Das Finale der GGMillion$ bei den Onyx Super High Roller Series verspricht Hochspannung. Jamil Wakil geht als klarer Chipleader mit 9.780.000 Chips in den Showdown um den Titel. Der Kanadier hat sich in einem Feld von 510 Teilnehmern durchgesetzt und steht nun an der Spitze eines $5.000.000 Preispools. Im Merit Royal Diamond Hotel auf Zypern kämpft er heute um die Siegprämie von einer Million Dollar.
Hinter ihm lauert Stefan Kiwisch. Der Österreicher tritt mit 7.450.000 Chips an und gilt als ernstzunehmender Herausforderer. Für ihn geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um einen gewaltigen Karriereschub. Noch nie war er bei einem Live-Turnier so nah an einem Titel von dieser Größenordnung.
Die Bühne ist bereitet. Die letzten neun Spieler haben bereits $85.000 sicher. Doch der Traum vom ganz großen Wurf lebt in jedem von ihnen.
So sehen die Payouts im Finale aus:
- 1. $1.000.000
- 2. $650.000
- 3. $415.000
- 4. $292.000
- 5. $212.000
- 6. $160.000
- 7. $127.000
- 8. $102.000
- 9. $85.000
Namhafte Profis wie Michael Mizrachi, Jesse Lonis, Ren Lin und Nick Schulman hatten kein Glück. Mizrachi, der als Chipleader in Tag 2 gestartet war, schied letztlich auf Platz 38 aus – $23.000 trösteten ihn nur bedingt.
Die Ausgangslage zum Finaltag:
- Jamil Wakil (CAN) – 9.780.000
- Stefan Kiwisch (AUT) – 7.450.000
- Moussa Ahmad (LBN) – 6.440.000
- Ohad Geiger (ISR) – 6.405.000
- Weiran Pu (CHN) – 5.940.000
- Krasimir Yankov (BUL) – 5.510.000
- Peng Chen (CHN) – 5.090.000
- Hao Tian (CHN) – 2.650.000
- Orhan Ates (TUR) – 2.000.000
Um 12:00 Uhr Ortszeit fällt der Startschuss für das Finale. Wer nicht vor Ort ist, kann das Geschehen live über Onyx TV verfolgen.
Das Turnier ist das erste von zwölf Events der Onyx SHRS, deren Buy-ins zwischen $10.400 und $102.000 liegen. Ein weiteres Highlight: das neue Punkte-Ranking. Der „Player of the Series“ erhält ein exklusives Triton Jeju Paket im Wert von $110.000 – samt Startplatz für das prestigeträchtige $100.000 Main Event.
Momentum und Druck liegen bei Wakil. Er hat sich souverän durchgesetzt und wirkt fokussiert. Doch Kiwisch ist nicht weit entfernt. Dem stillen Strategen aus Österreich fehlt nur ein großer Lauf – dann könnte er heute über sich hinauswachsen.
Emotionen, Können und Nervenstärke entscheiden jetzt. Der Weg zu Ruhm und Millionen liegt offen.
