Sasha Sabbaghian hat es erneut allen gezeigt. Beim $600 Hendon Mob Mid-Major Championship der RunGood Poker Series (RGPS) im Thunder Valley Casino & Resort katapultierte er sich aus einem fast aussichtslosen Rückstand bis ganz nach oben. Gegen 1.111 Entries kämpfte der US-Amerikaner sich durch und schnappte sich den Titel, einen RGPS-Ring – und satte $95.295.
Dabei sah es zwischenzeitlich düster für ihn aus. Weniger als vier Big Blinds standen ihm noch zur Verfügung. Trotzdem gab er nicht auf. Sabbaghian fand immer wieder einen Weg zurück, doppelte mehrfach auf und verwandelte vermeintlich verlorene Hände in Chancen. Sein unerschütterlicher Kampfgeist zahlte sich aus. Nach dem Turnier sagte er:
„Ich war zwei Mal auf dreieinhalb Big Blinds runter. Aber jedes Mal kam ich zurück. Da wusste ich – das ist mein Turnier.“
Mit dem kleinsten Stack am Finaltisch gestartet, übernahm er schnell die Kontrolle. Eine Elimination folgte der nächsten. Sabbaghian setzte ein klares Zeichen, dass dieser Titel niemand anderem gehören würde.
Eliminierungen am Finaltisch:
- Victor Paredes (9.)
- Adam Miller (8.)
- Shahin Shojaeyan (6.)
- Brandon Harper (5.)
- Chris Nelson (4.)
- Toan Nguyen (2.)
Jeder dieser Spieler musste seinem aggressiven Spiel weichen. Sabbaghian kombinierte präzise Entscheidungen mit furchtloser Risikobereitschaft. Seine dominante Performance ließ keinen Zweifel an seiner Klasse.
Final Table Payouts:
- 1. Sasha Sabbaghian (USA) – $95.295
- 2. Toan Nguyen (USA) – $67.000
- 3. William Sandberg (USA) – $43.300
- 4. Chris Nelson (USA) – $32.070
- 5. Brandon Harper (USA) – $24.320
- 6. Shahin Shojaeyan (USA) – $19.380
- 7. John Kenner (USA) – $16.045
- 8. Adam Miller (USA) – $12.755
- 9. Victor Paredes (USA) – $9.580
Der Sieg bedeutet Sabbaghian weit mehr als nur Preisgeld. Es ist bereits sein zweiter RGPS-Titel in Thunder Valley – 2021 gewann er dort das Main Event. Auf die Frage, wie viel ihm der Sieg bedeutet, antwortete er trocken, aber stolz: „95.000 Dollar.“
Das Turnier bot insgesamt $577.720 an Preisgeldern. Bis zum Finaltag blieben 111 Spieler im Rennen. Namen wie Jagdeep Bal (11.), Brian Winter, Cheryl Svenson oder Arthur Tanimoto gehörten zu den Favoriten, doch keiner von ihnen erreichte den entscheidenden Moment.
Sabbaghians Triumph ist mehr als nur ein Turniererfolg. Es ist ein Lehrstück in Resilienz, Strategie und mentaler Stärke. Wer bei weniger als vier Big Blinds nicht aufgibt, sondern zurückschlägt, hat nicht nur gewonnen – er inspiriert.
Sein Comeback bleibt eines der beeindruckendsten der RGPS-Saison. Und eines ist sicher: Sasha Sabbaghian wird auf dieser Bühne noch oft Schlagzeilen machen.
