielte eine beeindruckende Serie. Mit 15 Cashes bei 45 Starts erreichte er eine Quote von 33 %. In der Gesamtwertung des WSOP Player of the Year schaffte er es auf Platz acht. Allein der zweite Platz im $10.000 Limit Omaha Hi-Lo Championship (Event #9) brachte ihm $313.615 ein. Insgesamt legte er ein Plus von $181.097 hin – seine erste profitable WSOP seit 2021.

„Ich war wieder mittendrin, aber dieser Sieg… der fehlt. Ich spür ihn kommen“, sagte er nach der Serie. Die Entschlossenheit ist spürbar.

Phil Ivey: Wenig Volumen, viel Qualität

Ivey, der Mann der selten spricht, aber oft liefert, tauchte erst spät im Sommer auf – dafür mit Wirkung. Sein neunter Platz im prestigeträchtigen $100.000 High Roller (Event #38) brachte ihm $247.130. Insgesamt cashte er sechsmal und stand viermal am Rande des Final Tables.

Besonders sein sechster Platz im $25.000 Limit H.O.R.S.E. High Roller (Event #98) zeigte, dass er in Mixed Games weiterhin zu den gefährlichsten Gegnern zählt. Ivey bleibt eine stille Bedrohung, jederzeit bereit für den großen Schlag.

Phil Hellmuth: Emotion, Kampfgeist und elf Cashes

Der „Poker Brat“ lebt für die Bühne – und fand auch 2025 Wege, für Gesprächsstoff zu sorgen. Bei elf Events kam er ins Geld. Sein Top-Ergebnis war der dritte Platz im $2.500 Limit Omaha 8/Stud (Event #47), gut für $112.360.

Zwar blieb ihm das ersehnte 18. Bracelet verwehrt, doch seine Präsenz, sein unbändiger Wille und die Fähigkeit, in strukturell anspruchsvollen Formaten zu bestehen, bleiben faszinierend.

Legendäre Namen, zeitloses Können

Keiner von ihnen brauchte ein Bracelet, um zu beweisen, was sie draufhaben. Jeder Deep Run gegen ein Feld von jungen, datengetriebenen Gegnern war ein Statement: Herz schlägt Software nicht immer – aber oft. Ihr Beitrag zur Atmosphäre der WSOP ist nicht messbar in Dollar oder Rängen.

Die Jagd geht weiter

Die Poker-Community weiß: Solche Close Calls führen selten zu Resignation. Vielmehr zementieren sie den Hunger noch mehr. Jeder verpasste Titel nagt, jedes knappe Finale motiviert.

Ivey. Hellmuth. Negreanu. Drei Namen, drei Legenden, drei unerledigte Geschichten. 2026 könnte das Jahr sein, in dem einer von ihnen wieder ganz oben steht.

Und das wissen sie selbst auch.


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